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Krdftige Stahlmagnete.

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175
XII. Uehr die thermischen Eigenschften des
Turrnalins; oon Hrn. H. de Senarmont.
( A n n . dc chim. el de
phya. T.XXYZZI. p. 279)
D e r Turmalin befindet sich nicbt unter den Krjstallen
des rhomboedrischen Systems, welche ich in meiner Abbaudlung aber die Warme- Leitungsfabigkeit krystallisirter
Kurper untersucbt babe I ) . Ich konnte mir davon keine
hinllnglich homogene Platte verscbaffen. Der Querschnitt
etwas grofser Krystalle zeigt nlmlicb immer zum wenigsteu
drei Individuen, die durch dicke Nabte in Form eines dreistrabligen Sterns vereinigt sind.
Seit jener Zeit experimentirte ich mit einer schbnen Turmalinplatte von hellem, ins Grijne fallendem Meer- AlgenBlau, die, recbteckig, 32 auf 28 Millimeter balt wid 1,73
Millimeter dick ist. Sie ist vollkommen durchsicbtig, kaum
absorbirend, und wenn man sie in polarisirtem Licbt untersucht, indem man sie auf cine parallel der Axe geschnittene
Quarzplatte ( Quark parall&le) von angemessener Dicke
legt, so erweist sie sicb vollkommeu homogen, bis auf die
aufsersteu RBnder, wo man riberdiefs kleine Flecke @laces)
bemerkt.
Bei der durch Scbmelzung von Wacbs anf dieser Platte
hervorgebrachten Ellipse ist das Verbaltnifa zwiscben grafstern und kleinstem Durchmesser gleich 1,27 und der letztere
ist parallel der krystallograpbischen Axe.
Der Turmalin, ein repulsiver Krystall, kommt also
durcb seine tbermiscben Eigcnschaften neben den gleichfalls repulsiven Krystallen , Idoliras, Koruud und Eisenglanz zu steben.
XIII. Kraytige Slalzlmagnete;
oon W: M. L o g e m a n .
Hr.
Mecbanikus L o g e
i n Haarlem hat mir kiirzlich,
als Probe seiner Leistungen, einen von ihin nacb Hru. E l i a
in
a 11
s’s
Angabe verfertigten Hufeisenmagnet verehrt, der sich durch
1 ) Ann. d e chini. et d e p h y ~ .Scr. ZIT.
s. 50).
T.X X f L p . 159 (Ann. Bd. i s .
176
eine im Vergleich zur Stahlmasse ungemein grofse StPrke
auszeichoet. Derselbe, aus ciner einzigen Lamclle bestehend, wiegt nPmlich nur 1,09 Pfund preufs. (0,6125 Kilogramm) und besitzt eioe constaote Tragkraft von 31,5 Pfund
preufs. (14,75 Kilogramm), eioe Kraft, die mehr als doppelt so grofs ist, wie sie von der Haecker'schen Formel
3
k= 1c),33 l / p 2 gefordert wird I ).
Zugleich meldete mir Hr. L., d a t er im Stande sey,
weit grofsere Magoete von. Shnlicher Starke anzufertigeo.
Ich wurde dadurch veranlafst, Hrn. L. um Einsendung seines Preiscourantes zu ersuchen, und da er diesen Wunsch
vor einigen Tagen erfiillte, so erlaube ich mir denselben
bier zur Kenntnifs der Pbysiker zu bringen.
,,Preise
der Uufeiseamagaete, nach Hrn. El ins's Angabe verferin Baarlem."
tigt and %ti haben bei W. M. L o g e m a n
,,Die Tragkrafte sind in Preufs. Pfuuden augegebeo, die
Preise in Holland. Gulden, mit Verpackung".
,,Gerade Stsbe aller Art fur maguetische Observatorien,
von der iifmlichen reletiren Sterke wie die Hufeisenmagnete, werdeii zu sehr billigen Preisen verfertigt''.
W i e Hr. L.bemerkt, bestehen die beiden ersten Nummern
aus Einer Lamelle, No. 3, 4 und 5 aus drei, und die drei
letzten aus fiinf Lamellen. Die angegebenen Tragkrafte
siod constaut, erhalten sich also noch nach wiederholtem
P o gg e n d o r f f.
Abreifseu der Aukcr.
1 ) Ann. Bd. 57, S. 335. Bei Ankunft in Berlin b e d s der Magnet nicht
ganr die rngegebene Tragkraft. rermntlilicli rber nur, woil er beim Auspacken durcli einen ungliicklirhen Fall cine Erscliiittemng erlitten Iiatte.
Ein Pam Strirhe mit einem kleinen Elektromagnet ersetzten den Verlqst
indefs rollstindig.
P.
.
.
.
Gedruckt bei A. W. Scliatle in Berlin, Griinstr. 18.
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