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122
.
Vereinszeitung
W i m m e r s , Dr. Frdr., Flora von Schlesien preuss. und ostreich.
Antheils oder vom obern Oder- nnd Weichsel-Quellengebiete.
Nach naturl. Farnilien mit Hinweisung auf das LinnB'sche System. 3. Bearb. 8. (LXXIX u. 695 S.) Breslau, Hirt's Verl.
geh. n. 311, 4.
Z i p p e , Prof. Ur. X. M., Geschichte der Metalle. gr. 8. (XV u.
365 S.) Wien, Sranmiiller's Verlag. geh. n. 2 4.
Mr.
9. Notizen mr praktisehen Pharinaeie.
Prospectus cler Phnrzaceutz'schen Rildungsanstalt
in C'arlsmhe.
Die bedeutenden Fortschritte, welehe die Nnturwissenschaften
iibcrhaupt und die Chemie insbesondere der nenern Zeit verdanken, haben bekanntlich a i d die Pharniacie im Bllgemeinen und
bci der Wichtigkeit des Bcrufs des Pharrnaceutcn anf die Ausbildung desselben den wesentlichsten Einfluss ausgciibt. Die fruhere
Ausbildnngsweise in Officinen und wiihrend dcr Lehrzcit hat sich
ungenugend erwiesen, so dass jctzt die grossere Mehrzahl der jungen Pharrnaceuten zur Erreichung einer den Anforderungen entsprcchenden wissenscliaftlicheii Ausbildung hohere Bildungsanstalten,
insbesondere die Universitlten besncht.
Der Urnstand, dass in der Regel die Pharmaceuten einc niehr
praktische als philosophisehe 13ildang genossen haben, Venn sic
sic11 dein Studinm zuwenden und gewohnlich nur 1 hachstens II/,
J:ihre den1 hoherii Studiurn widincii konnen, so wie auch aus der
Wichtigkeit des kunftigen Rerufes dieser jungen hllnner hervorgehende Griinde rnachen aber eine besondere Leitung und Ueberwachung ihrer Ansbildung ebenso nothig, als einen specicllen Unteriicht. in einzelnen, besonders angewandten Theilen der Chernie
urid Phnrrnncic, weleher in akademiscben Vortrlgen nicht fiiglich
ertheilt werden kann. Aus dieser Eigenthurnlichkeit ergiebt sich
der Nutzen pharmaceutischer Unterricht,sanstalten, welche bei zweckmiissigcr Einrichtung nnd narnentlich rnit eincr offentlichen hohern
Lehranstalt in Verbiudung stehen, zur grundlichcn Ausbildung
junger Pharuiaccnten vorzugsweise gecignet sein mochten. Da das
naturwissenschaftliche Studium neben dern ehemischen init dss
wichtigste fur den Pharrnaccuten ist, der Nutzen desselben fur den
Lernenden aber ill geradern VerhLltnissc zu den dargebotenen
Lehrrnitteln steht, und da Chemie, Physik, Botanik, Mineralogie,
Zoologie an der hiesigcn riihmlichst belrannten polytechnischeii
Schnle durch ausgezeichnete LehrlrrLfte (ich brauche hier nnr dic
Namcn E i s e n l o h r , S a n d b e r g e r , S e u b e r t und W e l t z i e n zu
erwghnen) vertrcten sind, und sich die Gelegenheit dazu bietet,
diese LehrkrSlfte benutzen zn lroiinen, erschien die Errichtung
einer phxrmaceutischen Eildungsaustalt hierselbst hochst wiinschensmerth.
Die Lehrgcgenstinde an hiesiger polytechnischen Schule sind,
so weit sie den Pharmaceutcn interessiren, folgende:
1) Allgenieine Chernie:
a) allgerneiner untl nnorganischer Theil, wobei nur die wichtigern Elenicnte und ihrc Verbirdungen in Retrncht gezogen
wcrden. Cars halbjiilirig, im Winter 4 Stunden wochentlich.
Hofratli und Professor Ur. W e 1t z i e n.
.
Vereinszeitung
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b) Chemie der seltener yorkommenden Elemente. Curs halbjiihrig: im Sommer 1 Stunde wochentlich. D e r s e l b e .
c) Organischer .Theil, Curs halbjahrig, im Sommer 4 Stunden
wochentlich. D e r s e l b e .
d) Philosophie der Chemie, 1 Stunde wochentlich. D e r s e l b e .
e) Eepetitorium der Chemie, im Winter 2 Stunden wochentlich.
