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Н. В. ЛОГИНОВА
МЕТОДИЧЕСКИЕ УКАЗАНИЯ
ПО ИЗУЧЕНИЮ НЕМЕЦКОГО ЯЗЫКА
НА МАТЕРИАЛЕ ТЕМЫ «СТРАНОВЕДЕНИЕ»
Часть 1
ОМСК 2012
Министерство транспорта Российской Федерации
Федеральное агентство железнодорожного транспорта
Омский государственный университет путей сообщения
______________________________
Н. В. Логинова
МЕТОДИЧЕСКИЕ УКАЗАНИЯ
ПО ИЗУЧЕНИЮ НЕМЕЦКОГО ЯЗЫКА
НА МАТЕРИАЛЕ ТЕМЫ «СТРАНОВЕДЕНИЕ»
Часть 1
Утверждено редакционно-издательским советом университета
Омск 2012
1
УДК 4И нем. 07
ББК 81.432.4
Л69
Методические указания по изучению немецкого языка на материале
темы «Страноведение». Часть 1 / Н. В. Логинова; Омский гос. ун-т путей сообщения. Омск, 2012. 30 c.
Составлены для студентов, изучающих немецкий язык, содержат тексты
из периодической печати и разнообразные задания, направленные на тренировку произношения, активизацию лексического и грамматического материала, обучение монологической и диалогической речи. Коммуникативная
направленность предлагаемого материала способствует лучшему усвоению
немецкого языка, сделает его более доступным для студентов.
Предназначены для студентов первого курса технических специальностей.
Библиогр.: 5 назв.
Рецензенты: канд. пед. наук Ж. В. Лихачева;
канд. техн. наук, доцент А. Ю. Тэттэр.
_________________________
© Омский гос. университет
путей сообщения, 2012
2
ОГЛАВЛЕНИЕ
Введение ………………………………………………………………………..
1. Berlin: Stadt mit vielen Gesichtern ……………………………………….
2. Tour durch Berlin …………………………………………………………
3. Köln – Metropole am Rhein …………………………………………........
4. Auf hohem Niveau : Wohnen in Deutschland ……………………………
5. Ein paar Tipps: Wohnungssuche in Deutschland …………………………
6. Deutsche Jugendherbergen ………………………………………………..
7. Hohe Berge: die Alpen ……………………………………………………
Библиографический список …………………………………………………..
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ВВЕДЕНИЕ
Методические указания составлены для студентов технических специальностей, изучающих немецкий язык, и могут использоваться в качестве
сборника заданий для домашнего чтения или дополнительного материала к базовому учебнику «Немецкий язык для студентов железнодорожных вузов».
Тексты, включенные в первую часть методических указаний, взяты из
журнала «Vitamin de» (2009. № 41; 2010. № 44, 46) и снабжены упражнениями, которые дают возможность преподавателю проверить, как информация
текстов понята студентами, проанализировать понимание ими грамматических
правил, встречающихся в тексте.
При подборе этих текстов соблюдался принцип преемственности и постепенного усложнения. Тексты знакомят студентов с немецкой культурой,
способствуют формированию умения читать оригинальную литературу.
В основе работы лежит метод комплексного обучения, позволяющий
расширить лингвистический и эстетический кругозор студентов, развивающий
умение и навыки практического владения языком на основе коммуникативных
упражнений.
5
1. BERLIN: STADT MIT VIELEN GESICHTERN
Viele junge Leute aus Deutschland und der ganzen Welt kommen nach Berlin
als Touristen, Studenten oder für immer. Was macht die deutsche Hauptstadt so attraktiv? Berlin hat ein reiches kulturelles Leben, überraschend viel Natur und natürlich nette Bewohner.
Berlin ist mehr als nur eine Stadt. Berlin – das sind ganz viele Städte. Das
klingt komisch. Aber genauso ist es. Das heutige Bundesland Berlin besteht nämlich
aus vielen kleineren Städten und Dörfern. Diese sind in den letzten 800 Jahren zusammengewachsen. Deshalb ist Berlin heute die Stadt der vielen Gesichter: vom
Wald bis zu eng bebauten Gassen, vom Hochhaus bis zum Bauernhof – all das gibt
es und darum fühlen sich so viele verschiedene Menschen wohl in Berlin.
Von Techno bis zur Oper
Die Berliner Klubkultur ist weltberühmt Die Stadt ist seit 20 Jahren ein Zentrum der Techno- und Housemusik. Die angesagtesten Klubs sind in den Bezirken
Friedrichshain und Kreuzberg. Auch Prenzlauer Berg und Mitte sind bei jungen
Leuten sehr beliebt. Dort findet man besonders viele kreative Läden, hippe Szenekneipen und gemütliche Cafés. In Berlin gibt es außerdem drei Opernhäuser, eine
spannende Theaterszene und eine Insel mitten in der Stadt, auf der weltbekannte
Museen stehen, wie zum Beispiel das Pergamonmuseum. Einem Berliner kann so
eigentlich nie langweilig werden.
Grün und günstig
Junge Menschen aus aller Welt ziehen in die deutsche Hauptstadt, weil an jeder Ecke etwas los ist. Und wenn man es lieber ruhig haben will, geht man einfach
eine Ecke weiter. Berlin hat viele Seen, Parks und sogar ruhige Wälder: der Wannsee, der Tiergarten und der Grunewald sind die bekanntesten Erholungsgebiete. Berlin ist in und trotzdem ist das Leben da günstig. Die Mieten sind niedriger als in den
meisten anderen deutschen Großstädten. Das ist ungewöhnlich für eine Hauptstadt.
Dass es in Berlin so viel Platz gibt, hat historische Gründe. Vor dem Zweiten Weltkrieg lebten über eine Million Menschen mehr in der Stadt als heute.
6
Geteilte Stadt und Hauptstadt
Zwischen 1961 und 1989 war Berlin eine geteilte Stadt. Die Berliner Mauer
schnitt die Stadt in zwei Hälften und verlief direkt hinter dem Brandenburger Tor.
Man konnte nicht hindurchgehen wie heute. Ostberlin war in dieser Zeit die Hauptstadt der DDR. Seit der Wiedervereinigung 1990 ist Berlin die Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland. Berlin war schon früher die Hauptstadt des Königreichs
Preuβen und bis 1945 des Deutschen Reichs. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Stadt
deshalb schwer zerstört.
Berliner Schnauze
Die Stadt und ihre Bewohner haben also schon einiges erlebt. Das hat die Berliner geprägt. Die Einheimischen sind bekannt für ihre „Berliner Schnauze“ – das
ist die Art, wie sie mit Leuten sprechen. Sie gelten als unhöflich und frech. Eigentlich sind die Berliner ehrlich, direkt und sehr herzlich. Besucher sind in Berlin immer willkommen und können die Stadt für sich entdecken. Aber Vorsicht: verlauft
euch nicht – es gibt nämlich nicht nur ein Berlin, sondern ganz viele.
