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Ueber die Eigenschaft des Iodsilbers sich in der Wrme zusammenzuziehen und in der Klte auszudehnen.

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292
bilden sich kiirzere oder langere Wellen, als die ruhende
Lichtpuelle aussenden wiirde.
Es kann also durch Bewegung der homogenen Lichtquelle sehr wohl eine Farbenznderung eintreten, aber nicht
ohne gleichzeitige Aenderung non Schwingungsdauer und
WeEEentange. Besafse also ein Stern dasselbe Licht wie die
Sonne, ware aber in starker Bewegiing begriffen, und man
beobachtete ihn durch ein gewohnliches, nicht achromatisches,
Prisma, so miifsten sicli die dunklen Linien des Spectrums
ein wenig gegen ihre Lage im Sonnenspectrum verschoben
zeigen; und aus der Grbfse dieser Verschiebung kbnnte
man dann auf die Geschwindigkeit des Sternes schlielen.
Der Beweis, den K. fiir seine Behauptung gegen D o p p ler fiihrt, ist iiach dem 'Vorhergehenden durchaus uicht stichhaltig. Die& ist unsere wissenschaftliche Ueberzeugung.
Sollte indessen in der vorstehenden Argumentation irgend
ein Fehler aufgedeckt werden konneii, und sollte es gelingen, die K.'sche Ansicht als richtig zu erweisen, so hltten
umere Bemerkungen wenigstens dazu gedient, die Erkenntnifs
der Wahrheit befestigen zu helfen.
KGnigsberg, im Mai 1867.
VI.
lieber die Eigenschaft des Iodsilbers, sich
in der Warme zusammermmkhen find in der
Kalte ausxudehnen; won Hrn. H. F i z e a u .
(Compt. rend. T.L X I V , p . 314 et 771.)
_I___
Im
Verfolg der mehrmals der Akademie vorgetragenen Untersuchungen uber die Ausdehnung verschiedener starrer
Ksrper durch die Wsrme bin ich dahin gefuhrt worden,
mehre zur wohlbekannten Gruppe der Metall- Chloride,
-Bromide - und Iodide geharigen Verbindungen, deren physikalische und chemische Eigenschaften bekanntlich so groBe
293
Analogien darbieten , der Beobachtung zu unterwerfen und
mit einander zu vergleichen. Es war zu vermuthen, dafs
die Ausdehnungs -Erscheinungen, an diesen Kiirpern studirt,
gewisse gemeinsame Charaktere und neue Analogien zeigen
wurden, die vielleicht auf die Gesetze und die Theorie dieser
Ordnung von Erscheinungen einiges Licht werfen ktinnten.
Diese Vermuthungen haben sich fur die meisten der zur
besagten Griippe gehbrenden Substanzen in merkwtirdiger
Weise bestatigt. Es sind namentlich die Chloride von Kalium, Natrium, Ammonium und Silber, die Bromide von
Kalium und Silber, endlich die Iodide von Kalium, Quecksilber , Blei und Kadmiuni , welche den gemeinschaftlichen
Charak ter darbieten , da€s sie sammtlich eine betrachtliche
Volumsvergrofserung durch die Warme erleiden, eine Vergrbfserung, die selbst die der ausdehnsamsten Metalle, wie
Zink und Blei, ubertrifft und sich wenig von der der arsenigen Saure entfernt I). Weiterhin wird man die Ausdehnungscoeffcienten mehrer dieser Substanzen angegeben finden.
An alle diese, durch ihre grofse Ausdehnbarkeit so merkwiirdigen Kiirper reiht sich jedoch einer, der vermage seiner Zusamxnensetznng und seiner Hauptkennzeichen immer
zu der obigen Gruppe gerechnet worden ist, der sich aber
in Bezug auf Ausdehnbarkeit in entschiedenster Weise von
ihr sondert: das ist das Iodsilber, wohl bekannt durch die
Rolle, welche es bei Erfindung der Photographie gespielt
Eat, und in 100 Theilen aus 54,02 Iod und 45,98 Silber
besteht.
Das Iodsilber besitzt nicht nur die grofse Ausdehnbarkeit der verwandten Substanzen nicht, sondern zeigt auch in
dieser Beziehung einen eben so vollstiindigen, als unerwarteten Contrast. Es scheint namlich aus mannigfaltigen Versuchen a d s sicherste hervorzugehen , da€s das Iodsilber die
Eigenschaft besitzt, bei steigender Temperatur sich zusammenzuziehen oder sein Volum zu verringern, und bei abnehmender zu vergriifsern. Die€s Phanomen bleibt zwischen
den Granzen - 10" und
70° C. vollkommen regelmafsig
1) Compt. rvnd. T. LXZl, p . 1133 (Ann. Bd. 128, S. 588).