Dr. P e t e r s e n .
Die praktischen Arbeiten im Laboratorinm, die nnter unmittelbarer Leitung des Hofraths und Professors nr. W e l t z i e n mit
Beihiilfe des Assisteriten stehen, werden in systetnatischer Ordnung
geleitet und umfnssen die qnalitativc und quantitative Analyse,
Darstellung von Priiparaten und Anstellung von Versuchen.
2) Physik. Experimentalphysik, 5 Stunden wochentlich. Hofrath nnd Professor Dr. E i s e n 1o h r.
3) k3otdnik. Allgemeine und besondere Rotanik, 4 Stunden
wochentlich. Professor Dr. M. S e u b e r t. Botauische Excursionen
im Sommerhalbjahr. D e r s e l b e .
4) Zoologic. Allgemeine und besondere Zoologic, 4 Stunden
wochentlich. Professor Dr. M. S e u b e r t . Botanisches und zoologisches Practicuin als Repetitorium und als Anleitung zum Restimmen der Pflanzen und Thiete, so wie znm Gebrauch des Mikroskops. Einmal wiiclientlich im Sommer 2-3 Stunden. D e r s e l b e .
5) Mincralogie. - Mineralogie. Curs halbjiihrig, (im Winter)
3 Stunden wochentlich. Professor Dr. S a n d b e r g e r. Geognosie.
Curs halbjiihrig, (im Sommer) 4 Stunden wochentlich. D e r s e l b e .
Mineralogisches Pmcticum. Uebnngen im Bestimmcii yon Mineralien und Felsarten, insbesondere der nutzbaren i 2 Stunden woelrentlich. 1) e r s c l be. - lirystallographie. Uebungen im Bestimmen
von naturlichen und kunstlichen I(rysta1len. Curs halbjiihrig, (im
Winter) 2 Stunden wochentlich. D e r s e 1be.
Dass dime wichtigcn Vortrage so ausgezeichneter Lehrer mit
Benutznng eines vortreff lichen Lehrapparates fur den studirenden
Pharniacenten von wescntlichem Vortheil sind, bedarf wold keiner
nlheren Hegriindung. Dieser Vortheil steigert sich noch, wenn
zugleich Gelegeiiheit zum Unterricht in speciellen Fachern der
Pharmacie, als pharinaceutische Chemie, Pharmakognosie, praktischer I’harmacie, phsrmaceiitischer Technilr u. s. w.. so wie zur
Darstellung pharmaceutisch-chemisclier Praparate geboten wird.
Eine 2,ijLhrige Ikschiiftigung init der pralrtischen Pharmacie,
der Unterricht, welchen ich wiihrend eines llngeren Zeitrauines in
den speciellen Fiichern der Pharmacie ertheilte, hsben mich mit
der Pharmacie und den Verhkltnissen der Pharmaceuten vertraut
gemacht, so dass ich der an mich ergangcnen Aufforderung zur
Uebernahme der Leitung einer neu zu grundenden pharmaceutischen 13ildungsnnstalt dahier nicht nnvorbereitet zu sein glaube.
Hinsichtlich der Errichtnng des sofort ins Leben tretenden Instituts
wurde in sorglicher Berathung mit anerkannt sachkundigen Miinnern Folgendes festgesetzt.
1. Die AufnaAme in das lnstitut k n n n nur erfolgen, toenn der
Eintretende vorl~gt:
a) ein amtlich. bcglanbigtes, die Zustimmung zum Studium des
Eintretenden ausspreehendes Zeugniss yon Eltern oder Vormiinder,
b) siimmtliche Zeugnisse von friihern Lehrcrn und Principalcn.
11. Als YJorm ist ein cii,jdhyi$jer Czkrsits festgesetat, der jcdoch
fiir diejeniyen, ruebche Wnger ,in der Anstalt vertoeilen, meckrn(issige
Ablinderunyen erleidet.
124
Ve7ereinszeituizg.
III, Die Lehrgegenstlinde f u r diesen Curszcs sind:
A. I m W i n t e r h a l b j a h r e : 1. Allgemeine Chemie, unorganischer Theil. - 2. Experimentalphysik. - 3. Botanik. - 4. Zoologic. - 6. Mincralogie. - 6. Analytische Chemie. Ausfuhrung
qualitativer und quantitativer analytischer Arbeiten. - 7. Repetitorium der Chemie. - 8. Krystallographie. - 9. Pharmacie - allgemeine Pharmacie und pharmaceutische Chemie.
