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Untersuchungen ber den Krper welcher dem Blut die rothe Farbe giebt.

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ANNALEN DEA PHYSIK.
J A H R G A N G 1817, N E U N T E S STUCK,
I.
Un~erfuclungeniiber den Kb'rper, wekher clem BIut
die rot7ae Farle giebt,
Yon
BR.UIDE,Secr. der Londn. SOC. u. Prof. der Chem.
an. d. Koy.Iufi.
Prei und kurz rufammenfiedrPngt drrjertellt von Gilbert '1.
Enthalt der fhbende Kvrper dea BIuter Even ?
D i a r y Eiren im Blute vorhanden l'cy , lcllrte
A1 e ng 11 i n i
u,
zuorIt
*), und dnb phoaphorfiwresEil'en der
Krch den chemifchen Untrrfuchongm iiber drs Blur und
tbieriCclie FliiOSkeikn , wclcLe IIcrr Brrnde der Ce&llrclrart zur Brfiirderung der tLieiiLLcn Chenrie rorgdegt,
und dicL im h'ovemlrer rYia der Kuni& Cef. der WViE in
Lunduii (:nit der lie verbunden iR, and in derrn Schriflcm
andere
&inale d!
riptiti. 8.5;.
k.1. 8.
J8ti.a
SI.y.
A
c
=
3
Korper fey, der drs Blut roth firbe, war die Lehrc
Pourcroy's und V a u q u e l l n ' s *). An ihr machte Hrn. Brande die geringe IVirLung der Grlllipfeltinktur auf Aufliihigsn des firbenden Beltandtheils
dcr;Blutes zmeifeln da diefee vortreffliche Heagens
auf Eifeu jene Aufliifuugen auch pnter den rortheilhaftelten UmttEii.den nur khr wenig en!Grbt.
Urn fich zu iiberzeugen, ob deiin wirklich EL
fen in dem rothen FarbeRoft'desBluts enthalten fey,
fiog er in ewei Gefilberi i n jedeni 1 Piiite Blut auf,
und lielb die eine in Kuhe gerinnen, die rndere aber
2 SLundc Iang wit einem Holze urnruhreii, urn den
griil'aten Theil des FurheltofEs in dern BlutwaiIer zit
zertheilcn. Beide Blutmengen trocknetc er donn
im Marienbadc ein, gliilite jede i n einern Platinticgel, bis lie verkolilt waren, und verbreante die
Kohlen zu AI'che. Er lid's uber diere Afcche Kiinigswan'er digeriren, fittigte die Aufliifungeii mit
Ammoiiiak, urn den brfirchen phovphorrauren Kalk
und das Eifenoxyd nieder zu fchlagen, trocknete
die Niederfchliige, uud iibergoh lie rnit verdiinnter
Ellighre. Die h'iederrchliige wurden in diefer
,
,
raf diefes Jahr lie gcclruckt find) mitgeiheitt hat. Hr.Brrnde bane diere Untcrfucbungcn aurdrlicklich in der AblicLt
angefmgen, die Nrtur der Hiirpcrr gemuer zu ergriinden,
Cilb.
ron welchrm die rothe Farbc dn Blurs hcrriihrt.
*' 1 Vinc. rUenRhinus de fenearurn partinrlorurn progrefu in
Junguitzem in den Comm. Acad. Banon. 1.
,?,) Fourcrq J$'&
2.
dcr connu$ shim. 1.9. p. a52,
p.415.
c 3 3
Siare fafi gane aufgeliilt, biu aiif unbedeutenJeSpuren einer RiicWandes, die in beiden in gleich geringer und Laurn zu bemerkender Me& vorhanden
wareu. N u n aber 1iGt h h mit Recht annehmen,
da&, wenn der frbendeBehndtheil des Blub Eifen
in irgend einem Zultnndc der Verbindung wBre, das
erRe Coagulum mehr rothes Eifenoxyd a h daa zweite
hltte mriicklallen mumen. Uiefer Verfuch, den Hr.
