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Von einer konomischen Art einen elektrischen Strom durch den Erdmagnetismus zu erzeugen.

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SIX. Y o n einer okonomischen A r t , einen elektrischen Strom durch den Erdmagnetismus zu erzeugen; oon Hrn. Lamy.
(Compt. rend.
T. XLV, p . 807.)
Bekanntlich giebt es in jeder Dampfmaschine ein Rad
von Gufseisen, um die Bewegung zu regeln, einen wahrhaften Kraftbehalter, Schwungrad genannt. Im Zustand der
Ruhe wird dieses Schwungrad durch den Erdkorper maguetisirt; es wird es auch w%hrendseiner Bewegung, aber der
Magnetismus ist anders vcrtheilt und er verandert sich bestandig in eineln gegebenen Stuck der Felge. Umwickelt
nian daher einen Theil dieser Felge, winkelreclit gegen
ihre Riclitung, mit einem mit Seide oder Baumwolle ubersponnenen Draht, so hat man eine Drahtrolle, vergleichbar
der in der C l a r ke'schen Maschine, init dem Unterschiede
jedoch, d a b sie sich nicht vor kunstlichen Magneten, sondern vor dem Magnet der Erde dreht. Ueberdiefs kann man
wegen der Grsfse des metallischen Kerns die Menge des
Kupferdrahtes bedeutend vermehren , ehe man. die Granze
der inductiven Wirkung erreicht, und damit vermehrt nian
zugleich sehr den Widerstand der Kette und die Spannung
des Stromes.
Man wird bemerken, dafs man durch diese Einrichtung
eine nothwendige Bewegung benutzt. Einige Dutzende
Kilogramm Draht, hinzugefiigt zu einein Schwungrad von
4 bis 5000 Kilogramm, k6nnen nicht als ein betrachtlicher
Widerstand oder als schadlich fur den Effect der Maschilie
betrachtet werden, weil ein bedeutendes Gewicht nothwendig ist fur die Regelmafsigkeit des Ganges und der Arbeit.
Meine Abhandlung giebt an: Die Dimensionen, das Gewicht und die Orientirung des von lnir benutzten Schwungrades, den complexen Magnetismus desselben im Zustand
der Ruhe und Bewegung, den directen EinfluCs der Erde
auf die Drahtwindungen der Felge und endlich die Griinzlangen, die ich, fur die Umdrehungsgeschwindigkeit des
Schwungrades, den Drahtgewinden glauhte geben zu mussen.
Ich construirte drei Drahtgewinde von 27 bis 33 Centimeter Lange respective mit Kupferdraht von 1"",85, 2"",1 bis
lmm,4und Omm,6bis Om",62 Dicke. Der Draht No. 1 war
600 Meter lang, No. 2 2000, und No. 3 5450 Meter.
Poggendorirs Annal. Bd. CII.
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Mit der Rolle No. 2 erhielt ich einen schwachen F u n ken, aber energische Schlage durch den Extrastroni. No.3
alfein oder, der Lange nach, mit No. 2 verbunden, gab Spannungs-Effecte, die deiien einer S&ule von zwei B u 11 s e 11’ schen E leiii e IIt e n ve rgI ei ch bar w a r e 11. A I1 e Sil lzl 6 s u ng en,
die ich versuchte, Brunnenwasser, selbst destillirtes, collkoinmen reines Wasser, wurden bei Auwendung von Elcktrodeo aus P l a t i n d r ~ h t e ezersetzt.
Wo ein eisernes Schwungrad vorhandeii ist , konneii
auf diese 6konomische W e i s e elektrische Strijme erzeugt
werden, und wir glauben daher nicht zu viel zu behaupten, wenn wir sagen, da€s sie dereinst niitzliche Anwendungen fiuden werde.
XX. Neuer Polarisator von Kalkspath.
D e r Umstand, dafs bei Anfertigung eiiies N i c o l ’ s c h e n
Yrismas sehr viel Kalkspath verloren geht, indem ein Stuck
von etwa drei Ma1 so g r o k e r Lange als Uicke erfordert
wird, hat Hrn. F o u c a u 1t veranlafst, eine andere Construction zu ersinnen, die er in den Compt rend. T. XLV, p . 239
also beschreibt:
Ich nehme ein Kalkspath- RhomboEder (paraZZeZipip&de),
dessen Langskanten o u r etwa fiinf Viertel von einer der
Seiten der Basen betragen, lege durch die stumpfen W i n kel einen um 59O gegen die Ebene der Basen geneigten
Schiiitt, und bringe, nachdem die neuen Flachen polirt
worden sind, die beiden Stucke wieder i n ihre natiirliche
Lage, ohne sie susammen su kleben, vielinehr einen kleinen
Zwischenraum lassend, worin Luft bleibt, die, bei gehdrigem Einfallswinkel, die totale Keflexion des ordentlichen
S t r ah Is be diugt,
Schaut man durcli ein so gescbnitteiies, a n d iiberdiefs
wie das N i c o l’sclie Prisma gefabtcs Rhomhoeder, so findet man noch eiii angulares Polarisationsfeld; alleiii da
der Brechungsindex d e r Luft bedeutend geriuger ist als
die d c r beiden Strahlen im Kalkspath, so zeigt sich die
vollsttindige Polarisation nur in einer Ausdebnung von
etwa 8 Grad, und das Gesichtsfeld, welches sie einnimint,
ist eingefafst VOII zwei rothen Streifen.
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