1.1. Wortschatz.
attraktiv
zusammenwachsen
die Gasse(n)
angesagt/in/beliebt sein
der Bezirk(e)
der Laden(Läden)
ziehen
etwas ist los
ruhig
langweilig
günstig
die Miete(n)
niedrig
bebaut
die Berliner Mauer
in zwei Hälften schneiden
die Wiedervereinigung
zerstören
prägen
gelten als
höflich
frech
ehrlich
sich wohl fühlen
gemütlich
direkt
7
1.2. Richtig oder falsch?
1) Ganz verschiedene Leute fühlen sich wohl in Berlin.
2) Besonders viele gemütliche Cafes gibt es mitten in der Stadt.
3) Berlin liegt auf einer Insel.
4) Mitten in der Stadt gibt es eine Insel, auf der viele Museen stehen.
5) Jungen Leuten kann es nie in Berlin langweilig werden.
6) Berlin ist angesagt.
7) Die Mieten sind nicht so hoch wie in den meisten anderen deutschen Großstädten.
8) Berlin ist eine geteilte Stadt.
9) Bis 1945 war Berlin die Hauptstadt des Deutschen Reichs.
10) Berliner gelten als ehrlich und direkt.
1. 3. Beantworten Sie die Fragen.
1) Erklären Sie den Satz:„Berlin –das sind ganz viele Städte“.
2) Welche Bezirke sind bei jungen Leuten besonders beliebt? Warum?
3) Warum ziehen junge Leute aus der ganzen Welt nach Berlin?
4) Wie heißen die bekanntesten Erholungsgebiete Berlins?
5) Ist das Leben in Berlin teuer?
6) Wie lange war die Stadt geteilt?
7) Was teilte Berlin in zwei Hälften?
8) Wann wurde Deutschland wiedervereinigt?
9) Was ist „Berliner Schnauze“?
10) Wie sind die Berliner?
1.4. Ergänzen Sie die Sätze durch folgende Vokabeln: Platz, Erholungsgebieten, Gassen, wohl, gemütlichen, ziehen, Städten und Dörfern, Bezirke, Insel,
hoch, niedrig, gelten, prägen, Berliner Mauer.
1) Berlin besteht aus vielen kleineren … .
2) In Berlin gibt es auch eng bebaute … .
3) Viele Leute fühlen sich … in der Hauptstadt.
4) Friedrichshain, Kreuzberg, Mitte sind die … von Berlin.
5) Man kann in den … Cafes sitzen.
8
6) Das Pergamonmuseum steht auf einer … .
7) Warum … junge Menschen aus der ganzen Welt nach Berlin?
8) Der Tiergarten ist eines der beliebtesten … .
9) Die Mieten sind nicht so … wie in den meisten anderen deutschen Großstädten.
10) Die Stadt wurde durch die … in zwei Teilen geschnitten.
11) Die Berliner … als unhöflich und frech.
12) In der Stadt gibt es viel … .
1.5. Was wussten Sie nicht? Was wussten Sie schon? Sprechen sie nach
dem Muster:
Ich wusste nicht, dass Berlin 3,45 Millionen Einwohner hat.
Ich wusste schon, dass /wie /wann /warum … .
1.6. Wählen Sie sich einen Teil des Artikels aus und erzählen Sie ihn nach.
2. TOUR DURCH BERLIN
In der Hauptstadt gibt es viel zu sehen. Vitamin de hat eine Tour mit den
wichtigsten Sehenswürdigkeiten zusammengestellt. Wenn du sie alle besuchen
willst, bist du lange unterwegs. Unser Tipp: Leih dir im Sommer ein Fahrrad und
mache eine Pause an der Spree oder im Tiergarten.
Potsdamer Platz
Los geht es am Potsdamer Platz. Dort war in den 90-er Jahren die gröβte Baustelle Europas. Heute stehen hier Wolkenkratzer und das Sony-Center, in dem ein
groβes Kino ist. Jedes Jahr im Februar wird am Potsdamer Platz der rote Teppich
ausgerollt. Dann kommen deutsche und internationale Filmstars zur Berlinale. Das
Filmfestival gibt seit über 60 Jahren. Die besten Filme gewinnen den Goldenen Bären.
Unter den Linden
Die Prachtstraβe „Unter den Linden“ beginnt am Brandenburger Tor und endet
am Deutschen Dom in der Nähe der Museumsinsel. Bei einem Spaziergang siehst du
viele schöne Gebäude des preußischen Klassizismus wie die Humboldt-Universität,
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das Kronprinzenpalais und die Staatsoper. Imposant ist das Reiterdenkmal des preußischen Königs Friedrich des Großen. Sein Vorgänger Kurfürst Friedrich Wilhelm
ließ 1647 die ersten Linden pflanzen. Diese Bäume gaben der Straße den Namen und
verbanden das Berliner Schloss mit dem Tiergarten. Das Schloss gibt es heute aber
nicht mehr.
Reichstag: Sitz des Parlaments
Das wichtigste Gebäude der deutschen Politik ist der Reichstag. Ab 1895 versammelte sich hier das deutsche Parlament. Die Versammlung hieß „Reichstag“ und
gab dem Gebäude den Namen. Der Reichstag wurde im Zweiten Weltkrieg schwer
beschädigt. Seit 1999 versammelt sich das deutsche Parlament wieder in dem restaurierten Gebäude. Seitdem gibt es auch die große Kuppel aus Glas. Sie ist ein Symbol
für die Demokratie. Du kannst die Kuppel besuchen und von oben in den Reichstag
schauen.
Museumsinsel
Gehst du gern ins Museum? Dann musst du unbedingt diese Insel besuchen.
Dort stehen gleich fünf berühmte Museen. Das Alte Museum zeigt antike Skulpturen. Im Neuen Museum siehst du die ägyptische Königin Nofretete. Im Pergamonmuseum ist das Ischtar-Tor aufgebaut, das im 6. Jahrhundert v. Chr. in Babylon
stand. Ein weiterer Höhepunkt ist der Pergamonaltar, eines der schönsten Bauwerke
der Antike. In der Alten Nationalgalerie hängen Gemälde aus dem 19. Jahrhundert
zum Beispiel von Max Liebermann. Und im Bode-Museum siehst du Exponate byzantinischer und frühchristlicher Kunst.