Brnnde fehr oft wiederbolt hat, beweilt ober daTu
dem nicht fo ilt; und diefen Beweis rerltrirkt, ihm
eu Folge, noch der folgende VerILch :
Uurch Umruhren FOU a Pinte frifchcn Bluts
wurde der firbende Korper in dem Blutwalrer eertheilt; als er Bch BUS diefern allmiihlig wieder abgefetzt hatte, wurde dns Geronnene nach 94 Stunden
heraurgenomrneu I das klsre BlutwaITer abgegolren,
a n d der RucUand bis zur Trockene abgednmpft
und dann xu Afche verbrannt. Die Afche wie ZUVOP
nnterfucht, lie& ouch jetzt keine bedoutendere Spurec von Eifcnoxyd a h in den vorigen VerTuclien
mriick , obgleich eine adchnliche Menge des firbenden Kalpers genommen worden war.
,
,
DwJellung und Eigenthaftcn dca rothen FarbeJofa
dea Bkrta.
Urn den Grbenden Kiirper der H u t $ zuerhrlten,
hat fichHr. Brande rnehrentheils des folgendcn Verfahrens bedient. Er lie& Venenblut, wihrend es
gerann, mit einem Holze umriihren; der Fafernoff
lchcidet Iich dabei ab, und der firbendc Kiirpcr
wird in dcm BlutwaUicr fein mrtheilt, fetzt 6cli
A2
[
.+
J
nacIiIier aber
i i i clcr Rulre alliiiIililig %ti Uodcii, inci- in clein Ulutwdl;.r niir wenig aufluslirii ill.
C;icLt 111;iri daiin die dariilicr I'trhciide FIiiII'igLcit
a l l , l'o bIciIit der L;2rbc.Lloff des l3ltits i i i cinein I'eIir
deli1
concentrirte~i2 h I t n d c zurilct. UPSwcnige Ulutwallkr, tvelchcs ihin riocli beigciiieiigt ill, vcrindert
did Eiiiwirkiing &cr verl'cliiedencn ,Keageiitieii a d
ili*ti riiir Llir weriig, dalrer Herr Sraiidc licli delIbLlicri zu fciiien Verl'uclieii wiibedenlilicli tmlienen zu
diirfeii gcglaulit hat.
Uater den1 Jlikrokope zcigt Iicli dcr
GI erlial-
teire lkbciidc biirpcr. als aus kleiiieii Kugelii liefirh m t l ~ c l c l i cI, ii tv e n 11 o c c k zuerfi vrrahrgcnor~~meii hat. Alan giebt gew-iiliiilich diel'e KiigcIcIicn
fur a~ifliislicliin LYallcr an, rlieres ilt aber vijllig
unrirlilig, wic dic Vcdirclic beweil'eii, welctie dcr
Dr. Y o u ri g bckaniit xu iiiactien irn BrgriIl war,
uiid die zu bcuutzeii, er 1Jc.rrn Urande erleiiht hat-
,
te. fiacli diel'cn Verl'uclrun liilt das M-alIitr blos
den firberiden BeIlandLlicil a i d ; die liiigelclien TclliIi
aber bcIieIien fortdauertitl, uiid Iichwimmen Dr.
\
Y o u n g xu Tolge, ail der Oberflhche des \I-a&rs.
,
Uieli: willierige z\ufliil'uiig des firbendcn &;rpers d c i Bliits ifi von 'I'chmach rother Farlie und
fault Mir I'cliwer. Erliitzt tnan fic, To bleibt fie in
'J.'emperoturen uilter 1 9 0 bis %WF. uiivrrhdcrt;
i l i tiiilrern 'I'eiiiperaturen abcr triibt lie firli uiid
LLA.ciiien IihI'sbrauiicn Bodeiifatz a h , yon rIcni das
i \ - a ~ I i rbbiiii ~ i ~ t r i r cfarbciilos
ii
PbIiuft. Ijie Ilil-
r
5
j
Farbe, r o n d e r ~ l
lilncllt fie aiich im W d e r uiiaufliislich.
