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Bucherschau
575
Chemische Technologie der Neuzeit. Begrundet und in crstcr Auflage
hcrnusgegeben von Dr. Otto D a m m e r , Berlin. In zwcitcr, erweiterter
Auflage bearbeitet und herausgegeben von Prof. Dr. Franz P e t e r s t und
I'rof. Dr. Herm. G r o 8 m a n n. 5 Bande. V. Band, herausgegeben von Prof.
GroBmann. Stuttgart, Verlag von Ferdinand Enke. Bisher sind erschienen:
1. Band, 817 Seiten, Preis geh. 35,lO Mark, geb. 39,lO Mark. 3. Band,
936 Seiten, Preis 43,2O Mark, geb. 47,70 Mark. 2. Band, 1. Teil, 876 Seiten,
Preis 75,- Mark, geb. 79,- Mark.
Zur Zeit liegen die Lieferungen 23 und 24 des 5. Bandes vor. Sie entr
halten den SchluD der Berichte uber Treibstoffe, ferner Monographien iiber
Arzneifarmen von Dr. R. B r i e g e r , des weiteren uber Alkaloide, ebcnfalls
von Brieger, uber synthetische Arzneimittel, von Dr. Karl J u n k m a n n ,
uber synthetische Riechstoffe von Dr. O t t o G e r h a r d t , uber atherische
Olc und konkrete Bluteniile von Prof. K. S t e p h a n , uber Parfumerien von
Dr. Otto G e r h a r d t , iiber Kampfer von Dr. 0. D a m m e r t und iiber
Kautschuk von Dr. Paul A 1e x a n d e r.
Hinsichtlich der Beurteilung der allgemeinen ICichtlinien dcs Werkes sei
auf friihere Mitteilungen in unserer Zeitschrift verwiesen. zuletzt auf S. 426
dieses Jahrgangs.
Goethe als Chemiker und Techniker. Von Paul W a 1 d e n. Berlin 1932,
Verlag Chemie, G. m. b. H. 86 Seiten in Taschenformat. Preis 2,- M. Berichterstatter: S i e d 1 e r , BerlinsZehlendorf.
Goethe hat Frau von Stein des ofteren sein Bedaucrn daruber aus esprochen, daR er bei seinen Zeitgenossen nut als Dichter bekannt sei, cfak
man aber von seinen Arbeiten auf naturwissenschaftlichem Gebiete kaum
Notiz nehme. Noch lange Zeit nach seinem T o d e ist die Fiillc
geistigen Reichtums auf diesen Forschungsgebieten nicht hinreichend ges
wurdigt worden, uncd erst den letzten Jahrzehnten war es vorbehalten, die
Universalitat seiner Forschungen auch nach dieser Richtung verstehen zu
lernen. Die Bcziehungen Goethes zur Chernie haben in Professor Walden
den tiefschiirfendstcn Interpreten gefunden. Er schildert sie in folgenden
Abhandlungen: 1. Wie kam Goethe in die Chemie hinein? 2. Goethes
chemischdechnischer Wirkungskreis. 3. Wie war Goethe in den Besitz dieser
chemischdechnischen Kenntnisse gelangt? 4. Goethes Bedeutung fur die
Chernie uberhaupt. 5. Goethes ei ene chemische Beobachtungen und Ideen
und deren Einmundungen in die Eegenwart. W e r die Broschure liest, wird
eine 1:bereinstimmung mit der Beurteilung Goethes durch Walden gegen
SchluR seiner Betrachtungen finden. Sic lautet: ,,Goethes Leben und Schaffen
leicht einer goldenen Schale, die iibervoll mit kostlichen und seltencn
ruchten aller A r t gefullt ist; jede Epoche findet in ihr etwas anderes,
jedermann kann aus ihr das ihm GemaBe und Zusagcnde entnehmen; die
Summe seiner Geistesarbeit ist wie ein geschliffener, vielflachiger Wunderr
kristall, ,dessen jede Plache eine eigene Lichtbrechun und szerstreuung
besitzt, und der jedem Besucher andere optische Effefte offenbart."
B
"
Wilhelm Ostwald, 2. IX. 18.53-4. IV. 1932. Von Profcssor Dr. Paul
G u n t h e r , Physikalischrchemisches Institut der Universitat Berlin. Berlin
1932, Verlag Chemie, G. m. b. H. 24 Seiten, Preis 1,- M.
In der kleinen Schrift liegt keine Biographie im ublichen Sinne vor.
vielmehr eine von ticfer Bcwunderng fur d e n genialen Bahnbrecher der
hysikalischen Chemie durchdrungene, aber #die Kritik nicht ausschlieBende
Ekizze der einzelnen Epochen des Ostwaldschen Lebenswerkes. Die tiefe
Einfuhlsamkeit des Verfassers in dieses gliinzende Schaffen, verbunden mit
einer klassisch schiinen Sprache, gestalten das Lesen der Schrift zu einer
auRergewiihnlich fesselnden Stunde.
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