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Ueber die Zusammensetzung des Polybasits und ber das Atomengewicht des Silbers.

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Titanit und Magueteisenstein bcstehen , bei, dcnen gleich
die beibrechcllde Hornblende das beste Keniizeiclien ist,
daL in diesen Bliicken glasiger Feldspntli und kein Rhyakolith vorkomint.
Andere Fundorte des Rhyakolith,
als die angegebenen, habe ich bis jetzt noch nicht aufgefunden.
-
XIII. Ueher die Zusnmmensetzung cles PoZybasits und iiber tlm Atomengewicht des Silhers;
uon H e in r i c h H o s e.
T
n einer Abhandlung,
- welclie ich vor mehrercn Jaliren
in diesen Annslcii bckannt machtc, wagte icli die Ansiclit
aufzustellcn, dafs das bis jetzt angenoinniene Atoineggcwicht des Silbcrs uii; die Halfte verringert werclen mufste ").
Ohnc dime Annahme war cs mir unmiiglich, cine chcinische Formel fur die vcrschicdenen Fahlerze aofzustcllen, deren Zusanimcnsetzung nur d a m in gutc Uebcreiustimmung gebraclit werden konnte, wenn inan das dcni
Kupferoxydule entsprechende Schmefelkupfer, C u S, wclclies in allen Fahlerzcn enthalten ist,. mit dcin Schwefelsilber, welches gemeinschaftlich mit demsclben in einigen
vorkommt, fur isomorph halt.
Ich stiitzte diese Annahme besonders auf den- Unistand, d a t D u l o n g und P e t i t bei ihren Untersuchungen iiber die Wiirme gefunden hatten, dak, nacli der
von ihncn gefuiidcnen specifisclien WZrinc des Silbers,
eiii Atoinengcwicht dieses Metalls nur halb so grofs seyri
miifste, als das, welches B e r z e l i u s angenolnmen hat.
Diese Annahme wird. ferner noch unterstiitzt durch die
helinlichkeit in den chemischen Eigenscliaften zwischen
dem Chlorsilbcr urid dcm Kiqifercblorur, welche beide
auch eine gleiclie ,Krystallgestalt besitzen, die indesseii
.
*) P o g g e n d o r f f ' s Aoiialea, Bd. XV S. 564.
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freilicll zum regukren Krystallisationssystem gehdrt. Und
obgleich das in def Natur vorkomlnende in Wiirfeln und
Octaedern krystallisirte Schwefelsilber (Glaserz) nicht eine
$&he Krystallfonn mit dem in sechsseitigen Saulen sich
findenden Schwefelkupfer (Kupferglanz) hat, SO kann
man doch kunstlich , durch Zusninlneiischnielzen grofser
Mengen von Kupfer und Schwefel , ein Schwefelkupfer
darstellen, das in deutliclien regulsren Octnedcrn krystallisirt , und daher eine deln GIaserz gleiche Krystallform
besizt *).
Aufser in den Fahlerzen komlnt Schwefelsilber, verbunden init Schwefelkupfer, noch im Polybasit vor. Ich war bcgierig zu wissen, ob die PolybasiIe von verschiedencn Fundorten alle dieselbe Zusammensctzung 1lYtkR, oder ob sich
in ihnen, auf eine gleiche Weise wie in den silberlialtigen
Fahlerzen, Schwefelkupfer mit Schwefelsilber austausclien
k6nnen; eine Thatsache, welche dann ebenfalls fur das ZII
verandernde Atomengewicht des Silbers sprechen miirde.
Der Polybasit ist zuerst von meinem Bruder als ein
von dem Sprodglaserz, init dem er bisher verwechselt
worden ist, verschiedenes Mineral untcrschiedcn worden,
und eine von mir angcstellte cliemische Analyse des Polybasits von Mexico hat diefs bestzligt **). Auch B r e i t ha u p t trennt den Polybasit vom SprGdglaserz, uud nennt
ersteren Eugenglanz, lctzteren Melanglanz.
Fur den Polybasit von Guarisalney in Mexico fand
ich folgende Zusaminensetzung:
Scliwefel
17,04
Ant imon
5,09
Arsenik
3,74
Silber
64,29
Kupfer
9,93
Eisen
0,06
100,15.
*) Elemente der lirysta~~ographie,von G t t s t a x 7 R
**I P o g g e n d o r f f ’ r Annalen, Bd.XV S.673,
~ s. 15;.
~
~
,
158
Ich erhielt spiiter in Wien durch die Giite dcs H~II.
Professor P a r t s c h ausgezeichnet schiine Stucke; voin
krystallisirten Polybasit von Schemnitz in Ungarn. Ich
analysirte dieselben ganz auf die Weise, wie icli den
Mexicanischen Polybasit und die verschiedenen FrrhIerze
uiitersucht lratte. Ich fand in ihin folgende Zusammenseizung:
'
SchrrcfeI
An timon
Arsenik
Silber
Kupfer
Eisen
Zink
16,83
0,25
6,23
'72,43
3,04
0,33
0,59
99,70.