Die \vXerige Aufliiruiig dcs Farhcltoff~ &:s
Jlluts triiht fich gleichfdls wcnu xnaii AkoA02 odcr
,)'./irc.efeZ-Aet/rcr
liiazu gicrit und filirirt man
d a l l i i , To Iiuft aiicli in diefcrr Fiilen die Fliin'igkeit
ibrbealos urid durriiliclitig rb. IVas dahei a u f
deIii Piltro zuriickbleibt, ill i n WaIIier, in Alkohol ' nnd i t 1 Sclitvefel- Actlier unaiiflijslirli f i r b t
ahcr verdiinnte Scliwefelfiiire oder SalrCiurc, die
I I I O I ~ dariiber digerirt, hriunlich.
H e r r Ura'nde
Iiiilt den Antlieil, dcr ficli in did& Siiurcn nufliiflc,
jiir eiiio durch die Hitze bcwirkk Bladification dcs
iirbeiideri Kiirpcrs. Der i n ihncrl iinau Gliisliclre
kiicklhiid hatle die Eigenkhaften des Eywcihliolti *).
e,e zerIiSrt olli, nicht hlos die rollie
,
) I l r r r Drriicle crbiclt, wllirend cr fie11 mit cliefvii Verfiiclicn
he5 h:iriiptc, vnn dem Chirurpiir am Gi*iicraI 1Iiurpitrl vnii
i \ ' u r h t n p t o n , Ilerrn M e n n e y Blur zugefcliiclit relclicr
yon cincr mil & e m lJruhpJus rrtt-ri balirftetcn \Peilrrpcifun
durcli JIidiruiren a l l p g a n p n war und d f o viillig uiiverInen# mi: ruderir Secrclioaen wiir. Es brttc d l e Eiyenfclraften riner conceiitrirtrir AutliXuoC; iles FarbelinKi clcc Bluls
i t i rcrduuntcm BlutwaLr,
uiicl bel:rL in hulicm G r d e clie
1':ige:ilkhrCt aller khliliclien Aiilliifuiigcn ilicfes FarbaliuUi,
El.Iicfsen' Gch' clrrin
licitn Uurchl.hen griiii erfcliciuen.
iliircli dir? Sewiilinliclieii zcr1c;enden Mitiel keiue Spuren VOU
Eifeu riitilccken , ubaleicli csJ wia Herr Brrnde meint, glcirh
d e t i aiiclurn vnn ihiii nnterfuueliti:a tliieriTchcn FliiQkt-itcn
viue idir kleitic M c t i ~ cd i e t s Metrlls eathalten hrrbrn niiiiie;
c!ie 5rohe EIcii;e yon Farbcfiotf in diefcr S c e r e h n BiLc
,.
1
6
1
Einwirkung der Siiurrn und der &alien
auf den das Blut
roth f i b e n d m K6rper.
sctl:Jaure iiber dan firbenden Korper des Hluts
gegolren macht einen Theil defldben beirialie unaufloslich und hellbraun, und liih eiiieii andern A p
theil auf * ); die Aufliiliung durcli zuruclgeworfcnes Licht gefehen, erkheitrt dunkel karmoilinroth,
durch hindurcbgegaiigenes Licht gefehen , grun.
Sic bleibt durchfichtig und unverandert, weiin man
fie auch noch Ib lange ani Lichtc fiehen lifst, in onknen Gefilken fowohl als iu verfchlolrenen. Aucli in
der Siedehitze des n'pflers ill die Forbe bellindig.