Berliner Spezialitäten
Du hast jetzt schon viele Sehenswürdigkeiten besucht. Bestimmt bist du hungrig. Probier die Berliner Spezialitäten. Die berühmte Currywurst bekommst du bei
Curry 36 am Mehringdamm oder bei Konnopkes Imbiss an der U-Bahn-Station
Eberswalder Straße. Wenn du es traditioneller magst, gehe in ein Altberliner Restaurant und bestelle Eisbein mit Erbsenpüree. Dazu passt eine Berner Weiße. Das ist ein
helles Bier mit grünem oder rotem Sirup.
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Checkpoint Charlie
Die Berliner Mauer war eine Grenze zwischen den beiden deutschen Staaten
BRD und DDR. Sie umschloss von 1961-1989 den ganzen westlichen Teil Berlins.
Früher durften nur wenige Menschen aus dem Osten in den Westen reisen. Heute
kannst du ohne Kontrolle durch den Checkpoint Charlie gehen – das war der bekannteste Grenzübergang der Stadt. Er lag zwischen dem Stadtteil Mitte im Osten und
Kreuzberg im Westen. An dieser Stelle ist heute ein Museum, in dem man viel über
Berlin lernen kann.
Alexanderplatz
Etwa 350000 Menschen gehen jeden Tag über den Alexanderplatz. Die Berliner nennen den Platz einfach Alex. Ein beliebter Treffpunkt ist die Weltzeituhr. Sie
zeigt die Zeit für alle Zeitzonen der Erde an. Den Alex findest du ganz leicht: Hier
halten viele Züge, S- und U-Bahnen. Außerdem kannst du von überall aus der Stadt
den Fernsehturm sehen. Ganz in der Nähe ist auch das Rote Rathaus. Der Bürgermeister und der Senat regieren von dort aus das Bundesland Berlin.
2.1. Beantworten Sie die Fragen.
1) Auf welchem Platz steht das Sony-Center?
2) Wie heißt das Berliner Filmfestival?
3) Was ist der höchste Preis dieses Festivals?
4) Wann findet die Berlinale statt?
5) Wo wird der rote Teppich ausgerollt?
6) Wo versammelt sich das deutsche Parlament?
7) Warum heißt das Gebäude „der Reichstag“?
8) Warum wurde der Reichstag restauriert?
9) Seit wann gibt es die große Glaskuppel?
10) Ist der Reichstag für alle zugänglich?
11) Zu welchem architektonischen Stil gehören viele Gebäude in der Straße
„Unter den Linden“?
12) Warum heißt die Straße so?
13) Welche Universität befindet sich in der Straße „Unter den Linden“?
14) Wie viele Museen stehen auf der Museumsinsel?
15) Welche Museen sind das?
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16) Wie heißt das berühmteste antike Bauwerk im Pergamonmuseum?
17) Welches Museum würden Sie besuchen? Warum?
18) Was ist Alex?
19) Welche Sehenswürdigkeiten kann man am Alex sehen?
20) Wie kann man den Alexanderplatz erreichen?
21) Was ist der Checkpoint-Charlie?
22) Wo lag er?
23) Was ist heute an dieser Stelle?
24) Welche Spezialitäten kann man in Berlin probieren?
25) Wenn man Hunger auf etwas traditionell Deutsches hat, was sollte man in
einem Altberliner Restaurant bestellen?
2.2. Richtig oder falsch?
1) Am Alexanderplatz stehen viele Wolkenkratzer.
2) Die Weltzeituhr zeigt die Zeit für alle Zeitzonen der Welt an.
3) Die Berlinale findet im Sommer statt.
4) Die ersten Linden wurden unter Friedrich dem Großen gepflanzt.
5) Im Alten Museum kann man Gemälde aus dem 19. Jahrhundert besichtigen.
6) Ende des 20.Jahrhunderts wurde das Gebäude des Reichstags restauriert.
7) Der Checkpoint-Charlie ist jetzt ein Museum.
8) Am Alex halten viele S- und U-Bahnen.
9) Die Berliner Mauer teilte Berlin in Ost und West.
10) Am Brandenburger Tor beginnt die Prachtstraße „Unter den Linden“.
11) Die Kuppel des Reichstages können alle besuchen.
12) Die Berliner Mauer stand fast 30 Jahre.
13) Berlin ist eines der 16 Bundesländer.
14) Den Deutschen Dom gibt es heute nicht mehr.
15) Früher durfte man ohne Kontrolle durch den Checkpoint-Charlie nicht gehen.
16) Der Fernsehturm steht am Alex.
17) Der Checkpoint-Charlie war der einzige Grenzübergang Berlins.
18) Das Reiterdenkmal des preußischen Königs Friedrichs des Großen ist ein
Symbol für Demokratie.
19) Die Nofretete kann man im Neuen Museum sehen.
20) Currywurst ist eine berühmte Berliner Spezialität.
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21) Der Reichstag ist der Sitz des Parlaments.
22) Die Filme, die gewinnen, bekommen den Goldenen Bären.
23) Berlin liegt an der Spree.
24) Wer sich für Museen interessiert, muss die Museumsinsel besuchen.
25) Die Geschichte der Berlinale zählt über 60 Jahre.
26) Zur Berlinale kommen sowohl deutsche als auch internationale Filmstars.
27) Die Berliner Weiße ist ein Weißwein.
28) Das Reichstagsgebäude hat seit 1999 die große Kuppel aus Glas.
29) In den 90-er Jahren wurde am Potsdamer Platz viel gebaut.
30) Der Pergamonaltar ist eines der schönsten antiken Bauwerke.
2.3. Welches Adjektiv passt? Ergänzen Sie Adjektive und richtige Endungen.
1) Die … Königin, der … Teppich, die … Politik, die … Kuppel, das … Gebäude, das … Parlament, im … Gebäude, das Reiterdenkmal des … Königs, die …
Currywurst, im … Museum, das … Museum, der … Grenzübergang, den .. Teil Berlins, das … Rathaus, des … Klassizismus, in der … Nationalgalerie, den … Bären.
2) Ein … Bier, ein … Höhenpunkt, ein … Kino, ein … Treffpunkt, mit … oder … Sirup.
3) Zwischen den beiden … Staaten, 5 … Museen, … Menschen, … und …
Filmstars, viele … Gebäude.
(bekanntest-, deutsch, ägyptisch, restauriert, beliebt, rot, westlich, berühmt,
Neu, deutsch, alt, rot, hell, weiter, groß, preußisch, wichtigst-, Alt, rot, deutsch, grün,
berühmt, groß, international, deutsch, Golden, wenig, schön.)
2.4. Bilden Sie von den folgenden Adjektiven den Komparativ und den
Superlativ: wichtig, groß, gut, bekannt, weit, schön.
Setzen Sie die passenden Formen dieser Adjektive in die Sätze ein.