+
284
und continuirlich. Dabei ist bemerklich zu machen, da€s
das Iodsilber erst in einer hohen Temperator (gegen 400' C.)
schmilzt , so dafs die Erscheinung nicht den Unregelmafsigkeiten zugeschrieben werden kann, welche etwa in der Nahe
der Temperatur der Aggregatveranderang auftreten mochten.
Die Vorgange sind tibrigens wohl constant und wahrend
des Erhitzens und Erkaltens genau umgekehrt.
Die Ausdehnung des Iodsilbers mufs also dutch einen
negative11 Coefficienten ausgedruckt werden, wenigstens fur
das ganze Temperatur-Interval1 von -10" bis +70@C. Ueberdiefs steigt zwischen diesen Granzen der numerische Werth
des Coefficienten mit znnehmender Ternperatur bedeutend,
so dafs die Contraction immerfort wachst.
Die Beobachtungen wurden nach der Methode und init
dem Instrumente angestellt, deren Details ich schon hinreichend beschrieben habe '). Ich hnbe hier also nur die
Hauptresultate der Versuche beizubringen, die zur Feststellung des besagten Phlnomens dienten.
Die ersten Versuche warden init einem zwor geschmolzenen Iodsilber angestellt. Bekanntlich erbalt man dasselbe
leicht in grofser Reinheit, wenn man eine Lasung v o l ~IoEkalium in eine von salpetersaurem Silberoxyd schiittet ; es
fallt dabei in Gestalt eines unloslichen, hellgelben Pulvers
nieder, welches sich am Lichte langsam schwarzt. Um es
geschmolzen zu erhalten, braucht man es nur, nachdem es
gewaschen und getrocknet worden ist, in einem glasurtw
Porzellantiegel langsam zu erhitzen, wobei es sich immer
mehr rothbraun farbt und enxllich gegen 400°C. zu einer
dunkelbraunen , sehr beweglichen Flussigkeit schmilzt. Die
geschmolzene Substanz kann in kleine, zuvor erwarmte Porzellanformen ausgegossen werden , worin sie zu einer compacten, sehr dichten und zuweilen zersprungenen Masse gesteht. Die Structur ist feinkornig krystallinisch, die Harte
unbedeutend , die Consistenz analug der des Chlorsilbers,
aber fester. Beim Erkalten nimmt die Substanz ihre gelbe
wachsahnliche Farbe wieder an, dig sich aber zuweilen ins
1) Compt. rend. T. LXZI. p . 1133. (Ann. Bd. 128, S. 571.)
295
&iidiChC oder Orange zieht. Sie ist am Lichte fast anveriinderlicli. Gepiilvert hat die Masse eine sehr reine
belJgelbe Farbe. Sie kann lcicht in verschiedenen Richtnngen zerschnitten werden, und die Schnittfllchen sind einer
hohen PoIitiir hhig, deren Glaiiz karum der des Diamaiiten
nachsteht. Die Dichtigkeit des geschmolzenen 3 ) lodsilbers bei
Uo ist *ach B*. H.S a i n t - C l a i r e D e v i l l e = 5,F87.
Da’s Iodsilber kommt fertig gebildet in der Natur lor.
Zaerst *on Va n q 11 e l i n unter metikanisclien Mineralen
erkannt, wurdc es seitdem von Hrn. D o m e y k o an verschiedenen Orten in Chile, nameiitlich zu Chafiarcillo aufgefundeii. Eine Analyse, geniacht voii Hrii. D itin0 u r an
einer Probe von letztereiii Ort, gal, M,03 Iod und 45,72
SiIber.
Die Krystallform dieses Minerals, anfangs fiir ciibisch, spIter fiir rhombisch gr?halten, ist zuletzt \‘on Hrn. !I3 e s ’C1o i z e i u x i. J. 1864 d s mi eiiiein regulgren Hexagonalprism
gehorend erkannt worden, begabt mit einer schr deutlicheii
Spaltbarkeit parallel der Rasis, und endigend in einei- sechsseitigen Pyramide. Die Dichtigkeit f a d Hr. S a m o u r anf a n g zz1 5,707, spater an srhr reinen 1hcmp;laren ZCI 5,677
bei 1 4 ° C .
‘Bekanntlich ist es Hrn. H. S a i n t - C l a i r e D e v i l l e in
der jiingsten Zeif gelungen, schBne Krystalle dieser Substanz
kiinstlich zii erzeugen, i d e m er eiiie Silberplatte in eine
iodwesse’rst&mre Lbsung des Silberiodides fmchte. Qiese
Krystalte siniel sehr glaezend , durchsichtig und von bhfs
sehwefelgelber Farbe. Seitdem hat das Studirirn d i e m
Substanz in krystallhischer Form weiter getrieben werden k&mmals an den irnmer seKr kIeinm und sehr sdtentfn natiirlichen Krystallen.