Galliipfeltinttur bringt keine V eriindcrung in
d i e k Auflofung in SalzTiure herror, und h h l c n h r e Alkalieu, felblt in grofsem Ueberfcliu6 genoiiimen, verindern ihre Farbe nicht. Dogeeen wird
fie rothbraun, wenn mail lie mit iilzendeiii K o l i
iiberlhtigt; Joch nicht mit Natron und belbnders
nicht mit Rmmoniak welches letztere den'l'on der
,
-
,
alfo die l e u g c deo Eifenr nicirt vcrrelirt. Kiigelcheu konnle Herr Brrudr in diefer Secretion riicbt entilecken iri wclclier cin ~eringerGrad vim FiuluiG (doc11 zu p i 1 1 6 iiia
Bluiliiigelchen zerfiiiren zu kiinneu ) eingetre~enwar.
.) Gleichc Theile SalrGure und lva!h', diu IIerr Eranth Gher
dac in Stucken gefchnittene Blut- Coaguluin 3 bir 3 Stundvn
laug bci 1511~hir aorP FtWirme digcrirem liefa gabeu cine
ganz gleichc AuflSCung j fie behiell bir ziic 'l'ru&nc rbgrrrncht ihre anfiinglicbe Farbe und lieC ilu GcCdse cine dunkclroibe Brut znruck, drr SJlrCiurr, in weleLcr $e rufgeliili
wurde, die rorijc Farbc riedrr gab.
1 7 3
Parhe viclmehr erldit. Durch Verdiiunen mit
vielern Wall'er veriiodert ficli die Forbe und wird
beim l)urchCehen lllrker griin.
Schruefe@%sre mit 8 his ro'l'heilen WaITer rerdiinnt ill cin vortreilliches AufliiIhgsrnittel fiir
den fiirbenden Beltnndtheil des Uluts; minder verdiinnt, verindert lie lcicht die gliiizende Farbe der
Aufliil'ung und noch mehr verdiirint wirlit lie zu
langliin urrd ungewifs. Bs ilk gleicltgultig, ob NPU
zu diekr Aufliifung den fiirbenden Kiirper der out3
dcm l3lu~wallerlich sbgekttt hat, oder Blutkuchen
nimmt. Uie verdiinnte Scllwefc1Ih-e verwohdelt
die Farbe des fiirbeaden Kiirpers i n lilliiinen Purpur, und ill keine Wiirrne nngewendet worden, lo
ilk die Flulligkeit, welclie man abgiel'Yt oder a b
filtrirt, Drbenlos; die rerdiinnte SchwefelEure lilt
olro den Grbenden KGrper nicht im Kalten auf.
Als Herr Urende in Stiicke garchiiittenen J h t kuchea mit 3 hlsl To vie1 verdunatw Schwcfe1l:iure
i n eioen Kolben tliot', diden riStunden lang in e k
nem Sandhade in einea Wirrnc crhielt, die nie
n 1 e l i r - d ~NXOI
und nie weiiiger nls loo' F. betrug,
und rracli i q Stunden filtrirte, liatte nun die Slure
eiiie .fchiine, glineeiide, nicht Ihlir intenfive Lilo
Farhe, und zeigte licli beiin Hindurchkheii griia.
