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Neuere Anschauungen der organischen Chemie. Von Eugen Mller 391 S. 40 Abb. Gr. 8░. Pr. geh. RM. 27 Ч geb. RM

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R.undsehau
- Neue
Bitchel.
-
des dreiwertigen Chroms Moritz Schultze Studien-Stiftune
0 .Fuchs, Darmstadt:
Die FahIberg-List A . 4 . Cfiemische Fabriken, Magdeburg. h a t
Hochgespznnter W a s s e r w j als L6mngmittel. - F. Rogowski,
anllI3lich des 80. Geburtstages ihres Aufsichtsratsvorsitzenden,
Berlin-Dahlem : Elektroneninterfermtrische Veelmeseesng freier MoleBankdirektor Moritz Schultze, Berlin, die Moritz-Schultze-Studienkiik. Isonterie am Stickstojfatom. - M. Bodenstein, Berlin: Die Stiftung mit einem Kapital von RM. 100000,- errichtet, aus deren
Reaktionen dea H y d r o x y h i n a und die kdcslytische AmmoniakZinsen besonders begabten unbemittelten Werkangehorigen oder
ozydation. - M. Rtigener, Leipzig: Mesmng der Selbstdiff-n
von B d e r n unbemittelter Gefolgschaftsmitglieder das Studium der
Fl&w$kei&n. - I(.F. Bonhoeffer, Leipzig (nach gemeinsamen
Chemie ermoglicht werden soll.
(30)
VersuchenmitH. B e i n e r t u . W. R e n n e b e r g ) : UberdieAktiviermng
von passivem. Eken i n Salpetersdure. - H. Zeise, Berlin: Daa physiReichsforschungsanstalt fiir Seidenbau
koEkch-chemkche Problem der moturkhen Zundung. - E.Lange,
Die Reichsanstalt fiir Seidenbau in Celle, die sich mit den
Erlangen: Negative X - F i l m CMlCl ihre Dmtung. - G . Schmid u.
U. Jetter, Stuttgart : Einwirkung uon Ultraschll auf die fnagnetisehen zoologischen Problemen beim Seidenbau beschaftigt, erhielt die
amtliche Bezeichnung ,,Reichsforschungsanstalt f u r S e i d e n Eigenschajkn des Nickels. - Fr. Weibke u. G. Schrag, Stuttgart:
(1.5)
Die B i l d u n g W m n der niederen Phosphide einiger Schwennetalle. - bau".
W. Groth, Hamburg: DieSelbstdifforaion dea Krypbnaund Xenon8.F. Lieneweg, Berlin-Siemensstadt :SeZbsttatGe Kvnzentratirmsbeatinz- Eine deutsche landwirtschaftliche Hochschule
im Protektorat
mungen &s
ekktrochtv&dm Mefiuerfahren. - Th. Rummel,
Berlin-Siemensstadt : Schnelllrriifitng von fliieeigen Isoliersbffen
Die landwirtschaftliche Abteilung der deutschen Hochschule
m&els elekh.iseher EntMungen. - J.Goubeau u. L.Thaler,
in Prag ist in eine landwirtschaftliche Hochschule umgewandelt
Gottingen : Vwsuche zur qwntitutiven Raman-Spektdannlyse. - worden. Sie fiihrt d m Namen ,,Landwhtschaftliche Hochschule in
K. E . Schwarz, Kiiln: UberfeZh~ngse~sciinungen
in Salz-mhmlzen.
Tetschen-Liebwerd'. Die Hochschule tritt in die Verwaltung des
-K. H. Geib, Leipzig: SpektroskopkheUntersuchunqenanF h m n
Reiches und wird dem Reichswissenschaftsmidster unmittelbar
mit atumarem Sauerstoff. - F. Wiener, KBln-Troisdorf: LiYslich- unterstellt. Die neue Verordnung h a t bereits Wirkung vom 1. Okkeitsmessungen von Chlomuasserstoff i n Cyclolaexan. - F. Miiller, tober 1938 erhalten.