In der Bttsammensetzung und Krystallform sind diese
kiinstlichen Krptalle identisch mit detl natiirlichen ; ihre
Dichte ist auch krst dieselbe, betragt nach Hrn. D a m o u r
R;W9 bei 1 4 4 C Nach Hm. ‘Des C l o i z e a u x sind die
ophschen Eigeiisohaften genau die eines Krystalls mit h e r
1.) d. 11. natiirlidi,
Wfe ih
diesem ganzen A u f i n t d : geseochnfokewge&sene?t.
296
einzigen optischen Axe und positiver Doppelbrechung , die
fiir die beiden Strahlen sehr wenig verschieden ist; man
beobachtet namlich mit dem Polarisations- Mikroskop in
Richtung der Axe das charakteristische schwarze Kreuz und
sehr breite Ringe. Den Brechungs - Index des ordentlichen
Strahls fur Gelb fand dieser geschickte Beobachter = 2,23,
den aufserordentlichen Index ein wenig grbfser, doch sehr
wenig verschieden. Diese Zahl stimmt gut uberein mit dem
mittleren Index des amorphen lodids, den ich nach dem
Polarisationswinkel beinahe = 2,246 gefunden halte ’). Hr.
H. S a i n t e - C l a i r e D e v i l l e hat nach seiner Methode mehre
merkwurdige Krystalle dargestellt. Einer derselben, etwa
3 Grm. wiegend und voii ihm in der &ole de mines niedergelegt, ist mir anvertraut worden. Diirch diese aufserordentliche Gefalligkeit ist es mir moglich gewesen, an dem
hexagonalen Grundprisma die Langenveranderungen nach
verschiedenen Dimensionen des Krystalls genau zu untersuchen.
Zunachst will ich die Resultate beibringen, die inir
Stiicke voii geschmolzenem Iodsilber lieferten , welche nach
dem Erstarren vier Stunden lang bei 100° C. angelassen
wurden, und um eine genaue Idee von dem Gange der
Versuche und Rechnungen zu geben, will ich die numerischen Data einer vollstandigen Beobachtung in Detail anfiihren:
Aus einem kleinen Stuck von etwa 20 Grm. wurde ein
Cylinder gebildet mit zwei ebenen, einander parallelen und
polirten Endfliichen; seine Dicke e betrug 13“”,685. Er wmde
auf den platinenen Dreifufs des Apparats gesetzt und mit
der obereu Glasplatte bedeckt , die feste Visirpunkte true
Es erschien auf seiner Oberflache eiii System sehr glanzender Fransen oder Ringe, als man es mit gelbem Licht beleuchtete. Der Abstand der Glasebene von der Flacbe des
Iodids war E = Om1”,O2. In diesem Zustand wurde der Dreifiifs in die Mitte des Apparats gebracht, die beleuchtende
Lampe zweckmafsig gestellt iind die beiden coiicentrischen
Oefen geschlossen. Man sah alsdann mittelst des ersten
1 ) Compt. rend. 1861, T.LII, p. 273 (Ann. Bd. CXVJ, S . 486).
297’
Fernrohrs des Instruments durch die beiden Glasfenster der
Oefen die Oberflache des Iodids mit Fransen bedeckt und die
Visirpunkte auf dieselben projicirt. Nach mehren Stunden,
als das Temperatur- Gleichgewicht sich wohl eingestellt hatte,
beobachtete man mittelst des zweiten Fernrohrs die beiden
innern Thermometer. Die Temperatur fand sich t= 15O,506.
Mittelst des ersten Fernrohrs bestimmte man die Lage von
zehn Visirpunkten, dabei die Zehntel der Franse schatzend,
gezahlt vom benachbarten aufsern oder vom Centrum der
Ringe entferntesten schwarzen Ring. Alsdann zundete inan
die zur Erhilzung des Apparats dienenden Lampen an und
schaute durch das erste Fernrohr; man sah die Fransen sich
bewegen, sich dem Centrum der Ringe ndhern d. h. eine centripetale Bewegung ausfiihren (der Sinn dieser Bewegung zeigt
an, dafs die Substanz sich weniger ausdehnt als das Platin:
die Anzahl der verschobeneii Fransen mu€s also in der Rechnung mit dem
Zeichen genommen werden). Man notirte
successive jede Franse die durch einen selben Visirpunkt ging
und fand die Anzahl der verschobenen Fransen, als die Temperatur das Maximum erreicht hatte, welches die Lampen geben konnten, fast genau = 21. Nachdem die Bewegung der
Fransen fast Null geworden, lie€s man das Temperaturgleichgewicht sich mehre Stunden lang vollstandig herstellen.