1) Am Potsdamer Platz war in den 90-er Jahren die … Baustelle Europas.
2) Der Reichstag ist das … Gebäude der deutschen Politik.
3) Der Pergamonaltar ist eines der … Bauwerke der Antike.
4) Der Checkpoint-Charlie war der … Grenzübergang der Stadt.
5) Die … Filme gewinnen den Goldenen Bären.
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2.5. Spielen Sie zu zweit kleine Dialoge. Suchen Sie sich eine Sehenswürdigkeit aus und stellen Sie sich vor, dass einer von Ihnen sie schon besichtigt hat
und auf die Fragen des anderen antwortet.
3. KÖLN – METROPOLE AM RHEIN
Schon von weitem sieht man das Wahrzeichen dieser Stadt, die zwei Türme
des Kölner Domes. Sie sind 157 m hoch. Es hat über 600 Jahre gedauert, bis der
Dom 1880 fertig wurde. Damals waren diese Türme die höchsten Kirchtürme der
Welt. Heute noch wird der Dom jeden Tag von vielen Besuchern bestaunt. Und wer
eine schöne Aussicht auf Köln haben will, muss 509 Stufen hochsteigen. Aber es
lohnt sich!
Eine alte Römerstadt
Köln ist eine groβe Stadt. Sie hat mehr als eine Million Einwohner. Und es ist
eine alte Stadt. Als die Römer unter Kaiser Julius Cäsar weit in den Norden kamen,
gründeten sie in Köln eine Stadt. Schnell wurde sie immer gröβer und wichtiger.
Viele Menschen handelten dort mit Waren. Deshalb wurde diese Stadt reich und hatte bis zu 20.000 Einwohner.
Noch heute kann man viel von der alten Geschichte sehen, so z.B. groβe Teile
der alten Stadtmauer. Oder man kann das „Römisch-Germanische Museum" besuchen. Hier ist zu sehen, wie die Menschen damals gelebt und gearbeitet haben.
Als die Römer später weggingen, zogen auch viele Menschen wieder aus Köln
weg. Aber es dauerte nicht lange, bis neue Menschen kamen und Köln wieder eine
wichtige und reiche Stadt wurde. 1388 gründete man die Universität. Es war die erste
Universität in einer deutschen Stadt.
Stadt am Rhein
1794 wurde Köln von den Franzosen besetzt. Später gehörte es zu Preuβen.
Weil Köln am Rhein liegt, wurde es auch ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt. Dann
aber brach der 2. Weltkrieg aus. Die Stadt wurde fast völlig zerstört, und viele Menschen hatten kein Zuhause mehr. Nach dem Krieg wurde die Stadt langsam wieder
aufgebaut. Heute ist sie wieder ein groβes Wirtschaftszentrum, aber vieles erinnert
noch an die alte Zeit.
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Ein besonders schöner Blick auf Köln bietet sich vom Rhein aus. Acht Brücken führen über diesen groβen Fluβ. Viele groβe Schiffe fahren täglich den Fluβ
hinauf und hinunter. Als Tourist kann man auch eines der schönen Ausflugsboote besteigen. Dann sieht man Köln vom Wasser aus und fährt hinauf bis nach Bonn.
In aller Welt ist auch das sogenannte „Kölnisch Wasser" oder „Eau de Cologne'" bekannt. Dieses Parfüm wird in Köln hergestellt. Als die Franzosen damals die
Stadt besetzten, hatten sie allen Häusern eine Nummer gegeben. Das Haus, in dem
das Parfüm hergestellt wurde, erhielt die Nummer „4711". Und so heiβt das Parfüm
auch heute noch.
Karneval und „Heinzelmännchen"
Vielen Menschen ist Köln auch wegen des Karnevals bekannt. Im Februar oder Anfang März wird viele Tage lang gefeiert. Dann ziehen die Menschen verkleidet durch die Straβen. Am Rosenmontag ist fast die ganze Stadt auf den Beinen, um
den Umzug der Wagen und Gruppen anzusehen und zu feiern.
Wenn man durch Köln geht, entdeckt man vielleicht auch einen besonderen
Brunnen, den „Heinzelmännchenbrunnen". Er erinnert an eine alte Sage. Damals
sollten in der Stadt kleine fleiβige Männchen gelebt haben. Wenn es Nacht wurde,
kamen sie und halfen den Kölnern bei der Arbeit. Sie putzten und nähten und halfen,
wo sie konnten. Eines Tages wollte die Frau eines Schneiders die Heinzelmännchen
bei der Arbeit beobachten. Aber als die Heinzelmännchen merkten, dass sie entdeckt
waren, verschwanden sie und kamen nie mehr zurück. Seitdem müssen die Kölner
ihre Arbeit selber machen.
Köln ist aber auch ohne Heinzelmännchen eine Reise wert. Ein Spaziergang
am Rhein, der Besuch des Zoos oder ein Besuch der vielen schönen Gaststätten ist
immer ein Erlebnis.
3.1. Prägen Sie sich folgende Wörter ein.
das Wahrzeichen
damals
es lohnt sich
wichtig
gründen
die Geschichte
der Krieg
besetzen
gehören (zu D)
zerstören
aufbauen
herstellen
15
der Teil (e)
weggehen (i, a)
wegziehen (o, o)
reich
feiern
der Turm (Türme)
die Aussicht
die Wirtschaft
3.2. Finden sie im Text alle Komposita.
3.3. Finden sie im Text Antonyme zu den folgenden Wörtern.
Niedrig, einziehen, arm, zu Ende sein (von einem Krieg), wieder aufgebaut, faul.
3.4. Sagen Sie es im Passiv
Man baute den Dom über 600 Jahre lang. – Der Dom werde über 600 Jahre
lang gebaut.
1) Heute besuchen viele Leute den Dom.
2) Die Römer gründeten die Stadt.
3) 1388 gründete man in Köln die Universität.
4) 1794 besetzten die Franzosen Köln.
5) Man zerstörte die Stadt fast völlig.
6) Nach dem Krieg baute man die Stadt wieder auf.
7) Man stellt das sogenannte “Kölnisch Wasser” in Köln her.
8) Die Franzosen gaben jedem Haus eine Nummer.
9) Man feiert den Karneval im Februar oder Anfang März.
3.5. Setzen Sie eine richtige Adjektivsendung ein.
1) Das sind die höchst… Türme der Welt.
2) Man kann eine schön… Aussicht haben.
3) Köln wurde eine reich… Stadt.
4) Die alt… Stadtmauer erinnert an die Römerzeit.
5) Kölner Universität war die erst… Universität in Deutschland.
6) Nach dem lang… Krieg wurde die Stadt langsam wieder aufgebaut.