10. Stochiometrie. - 11. Praktische Uebungen - pharmaceutische und pharmaceutisch - chemisehe.
B. Im S o m m e r - S e m e s t e r : 1. Organische Chemie. - 2.
Experimcntalphysik. - 3. Botanilr. - 4. Zoologie. -- 5. Geognosie.
6. Analytische Chemie. Ausfuhrung qualitativer und quantitativer
analytischer Arbeiten.
7. Pharmakognosie der drei Naturreiche.
- 8. Toxikologie. - 9. Botanische und geognostische Excursionen.
10. Geschichte der Cheniie und Pharmacie.
11. Praktische
- pharmaceutische und pharmaceutisch-chemische Uebungen.
An dcr polytechnischen Schule horen die Institutsmitglieder :
1..Allgemeiuc Chemie, unorganischcr Theil. - 2. Organische Chemie. - 3. Experimentalphpsik.
4. Botanik.
5. Zoologie. 6. Blineralogie. - 7. Krystallographie.
8. Geognosic. - 9. Analytische Chemie mit aiialytisch -chemischen Uebungen.
Im Institute sclbst hiireu die Alitglieder: 1. Pharmacie, allgenieine Pharmacie und pharmaceutische Chemie. - 2. StGchiometrie.
- 3. Pharmakognosie der drci Naturreiche. - 4.'I'oxikologie. 6. Praktische pharmaceutische - und pharmaceutisch - chemische
Uebungen. - 6. Examinatorium und Bepetitorium in den oben angegebenen Fichern.
Zu diesem gcsellt sich noch die Benutzung ciiier Waarensammlung, Herbarium vivum, Miiieralierisamrnlung-und Bibliothek.
Sowohl Ostern (gpril), als auch ain 1. October kiinnen Mitglieder i n das Institut aufgenommeii werden; der Unterzeichnete
ibt zeitig von dem U'unsche der Anfnahnie in Kenntniss zii setzen.
Der mitgetlieilte Lchrplan gilt nur fur diejenigen, aelchc am 1. October eintreten, und erleidet i n Rezug auf diejenigen, welche im
April eintreten, hinsiclitlich der Ordnung einige Abanderungen.
Auch solche Pharmaceuten, welche die Gehiilfenprufung nicht
abgelegt habcn, so wie Nichtpharmaceuten konnen in das Institut
aufgenommcn werden.
Die Kosten dcs Unterrichts an der polytechnischen Schule belaiifcn sich fiir ein Jahr (2. Semester) fiir Chemic auf 16 Guldcn,
fiir Experimentalphysik auf 20 Gulden, fur Rotanik auf 16 Gulden,
fur Zoologic auf 16 Guldcn, fur Mineralogie und Geognosie anf 16
Guldcn, Hcpetitorium der Cheuie und Iirystallographie auf 8 Gulden. Die praktischeu Uebungen im chemischen Laboratorium lroRten im Wintersemester 26 und in1 Sornmersemester 18 Gulden.
Die Iiosten des Gcsarnnit-Unterrichts im Institut, so wie fur
die prnktischen Arbeiten in demselben betragen fur 2 Semester
110 Gulden. Fur sammtlichen Untcrricht im Institut so wie fur
Wohnung und Kost in deniselben eahlt jedes Mitglied fur 2 Semester 400 Gulden.
Dic blitglieder des Instituts stehen unter der speciellen Aufsicht des Instituts-Vorstandes uud erhalteii beim Abgange von der
Aiistalt cin Zeugniss ubcr die gehorten VortrMge und erworbenen
Kenntnisse.
Carlsrnhe, im Januar 1868.
Dr. E. R i e g e l , Apotheker.
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Vereinszeitung.
125
Plidrmaceutisch- clienzisches Inutitut.
Urn rnelirscitigen Anfuagcn zu geniigcn, theilc ich i n Kachstchenden die 13cdingungen mit, unter welchen angchende Clieniiker, Pharmaceuteii, welche bicli weiter aushilden oder zu einem
Examen -vorbereiten wollen, so wie an hiesiger Universitiif Studirende eintreten k6nnen.
Jene, welche irn Sornmer, vom 1. April bis Elide September, bci
mir zubringen, znlilen fiir Wohnung (in der schiinsten Lage Hcidelbergs), Kost uiid Pflege uiid den tcgliclien Gebrauch des Laboratoriums, in welehem ihnen Allcs von niir gestellt wird, 6 0 wie fiir
Henntzung der 13ibliothek und Sammlung uird der von rnir gehaltenen Vorlesurigcn, 300 fl. prXnumerando. Solche IIcrren, die nur
wPhrend der gesetzlicheu Dauer der Vorlesungen bei niir verbleiben wollen, zahlen 250 f.