Dann machte man den zweiten Theil der Beobachtung d. h.
man bestimmte die Lage von zehn Visirpunkten, aber die€sma1 gerechnet vom benachbarten inneren oder dem Centrum
nachsten Ring. Endlich wurde die Teinperatur t’ = 59O,71
gefunden. Das Mittel aus zehn Fransen- Bruchen, hervorgehend aus scheinbaren Maximal - und Minimal - Excursionen
von zehn Visirpunkten, gab 0 3 4 .
Man hatte also in Wirklichkeit fur die Zahl der verschobenen Fransen f = 20f,94. Die Temperaturdifferenz,
welche diesefi Effect hervorbrachte, ist t’ t = 44O,204.
Der mittlere Grad ;(t’+t) oder 9=37O,61.
Far diesen mittleren Grad ist die Ausdehnung der
Schraube des platinern Dreifidses l)
a’>= 0,0000088206.
1 ) Compt. rend. T.LXZZ, p . 1139 (Ann. Bd. 128, S. 579).
-
-
+
-
238
Da i h r d i e f s die Wellenlange des gelben Natriumlichts
k=Umin,0005(Ki8,so findet man den Werth der h e a r e n
Ausdehnung der Sabstanz €fir einen Grad in der Nahe von
B = 37",61C. mittelst der Formel:
:fi+a'3r(e+r)
a$
= -___e ( t ' - t )
(t-t)]
---.
Nach ausgefiihrten Redinungen ergiebt sich aus obiger
Beobachtung der Ausdehnungsco6fficient des Iodsilbers
a=O,OOOOO1357.
Fiinf ;ihnliche Beobachtungen, bci andereii Temperaturveranderungen und Mittelgraden angestellt , ergaben :
t'- t
B
t'-t
B
a
t'-t
9
a
a
- 0,000001117
25",782
23',40
- 1),000001222
29 ,20
27 ,387
29 ,48
- 0,0000011~51
26 ,818
- O,OOu0023S7
44 ,W4 37 ,6l
- 0,000001578.
51,30
16,817
Folgende vier Beobachtungen wurden an demselben
Stiick angestelk, nachdem es in winkelrechter Richtung gegen die frSihere zerschnitten worden. Sie zeigen, dafs dxs
Contractionsphanomen iiicht einer allgemeinen Orientirting
von Krystalltheilchen , die sich nur in gewissen Wi&tnngen
zusammenzdgen, zugeschrieben werden darf:
- 0,000001095
16',537 . 15';68
18 ,63
- O,OoooOO991
22,337
- 0,000001'262
29 ,35
43,784)
42 ,09
- 0,000001444.
36 ,298
Zu den beiden letzten Beobachtungen endlich diente
ein anderes, kleineres Stuck :
17",205
24',43
- 0,000002225
24,964
45 .51
- 0,000ooi341.
Diese elf Bestimmungen gaben sammtkioh einen negafiven
Coe€ficienien und z-eigten iiberdiefs , dafs die Contraction
wirklich starker ist in dem Maafse als man ea haheren Temperaturen ubergeht.
2449
h h reducirte sie, wie es bei den .friiher studirten Substawen geschehen ist, auf den rnittleren Grad 17= 40” C.,
welcher beinahe die mittlere Temperatur bei .den Beobachtungen reprasentirt und wgleich den Puiilit , bei welchem
die Genauigkeit am .@ofsten gewesen seyn mufs. Die Verd
bderung des Coefficienten d: wurde ,berechnet, indem die
Differenz der Coefficienten durch die Differenz der entsprechenden mittleren Grade dividirt wurde. Ihl- VT‘erth ist
ziemlich unsicher, weil die Beobachtungsfehler einen bedeutenden Einfhds attf die zzi seiner Rerechnung dienenden
Differenzen haben.
Zusammengefafst fuhreii diese Messungen zu folgendeln
Werth fur den negativen Coefficienten der linearen Ausdehnung des Iodsilbers fur einen Grad:
cr
liti
8=40=-
0,004KW39
nlY
--4,4.
-
Der Werth dieser Contraction, welche fur 100 Grade
ungefahr i&fi ist, entspricht beinahe f der Ausdehnnng des
Platins. Diefs ist eine Grofse, die mir durch das bekannte
Perfahreii des Rebelcomparators nachweisbar zu segn schien.
Zu dem Ende wurde ein cylindrisches Stiick Iodsilber von
23 Mllm. Lange bis 50” C. erwarlnt und darauf schnell
auf einen empfindlid-en Comparator gesetzt; es zeigte beim
Erkalten eine sichtbare Verlangerung. Dann wurde es in
einem Kaltegemisch auf -10’’ C. abgekiihlt, und noch kalt
auf den Comparator gesetzt, wo es sich allmahlich bis auf
die umgebende Temperatur erwarmte; der Zeiger des Instruments ging nun um eine kleine Grofse in umgekehrter
Richtung wie vorhin , und folglich hatte die Erwarmung
eine Verkiirzring der Substanz hervorgebracht I).