7) Der Rhein ist ein groβ… Fluβ.
8) In der ganz… Welt ist «Kölnisch Wasser» bekannt.
9) Fast die ganz… Stadt ist am Rosenmontag auf den Beinen.
10) Es gibt eine alt… Sage über Heinzelmännchen.
16
3.6. Finden Sie Äquivalente im Text.
1) Hier kann man sehen, wie die Kölner gelebt haben.
2) Nach kurzer Zeit kamen neue Menschen.
3) Die Stadt wuchs schnell.
4) Das Haus bekam die Nummer 4711.
5) Viele Leute kennen die Stadt, weil da der Karneval stattfindet.
6) Am Rosenmontag stehen fast alle Kölner sehr früh auf.
7) Es lohnt sich, Köln zu besuchen.
3.7. Beantworten Sie die Fragen.
1) Was ist das Wahrzeichen von Köln?
2) Wie lange wurde der Kölner Dom gebaut?
3) Von wem wurde Köln gegründet?
4) Was erinnert heute an die alte Geschichte?
5) Was kann man im “Römisch-Germanischen Museum” sehen?
6) Wann wurde die Universität zu Köln gegründet?
7) Warum wurde Köln ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt?
8) Was wurde mit der Stadt während des 2. Weltkrieges?
9) Erzählen Sie die “Geschichte” des Kölnisch Wassers”
10) Wann und wie wird der Karneval gefeiert?
11) Wer sind Heinzelmännchen? Erzählen Sie die alte Sage.
12) Was ist in Köln besonders sehenswert?
3.8. Was wussten Sie von Köln nicht?
Ich wusste nicht, wie (wo, wann, dass)….
4. AUF HOHEM NIVEAU: WOHNEN IN DEUSCHLAND
Mehr als 54 Prozent der Deutschen wohnen zur Miete. In keinem anderen europäischen Land gibt es so viele Mieter wie in Deutschland. Alle Altersgruppen mieten. Besonders Deutsche unter 30 Jahren (92 Prozent) wohnen zur Miete. Zwei Drittel von ihnen leben in einer kleinen Wohnung. Das übrige Drittel gründet mit anderen jungen Leuten oft eine Wohngemeinschaft (WG). Jeder Mitbewohner hat bei die17
ser Wohnform sein eigenes Zimmer. Bad und Küche werden gemeinsam genutzt. In
der größten WG Deutschlands wohnen 23 Personen. Einige junge Menschen haben
das Glück, bei ihren Eltern, Verwandten oder Bekannten mietfrei zu wohnen.
Wenig Wohnungsbesitzer
Nur 43 Prozent der Deutschen besitzen eine eigene Wohnung oder ein eigenes
Haus. In keinem anderen Land Europas gibt es weniger Besitzer von Wohneigentum
als in Deutschland. Der Grund für dieses Verhalten ist nicht nur abhängig vom Einkommen, sondern auch vom Wohnort und der Lebensplanung: In ländlichen Gebieten besitzen mehr Deutsche eine Wohnung oder ein Haus. In den Städten weniger,
weil es ein großes Angebot an Mietwohnungen gibt – auch für Menschen mit wenig
Geld. Außerdem möchten die Deutschen flexibel für berufliche und private Veränderungen bleiben. Sie wollen für den Kauf einer Immobilie keine Schulden machen.
Deshalb mieten sie lieber.
Hohe Wohnkosten
Den Deutschen stehen im Durchschnitt 2,1 Räume zum Wohnen zur Verfügung. Fast alle Wohnungen besitzen den Mindeststandard. Sie haben Bad und Toilette in der Wohnung sowie eine moderne Heizung. Typisch für Deutsche ist es, in einem Mehrfamilienhaus mit weniger als zehn Wohnungen zu leben. Diese Wohnform
nutzen mehr als 40 Prozent aller Haushalte, ein weiteres Viertel lebt in einem Haus
mit zehn oder mehr Wohnungen und 35 Prozent in einem Einfamilienhaus. Auch
hier unterscheiden sich die Deutschen von den anderen europäischen Ländern, in denen weit über die Hälfte der Haushalte in Einfamilienhäusern wohnt. Durchschnittlich müssen deutsche Haushalte 29 Prozent ihres Haushaltsnettoeinkommens für die
Wohnkosten ausgeben. Neben Dänemark und den Niederlanden gehört Deutschland
damit zu den Ländern in Europa, in denen die Wohnkosten am höchsten sind.
4.1. Prägen Sie sich folgende Wörter ein.
die Wohnkosten
zur Miete wohnen
besitzen
das Einkommen
das Eigentum
die Immobilie
jemandem zur Verfügung stehen
im Durchschnitt
der Haushalt
ausgeben
18
der Mieter
die Wohngemeinschaft (WG)
von jemandem, etwas abhängen
das Verhalten
das Angebot
flexibel
4.2. Aus welchen Komponenten bestehen die Komposita?
Der Wohnungsbesitzer, der Wohnort, die Wohnform, die Mietwohnung, das
Mehrfamilienhaus, das Einfamilienhaus, die Lebensplanung.
4.3. Erklären Sie auf Deutsch die Bedeutung der Komposita aus der Aufgabe 2.
4.4. Steht das im Text?
1) Nur junge Deutsche mieten.
2) Einige junge Menschen wohnen gern bei ihren Eltern oder Verwandten.
3) Ein eigenes Haus oder eine eigene Wohnung können sich nur wenige Deutsche
leisten.
4) Das Angebot an Mietwohnungen ist in den Städten groß.
5) Die Deutschen wohnen gern zur Miete, weil sie flexibel für berufliche und
private Veränderungen bleiben wollen.
6) In Deutschland sind die Wohnkosten sehr hoch.
7) In Deutschland gibt es keine Besitzer des Wohneigentums.
8) In einer Wohngemeinschaft gibt es in jedem Zimmer ein Bad.
4.5. Beantworten Sie folgende Fragen.
1) Wo können die Deutschen wohnen?
2) Wer wohnt besonders gern zur Miete?
3) Was versteht man unter einer Wohngemeinschaft?
4) Warum gibt es in Deutschland wenige Besitzer von Wohneigentum?
5) Warum gibt es in den Städten mehr Mieter als auf dem Lande?
6) Wie viele Räume stehen den Deutschen zur Verfügung?
7) Wie viele Haushalte nutzen Mehrfamilienhäuser als eine Wohnform?
8) Ist Deutschland das Land mit der größten Anzahl der Einfamilienhausmieter?
9) Wie viel Geld geben die Deutschen für die Wohnkosten aus?
19
10) In welchen Ländern Europas sind die Wohnkosten genauso hoch wie in
Deutschland?