l)i& AutWuog ili ungetilrr ehen L; durclrhhtig,
ids die in SalalSui9e. Etwas davon, dae einen M o nnt tang in einem olfeneii Gefil'se und hliifig in den
Soiiriealtrrhlen Iiatrd, veriinderte I'eirie Fiirbe nur
Tehr wenig. Wird die Aiifliiruug ilrit 2 bis 3 T I &
,
,
,
-
C f i l
-
len WalTer verdiinnt, lo verhlirvindet die Lila
Farbe uiid die FlulIigkeit ill 1~10s von glinzendern
Criin. In dcr \l'irnie verindert lich der Farljeu'Jon dcr Aufliifiing in dem blaafse, als dic Sfiiire
durcli Verdampfi~ngconcetitrirtcr wird; und wcuii
die Fliifliglieit ungefiihr bis auf die Hilltc ilires
Hoiilns zoriick gcbroclit i l l , fo ili die Lila-Fiirbe
zerltiirt. Klcine Mcngcn roil z\ul'liiliingen reiner
odcr koIi1enlburr.r Alknlien vcriiiidern die Farbe
d L'r I'c h sv c le Ira 11re 11 u 1'1ii lii n g nich 1; in ucbcrmaa fs
geiioiniiieii ~ n a c h c ~
fiei Iic rotlil)roun;
. Snlpeterfiiirr'e zerlliirt giirizlicli die Kirbende
h h l e r i e dcs I;luts, k l b l i weiiri man iie L l i r verci ii 11 11t n i iii nit ;ein ig e 'l'r o p [enSo I p e te rl'iu re re i c Iien
hin , die TolzLure urid die fcliwelclliiire Aufliilirq
des fiirbenden Kiirpers allrniililig in Urouu zu veruniidela ; eiiic griirserc Ne11ge bewerkltelligt dittfes
Iiqleicli. Wnd aurli u n t e r crndcra Umftinden wirkt
die SnlpeterGurc auC iihnliche IYeiI'i und lirebt irn1 1 1 den
~
firbenden Kijrper Z I I z e q l i i i x e ~ ~I;,, d o h lich
keine rotlie AufliXung dell'clhen in ilir herrorbriiige.1 1iCst.
&(Pgfiiiwe lult eino groGe Menge cles firbenA~iflii~ung
wird dunkelhirklirotti. Verdiirint mail lie, oder fullt Inan lie
in 9 %OH weite Kiihrcii, 10 crl'diriiiL lie beim 1.Iindurctililien vollkonimen griin. 111 den riidera Beziehungcn ver1i;llL lie Iich ungeGlir oaf dieltlbc Art,
ols die l';rlzl:Jurc AufliXung.
SciuerX.lcrJiiure bildct mit dem firbenden KGrclcii Kiirpers auf, u n d die
betiig Uebermrali orange, bei mchr I'chuell glEnzeud gelb.
-
Farluiiga Verfuehe.
Yolgende Verfiichc xeigcn, in wic weit d e r firhenlie Hefbndthcii des Uluts ein den aiidern FErlwItofhn Elinliches Verltillten hat, urid fihig;ifi mit
% c q p urid andern Kiirpern bhnliclie Verbinduogen 01s lie eitisugcltcri.
Ilie .T/ionrrrlc I'iheint init dern firbenden UeI.
lirritcltheile der Mute keiite diluerudcn Verbiodunp c i l zugehen ; diel'cs heweil'cn Herr11 Ijrande'y VerIiicltu init M a u n , deren Detail icli hier iiberg'llc.
2. -41s e r in 4 Unzen eincr Aufliifung des firben&ti
BcILadLheils des Bluts 50 G r e n kryfiollilirtes
/ i i ~ ~ t i ~ Zirirrr
r e s ( d u r c i liocticn von Salzfiure iiber
ILiiiilrpGrte, und Abrauclten d e r Flulligkeit gebildet),
;rufl;;lic, wurde die Aurliifirng auf der Stelle purpiirl'arben wid dorauf hraun.
Kachdem fie init
den1 d O ] J p C l t C n i h e s Rautns an
all'er verdiinut,
3 'I'agc Iang in einern verl'chlolI'enen GeGLe geliandun Ilattc, zeigtc 1ic.h a m Boden derl'elbcn citi glitnxend rothes Piilver in geringer Mengc, wolchcs PUS
&in farbeltoff utid Zintioxyd beltand. Heim SteIlett unter \\l'aZIbr rnelirere IVochen larig, iinderte
fir11(lie Farbe diefes Yulvers nicht; Iwim 'I'rorknen
uti drr Luft verlor es aber den glinzeiideti T o n und
w l t I r l e duulelrotli.