1 ) \\-enn das
beobachtete P l i h o m e n sic11 ~>heI’hl)Jund imterlra[b der
leml’r’.;iturgr~nzen, zwisclieir welcheu es nnchgewiesen wurde, iiecli
derriselben Gesetie v c h d e r t , so ergeben sirli darnus iutei.essnnte Folgerniigen, die id1 indefs Iiicr niclit entwickeln kann. Irli will imr beeiti Riamerken, d& in dieser Hypntliew ilns Iotlsilber gv:ril - 60”
ximuni dcs Volorus d. 11. riri Minirriiiru di~v Dichtigkeit scheiut Laben
c.
zu pussen.
1 4 will auch hincolugen, dals das Phsnomen der Con-
300
Ich hielt es nicht fiir tiberflussig zu untersuchen, ob nicht
diese seltsame Eigenschaft vielleicht nur eine voriibergehende des frisch geschmolzeiien Iodsilbers sey. Zu dem
Ende wurde eine, zuerst am 10. Jan. beobachtete Stange,
vierzehn Tage lang abwechselnd vielen Erwarmungen und
Erkaltungen ausgesetzt, dann am 21. Febr. wieder vorgenommen, abermals mehrere Stunden lang bei looo C. angelassen
und darauf von Neuem auf den Dreifiifs gesetzt. Sie zog
sich aber wie bei der ersten Beobachtung zusammen, genau
um dieselbe Gr6ke bei derselben Temperatur -Erhdhung.
Ich habe nun von den Beobachtungen an dem krystallisirten Iodsilher zu spiechen. Sie wurden an dem so inerkwurdigen Krystall gemacht , welchen, wie erwzhnt, Hr. H.
S a i n t e - C1ai r e D e v i l l e dargestellt hat.
Gegeniiber den Resultaten am geschmolzenen Iodid, welches offenbar aus einem Haufwerk von Krystalltheilchen in
allen mijglichen Richtungeii besteht, begreift man ganz, welches Interesse die Untersuchung isolirter Krystalle dieser
Substanz haben werde. In der That mussen diese Krystalle als zum hexagonalen Systeme d. h. zu einem Systeme
mit einer Haupt- Symmetrie-Axe geharig , zwei verschiedene
traction durch W l r m e , von welchen ich vornusgesetzt hatte, daL cs beim
Smaragd, Kupferoxydul und Diamant in niedereii Ternperaturen existire, kiinftig weniger paradox erscheinen wird. Man bat bei dieser
Gelgenheit verschiedene Thatsachen citirt, die mir nicht cu dieser Hlasse
von Erscheinungen zu gehoren schciuen, zunlchst die Zusammenciehung
der Thoncyliider in dem Pyrometer von W e d g e w o o d ; dieL ist ein
einfaches Phlnomen von bleibender Zusammensinterung durch Austrocknung oder durch unvollstandige Schmelzung der Bestandtheile des Thons
in hoher Ternperatur; allein in Wirklichkeit dehnt sic11 der Thou durcll
Warme aus wie die iibrigen Korper. Zweitens zeigt das Wismuth im
Moment der Sehmelzung allerdings eine Contraction; allein die& ist einc
vun der Aenderung des Aggregntzustnndes abhsngige Erscheinung ; in
Wirkliclrkeit besitct das Wismuth einen positiven AusdetinungseoBfficienten, einen vie1 grofseren als das Platin. Endlich zcigt das Kautschuck
sehr sonderbare W a r m e -* und HBlte-Erscheioungen, sobald seine FormElasticitat ills Spiel gesetzt wird; allein in Wirklicllkeit besitzt es einc
sehr bedeutende positive Ausdehnuog , eiiie selbst grafsere als die usenige Slure und das Steins&, d. h. eine grorsere als aUe Metalle.
301
Haupt-Ausdehnungen darbieten, eine in Richtung der Symmetrie-Axe und eine in winkelrechten Richtungen darauf..
Und man konnte glauben, dafs die mittlere Ausdehnung, die
unter einem Winkel von 54O 44' gegen die Axe beobachtete,
wenig verschieden seyn werde von der der geschmolzenen
Substanz oder wenigstens ein ahnliches Phanomen darbieten
miisse. Folgendes waren die Resultate der Beobachtungen:
1. Nach der Richtung der Axe, einer Richtung, die durch
die Normale auf sehr deutlichen Blatterdurchgang wohl bestirnmt war, beobachtete ich eine sehr bedeutende Contrao
tion oder negative Ausdehnung durch die Warme und eine
sehr deutliche Zunahme derselben mit Erhiihung der Temperatur. Acht vollstandige Beobachtungen, gemacht an einem
Krystall von 6'"",609Dicke, lieferten folgende zwei Constanten
Eiste Riclitung (parallel der Axe)
a
a340
- - 0,000003966;
iG = - 4,27.