4.6. Ergänzen Sie folgende Sätze.
1) Junge Leute wohnen gern in einer … .
2) Bei den Verwandten oder Bekannten kann man … wohnen.
3) Für berufliche Veränderungen wollen die Deutschen … bleiben.
4) In vielen europäischen Ländern wohnt über die Hälfte der Haushalte in … .
5) Deutsche Haushalte geben durchschnittlich fast 30 Prozent ihres Einkommens für die … aus.
4.7. Vergleichen Sie die Wohnsituation in Deutschland mit der in Russland.
4.8. Beschreiben Sie Ihre Wohnsituation. Wo würden Sie am liebsten
wohnen?
5. EIN PAAR TIPPS: WOHNUNGSSUCHE IN DEUTSCHLAND
Besonders junge Leute sind in Deutschland oft auf Wohnungssuche. Sie haben
ihre Ausbildung beendet, wollen in eine andere Stadt ziehen oder suchen mit ihrem
Partner gemeinsam eine Wohnung.
Manche sind gerade erst in Deutschland angekommen. weil sie an einer deutschen Hochschule studieren wollen oder als Au-pair-Mädchen arbeiten möchten.
Viele Au-pairs wohnen zuerst bei ihren Gastfamilien, aber nach ein paar Monaten
suchen sie nach einer anderen Wohnmöglichkeit. Sie wollen wieder selbstständiger
sein und hoffen, eine billige Unterkunft zu finden. Aber wie organisiert man die
Wohnungssuche in Deutschland am besten?
Suche im Internet
Das Internet bietet eine schnelle und einfache Lösung. Auf den Internetseiten
für die Wohnungssuche muss man die Postleitzahl oder den Ort eingeben, dann die
Zahl der Zimmer und die Höhe der Miete. Nun kann man noch spezielle Wünsche
angeben, zum Beispiel mit oder ohne Balkon. Dann erscheint eine Liste mit Wohnungen. Oft sind auch Bilder von der Wohnung dabei, so dass man eine Vorstellung
20
von der Wohnung bekommt. Doch Achtung! Die Internetwohnungssuche kostet viel
Zeit und die Wohnungen sind oft nicht sehr billig.
Suche in der Zeitung
Eine andere Möglichkeit ist die traditionelle Suche in den Zeitungsanzeigen.
Hier ruft man direkt den Vermieter oder den Makler an und vereinbart einen Termin
zur Wohnungsbesichtigung. Wer Geld sparen möchte, sollte niemals einen Immobilienmakler anrufen. Die Makler verlangen für die Vermittlung einer Wohnung meist
einen Betrag von zwei bis drei Kaltmieten. Die Wohnungen, die man in den Zeitungen finde, sind oft preiswerter als im Internet. In Zeitungen inserieren auch ältere
Leute, die wenig Erfahrung mit dem Internet haben und die neue Mieter für ihre alten Wohnungen suchen.
Zimmer in einer Wohngemeinschaft
Eine weitere Möglichkeit, ein Zimmer zu finden, ist die Suche nach einer
Wohngemeinschaft (WG). In dieser Wohnform hat jeder Bewohner sein eigenes
Zimmer. Bad und Küche werden aber gemeinsam genutzt. Entweder findet man ein
WG-Zimmer im Internet oder an einem Schwarzen Brett in der Schule oder Universität. WG-Zimmer sind oft günstig und man bekommt Kontakt zu anderen jungen
Leuten. Wichtig ist aber, dass man sich mit den Mitbewohnern gut versteht.
5.1. Prägen Sie sich folgende Vokabeln ein.
auf Wohnungssuche sein
in eine andere Stadt ziehen
nach etwas suchen
selbständig
einen Termin vereinbaren
die Unterkunft
die Anzeige
der Vermieter
die Besichtigung
die Vermittlung
die Kaltmiete
inserieren
Schwarzes Brett
5.2. Erklären Sie die Bedeutung folgender Wörter auf Deutsch.
Vermieter, selbständig, Bewohner, Au-pair-Mädchen, Miete.
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5.3. Steht das im Text?
1) Viele Au-pair-Mädchen wollen nach ein paar Monaten nicht mehr bei ihren
Gastfamilien wohnen.
2) Die Wohnungssuche im Internet ist einfach und schnell.
3) Bei der Suche im Internet muss man die Höhe der Miete angeben.
4) Die Fotos von der Wohnung helfen eine bessere Vorstellung von der Wohnung zu bekommen.
5) Um Geld zu sparen, muss man einen Makler anrufen.
6) Die Wohnungen in den Zeitungen sind oft billiger als im Internet.
7) In einer WG werden Bad, Küche und Zimmer gemeinsam genutzt.
8) Schwarzes Brett ist eine Internetseite.
9) Die Vermittlung einer Wohnung ist kostenlos.
5.4. Beantworten Sie die Fragen.
1) Wer sucht oft eine Wohnung?
2) Wie kann man nach einer Wohnung suchen?
3) Welche Vor- und Nachteile hat die Suche im Internet?
4) Was muss man machen, bevor man die gewählte Wohnung besichtigt?
5) Wie verändert sich der Preis der Wohnung, wenn man einen Makler anruft?
6) Für wen ist die Wohngemeinschaft eine passende Wohnform?
7) Wo kann man ein WG-Zimmer finden?
5.5. Ergänzen Sie passende Wörter.
1) Viele junge Leute wollen … wohnen.
2) Viele suchen nach einer billigen … .
3) Um die Wohnung zu besichtigen, muss man einen … vereinbaren.
4) Ältere Leute … in den Zeitungen.
5) Manche junge Leute wollen in eine andere Stadt … .
6) Wie hoch ist die … ?
7) In einer … hat jeder Bewohner sein eigenes Zimmer.
8) Ältere Leute … neue Mieter für ihre Wohnungen.
(Anzeige, ziehen, Kaltmiete, Termin, Unterkunft, selbständig, inserieren,
Wohngemeinschaft, suchen)
22
5.6. Spielen Sie einen Dialog: Sie rufen einen Vermieter an. Sie möchten
alles über die gewünschte Wohnung wissen. Stellen Sie Fragen.
5.7. Wie kann man in Russland eine Wohnung mieten? Wo kann man suchen?
6. DEUTSCHE JUGENDHERBERGEN
Schlafen für wenig Geld. In Jugendherbergen können junge Reisende rund um
den Erdball billig übernachten. Erfunden wurden die Unterkünfte in Deutschland.
Vor 100 Jahren hatte ein Lehrer aus dem Sauerland die Idee dazu.
