close

Вход

Забыли?

вход по аккаунту

?

ardp.18842222108

код для вставкиСкачать
830
Biicherschau.
khrgang 1885 erfahren. Seite 58 finden wir eine Tabelle uber die zulassigen
Fehlergrenzen bei Pracisions - und Handelsgewichten und Waagen nach den
Bekanntmachungen vom 6/12. 69, resp. 12/3. 81, S. 63 und 64 eine Umrechnung von Metermaass auf Fussmaass und umgehrt, sowie eine Tabelle ZUY
Umwandlung der Pariser Zoll und Linien in Millimeter. Neu ist ferner die
Angabe von Volumgewicht und Gehalt der Losungen von Kalium- und Natriumcarbonat und Chlornahium, sowie des Volumgewichts von Glycerin und
Zuckerlosungen. Den verschiedenen Kaltemischungen sind diesmal auch
WLniemischungen beigegeben. Das Kapitel uber Anleitung zur Annahme
und Ausfiihrung von Untersuchungen , uber Taxe ist abweichend von friiher
in dem ersten Theile, dem Kalender, aufgenommen.
Der 11. Theil, das pharmaceutische Jahrbuch, ist ebenso vervollstandigt.
Es beginnt gleich mit einem Verzeichniss der nach ihren dutoren benannten
Reagentien und Reactionen (Almbn’s Blutreagens Guajaktinctur und Terpenthinol) S. 1- 14; die naohsten Seiten bringen die Anleitung zum Vorschreiben von Standgefassen und Schildern nach J. N. B. Cracau. Neu ist ferner
Anhang I. Verzeichniss derjenigen Arzeneimittel der Pharmacopoea German.
editio altera, welche in den Apotheken der einzelnen Bundesstaaten jederzeit
vorrathig gehalten werden miissen, und Anhang 11. Beschliisse der Commission zur Berathung einheitlicher Methoden fur die Analyse des Weines.
Weiter ist diesmal auch bezuglich der Vorlesungen fur Pharmaceuten auf
den deutschen Universithten und technischen Hochschulen Aufschluss gegeben, sowie auch eine Nachweisung des Personalbestandes der Apotheker in
den einzelnen Staaten, Bezirken und Grossstiidten.
Bertram.
-
Von Oscar Schlickn~n’sApothekerkalender fiir das deutsche Reich
ist der 4. Jahrgang ausgegeben. Die aussere Ausstattung ist dieselbe geblieben , beziiglich des Inhalts hat derselbe verschiedelte Abanderungen und
Bereicherungen erfahren. Er beginnt mit einem Uehersichts -Kalender, dem
sich ein Notizkalender anreiht ; jede eiuzelne Woche fiillt eine Seite , bei
jedem Tage ist fur Eintragung von Conto, Kame und Recepte Gelegenheit
gegeben und auf den darauf folgenden leeren Blattern fir sonstige Notizen.
Hierauf folgt ein Sammel -, Arbeits und Bluthenkalender fur die officinellen
und allgemein verbreiteten Pflanzen, je nach ihrem Vorkommen auf Wiesen,
Aeckern, in Garten, Wildern etc., der natiirlich auf Vollstandigkeit keinen
Anspruch machen kann. Von S. 111 an finden wir eine ubersichtliche Zusammenstellung der Miinzen aller Lander, der Briefportosatze und des Gebiihrentarifs fiir Telegramme, eine dergl. uber Maass und Gewicht, sovie der
beziiglich Gewichte und Waagen erlassenen Verordnungen. S. 143 folgen die
Arzneistoffe nach Darstelluug (Pharmao. Germ. Ed. 11. resp. I.) Eigenschaften
uud Verordnungsweise unter Berucksichtigung der nicht in die Pharmacopoe
aufgenommenen, sowie eine Maximaldosentabelle. S. 236 handelt von den
Giften und Ciegengiften, S. 238 von der Aufbewahrung der Arzeneimittel und
S. 242-303 von der Prufung derselben nach der Pharmacop. Germ. D.; den
Schluss bildet die Besprechung der Maassanalyse.
Den 11. Abschnitt bildet wie bisher das Verzeichniss der Apotheker des
deutschen Reiches.
Bertram.
-
Der pharmaceutische Almanaoh, Kalender fur Apotheker etc., von Dr.
H a n s H e y e r . Wien, Terlag von Moritz Perles. 10. Jahrgang. Derselbe
erscheint diesmal unter einem neuen Redacteur, der 88 sich angelegen sein
lasst den Anforderungen, die billiger Weise an einen pharmaceutischsn Kalender gestellt werden, zu entsprechen. Von den Bereicherungen, die er erfahren, erwahne eine reichhaltige Gegengifttabelle, eine Uebersicht beziiglich der
Biicherschau.
831
in der Pharm. Austriaca nicht aufgefiihrten neueren Arzeneistoffe nebst Angabe uber Gewinnung, Eigenschaften und Dosiruug , eine Abhandlung uber