2. Winkelrecht zur Krystallaxe. Diese Richtung konnte
nicht so genau wie die vorhergehende erhalten werden. Goniometrische Messungen zeigten, dafs die erstere bis auf
3 Minuten richtig war, wabrend die zweite 37 Minuten von
der wahren Normale abwich. Indefs zeigte die Rechnung,
daf dieser Unterschied nur einen unterhalb der Beobachtungsfehler bfeibenden Einflu€s auf den Werth des Coeficienten ausiibt.
In dieser Richtung erkannte ich das Daseyn einer positiven Ausdehnung, einer zwar sehr schwachen, aber ganz
sicheren. Neun Beobachtungen, die, in Folge von Unvollkommenheiten an dem Theile des beobachteten Krystalls,
etwas weniger gut ubereinstimmten als die fruheren, fiihrten zu folgenden Werthen:
Zweite Richtung (winkelrecht ziir Axe)
a'8240=+0,000000647
; A
d
%cc =
+ 1,38.
Aus diesen Werthen der beideu Haupt - Ausdehnungen
M2
ergiebt sich
&up
die m i i t l m Liiiear-Ansdehmg des Krysfalls
Eudlich suchte ich diefs Resultat zu controliren durch
MesfJungen in eiiier Richtung, die der von 54" 44' sehr nahe
kam. Vermdge seiner Gestalt und gewisser eigenthiimlicheii
Unvollkommenheiten seiner Structur trug der Krystall dazu
bei, Giese Bestimmungen wenig sicher zii machen; allein,
was sirh entsclieidend beobachten liefs, stimmte wohl mit
der mittleren Ausdehnung, die aus den beiden direct bestimiirteii Haupt-Ansclehnunge11i hergeleitet war. Alle Weithe wurden wieder negntiv gefunden mid lieferten den genaherten Werth
a$ =40 =
- 0,0000009:3.
Die srhon beim geschmolzenen lodsilber f;cfundene Eigeiischaft , sidr mit Ejnohung der Tempeiatur zusammenzuziehen, zeigt sich also eben so evident beim krystallisirten,
und man sieht iiberdiefs, dab das Zeichen der Veranderuug
des Coefiicimten dasselbe ist iu beiden Fdleu. Die numeriscthen Werthe der Contl-actiou sind freilich ziemlich verschiedeu; allein da die Beobachtungen iiber das kiystallisirrte Iodsilber nur an einem eiiizigen Krystall gemacht werden konnten, der sich noch dazn nur schwierig zu dea
Reobachtungen eigwte und bei dem iiber diefs gewisse Ums t h d e der Structur einigen Eiiihfs auf die Bestimmungen
haben mochten , so glaube ich nicht, dafs man den Unterschiied , der sich nach dem Aagregatzustand der Substanz
zeige, schon als ganz sicher hetrachten liann. Neue Beobachtungen an andern Krystallen konnen alleiri die Frage
en tscheiden.
Allein mit diesem Vorbehalt glaube ich, dafs durch die
Gesammtheit meiner Beobachtwigen die neue Eigenschaft
des Iodsilbers mit voller Evidenz erwiesen ist.
Sohl4d&di gebe ich die Ausdehnungscoefficitea mebrer
3 3
in diRser Arbeit eiw&ute& Cblorik, Bromide ulld Iodide
bezogen auf den mittlereii Grad 9 = 40".
Chlorkdium (Kdisch)
a=
+@$)00038O26;$:
=
+ 5,15
Sfeiiisalz (Kubisch)
ct
2=+ 4,4B
= -I- t27000040390;
d
Selmiak (KuBisch)
= +- 0,000062846;
Chlorsilber (Kubkuh)
cc
ct
= iO,OOOO32938;
,","=-+29,75
:;=+- 1233
Rroiiikaliiim (Kubisch)
(Y
ifromdh eP
rc
9;=+ 9,78
(Kubi sch).
-+0,0000346H7 ;: + 3,83
= +Q,OOU0420()7
=
;
=
;
Iodkali~ian(Kubisch)
(c
=+- O;OOO(p.1265:3;
A3
=
+ t6,76
Die Versuche mit geschmolzenrm Iodqnedsilber (Quadratiscb), geschmolaenm Iodbhi (Hetagmal) urrd gescbmolzeiiem Iodkadmium. &id itoch nicht beendigt; ich hvnnte m i d
iiur versicheru, daEs ihre Coefficienten positiv siad, sehr grofs
und zwischen denen des Chlorsilbers rntd des SleiiMalae
liegend.
Zweiter ,irtikel.