(Z)
E. Heuer u. 0.Wimes, Dresden: Beitrag zum Studiwm der Ab& h w s b e d i v n g e n bei der Herstetlung von EZektrolyteisenbln. - Mineraliensammlung Baldauf
M. pi Stackelberg, Bonn: Pokrographische Unternuehung des
Die Bakhuj-Sammlung,ihrem Umfang und Inhalt nach vielen
Cyetin-Cyetein-Gleichgewiehtea.
Mineralogen der ganzen Welt bekannt, ist aus der Obhut der Stadt
Vortragsgruppe: Lichtabsorption und Konstitution.
Dresden, die sie zunachst V M einem Verkuf ins Ausland bewahrte,
G. Schwarzenbach, Ziirich : Aziditditakonstanten, Reaonanz- in den Besitz des Sachsischen Staates ubergegangen nnd findet
energien und Lich,tabswption bei einfachen Farbetoffen.
M. Pe- nunmehr ihre endgiiltige Aufnahme in das Staatliche Museum fiir
Mineralogie und Geologie in Dresden. Diese Mineraliensammlung
sterner, Graz: Konjugation von Chrmnophoren um! Ronstilution
des 1931 in Dresden verstorbenen Oberbergrates R. Balduuf birgt
organkcher MoZekBle. - E. Hertel, Danzig-Langfuhr: Die physiunter den etwa 10000 Einzelnummern schonste und seltenste Stiicke
kdiwh-chemkchn Eigenachaften chromophorer Gnbppen.
B. Eistert, Ludwigshafen: Beeinflecsszsng uon C h r m p h a y s t w n nicht nur deutscher, vor allem erzgebirgischer Fundorte, sondern
durch Substituenten. - Th. Forster, Leipzig: Geaetzdfiigkeiten i n besonders auch von Fundorten des nahen und fernen Auslandes.
Sie wurden in 3 Jahrzehnten mit angestrengtem HeiD und unter
den Abmrptwnmpektren organischer Ionen. - G . Kortum, Tiibingen:
b die Lichtubsorption einiger einfac~Stickstojj-Sauerstsauren.
- Aufwendung vieler Mittel in seltener Vollstandigkeit zusammengetragen, und nicht zuletzt mit groljer Liebe, von der mancher
E. Mayer- Pitsch, Graz: Die Uhvwlett-Absorption einiger KunstBesucher Bdclaufs bei seiner Fiihrung durch die Sammlung einen
harm v m PhenoLFonnclEdehyd-Typ. - G . Scheibe, Miinchen: Lkhtdsorptdon und Energiefortleitung bei lockeren Komplexen organischer iiberzeugenden Eindruck gewann. Die Sammlung ist nun ebenso,
wie vor 10 Jahren die nicht minder beriihmte Seligmnnsche SammFarbstoffe. - S.Rosch, Wetzlar: BeitrQe zur praktischen Parblung infolge des personlichen Eintretens und des Ankaufs durch den
metrilc. E. Weitc, GieBen: Farbandemtng und k d y t i s c h e Wirkung
ds Folgen der bei der Adsorption a n oberfkhemktiven Stoffen ein- kiirzlich verstorbenen Geheimrat C. Boscli, f i i r die deutsche Wissenschaft sichergestellt.
tretenden Polarisation.
