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Ueber das Auftreten von Pentagondodekaderflchen an Alaunkrystallen.

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379
uud das Axenverhaltniik
a:b:o=0,7155:1: 0,9262.
An dem vollzabligen Hauptoctaeder o wtiden die dreierlei Kantenwiukel seyn:
2 A = 1200 .isf
2 B = 93 0
2 C = 1 1 5 40.
Brrechnrt.
BeobacllIet
p : p an a =
BB
b = 71" 10'
q : q an c = 94 26
n b = 85 34
P:q
= 113 17
*I080
71
94
85
70 p P
*117
-
.
50
15
26
25
113 20
50
7 :Q
= 136 30
136 30
Die kleinen gelblichen Krystalle sind an beiden Enden
ausgebildet, so dafs man die Lage der zwei anderen Tetraederflkhen gut wahrnehmen kann.
0
--
XIII.
Ueber ~ U ,4u
S ftreten con Pcntagondodekaederfllichen an Alaunkrystallen ;
con B u d o l p h W e h c r .
1 3 s ist cine bekannte Thatsache, dafs auf die Ausbildung
einzelner Fliichen an verscbiedenen kiinstlichen Krystallen
gewisse Substanzen, welche in der Lbsung derselben sich
befinden, einen wesentlichen Einflufs ausiiben : so z. I).
krystallisirt bekanntlich das Kocbsalz aus einer Losung die
Harnstoff entbalt in Qeta6dern etc. Besouders reich an
derartigen Beobachtungen sind die schbnen Untersucbungen
ron P a s t e u r .
380
Auch der Alaun lianii in verschiedenen Formen krystallisirt erhalten werden ; die gewtihnlichen Krystalle sind bekanntlicb Combinationen Ton Octaeder, Wiirfel und Granatoedcr, walirentl ails eiirer wit Alkali versetzten Losung
das Salz in Wurfeln anscbielst.
Aus einer Alaunlfisuug, welche salzsaure Thonerde und
freie Saure euthielt , erhielt ich vor einiger Zeit Krystalle,
welche aufser den bekannteu Forinen noch Flachen zeigten , die auf die Octaederkanten aufgesetzt waren, einen
Pyrainidenwiirfel angehtirten.
Ich habe jetzt gefunden, dafs Krystalle, welche diese
Flachen tragen, erhalten werden , wenn man gewtihnlichen
Kalialaun aus recht concentrirter Salzsaure krystallisiren
IaLt. Aus einer freic Schwefelsaure enthaltenden Losung
krjstallisirt der Alarm ineist in einfachen Octaedern ; hier
dagegen erscheinen stets Octaeder und Wurfel und an viclen Krystalleii aukerdein die erwdinten Flachen.
Diese Flachen gehoren dein Ilalbflachiier des Yyramidenwurfels, dem Peutagondodecaeder an, deun diesel ben
iinden sich iiieinals a n allen vier Ecken einer Wurfelflache,
sondern n u r an zwei gegeniiberliegenden; treten dicselben
zugleich an einer anderen Wurfelflacbe auf, so liege11 sie
stets so, dafs nicht zwei Flecben auf eiiie Octaederkante
aufgesetzt sind. Nebenstehende Figur zeigt das Arrange_____
ment dcr Flacben; die Pgritoederfliichen erscbeinen als
b, kleine Dreiecke, sie sind stark
glanzend ; die Zabl derselben
variirt , inanche Krystalle zeigen zwei oder drei, im giiqstigsten Falle vierA bis funf
eine Ecke abgestumpft.
Flachen, tifter ist indessen nur
/--v---y
6-9
Der Neigungswinkel einer Wiirfel- ond Pyritoaderflache
betrtigt nach einer an eineln gut ausgebildeten Krystalle ausgefiihrten Messung 153" 28', wonacli diese Flachen dein
gewbhnlichen Pentagondodecaeder:
38 1
4 ( a : 2 a :m a )
angehiiren. Der Winkel unter dieser Voraussetzuug beberechnet ist 153" 26'. Die Neigungswinkel der andercn
Flachen wurden init den bekannten Werthen ubereinstimmend gefunden.
XIV. Bernerkungen zu.einer Angabe uber die ZersPtztingsprotlucte ties salpetersauren Tetrathylurnmoniurmxydes; vori R, S c h n c i d e r .
E i n e im Journal fur practische Chemie, Bd. 79, S. 1 unter
der Aufschrift Bericht aus dem Laboratorium des Dr. S o n n e n s c h e i n in Berlin * enthaltene Mitlheilung von J. J o
s e p h y iiber die Zersetzungsproducte des salpetersauren Tetrltbylainmoniumoxydes giebt mir Veranlassung zu folgenden
B em erk ii n g en.
Nach jener Mittheilung sol1 das salpetersaure Tetrathylammoniumoxyd, wenn es der trockenen Destillation unterworfen wird, als Zersetzangsproducte geheu: 1) Kohlensaures Aininoniak: 2 ) Cyanathyl; 3) ein Oel von der (wahrscheinlichen) Zu9ammenselzung C, H, ; 4 ) Wasser und
5 ) Kohle. Demgemak ist die folgende Zersetziingsgleichung
aufgestellt worden:
N(C,H,),O, NO,, HO=NH,O, C O , + C , H , N
+2C, H,+C+dHO.
Zuni Beweise dafiir, dafs das fliissige Destillationsproduct
nacb wiederholter Destillation nus Cyaniithyl bestanden
babe, wird angefubrt, dafs dasselbe den ebenso charakteristischen wie peuetranten Geruch iiach Cvanathylcl besessen habe. Bekanntlich gehart nach G r i n
s Beobachtungen I ) der widrige ond stechende Gerucb des aus Cyanka-
-
JJ
1)
1)
Siehe K o l b c , Lehrbuch der organisclien Chemie Bd. I, S. 192; s. ferncr: Handworterbnch der Chemie 2. Aull. Bd. I, S . 300.
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