Die in der e r ~ t ~Mittbeilung
ii
beigebrachten Beobachtuiigea waren an -1sdeilber gemacht , welches eakweder einai
einzelnen I<rystali, oder eiiie gesditnolzeiie, offenbar aus,
kleiuen verworreii awammengefU;3ten Krystallen besteheiide
Stwge bildete, Die Substan%befand sich also in Wirhlichkeit, immm iii eiwm lirystallinischea Zustand, uiid es war
also- wichtig zu uwtmatlben, ob die besagte Eigensohaa ux1ab8augi.g wke von, der Krptallstrnctiir selbst, u d ob sie
304
sich eben so gut in einer amorphen Substanz zeigen wiirde
wie ill einer krystallisirten.
Diefs ist in der That der Fall, wie ich es habe feststellen konnen an sehr reinen, compacten upd vollkommen
amorphen Stiicken von Iodsilber , welche ich der Gehlligkeit unseres gelehrten Kollegen, des Hrn. H. S a i n t e C l a i r e D e v i l l e verdanke. Indem man kalt gefalltes Iodsilber durch den Driick eines machtigen Hebels in einem
stahlernen Hohlcylinder zusammenstampfte, verwandelte man
die pulverformige Substanz in eine solide, homogene und
cohlrente Masse, die nach Hrn. D a m o u r eine Dichte von
5,569 hat und eine eben so gnte Politur annimmt als die
geschmelzte. Man konnte geneigt seyn, diese beiden Zustande der Substanz fur identisch zu halten, wenn niclit die
krystallinische Structur in der geschmolzenen Masse und
die amorphe in der krystallinischen sich mit Sichcrheit
von einander unterscheiden liefsen. Diefs geht aus den sehr
sorgsamen Beobachtungen des Hrn. D e s- C 1o i z e a u x mit
dem Polarisationsmikroskop hervor. Eine diinne Schicht des
geschmolzenen Iodsilbers zeigte namlich das charakteristische
Lichtspiel doppeltbrechender verschieden orientirter Lamellen,
wahrend eine dunne Schicht der comprimirten Substanz, so
wie Theilchen des gehllten Iodids sich ohne merkliche Einwirkung auf das polarisirte Licht erwiesen.
Das Iodsilber, im Zustande eines chemischen Niederschlags, ist also amorph, eben so wie wenn es durch starken Druck in eine compacte Masse verwandelt worden
ist. Zwar mufs die mechanische Kraft cine gewisse Zermalmung und Hartung hervorbringen, die nicht ganz gleich seyn
kann in allen Richtungen, und dieser Effect kiinnte sich
durch ungleiche Wirkungen auf das polarisirte Licht sichtbar machen, wenn die Substanz durchsichliger wiire und
sich in grafsern Dicken beobachten liefse; allein in Wirklichkeit zeigt sich der besagte Effect nur bei den Messungen
des negativen Ausdehnungscoefficienten, dessen Werth, wie
man sehen wird , im Sinne der Compression betrtichtlich
griifser gefunden wurde als in winkelrechter Richtung darauf.
305
Urn eine etwaige Wirkuiig der Art weniger merklich zu
machen, traf ich die Vorsicht, die Substanz vor den Beobachtungen vier Stunden lang anzulassen.
Das comprimirte Iodsilber hatte die Gestalt eines kleinen
Cylinders von 12"",345 Lange und 10"",5 Durchmesser ;
seiiie Compression hatte im Sinne der Lange stattgefunden.
Es wurden vier vollstandige Beobachtungen gemacht bei
verschiedenen Temperatur-Intervallen t' t und mittleren
Graden 6. Sie ergaben folgende negative Coefficienten a:
-
t'
-t
9.
a
1. Nach der L5nge des Cylinders.
42',247
23,638
2.
- 0,0000015897
36',38
27 '08
- 0,0000014028
Nach der Dickc des Cylinders.
-
46',322
39",26
0,0000012123
21 ,739
26,97
0,0000010425
Fur jede diesel beiden Richtungen ergab sich aus obigen
Zahlen der Werth des linearen Coefficienten bei 9 = 40°
A&
und desssen Variation 44
wie folgt:
= - 2,Ol
- 0,0000016625; -2
A4
lin
d
- - 0,0000012225; 2;
= - 1,38 .
4=40° d
lin
a
9.=400
=
(Y
Urn endlich die mittlere liiieare Ausdehnung zu erhalten,
welche ejn Drittel der kubischen ist, hat man zu bemerken,
daL, da winkelrecht auf der Coinpressionsrichtung, d. h. der
Axe des Cylinders, Alles symmetrisch war, man, wie bei
einem rings um die Axe symmetrischen Krystall,
+
2u,
(XI
- -3 - --
neh-
men kann. Diefs giebt fur den Werth der mittlelren Linear-Ausdehnung des gefallten und comprimirten d. h, amorphen Iodsilbers:
n
lin
8=40°
- 0,00000137;
A
- - -?
A0
=
- 1,6.