Wer dagegen auf Kost undLogis verzichtet, und in angegebener Weise beschiiftigt ist, zalilt 130 fl. prgnumerando.
Fur die funfmalige Benutziing des Laboratoriunis in den Nachrnittagsstunden, wobei ich alle Utensilien, Heagentien u. s. w. selbat
ste!le, werden 60 fl. bezshlt.
Noch bemerke ich, dass die bei mir aufgenommenen Herren
Glieder mciner Farnilie sind.
Die Arbeiten im Laboratorium uehmeu i n den ersten Tagen
des Aprils, die Vorlesurigcn zur gesetxlichen Zeit ihren Anfang.
Dr. W a l z .
Heidelberg, im Februar 18%.
Directorial -Con.erenz.
Uiisere Directorial - Conferenz wird am 10. und 11. Mai zu
Isiickeburg in Westphalen s h t t finden. Allen Yereinsbeaniten und
hlitgliedcrn btelit die Theilnalimo frei und werden alle Tlieiliiehnielirner willkommen sein.
Das Uirectoriuin.
Neues Statut des Vereins.
Die achte Auflage des Vereiiisstatuts ist vcrgriffen und 80 eine
neue niitliig geworden. bas Directorinm wird sieh in der zu Buckeburg am 10. und 11. Mni t l . *J. stxtt findrnden Directorial -C'onferenz mit Redaction dcr !)ten Ausgabc bcecliiiftigcn. Alle gcehrten
Vereiiisbcainte und Blitglieder, welclit: riicksichtlicli derselben Vorschliige rnxhen wollen, w d e n ersucht, diese schriftlich alsbald an
den Obcrdircctor einzureicheii.
1)ss Directoriuin.
Es ist yon versehiedenen Seiten der Wunseh laut geworden, in
der Provinz Preussen eine Veranmrnluiig der ~erc:insmitgliederius
Leben zu rufen. Ich ersuehe deshalb die €Ici~(:nDirectoren der
Iircise Kiinigsberg, Angerburg, Elbing, I)nnxig, Conitz, I h a urid
l'osen ziir Anbalinuiig dieser Swhe cinen .4ufruf an die Ilerrcu
hlitglieder Ihrer Kreise zu richten, damit auf diese Weiw ermittelt werde, ob und in wie ncit suf cine Iktheilignng der I h z e l n c n
bei einer solcheu, allerdings sehr wuiisclren~wert.lieriVersammlung
zu reclineii ware. Fur clicselbe wirtl dcr Sornrncr 1859 hierrnit in
Vorsclilag gebracht und soll, je naclidem sich die hlehrzahl fiir den
126
Vereinszeitung.
einen oder andern Ort ausspricht, Konigsberg oder Danzig als Versammlungrjort gcwiihlt werden. Zur Zasamnienstellung der Hesultate wiirde ich rnir die Listen mit den Kreisabrechnungen am Ende
des laufendcn Jahres von den Herren Kreisdirectoren erbitten.
Konigsberg in Pr.,
Ru d o l p h B r e d s c h n e i d e r ,
Vicedirector fur Preussen und Posen.
im April 1858.
Generalregistel. des Archius der Pharrnacie.
Das Directoriurn des Vereins uiid die Redaction des Archivs
der Pharmacie habcn langst den Wunsch‘vieler Mitglieder unsers
Vereins, welchen an der erleichterten Benutzung des Archivs gelegen ist, getheilt und eu fordern gesucht, ein sorgfiiltig gearbeitetes Generalregister des Archivs ihnen um billigen Preis darbieten
zu konncn. Der ruhmlichst bekannte, iini dic Phtlrmacie hochverdiente Herr Ur. W i t t s t e i n in Munchen wird im Laufe dieses
Jahres ein solchcs Werk uns lieferii und die Redaction den Druck
und die Verbreitung besorgen lassen. Wir machen die Mit,glieder
des Vereins zeitig darauf aufinerksarn nnd rechncn zuversichtlich
auf die allgeineine Betheiligung bei der Abnahme.
Das Directorium.
Pharinaceuten werden jederzeit placirt durch
Schwerin in Mecklenburg, 1858.
E. R a n g e .
Apothekenuerkauf und Gehiilfenstelle.