Zugleich erhielt ich durch die Giite der HH. F O U
W e i f s e n b a c l i und K e i c h ein schiines Exemplar von
eiiicm krystatlisirtcn Polyasit von Frciterg , in w elchcm
ich folgende Zusamineiisetzung fand:
Schwefel
Anti in o11
Arscnik
Silber
Kupfer
Eisen
16,35
8,39
1,17
69,99
4,21
0,29
100,30 *).
*) Ich hekam einige Zeit darauf ausgezeiclinet schiine Exernplare
"om Polybasit aus der Grubc: Vergnilgte t h w e i s e i i g , hei Freiberg, durch die Giite des Hrn. Prof. Ii r c i I 11 a u p t . Da
dieselben indessen dem v o n Scherunitz s e l ~ rSlmlich waren , und
da aus den angel'iibrten Analysen rchun dns Resultat hervorging,
welchrs ich suchte, so unterlie4 ich eine Unterst~cbung, welche mit sehr grorscr Miihc und cinein selir bedeutenden Zeitaufwand verkniipft ist, und die niir nur eine neue Bestiitigung
des sclioo Gefuunclcnan gegebcn L5tte:
159
vergleicht man die Resultate dieser Analpen mit
ejnander, so sieht man offenbar, dafs in ihnen, wie
FahIerzen, sich nicht nus Schwefelarsenik und Schmefelantiinon einander ersetzen kbnnen, sondern auch SchwefeIsilber und Schwefeelkupfer.
In den drei untersuchten Polybasiten nehmen die
Metalle folgende Mengen von Schwefel auf.
P o 1y b a s i t v o n 31e x i c 0.
Das Antiinon szttigt
Arsenik
- Silber
- Kupfer
- Eisen, (urn
FS zubildcn) -
-
-
1,90 Th. Schwefel
2,40 2,53
-
0,03
-
9,56
-
P o Iy b a s i t von S c h e m n i tz.
Das Antimon
sYttigt
- Arsenik
- Silber
- Kupfer
- Eisen) urn R S Zink zu bild.
-
P o ly b as i t
4,06
10,78
0,77
-
0,19
0,29
-
-
-
-
F r e i b erg.
szttigt 3,14 Th. Schwefe€
0,76 -
v o 11
Das Antimon
- Arsenik
- Silber
- Kupfer
Eisen, um FS zu
bilden
-
0,09 Th. Schwefel
-
-
-
-
-
1,05
-
-
-
0,17
-
-
1042
Man sieht, dafs in diesen drei untersuchten Polyba.
siten der Schwefelgebalt des Schwefelantin~onsund des
Schwefelarseniks zusaminengenoinmen ein Drittel von dem
Schwefelgehalte des Schwefelsilbers und des Schwefelku-
160
pfdrs zusammengenoininen ist, wenn man zugleich noch
annirnmt, da@ klcine Anfheile von Schwefelzink und von
Schwefeleisen init dem Schwefelantirnon und Schwefelarseiiik verbunden sind. Aber zugleich geht auch aus diesen Analysen hervor , dafs Schwefelkupfer, im Minimum
von Kupfer, GUS, durch Schwefelsilber ersetzt werden
kan11.
Der Polybasit gehiirt liiernach nicht zu den doppeluntcrantilnonicht- odcr arseiiichtsc~weflichtcn Verbindungcn, wie der Bournonit und die Fahlerze, sondern zu den
cinfachcn. W i r d Schwefelarsenik und Scliwefelantiinon
I
111
init 8, und Schwefelkupfer und Schwefelsilber mit 14 bezcichnct , so kann die chemische Zusammensetzuug durch
die ForiiieI:
itsit
ausgedriickt werden.
Es ist indessen auch nicht zu iihrsehen, dafs die
Menge des Schwefclkupfers irn Polybasitc gesen dic dcs
Scliwefclsilbers etmas zu gering ist, urn die Annahme der
Isoinorphie des Schwcfelsilbers und Schwefelkupfers recht
geniigend zu beststigcn.
X1V. Ueber die FIiicJitig?<eit cles Titans.
(Aus einem Sclrreiben des Him. nyrgralh Z i n c k e n an Hm. Prof.
€1. Rose.)
M s g d e s p r u n g , 21. April 1833.
- In
beiden vor mir Iiegenden Ausgaben Ihres Handbiidies fiihren Sie, die in den Eiseuschlacken vorkoinmeiiden Wiirfel von Titan als feuerbestindig auf. Mein Sohn
wollte einen Konig von diesen Wiirfeln, w'ovon er eine
grofse Menge gesaminelt hatte, zusanimensch~nelzen. Er
setzte sie daher der st8rksten Hitze dcs Gufsstahlofens
mehrere Stunden in eineni doppelten Tiegel aus, welcher
in-
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