An einen weltweiten Siegeszug seiner Idee dachte Richard Schirrmann im August 1909 bestimmt nicht. Auf einem Wanderausflug in der Nähe von Aachen suchte
der Volksschullehrer damals eine Übernachtung für seine Schüler. Doch als Übernachtungsmöglichkeit ergaben sich nur Quartiere in einer Scheune und einer Dorfschule. Da kam ihm die Idee, einfache Herbergen für junge Leute und wandernde
Schulklassen einzurichten. 1912 eröffnete Schirrmann die erste Jugendherberge auf
Burg Altena in Nordrhein-Westfalen. Auf Strohsäcken und mit Wolldecken schliefen
die ersten Gäste dort. Sein Konzept funktionierte. Auch 100 Jahre später ist die Idee
ein Erfolgsmodell. Weltwelt gibt es inzwischen über 4000 Jugendherbergen in fast
90 Ländern. Mehr als 10 Millionen Reisende übernachten pro Jahr allein in deutschen Jugendherbergen. Auch heute besuchen vor allem junge Leute die Jugendherbergen. Schülerklassen, Studentengruppen und Rucksackreisende legen sich in den
Etagenbetten der Einrichtungen schlafen.
In den Zwei-, Vier-, Sechs- oder sogar Achtmannzimmern gibt es außerdem
einen Schreibtisch, Stühle und Schränke für die Gäste. Bad und WC werden sich mit
anderen Zimmern geteilt. Zugang zum Internet, vegetarisches Essen oder auch spezielle Freizeitangebote gehören zum Standard in den Herbergen. Der Preis für eine
Übernachtung ist auch für den kleinen Geldbeutel durchaus akzeptabel. In den rund
550 deutschen Jugendherbergen kostet eine Übernachtung rund 20 Euro.
Für Angela Braasch-Eggert, Vorsitzende des „Deutschen Jugendherbergswerks“, sind Jugendherbergen vor allem ein 0rt der Begegnung. Sie bleiben Begegnungsorte der besonderen Art, in denen das Miteinander unserer Gäste und gemeinsame Erlebnisse großgeschrieben werden“. Inzwischen haben sich einige Herbergen
sogar spezialisiert. Kulturelle Erlebnisse kann man in „Kultur-Jugend-herbergen“
23
erwarten, in denen zum Beispiel eigene Kinosäle für Abwechslung in der Freizeitgestaltung sorgen. Ein Kurzfilm kann in manchen Häusern gleich mitgedreht werden.
Alle sportbegeisterten Besucher können in so genannten „Sport-Jugend-herbergen“
ihrer Leidenschaft nachgehen. Hier gibt es spezielle Sportprogramme und Ernährungsmöglichkeiten.
6.1. Prägen sie sich folgende Vokabeln ein.
erfinden (a, u)
die Unterkunft (e)
übernachten
der Ausflug (e )
wandern
die Herberge ( n)
einrichten
die Einrichtung
weltweit
teilen
das Freizeitangebot( e)
akzeptabel
die Freizeitgestaltung
der Begegnungsort ( e)
6.2. Erklären Sie auf Deutsch.
Achtmannzimmer, Rucksackreisende, Sport-Jugendherbergen, Strohsäcken.
6.3. Beantworten Sie die Fragen.
1) Wo wurden die Jugendherbergen erfunden?
2) Wie kam Richard Schirrmann auf die Idee, Herbergen für wandernde Schüler einzurichten?
3) Wann und wo wurde die erste Jugendherberge eröffnet?
4) Hat die Idee auch heute Erfolg?
5) Wer besucht jetzt die Jugendherbergen?
6) Wie sehen da die Zimmer aus?
7) Was gehört zum Standart in den Herbergen?
8) Wie viele Jugendherbergen gibt es in Deutschland?
9) Ist die Übernachtung da teuer?
10) Welche Möglichkeiten gibt es für sportbegeisterte Gäste in einigen Herbergen?
24
6.4. Richtig oder falsch?
1) Im August 1909 machten die Schüler von R. Schirrmann einen Ausflug.
2) Die Schüler mussten in einem Dorfhotel übernachten.
3) In der ersten Jugendherberge konnten die Gäste in den Etagenbetten schlafen.
4) Zurzeit gibt es über 90 Jugendherbergen weltweit.
5) Die Jugendherbergen sind nur für Jugendliche gedacht.
6) In jedem Zimmer gibt es Bad und WC.
7) Eine Übernachtung ist in den Jugendherbergen kostenlos.
8) Einige Herbergen haben sich spezialisiert.
9) Die Jugendherbergen sind Begegnengsorte der besonderer Art.
10) Sportbegeisterte Besucher können spezielles Essen in manchen Herbergen bekommen.
6.5. Welche Fragen würden Sie einem Gast der Jugendherberge stellen.
6.6. Ergänzen Sie die Verben in der richtigen Form.
1) Die Jugendherbergen wurden in Deutschland… .
2) Im den Jugendherbergen kann man billig… .
3)Wenn die Schüler wandern, können Sie in den Jugendherbergen… .
4) Die Jugendherbergen werden vor allem von jungen Leuten… .
5) Bad und WC werden… .
6) Einige Herbergen haben sich sogar… .
(spezialisieren, erfinden, besuchen, teilen, schlafen, übernachten)
6.7. Sagen Sie es anders. (Gebrauchen Sie Wörter u. Wendungen aus der
rechten spalte).
In den Sport-Jugendherbergen können
alle sportbegeisterten Besucher ihrer Leidenschaft nachgehen.
25
gibt es immer
sind sehr wichtig
Zugang zum Internet, vegetarisches Essen oder auch spezielle Freizeitangebote gehören zum Standard in der herbergen.
In den Herbergen werden das Miteinander der Gäste und gemeinsame Erlebnisse
groβ geschrieben.
Als Übernachtungsmöglichkeiten ergaben sich nur Quartiere in einer Scheune und
einer Dorfschule.
Da kam ihm die Idee, einfache Herbergen für junge Leute einzurichten.
Mehr als 10 Millionen Reisende übernachten pro Jahr allein in deutschen Jugendherbergen.
Sport treiben
gab es
finden Unterkunft
fiel…ein
7. HOHE BERGE: DIE ALPEN
Die Alpen sind das höchste Gebirge Europas. Vor über 2000 Jahren hatten die
alten Römer noch Angst vor den Alpen. Sie nannten das Gebirge auf Latein „montes
horribilis“, schreckliche Berge. Für die Römer waren die Alpen eine gefährliche Region. Sie dachten, dass man dort nicht leben kann. Heute hat niemand mehr Angst.
Heute sind die Alpen ein besonderer Lebensraum für Menschen und Tiere.
Und die Touristen lieben die Alpen. Sie erholen sich dort, wandern oder machen
Wintersport.