Neben dem entscheidenden personlichen SammlerfleiD der
Direktoren und ihrer Mitarbeiter und neben den durch Etatsmittel
RUNDSCHAU
nur in beschranktem MaBe moglichen Kaufen stellt die dbernahme
sol& ausgezeiheter P r i v a t s d u n g e n fiir die staatlichen SammPreisaufgabe der Raphael Eduard Liesegang-Stiftung lungen, deren es in Deutschland etwa zehn besonders groDe gibt,
Die Raphael-Eduard-Liesegang-Stiftung, die anlaDlich des von jeher eine a d k r s t wichtige Erganzung dar. Denn einerseits ver70. Geburtstages des Kolloidforschers Dr. phil. et med. h. c. groI3ert sich durch die hinzukommenden h'ovitaten ihre VollR. E. Lkegang, Frankfurt a. M., errichtet wurde und zur Forderung standigkeit, andererseits ergeben sich durch den Erwerb von Dubder wissenschaftlichen und wissenschaftIich-technischen Forschung letten erneute Tauschmiiglidtkeiten mit den deutschen und
zumal
auf dern Gebiete aller Naturwissenschaften und der Medizin dienen in normalen Zeiten - den auslandischen Instituten, wodurch
soll, setzt fiir 1940/41 fur die beste Arbeit iiber .,Silikose i n i h r e n wiederutu eine weitergehende Vollstandigkeit erreicht wird.
b i o 1o g i s c h e n u n d m i n e r a 1o g i s c h e n G r u n d l a g e n " einen
Der Wert der Sammlungen liegt ja nicht allein in ihrem musealen
Preis in HBhe von RM. 2000,- aus. Ablieferungstermin ist der
Charakter, der einen wichtigen kulturellen und bildenden Zweck
1. Oktober 1941. Nahere Auskiinfte erteilt die GeschZftsstelle der verfolgt. Die verschiedenen Forschungsrichtungen gerade der
Stiftung, Kaiser-Wilhelm-Institut f i i r Biophysik, Frankfurt a. M.,
modernen Mineralogie und Lagerstattenforschung: Die KristallForsthausstr. 70.
(31)
chemie, die Kristallstrukturforschung und die Geochemie, doch
auch die Atomchemie und -physik sind heute in immer steigendem
M a k a u f dieBestindeder mineralogischenSammlungenangewiesen.BePreisaufgabe der Universitiit Halle
notigen sie dochsowohlzuihren grundlegenden, als auch zu den zweckDie Naturwissenschaftliehe Fakultat der Universitat Halle
gebundenen Arbeiten neben gleichartigen Stiicken der verschiedenstellt auf Grund der Dr. Paul PaTey-Stiftung u. a. folgende Preissten Fundorte zum Teil seltenste und lange nur als Kuriosa veraufgabe: ,,Aufzeigung des Einflusses der molekularen Symmetrie
zeichnete Kristalle und Stufen. Zumal von diesem Blickpunkt aus
auf die makroskopische Erscheinungsform und die Eigenschaften
gesehen ist jede Vervollstiindigung der bestehenden, der Forschung
der Stoffe". Der Preis betragt RM. ZOO,--. Es konnen sich nur
direkt zuganglichen Sammlungen ein .groDer und beachtenswerter
in Halle immatrikulierte Studenten a n der Preisaufgabe beteiligen.
Gewinn f i i r die Wissenschaft.
H. O'Daniel. (20)
Abgabetermin: 15. Februar 1941.
(26)
0. Schmitz-Dumont, Bonn: Die Am&
und Kobalta (Experimentalvortrag).
-
-
-
-
-
Preisaufgabe auf dem Mineralolgebiet.
WLULI BUCHCR
Die Gesellschaft fiir Braunkohlen- und Mineralolforschung an
der Technischen Hochschule Berlin stellt aus Mitteln der LiebrechtUwdd-Stiftung sowie der Bezirksgruppe Mitteldeutschland der Fachgruppe Braunkohlenbergbau folgende Preisaufgabe: ,,Die theoretischen Unterlagen der Behandlung von' Mineralolen, insbesondere
von Braunkohlenschwelteeren und deren Destillaten mit auswahlend
wirkenden Losemitteln".
Bewerbungen bis spatestens zum 30. Juni 1941 a n Prof. Dr.
0.Niemmyk. Berlin-Charlottenburg 2, Berliner Str. 170, nur unter
Kennwort und Beifiigung des Namens in verschlossenem, mit-dem
Kennwort bezeichnetem Umschlag in vierfacher Ausfertigung.