Wehrpflicht, Studien - und Priifungsordnung fur die Pharmaceuten in Oesterreich etc.
Derselbe beginnt mit einem durchschossenen Kalendaxium an das sich
eine Stempelgebuhren-Scala, Angaben uber die Ziehung satnmtlicher osterreichischen Lotterieeffecten fur 1885, eine vergleichende Miinztabelle, Weithangabe der Coupons, ein Brief- und Telegraphentarif anschliessen. Der specifische pharmaceutische Abschnitt bringt zunachst die Vergleichstabelle der
Thermometerscalen, darauf folgt eine Uebersicht der Elemente nnter Angabe von Symbolen, Atom , Molekular- und Aequivalentgewichten, Werthigkeit etc., eine Saturations-, Solutions und Tropfentabelle und eine
kurze Uebersicht der Gifte und Gegengifte. Seite 40-81
enthalt die
Taxe fur officinelle und nicht officinelle Arzeneimittel und eine gedrangte
Uebersicht uber die in der Pharmacopoea Austriaca noch nicht aufgenommenen neueren hrzeneistoffe beziiglich deren Gewinnung, Eigenschaften, Anwendung und Ilosirung, den schluss dieser Abtheilung bildet die Aufziihlung,
der in jiingster Zeit die Pharmacie betreffenden wichtigsten behordlichen
Verordnungen und Erlasse.
Der 11. Abschnitt bringt ein Verzeichniss der auf den osterreichischen
Universitiiten studirenden Pharmaceuten, eine Rangliste der Militair - Medicamenten - Beamten. ein Verzeichniss der pharmaceutischen Corporationen,
an das sich dann ein solches der Apotheker nebst einer Liste empfehlenswerther Bezugsquellen anschliesst. Das Tagebuch mit reichlich bemessenem
Raume fur tagliche Eintragungen bildet den Schluss des handlichen, gut ausgestatteten und gebundenen Almanach.
Bertram.
-
-
Tbierische Organismen der Brunnenwllsser von Prag. Untersuchungen yon F r a n z V e j d o v s k y in Prag. Mit 8 Tafeln. Prag 1882. - In den
Jahren 1879- 81 untersuchte Verfasser in Folge Auftrages der stadtischen
Behorden mehr als 200 Prager Brunnenwsser mikroskopisch, die bei den
Einwohnern in iiblem Ruf standen und wie der Verlauf der Untersuchung
zeigte, diesen Ruf auch verdienten und legt in der vorliegenden schiin ausgestatteten Abhandlung die Resultate der Untersuchung vor , soweit es sich
um thierische Organismen handelt,
In einem einleitenden Kapitel hebt Verfasser mit Nachdruck hervor,
dass es eine Grenze in der Erkenntniss der Zusammensetzung der TrinkwRsser giebt, welche die chemische Untersuchung nicht iiberschreiten kann, und
dass hier die mikroskopische Untersuchung erghzend einzutreten hat. Gewiss
wird man dem Verf. hierin beipflichten, wenn man auch den von ihm beigebrachten Satz Huxley's : ,, Dass es in Hinsicht auf die chemische Analyse
so reines Wasser geben kann, wie nur immer moglich, und dass doch dasselbe auf den menschlichen Korper todtlicher wirken kann als Blaussure, mLhrend ein Wasser chemisch schlecht sein kann, ohne Jemandem zu schaden",
der die Uczulanglichkeit der chemischen Untersuchung beweisen soll , nicht
unterschreiben wird.
Es ist sicher, dass die mikroskopische Wasseruntersuchung der chemischen noch lange nicht ebenbiirtig ist, wenn es auch keinem Zweifel unterliegt, dass das einst der Fall sein wird. Von keinem der im Trinkwasser
gefundenen Organismen ist zweifellos nachgewiesen, dass er mit irgend einer
Krankheit in direktem Zusamrnenhang steht und es erscheint fraglich, ob
auf diesem, wie man ihn nennen kann, direkten 'FVege bedeutende Resultate
zu erhoffen sind. Mehr Aussicht scheinen Bemuhungen zu haben, die darauf
ausgehen , den biologischen Verhaltnissen der betreffenden Organismen auf
den Grund zu gehen und die dann einen Schluss auf die Beschaffenheit des
Wassers, specie11 auf die Natur der organischen Substanzen, vielleicht auf
die Eutstehuiig der salpetrigen SLure, des Ammoniaks gestatten, etwa in der
Документ
Категория
Без категории
Просмотров
2
Размер файла
165 Кб
Теги
18842222108, ardp
1/--страниц
Пожаловаться на содержимое документа