Uurch Kaii aerl'ctst, gab es
c
1'
I
einen Niederfchlag, der nach dem Trocknen in elller heifaen Stube cbenfalls dunlielroth war, und
lich an der Luft uud dem Liclite i n ' 3 Wochen
riicht vergnderte. I)e WeinJleinfak die rolhe Farbe
des Bluts erhiiht, Ib verlbchte Herr Brande eine
dreifache Verbindung aus didem Salze, deni Farbeltoft' und den1 . Zinnoxyde hervorzubririgen,
um einigeruiafsen das Verfaliren beirn Scharlacli.
Grben mit Cochenille nachzuahmen. Diel'es gliirkte owar, und die cntltandeiie Verbilldung war gliiii.
roLli, beirn Austrockiien in miliiger 'l'ernperatur wusde aber ihre Farbe der der vorigeii Vera
bindungen gleich. Auf h viele Arten Herr Rrande
auch t n l t noch das VcrSaltren obEnderte, iodem e r
z. B. das hlzlhurc Zinii alu 13eitamitkl an die WoG
Ie, Leinwclnd etc. brachtc~o'l crliielt e r nie eine
glinzende Farbe, die douerte.
3. G d l i p M -Tioktur uder eine Abkochung vou
EichenrindevcsEndern die l'orbe des Bluts nich t; Hr.
Rrandeverfuclitednhcr,ficlr ilirer alsBoitzmittc1 zum
Feltmachen der Farbe su bedierieii, wozu lie in del;.
.Yirberei hiiufig gebraucht werdeu. Ein Stuck Leinq
wand, dab e r erI1 in! eineri Aul'guli von Eiclierrlohr:
und dam i n eine -2ufliiSung dus FsrbcRofb des Uluk
inM'rKer brachte, war nach dcm'I'rocknen dunkelroth, ungeEIir 6 ,\vie die Lcinwand ohne Beitzg
mittel wird. Eine Aufliihng des Farbeltoll's in eiq
~m Alkali gab i h r ein dcm mit Krapp gefirhleg
Ehnlichos Koth, welcher dauernd zu Lyn rchicl,,
4. Bleizrrrkar einer Au fliihng des Fart)clio!fu des
figkcit fdrbenlos ob; oller FarbcriRofF ill alro irr die
Verbintliing eiagegangeii, \relclia auk clein Filtro
})liiI)t.- \V.ii:d wei6eu'l'ucli init einerAufliiTu~lgvou
fit Ipe tcrlh 11 re iii Q 11 e ck ii I bc c odec lit ze ndern Su h 1i I nil t
gcl'cfiwiriprrt, nrzd daiiii tlurcli aine A u f i i i h g des
FarhenIio[Cs des :J?luls geeogrii, fo niinnit ca ein
d a l e r - r ~ ~Rotti
e s a n , wclcties d r s Wofctien init Seife vertriigl, olinc d&Jurch VerGziderL zu werrlen.
In eincr AiiI'lii~ungdes FarbeltoIi:, iri Aminoniok ISst
hcli auf diel'dl)e A r t Leiiiwand urid Uaumwolleneeug bleibend roth fiirbcu. Dcr YorhcltuR' IXut fich
i n cliefen Verhtchen vollkommcn obl'cheiden, und
die Fl'ul~Sglieitbleibt frrbenlos zui-iick.
Brmerkunpn und Foigerungen.
Die Mengc des Eifens, welclic beim EinEl'clicrn
rerfchiedener A r t e n VQI~tliierikhen K o h h zuriick
bleibt ilt fehr vie1 geriiiger, 01s man nach den gewiihilichen Leiireti erwarten f d l l e ; und die Iiier
zuerlt rnitgetheilten Verfuclie bewciren daG es
in dem Kiirper, welcher d r s Ulut rotli firht, i n
keinci griifsern Menge, 01s i n den iibrigen u i i n i i t
telbaren Ueftancliheileti des tliierikhen Kijrpers,
welche darauf untcrruclit worden, rorhrncien ilt.