Der Preis betragt 2000,- RM.
(28)
Neuere Anschauungen der organischen Chemie. Von E u g e n
Miiller, 391 S. 40 Abb. Gr. go. Pr.geh. RM. 27.-, geb. RM.28,80.
Das vorliegende Buch bildet den ersten Band einer neuen von
H . Bredereck undE. MiillerherausgegebenenSammlung,,Organische
C h e m i e i n E i n z e l d a r s t e l l u n g e n " . Es behandelt die organische
Chemie vom Standpunkt der neueren Elektronentheorie, die in der
vor allem von Eiatert entwickelten Form zugrunde gelegt wird. An
zahlreichen Stellen wird auf dessen vor zwei Jahren erschienene
Monographie ,,Tautomerie und Mesomerie" Bezug genommen. Die
Einteilung geht aus dem Inhaltsverzeichnis hervor: I. Die einfache
Atombindung; 11. Die doppelte Atombindung; 111. Die dreifache
Angwandle Chemie
5 3.J ahrg. 1940. Nr.4 1142
Neue Biicher
Atombindung; IV. Freie Radikale; V. Intramolekulare k d e r u n g e n
der Struktur; VI. Konstitution und Farbe. Die Stereochemie ist
weitgehend beriicksichtigt worden. Kinetik und Katalyse wurden
dagegen bewuDt fortgelassen.
Man darf das Buch warm begriikn. Der Festlandschemiker
ist - im Gegensatz zum Angelsachsen - in der Benutzung der
theoretischen Fortschritte, die die Elektronentheorie f i i r die organische Chemie gebracht hat, bisher noch sehr zuriickhaltend. Diese
konservative Haltung ist einmal eine Folge davon, da13 die iiblichen
Lehrbiicher, von wenigen Ausnahmen abgesehen - von der Elektronentheorie kaum Notiz nehmen, und sie kann nur durch eingehende Darstellungen, wie die vorliegende, allmahlich iiberwunden
werden.
Der andere Grund fur die Zuriickhaltung ist allerdings eine
Abneigung- gegen jede Art von ,,Papierchemie". Daher ware es
zu begriil3en gewesen, wenn der Verfasser, vor allem bei der Besprechung der Reaktionsmechanismen, noch scharfer als es geschehen
ist, unterschieden hatte zwischen dem, was zwingend aus dem
experimentellen Tatsachenmaterial folgt, und dem, was man sich
auf Grund der Theorie dariiber vorstellen k a n n .
Im iibrigen vermittelt das Buch eine Fiille von Anregungen,
von denen zu hoffen ist, daD sie auch der experimentellen Forschung
zugute kommen und damit den Beweis fur die Brauchbarkeit der
zugrunde gelegten Vorstellungen erbringen werden.
Criegre. [BB. 159.1
Synthese d e r Kohlenstoffverbindungen: Yon H. Meyer. 3. Bd.
2. T1. ,,Heterocyclen", 1. u. 2. Halfte Zus. 1684 S. Gr. So.
J . Springer, Wien 1940. Pr. geh. RM. 177,-, geb. RM. 182,-.
Der Verfasser des bewahrten Buches ,,Analyse und Konstitutionsermittlung" h a t sich nun auch die Aufgabe gestellt, die
,,Synthese der Kohlenstoffverbindungen" umfassend darzustellen.
Nach Herausgabe des 1. Teiles, der die Synthese der offenen Ketten
und Isocyclen beschreibt, ist jetzt der 2 . Teil erschienen, der die
Heterocyclen in einem aus zwei Banden mit insgesamt 1684 Seiten
bestehenden Werk systematisch und erschopfend behandeln solll).
