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Zuckerstoff, dass sie unniittelbar Melasse und Folglicll auch
Zuclrer liefert.
(Berghalis Annalen. $!a; 1834. p. 185.)
-
Palmeawachs.
Herr B o u s s i n g a u 1t in Lyon iibermachte der Akademie
der mrissens-chaften in Paris eine Mittheilung iiber dieses
PAanzen - Produkt.
Zum erstenmale beobachtete er die Wachspalme auf den
Cordilleren von Quindiu a n den Ufern des Giesbaches (torrent) Tochecito wo sie in zahlreichen Gruppen vorkommt.
Dieser Ort liegt 2600 Me'tres fiber den1 Meere und diirfte
nahezu die untere Grenze dieses Baumes ausmachen, w8hrend die obere bis auf ungefGhr 3000' steigt. - Als ich, sagt
Herr B., die Wachspalme :in einerso gemiissigten Temperatur
wachsen s a h , die hier in dem Ntbel cler so oft die Hijhen
den Anden einhiillt, gedeiht, da ich sah, dass sie sowohl
,
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der Trockne als den starken Regen, die auf dessen Gehirgen SO schnell abwechseln , midersteht SO hegte ich die
Hoffnung, diesen schijnen Bauin einst i n Buropa naturalisiren zu Iriinnen. Als ich im Jalire 1832, im Eegriffe n a c l
Frankreich znriickzukehren, zuni drittenmal durch den W a l d
von Quina'ia kam, nalim ich ruehrere Sfiicke junge Wachspalrnen mit, aber irotz meirier Sorgfalt ltonnten sie ungliicklicherweise dem brennenden Blima der Bbene von liadeleine
iiicht widerstehen, und ich verlor sie noch vor meiner Einschiffung.
Die Wachspalme erreicht eine Hijhe von ungefiihr 50
Me'tres und ist einer der schiinsten BIume, die die Tropenlsnder zieren. Der Slamm, welcher unten an zwei Fuss
i m Durchinesser erreicht, ist seiner gaxizen Lfnge nach mit
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einem Wachsuberzug versehen, den man abzuschaben pflegt.
Das Sckabsel wird in kochendes Wasser gebracht wo das
Wasser ohne zu schmelzen und nur erweicht auf der OberflB-
,
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che schwimmt die Unreiniglreiten aber sich ahsetzeti. Aus
clieser Substanz, der noch etwas Talg zugesetzt w i r d , damit
sie weniger briichig werde, bereitet man die Bougies und
Wachsbrode, v i e sie im Handel vorkommen.
Das so erhaltene Palrnenwachs ist gelb, etwas durchscheinend briichig unge€ihr wie Harz aber wachsBhnlich
,
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,
(ce'roide) auf dem Bruche. Es schmilzt bei einer Temperat u r die etwas hoher ist, als jene des kochenden Wassers.
Geriebeii wird es stark electrisch. Es brennt mil Flamme
unter Verbreitung von vielem Iiauche. W a r m e r Allrohol
lijst es leicht auf, und die erlraltete Liisung nimmt eine gallertartige Consistenz a n , auch der Aether lost das Palmenwaclis a u f j wird die Liisung sorgFiltig abgeraucht, so erb 3 t man das Wachs zum Theil in Gestalt voti seidenartigen
Federehen. Kaustisches Alkali greift dieses Wachs nur schwer
a n , doch lijst es sich am Ende dennoch in demselten.
Es untcrliegt keinem Zweifel, sagt Herr B o u s s i n g a u l t , dass man mit Vortheil das Wachs aus dein rohen,
unter dem Namen Palmenwachs vorkommenden Handelsprodukt ausziehen kann. Wir kennen nur in den Tropenlzndern zwei Biiume, die eine dem Bienenwachs sehr lhnliche Substanz in grosser Menge liefern konnen j der eine
ist die eben erwfhnte Wachspalme C e r o xy l o n A n dic o l a , und der andere ist der Kuhbauna, dessen Milch ich
mit Herrn R i v e r 0 untersucht habe. Diese der Kuhmilch
Bhnliche Fliissigkeit , die auch zu demselben Gehrauche dienen k a n n , enthflt nebst einer sehr animalisirten der thierischen Faser Bhnliche Materie, noch eine grosse QualititIt
W a c h s , das mit dem der Bienen identisch ist. Beide BHume wachsen ungefiihr in gleichen Verhlltnissen und Herr 5.
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glauble, class sie mit Vorthcil entweder im sGdlichen Frankreich, oder an den Kiisten von Afrika cultiyirt werden kijnnten. Er zweifelt nicht, dass bei gehijrig hesorgter Cultur
eine SO Fosse Quantitlt Wachs gewonnen werden kartne, das sie den Preis jenes, das die Bienen liefern, bedeutend herabdrucken wiirde.
(XuveZZes A m a z e s des Voyages. Juni 1835. p u 8 391.)
Manna.
Herr P 1 a n c h e bemerkt in einer der Sitzungen der pharmaceutischen GeseIlschaft in Paris, dass Herr D a u s s e eine
gereinigte Manna in ThrBnen darstelIe. Z u dieser Manna
dient M a n n a in sortis, welche mit Kohlen gereinigt in
ThrZnen geformt wird. Das Verfahren ist nicht neu. Die
Manna erleidet dadurch einige VerLnderung indem sie die
SLure, welche sic enthiilt, den Kalksalzen der Kohle abtritt, und ihr widriges Princip verliert; auch enthLlt sie
weniger Mannit als die natiirliche Manna in ThrBnen, in
VerhLltniss von 45 : 68. Uebrigens hat diese kiinstliche
Manna in ThrHnen, nach Versuchen im H d t e l - D i c u , fast
dieselben Erfolge gehabt als die natiirliche.
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Chinesische Ansicht iiber die Bildung des
Bernsteins.
Herr d e P a r a v e J hat dem Institut in Paris einige Ausziige aus chinesischen Schriften mitgetheilt welche unter
andern iiber die Bildung des Bernsteins handeln.
Der P e n - t s a o sagt dass der W o u - p e , der chinesische
Name des Bernsteins, auch Kiarcg-tchu genannt werde, oder
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