Eben l'olche Spuren davon als i m Ulule, finden Lich
i n dem C h ~ l u s , der weik ill, i n deni Blutwa(I'er,
iind in dem B11:tkuclic.n tiaclidcin e r getvvofchcn
worden, das lieibt in den1 reineii EaferltolE
Die Kcfultate der iibrigeti hier nritgellreillen
Verl'uche lind ganz der JIeiiiiiiig entrprechend,
,
,
,
I:
J
I*
welche der Ur. W e 11s iiber die Befondere Aktur
des Kiirpers, der drs S l u t roth firbt, der Gelellrchaft niitgetheilt hat *), und nerden durch die 0011
Ur. IVells angefihrteii 'rhatlhchen uiiterfiiitzt, wie
lie umgekehrt dienen, diere zu untcrftutzen. Durcli
diefes rein chemifclies Verhalten zeigt lelbfi der
Earbeltoff des Bluts offenbar, drIi er gar kein Eifen
enthiilt. Verniuthlich rber wird e r i n der Piirberei eingefuhrt werden, da lich nrit ihm Farben erhalten IalTen, welche weder leiclit r o n Sffuren (die
Salpeterfiure ausgenommen) uoch ,von Alkdien
verindcrt werclen; und ganz belonclers l'cheint die
Schtielligkeit, mit der diefe Parben fich von Zeup i , die keiir Beitzrnittel enthrlteii, wieder fort.
lcheffen lalliin, ihn zur Druckerei der baumwollenen Zeuge gefcliickt zu mrcheo. Ein Gegeiifiartd
r o n Wichtigkeit j der weiter verfolgt zu werdea
verdient, aber aufser dern Zweck diefer Abhan&
lung liegt. Sehr merkwiirdig Tey es in diefer Hinficht, drrs die armenil'clien Fiirber dem Krapp Blut
beimengen, urn den Zeugen das feinlle und drueriidlie h t h zn gehen **), und drfr lich diefer Zuljta
felbli als unentbehrlicli ergeben bat, urn der Farbe
Dauer ( f o l i J i 4 ) zu ertlieilen ***>. Zugleich fey
diel'e 'l'hatfiiche ein guler Bewcis, dds liein ,Eilbn
a) Pliilofoyh. Trancact. of the
my. SOC.of Lond. for 1797.
**) T o o k e ' s rulTian empire
t.
5. p. 497.
A i kirr'r Dictionary, art. Tcinrure Pkilof. magar.
"*)
L
18.
I
15
1
i n dem Farbeltore der Bluts vorlirnden in, du
fenoxyde daa Hoth derKrrypr in Grau und I'ch\vi\c~
verwandeln.
Aucli fur diei'hyfiologie loll'cn fich einige niclit
unsiciitige Folgerungen P U S diden Verhcheii ziehen. Sie machen es begreillicli, wie es mGglich ilt,
da& nrch Rarken AderIXen das Blut lich fo lic'ckoell
wieder i n reinen vollkornmcnen Zulbnd herltellt,
welches uncrkliirlicti feyn wurde, wenii Eifen der
firbende Kiirper des Mutes wire. Aucli iiber einige .Erfcheinungen beim Athmeir verbreiten Iie mehr
Licht, iiidern ohne Zweifel die Bildung des Barbeltoffs den Bluts mit dem Entzielren eioes Antheils
WaIEerRotf iind KohlenItotf zuhmrnenhiingt; und
wahrfcheinlich die Verl'chiedeiheit in der Farbe des
Bluts von Nodificationen der thierifchen Materie,
und iiicht wie einige meiiiten, *on den verl'chiedenen ZuRirrden der Oxydirung des Eifens, welcheo
dro Blur entbalten follte, Jierriihren.
,
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