Das gewaltige, bis in die letzte Zeit hineinreichende Material
der heterocyclischen Verbindungen wird sachgema13 nach Art und
Zahl der Heteroatome im Ring gegliedert. Die Stoffeinteilung
innerhalb dieser Gruppen erfolgt nach Art und Zahl der funktionellen
Substituenten. Fur jede Korperklasse werden jeweilig die Darstellungsweisen besprochen and dann die Vertreter mit einer knappen
Arbeitsvorschrift und Literaturangaben aufgeziihlt.
Die Ansicht des Verf., daD die stichwortartigen, meist nur eine
Zeile beanspruchenden Arbeitshiiiweise zum Nacharbeiten geniigen,
kann der Ref. nicht teilen. In der Mehrzahl der Falle wird man gezwungen sein, das Originalschrifttum einzusehen, um nahere experimentelle Angaben sowie die im Buch fehlenden Schmelzpunkte oder
Siedepunkte der Praparate festzustellen. Zweckentsprechender
ware statt der registrierenden Aufzahlung der Heterocyclen mit den
stetig sich wiederholenden, ahnlich lautenden Arbeitshinweisen
eine plastische Formung des Stoffes gewesen - etwa mit ausfiihrlicher Behandlung der RingschluDsynthesen an charakteristischen
Beispielen und mit Besprechung weiterer Derivate, nur soweit deren
Gewinnung vom Arbeitsschema erheblich abweicht.
Damit ware gleichzeitig sehr vie1 an Raum gespart worden,
der nun der hier fehlenden Behandlung der E i g e n s c h a f t e n d e r
H e t e r o c y c l e n vom Standpunkt der Synthese zugute gekommen
ware. Eine Kenntnis der Eigenschaften ist Voraussetzung nicht allein
fur eine erfolgreiche Ringsynthese, sondern auch fur die methodisch
oft unterscliiedliclie E i n f ~ r u n gund Abwandlung funktioneller
Gruppen. So fehlt z. B. das wichtige TschiischibaOinsche Verfahren
zur Einfiilirung einer Aminogruppe in den Pyridinring; dagegen
koiinte z. B. die S. 103 gebrachte Synthese von 2,5-Bis-(u-oxy-.
benzhydryll-fnran aus Furan-dicarbonester und Phenylmagnesiumbromid ges riclien werden, da diese normal verlaufende Grignardumsetzung fur die Synthese der heterocyclischen Verbindungen
methodisch nichts Neues bringt.
Verstandlich ist angesichts des ungeheuren Materials, da5 auch
sachlich Uiirichtiges miteingeschlichen ist und Druckfehler unterlaufen sindl)
Eine Liicke im Schrifttum wiirde die Herausgabe eines Standardwerkes uber Heterocyclen ausfiillen, das i n der Anlage und Stoffauswahl etma den1 bewahrten Buch von M e y e d a c o b m n entspricht.
G. Wittig. [BB. 135.1
,
l)
Friiheu B;imIe
6.
diet? Ztachr. 48. 520
[ID%l. 61. 656 [1%81. 62, 287 [lg39].
') A u f Gnind von Stichprobm ist folgendes zii beanstrmden: 6. 8: s t a t t MgBr lies
(CE,),O,H,DlgBr. S. 33: Purmel fur Uibenznxanthen 1st fahch, s t a t t &Xaphthol lies
a-UrbphtLol, S. 53: Verbioiluop 103 ist stereorheillinch unmijglich, S. 78: s t a t t P2P5
l i p 8 P.0,. S. 117: statt dcylflurilne lies Acylfurane, 6.145: 4-Ollor-5-areto-ph~nul
lielert bpi dsr Ilclran,lluug m i t Na-Aretat und Easlgsaureanhydrid nicht auasclrlirl lich
d:m Olironii,ir-ilerivat, sondern daneben das enteprechende Oumarin, ZItat 1) 1st in
fitlscllem Zusnnimenbang gehraclt, S. 385: Fornlelbild I i r Acetal des 9.10-DipLenylaceiiniihtl~~lenglykolsist unrichtip, ferner FuDnote '): statt -acenapLtLen lies -acenalhthplen. S.429: Formel f u r Dixanthon ist venirurkt. S.13%5: dan unter 16 besclviebene Praparat entateht nicht unter den angegebenen He.lingnngen. sondem
imiierisiert. sich ziim euwpreclenden Triazol-Alk6uunIinne 8. 1452: Fnrmel fur V e p
bindung 8 ist unrichtig. - Im Gachregister fehlt da% 6ti;hhwoi-t P h t h a l w y a n i n a
482
O r g a n i s c h e Kolloidchemie. Von H. S t a u d i n g e r . Band 93 von
,,Die Wissenschaft", mit 21 Abb., herausg. von W. Westphal.
