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Ber i c h t i g ung e n.
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[ J d W 67
fort die Rosafarbung wieder erhalten und bei steigenden NO-Mengen rasch
bis zur dunkel burgunderroten Farbung vertiefen.
Die Reaktion ist also aufierordentlich empfindlich, wie der positive Effekt
mit der Kontaktsaure beweist. Sie iibertrifft die Diphenylamin-Probe erheblich ; zuverlassig ist sie aber nur bei Innehaltung bestimmter Bedingnngen .
Bei sehr geringen NO-Mengen mu13 die Apparatur evakuiert sein, da offenbar
die Luft-Reste sofort NO unter NO,-Bildung der Reaktion entziehen. Notwendig ist auch eine moglichst intensive Trocknung der Apparatur. Oft
gelingt, wie schon G i a u q u e und W i e b e bemerkt haben, die Abscheidung
des rosa gefarbten Chlorwasserstoffs nur bei der ersten Kondensation.
Wir nehmen an, da13 in diesem Fall das beim Auftauen zuerst verdampfende NO von Sauerstoff-Resten zu NO, oxydiert wird und so dem
erst wesentlich spater in den gasformigen Zustand iibergehenden Chlorwasserstoff zur Neubildung der Additionsverbindung entzogen wird. Um
die im einzelnen sich abspielenden Vorgange, bei denen auch das Licht
(Aufspaltung gebildeten NO, in N O e O ) eine Rolle zu spielen scheint, restlos
zu klaren, miissen die Bildungs-Bedingungen der merkwiirdigen V e r b i n d u n g
NO. HC1 noch n&her studiert werden $). Wir haben entsprechende Versuche
in Angriff genommen, iiber die wir in einiger Zeit berichten zu konnen hoffen.
Vielleicht wird man den so empfindlichen N a c h w e i s f u r S t i c k o x y d ,
den, wie wir gezeigt haben, die Bildung der Verbindung ermoglicht, auch
zum Studium der noch nicht endgiiltig entschiedenen Frage benutzen konnen,
ob etwa im Licht geeigneter Wellenlange eine direkte NO-Bildung erfolgtlO).
Die von G i a u q u e und W i e b e aufgeworfene Frage, ob e k e der von S i m o n
und v. Sirnsonll) durch R o n t g e n - Analyse aufgefundenen Krystall-Strukturen des verfestigten Chlorwasserstoffs mit der sog. roten Modifikation zusammenhangt, konnen und wollen wir nicht entscheiden.
9) Auch die dritte, bisher uns bekannt gewordene Untersuchung von H. R o d e b u s h
u. Y n t e m a , Journ. Amer. chem. SOC.45, 332 [I923], iiber NO.HC11aBt vieles offen.
10) vergl. D. B e r t h e l o t u. G a u d e c h o n , Compt. rend. Acad. Sciences 150, 1 5 1 7
[ I ~ I O ]K
; o h n - A b r e s t , Compt. rend. Acad. Sciences 184, 484 [1927].
11) Ztschr. Physik 21, 168 [1924].
Berichtigungen.
Jahrg. 66 [1933], Heft 12, S. 1910, 140 mm v. 0. lies ,,Evernsaure" statt ,,Everninsaure".
Jahrg. 66 [1933]. Heft 12, S. 1912, 52 mm v. 0. lies ,,mit Wasser verdiinnt, angesauert und ohne Rucksicht auf" statt ,,mit Wasser verdiinnt und ohne Riicksicht auf".
Jahrg. 66 [1g33]. Heft 12, S. 1959, FuI3note 3 , lies , , S a n k y o & Co." statt
, , S a k y o & Co.".
Jahrg. 67 [1934], Heft I , S. 72, 48 mm v. 0. lies ,,das Semicarbazon-Acetat" statt
,,das Acetyl-Derivat".
Jahrg. 67 [1934]. Heft I , S. 105. mu0 die Formel auf der rechten Seite der
/co\
Gleichung C6H,,C0,CeH,
.SeCl, und nicht C,H,<E:>C,H,.
C1 lauten .
Printed in Germany. Alle Rechte vorbehalten, insbesondere die der Ubersetzung.
Druck: M a r k i s c h e D r i i c k a n s t a l t G.m.b.H.. Berlin N65.
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