Eine Apotheke im Grossherzogthum Oldenburg ist sofort zu
verkaufen. Eine Gehiilfenstelle zum 1. April mit 160 Thlr. Gehalt
weist gleiclifalls nach
E. R a n g e .
Schwerin (Mecklenburg).
Ofene Gehulfenstellen.
Auf Johannis dieses Jahres suche cinen Gehulfen.
Wunstorf bei Hannover.
Herni. d u Menil,
Apotheker.
-Fur eine Apotheke in einer Residenzstadt in Anhalt wird zu
Johannis ein solider iilterer esnminirter I’harmaceut gegcn ein
Gehalt von 150-160 $
, zu engagirzn gewiinscht. Nihere Auskunft
ertheilt auf Einsendung gunstiger Zeugnisse
Bernburg, im Marz 1858.
W i l h e l m Schwarz,
approb. Spothekcr, d. Z. Archivar
u. Secretair d. Apotliclrer-Vereins,
im Hause des Hrn. Medicinalraths
Dr. B l e y .
Fur einen soliden alteren, noch zur Gescli&ftsaiishiilfe Ahigen
Pharmaceuten, etwa einen Pensionair des Apotheker -Veroins, ist
einc Stelle unter annehnilichen Bedingungen sngleich zu besetzen
beim Apotheker H e i n e r n a n n
in Langelsheim im Herzogthum Braunschweig.
Vbreinszeitung.
127
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Bielefeld.
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Pharmncie. Bd. 1-43. - Buchncr, Inbegriff der Pharmacic. 9 Bde.
1821-31. - HofFmann & I3reithnnpt, Handbuch der Mineralogie.
7 Bde. 1812-18. -- Journal fiir Cheinie n. Physik und Jonrnal fur
Iilaproth & Wolf, cheni. Worterbuch.
techn. Chemie. 1811-46.
9 I3de. 1807-19. - Linnei Philosophia botanica. 1.Hd 1780. Linnei Species plantarum. 11 Hde. 17!J7--1824. - Nemricli, Polyglottcn-Lcxikon der Naturgcschichte. 4 Bde. 1800. - I'fafl, analyt.
Cheniie. 2 Rdc. 1822. - Pfaff, System der Materia medica 7 Bde.
1808- 24. - Bepertorium der Pharmacie. 1815-43. - Schknhr,
Cryptogamen. 2 Bde. Abbild. u. ErklBr.
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fur 40,0004; - 1 desgl. von 4000 $3 Vmsntz, 300 4 &liethsertrag,
fiir 30,000 4; - 1 desgl. von 3000 4 IJmsatz, 50 4 Miethsertrag,
fiir 22,000 4; - 1 desgl. von 2600 ;B Umsatz fiir 18,000 8 zu verkaufen. Neue Verlwufs-Auftr%gc werden bci Zusicherung strcngster Discretion, indem wir Namen nur den wirklich zahlungsfihigen
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giebt dem Kkufer eine sehr gute Revenue. Nliheres durch
L. Y. B a a r t s C Co., Berlin, Ziethenplatz 2.
Todes- Anzeige.
Am 31. Januar d. J. starb der College M u l l e r i n Heldburg,
seit dem Jahre 1844 Mitglied unsers Vereins, im 57sten Lebensjahre.
hiit einem gediegenen Wissen verband derselbe eine seltene
Anspruchslosigkeit im Umgange, so wie an Lebensgenussen, die er
bloss i n der Erfiillung seiiier Berufspflichten fand. Sit t e r m levis!
Kreisdirection Coburg.
Todes - Anzeilje.
Am 16. Miirz starb zu Ureslau dcr Priisident der Kaiserl.
Leopoldinischen Carolinischen Akademie, der Naturforscher
Professor Dr. C. U . N e e s von E s e n b e c l r , einer der gelehrtestcn cleutschen Manner im Hereiche der Naturwisscnschaft,
irn hohen Alter von 82 Jahren. Der Verein hat in ihm eines
seiner friihesten Ehrenmitglieder verloren. &loge ihm die Erde
, leicht sein, nuf der seinLeben nicht ohne schwere Yriifungen
geblicben. Seine Schiiler und Wissenschaftsgenossen werden
sein Andenken beivahren !
Berichtigung.
Im Mihzhefte des Archivs, Bd. CXXXXIIT, Heft 3, S. 359, Z. 17
von unten lies: T e c t u r e n statt T i n c t u r e n .
-~
Hofl,uchdruckwei dev Gchr. Jinecks zu Hannovcr.
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