F. Vieweg u. Sohn. Braunschweig 1940. Pr. geh. RM. 9,80,
geb. RM. 11.60.
Eine kurze und Hare Zusarnmenfassung der wichtigsten Kenntnisse der organischen Kolloidchemie kommt einem dringlichen
Bediirfnis weiter Kreise der Chemikerschaft entgegen.
An eine Einteilung der dispersen Systeme schlieBt sich eine
kurze Einfiihrung in das Wesen der makromolekularen Stoffe. Dann
wird der *ere
Aufbau der organischen Kolloide besprochen, anschliel3end die Teilchengestalt mit Viscositatseigenschaften, Quellung
und anderen Erscheinungen verkniipft. Des weiteren wird die
Konstitutionsaufklarung, vor allem der hochpolymeren Stoffe
behandelt, wobei eine Beweisfiihrung fiir den makromolekularen
Charakter ihrer Kolloidteilchen folgt. AnschlieBend werden erortert :
Teilchengewichtsbestirnmungsmethoden und Gestalt der Makxomolekiile in Losung.
I m einzelnen werden eingehend die kolloiden Losungen der
synthetischen Hochpolymeren, der Polysaccharide und des Kautschuks behandelt, wahrend die Proteine und Micellkolloide nur
so. weit besprochen werden, daD eine Einordnung i n : eine neue
S g s t e m a t i k der K o l l o i d e erfolgen-kann, die zwischendurch ,an
geeigneter Stelle gebracht wird. I n dieser durch die Konstitutionsaufklarung der makromolekularen Stoffe moglich gewordenen
Erweiterung einer heute sicher zu engen Einteilung wird man dem
Vf. nur voll zustimmen konnen.
Wenn so vor den Augen des Lesers ein sehr anschauliches
und lebendiges Bild vom Aufbau organischer Kolloide entsteht, so
hat Vf. insofern eine B e s c h r a n k u n g vorgenommen, als die Arbeiten
anderer Autoren nicht in dem MaDe beriicksichtigt sind. als daD
man von einem vollstandigen Querschnitt durch das Gesamtgebiet
sprechen konnte. Ergebnissen anderer Autoren. welche den Anschauungen des Autors entgegenstehen, wird, soweit eine Behandlung
erfolgt, die wesentlich auf den Experimenten des Vf. fuBende
Beweisfiihrung entgegengestellt. Der k s e r h a t daher nicht immer
die Moglichkeit, durch eigene Kritik die einander widersprechenden
Argumente verschiedener Autoren gegeneinander abzuwagen. Dies
gilt z. B. bei der Frage des Losungszustandes von Cellulosexanthogenatlosungen, der Gestalt von gelosten Fadenmolekiilen.
Mit dieser Feststellung sol1 lediglich die im Aufbau des Buches
liegende Begrenzung zum Ausdruck gebracht wadens).
Ausgeriistet mit elementaren Kenntnissen der organischen
Chemie werden Chemiker, Biologen, Physiker usw. durch das Studium
des fesselnd geschriebenen Buches reiche Anregung gewinnen konnen.