Die Bewohner der Alpen haben die Region zu einem interessanten Lebensund Kulturraum gemacht. Vor allem ist die Natur dort sehr schön.
Lebensraum Alpen
Die Alpen sind von Westen nach Osten 750 km lang. Von Norden nach Süden
sind es 400 km. Acht Staaten teilen sich das Gebirge: Frankreich, Monaco, Italien,
die Schweiz, Liechtenstein. Deutschland, Österreich und Slowenien. Insgesamt leben
13 Millionen Menschen in den Alpen. Das Land, das die größte Fläche der Alpen
hat, ist Österreich. Danach kommen Italien, Frankreich und die Schweiz. Deutschland, Slowenien sowie die beiden Ministaaten Liechtenstein und Monaco haben nur
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ein kleines Stück der Alpen. Die größten Städte in den Alpen sind die französische
Stadt Grenoble, die österreichische Stadt Innsbruck, die schweizerische Stadt Lugano, die italienische Stadt Bozen und die deutsche Stadt Sonthofen. In den Alpen gibt
es 128. Berge, die 4 000 Meter hoch oder höher sind. Der höchste Berg ist der Mont
Blanc mit 4 810 Metern. Er liegt in den französischen Alpen. Der höchste deutsche
Berg ist die Zugspitze mit 2942 Metern.
Kulturraum Alpen
Die Kultur in den acht Alpenstaaten ist vielfältig. Einige Länder sind aber
durch die deutsche Sprache verbunden. In Deutschland, Österreich und Liechtenstein
wird deutsch gesprochen, aber auch in Teilen der Schweiz und im italienischen Südtirol. Die Alpen sind ein beliebtes Reiseziel. Im Sommer können die Touristen wandern und bergsteige im Winter Ski und Snowboard fahren. An vielen Orten finden
Wettkämpfe im Wintersport statt.
Naturraum Alpen
Die Alpen sind auch ein besonderer Naturraum. Die Ursache dafür ist das vielfältige Klima: kalter Wind weht vor Norden in die Alpen, trockener Wind aus dem
Osten, warmer Wind kommt aus dem Süden und feuchter aus dem Westen. Außerdem ist das Klima in den verschiedenen Höhenlagen der Berge unterschiedlich. Ab
einer Höhe von 2500 Metern wachsen keine Bäume mehr. In den Alpen wachsen seltene Pflanzen, zum Beispiel das Edelweiß und der Enzian. Wo seltene Pflanzen
wachsen, leben auch besondere Tiere.
In den Alpen gibt es den Steinbock, das Murmeltier und den Steinadler. Die
Natur der Alpen ist einzigartig. Aber die Natur der Alpen ist in Gefahr. Die Erwärmung des globalen Klimas lässt in den Bergen die Gletscher schmelzen. Pflanzen
und Tiere, die es nur in der Alpen gibt, könnten bald aussterben. Für die Bewohner
der Alpen und für die Touristen wäre das ein großer Verlust.
7.1. Wortschatz.
das Gebirge
bergsteigen
feucht
sich erholen
der Verlust
verbinden
der Raum
das Klima
trocken
gefährlich
27
die Pflanzen
in Gefahr sein
die Flache
vielfältig
stattfinden
der Wettkampf
Angst haben vor …
selten
einzigartig
der Gletscher
schmelzen
aussterben
7.2. Beantworten Sie die Fragen.
1) Warum hatten die alten Kölner Angst vor den Alpen?
2) Welche Länder teilen sich die Alpen?
3) Welches Land hat die gröβte Fläche des Gebirges?
4) Wie heiβt der höchste Berg? Wo liegt der?
5) Wodurch sind einige Alpenstaaten verbunden?
6) Warum sind die Alpen ein beliebtes Reiseziel?
7) Wie ist das Klima in den Alpen?
8) Welche seltenen Pflanzen wachsen in den Alpen?
9) Warum ist die Natur der Alpen in Gefahr?
10) Was wäre für die Bewohner der Alpen ein groβer Verlust?
7.3. Richtig oder falsch?
1) Die alten Kölner lebten in den Alpen.
2) Die kleinste Fläche der Alpen gehört der Schweiz.
3) Die Zugspitze ist der höchste Berg der Alpen.
4) In alten Alpenstaaten wird Deutsch gesprochen.
5) Im Sommer finden Wettkämpfe in den Alpen statt.
6) Die Alpen sind mit dem Wald bedeckt.
7) Das Edelweiβ ist eine seltene Pflanze.
8) Die Natur der Alpen ist einzigartig.
9) Die Gletscher schmelzen in den Alpen.
10) Die Alpen sind ein interessanter Kulturraum.
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7.4. Ergänzen Sie.
Der Mont Blanc ist der höchste … der Alpen.
Im Winter kann man in den Alpen … .
Das Klima ist hier … .
Die Alpen sind das höchste Gebirge … .
Viele Pflanzen und Tiere sind in den Alpen … .
Wegen der Erwärmung des Klimas … die Gletscher.
In den Alpen gibt es seltene … .
Die gröβte … der Alpen hat Österreich.
Die deutsche Sprache … einige Alpenländer.
Viele … kommen in die Alpen.
in Gefahr
Snowboard fahren
vielfältig
Europas
Berg
Touristen
schmelzen
Pflanzen
verbindet
Fläche
sprechen
7.5. Sprechen Sie zu einem Thema.
Lebensraum Alpen.
Kulturraum Alpen.
Naturraum Alpen.
Библиографический список
1. S c h m i t t D. Lehr- und Übungsbuch der deutschen Grammatik / D. S c h m i t t.
München: Verlag für Deutsch, 1999.
2. F ö l d e a k H. Sag’s besser! / H. F ö l d e a k . München: Hueber Verlag, 2005.
3. Vitamin de: Sprachlernzeitschrift für junge Deutschlerner. Berlin, 2009. № 41.
4. Vitamin de: Sprachlernzeitschrift für junge Deutschlerner. Berlin, 2010. № 44.
5. Vitamin de: Sprachlernzeitschrift für junge Deutschlerner. Berlin, 2010. № 46.
29
Учебное издание
ЛОГИНОВА Наталья Викторовна
МЕТОДИЧЕСКИЕ УКАЗАНИЯ
ПО ИЗУЧЕНИЮ НЕМЕЦКОГО ЯЗЫКА
НА МАТЕРИАЛЕ ТЕМЫ «СТРАНОВЕДЕНИЕ»
Часть 1
_____________
Редактор Н. А. Майорова
***
Подписано в печать .10.2012. Формат 60 × 84 1/16.
Плоская печать. Бумага офсетная. Усл. печ. л 1,9. Уч.-изд. л 2,0.
Тираж 140 экз. Заказ .
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