Friiher hatte iclr fur dasselbe in1 zuvor geschmolzenen,
d. h. krystallinischeu Zustand gefundeu :
-
lin
da
oc
8=40° = 0,00000139; 1%a
Poggendorffs Annal. Bd. CXXXII,
-
1,4.
20
306
Zieht man die nnvemeidlichen Unsicherheiten der Versuche in Betracht, so scheiiit es ohne Zweifel gerechtfertigt,
aus diesen Beobachtungen zu schliefsen , dafs das Iodsilber
sowohl im aiiiorpheii, als in dein aus der Schmelzung hervorgebendeii krystallinischen Zustand in gleichein Grade die
Eigensdaft besitzt , sich bei Erwlrmnng zusammenzuziehen.
A h Bestatigang dieser Resultate fiige ich hinzu, dafs an
einern zweiteii , 25"" langen Cylinder von comprimirtem
Iodsilber der friiher miti eiwin Hebelcomparator an einer
Staiige von geschmolzener Siibstanz angestellte Versuch leicht
wiederholt werden konnte, uiid dafs die dadurch erlangten
Resultate geniigeiid iibereinstiintnten init den genaueren,
welche die optische m h o d e der Welleiilange lieferte.
SchlieEslich will ich noch die linearen Ausdehiiungsco6fficienten fur drei in der friiheren Arbeit erwahnten Iodide
angeben, fiir welche damals die Versuche nicht beendigt
wareii
Iodquecksilber (Quadratisch)
cc =
da
+ 0,000023577; /Irs
=+ 19,96
Iodblei (Hexagonal)
n=
n-2 -+
+0,000033398; ns-
Iodkadmiuin (Hexagonal)
cr =
+0,000029lSl;
2=+
534
17,47
Qjese drei Iodide gelioseii nicht dem regulareii Systeme
an. Siie krgstallisiren iiach Hrn. D e s C 1G i z e a u x das erste
in geraden quadratischen, und die beiden anderen in hexagonalen Prismen. Die Messungen konuteii nur an geschinolzenen und krystallinischen Stangen ausgefiihrt werden;
sie gaben also die mittleren Linear Ausdehnungen , sammtlich bezogen auf den mittlercn Grad 9 = 40°.
Diese Bestimmungen neb& &yen, welche ich schon fur
andere analoge Substanzen gegeben habe, werden ohne
ZweifeI mit gr8fserer Sicherheit als bisher eutscheiden lassen,
ob wirklich zwischeii den Ausdehnungsphanoineiien uiid den
Volumsveranderungen der Elemente bei ihrer Verbindung
307
eini wohl bestimmte Relation von der Art vorhanden sey,
wie sie von Hrn. H. S a i n t e - C l a i r e D e v i l l e am Schlusse
mciner ersten Mittheilung, angezeigt worden ist. (Siehe den
folgenden Aufsatz.)
VII.
Ueber die Eigenschaft des lodsilbers; vom
Hm. H. S a i n t e - G l a i r e D e v i l l e .
( C'uriyt. rend.
T.L X I V , p . 323. )
%)a ich oft Gelegenheit hatte, die Eigenschaften der Iodmetalle und besonders des Iodsilbers zu studiren, so war
ich gut vorbereitet , die schatzbaren Angaben zu benutzen,
weiche mir Hr. F i ze a u so freundschaftlich mittheilte.
Die Iodwasserstoffsaure, besonders wenn sie concentrirt
und etwas erwarmt ist, greift das Silber unter Entwicklung
von Wasserstoff mit solcher Heftiglieit an, dafs die Flussigkeit oft aus dem Gef&€seherausgesclileudert wird. Es bildet sich zunlchst iodwasserstoffsaures Iodsilber (IH, IAg).
Bringt man in die Losung dieses sauren Salzes Blattsilber
und setzt sie der Luft aus, welche die Iodwasserstoffsaure
nach und nach oxydirt, so erhalt man mit bewundernswerther Leichtigkeit die schirneii Krystalle (dchantillopls ) von
Iodsilber, welche ich so glucklich war Hrn. F i z e a u zu
liefern.
Schiittet man conccntrirte Iodwasserstoffsaure auf trocknes Chlorsilber, so erhitzt sich dieses wie Kalk, den man
16sclit. Es bildet sich Chlorwasserstoffs~ure, und das so
gebildete Iodsilber liaiin in einen Ueberschufs von Iodwasserstoffsaure gel6st und zur Darstcllung von krystallisirtem
Iodsilber benrrtzt werden. Die Iodwasserstoffsaure zersetzt
auch das Bromsilber , und die Bromwasserstoffsaure bildet
Bromid, wenn man es mit Chlorsilber in Beriihruilg setzt.
Diese sonderbaren Eigenscbaften sind nicht die einzigen
bemerkenswerthen. W e n n man geschinolzenes Iodsilber mit
20"
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