K m t k y . [BB. 124.1
Elnfuhrung in die Elektrizitztslehre. Von R. W. Pohl. 2. Bd.
der ,,Einfiihrung in die Physik". 5., verb. u.erg. Aufl. mit 497 Abb.,
VIII u. 272 S. J . Springer, Berlin 1940. Pr. geb. RM. 13.80.
Gegeniiber der hier 1935 (Bd. 48, S. 796) besprochenen 4. Auflage
des bekannten 2. Bandes der Pohlschen ,,Einfiihrung in die Physik"
sind keine wesentlichen Anderungen zu verzeichnen. Eine Empfehlung eriibrigt sich; die verschiedenen Ehrungen des Verfassers
gelten ja nicht nur seiner Forscherleistung, sondern ebenso den
neuen in seinen Lehrbiichern begangenen Wegen.
Eine neu angefiigte Umrechnungstafel der MaDsysteme wird
den Benutzern willkommen sein. Die weite Verbreitung der Pohlschen
Biicher laBt hoffen, daD die groDen Vorteile einer einheitlichen
Benutzung des Meter-Sekunden-Kilogramm-Volt-Ampere-Systems
allmahlich das in dieser Beziehung noch bestehende Durcheinander
verdrangen werden. Die vom AEF vorgeschlagenen druck- und
schreibtechnisch bequemen Bezeichnungen der Zehnerpotenzen
erleichtern die Benutzung des genannten Systems in jedem Teilgebiet der Wissenschaft und Technik.
W d e n . [BB. 139.1
Gmelins Handbuch der anorganischen Chemie. 8. vollig neu
bearb. Aufl. H-rausg. von der Deutschen Chemischen Gesellschaft.
Hauptredakteur: E. P i e t s c h .
Verlag Cheniie G. m. b. H.,
Berlin 1938/39.
S y s t e m - N r . 27: Magnesium, Teil B, Liefer. 3. Mitarb.
Chr. A n d r e s e n ,
A. H i r s c h ,
E. H o f f m a n n , E. Miiller,
K . S c h n a i d t , W. S t o f f e r s .
Teil B, Liefer. 4. Xlitarb.: H. Gehlen, G. G l a u n e r - B r e i t i n g e r ,
A. H i r s c h , E. H o f f m a n n , P. R o c h , H. L e h l , M. L e h l T h a l i n g e r . G. L o f f l e r , E. Miiller, W. Miiller, A. N e u b e r ,
G. P i e t s c h - W i l c k e , E. P o h l a n d , R. S a h m e n , K. S c h n a i d t .
Fr. S e u f e r l i n g , W. S t o f f e r s , Chr. Vogler, H. W o t i n e k ,
H. Zeise.
S y s t e m - N r . 59: Eisen. Titelei. Zeitschriften- und Abkiirzungsverzeichnis. Inhaltsverzeichnis. Sachregister 211 Teil A
Abt. I (Liefer. 1-5); desgleichen zu Teil A, Abt. I1 (Liefer. 6-9)
Bearb. des Sachverzeichnisses: E. F r a n k e , H. F r i e d e r i c h s ,
Teil A, Liefer. 9.
I)
Eiuige Einzelheiten konnen Widempruch e-n.
Das Staudingersche ,,Viscositatsgesetz"
ist m. E. kein streuges Naturgesetz, dean e8 ist weoler t h e w e t i a h begriindet. noch iat
seine exakte Giiltigkeit hewiesen, Umtiinde, dienatiirllrh an derweittmgenden Bedeutung
dieser Beziehung nichta indern. Abb. 8. in der gelmte Kautscbukmnlekiile grsdlinig
SZeiChnet aind, wirkeo im Hinblick a u l bekannte Uoterauchungen der letzten J
b
berelta Uberfiolt. (Vbrigens lallt Slaudinger a n anrlerer Stelle des Buchea eine Verknauelbwkeit der gelbten Kautachukmolekiile als mbglich m.)
Angewandie Chemie
53.5 ahrg.1940. Nr. 41 / 42
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