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aus einer Berberis Art wirklich gewonnen wird welcher
die Perser den griechischen Namen LuJon geben, wobei mohl
aus Verwechslung der Abschreibcr ein f statt einem H gesetzt worden segn mag, so darf man wohl unbedenklich annehmen, Jass eigenilich s k l t LyJon, Lykion geschrieben
werden miisse, und dass folglich das hpaov des D i o s c o r id e s das &sot der Indier und eiii Extract ist, das man damals, wie jetzt, aus einer Art Berberb erhielt.
P e g a n u r n I l a r m n t a . Die Indier iiennen die~ePflanze
KarmaZ und im gemeinen Leben Isbard Ln7~ori, wed sie
atis Lahore ausgefiifirt wird. Zu bemerlten ist hier, dass
nach D i o s c o r i d e s die Worte Harmala und p03,v synonym sind. In den persischen Werlren w i d Barmala als der
syrische und L V O
als~der griechische Name angegeben. Die
PBanze ist gcgeiiwlrtig gemein urn Byra w o sie wahrscheinlich aus mehr nordlichen Lgndern hingebracht wurde.
,
Neue Art von Smilax antisyphilitica;
YOU
J . J. V i r e y .
(Journal de Pharmacie XX. 574)
Von der Administration der Douanen wurden wir wegen
einer Art Wurzel zu Iiathe gezogen, die von Isle Bourbon
nach Franlrreich importirt w a r , ohne bestimmte Benennung.
Sie besleht aus langen , diinnen, murzelfirmigen, aschgrauen Zweigen, mit einer (vregen der Austrocknung) leicht
trennbaren Epidermis. Das Rolz oder der Marktheil ist Yon
der Dicke eines Federkiels, und lLsst sich i n zahlreiche Fasern
zertheilen. ES giebt auch Iange, fingerdiclre Zweige darunt e r , deren Epidermis aussen braun, innen rothlich oder
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orange und die dem Holze,
welches hellgelb ht, ziemlich
anhHngt.
AUe diese Theile besitzen wenig Geschmack. Bei Vergleichung mit einer andern Smilax -Art von den Pilippinischen Inseln und von Manille, sehr bekarint unter dem Namen iMacabucai, Macabujai oder Mncabucha, die ich yon
B u s s e u i l , (Chiurgien de Za marine) erhielt, fand ich zwar
keine vollkommene Aehnlichkeit aber doch eine grosse h a logie beider. Jedenfalls ist die Zacabucai dunkler, ihre
Epidermis pustulijs, fir inneres Gewebe brzunlich, auch
schmeckt sie bitter.
Bei weitern Nachforschungen fand ich, dass der Gouverneur der Insel Mauritius, Sir R o b e r t T o w n s e n d
F a r q u h e r , im Jahr 1822, unter andern Gewlchsen, den
SmiZar borbonica von der Insel Bourbon transportirt hatte.
Dieser Smilax, der auch auf den Philippinischen Inseln sehr
verbreitet zu seyn scheint, dient den Negern, wie auch den
Europtern statt der Sarsaparille, gegen syphilitische ICrankheiten. Der Ruf, welchen dieses Heilmitlel geniesst, veranlasst, dass man davon ziemliche Quantitiiten nach Europa
sandte, urn die Wirkungen desselben zu verfolgen. Der
geringe Geschmack dieser Wurzelii hat nichts Widriges.
Eine Beschreibung der ganzen Pflanze ist uns noch nicht
zugekommen. Wir wissen n u r , dass sie pentandrische Bliithen hat, bald monijcisch, bald diijcisch, und dass man sie
auf Isle de France und Bourbon, ihres medicinischen Nutzens
wegen, cultivirt.
Sie ist im Geschmack weniger unangenehm, als die Sarsaparille, und man riihmt ihre Wirksamkeit sehr, wozu ohne Zweifel die WBrme des Climas auch
beitriigt.
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