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Versuche ber den Allanit einem neuen [zum Cerium-Geschlecht gehrenden] Mineral aus Grnland.

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A”ALEN DER PHYSIK.
JAHRGANG
S E C H S T E S STUCK.
1&13,
I.
V e r f u c h e iiber d e n A l l a n i 4 ,
eimem neuen [ Z U ~ Cerium- GejicJrlecirc gehote+
deuj Mineral a w Gr6nlan.d.
tan
TH.T H O M S OM.
HD.,
. F.R.
S.
E.
[und Bericht von dem angcllich neuen Metal1
Ju n o n iu m 1.
Frei dargcfiellt von Gilbert
*).
V o r unge€ahr SJahrm ”) wurde ein diin. SchifF,
der Friihling , Kapitain K e t e 1 f o n , N Leith a&
gebracht. Es war aof der Uehtfahtt von IslsnrP
nach Kopenha&n genomrrlen wordetr, und *it2
unter andern eine kleine MineralienTammIung.ath
Bord , welche zwet Mitglicdcr d i t W Qelellt’cLaPt,
->SYach dm Trrdnracr. of gh# Roy. Sac.
of
Edinh. rgir.
Gtlberc,
*) Dac hrifrt a07 oder.7808
Annd.d.Phyfik. Be&.
St.2.
J.
d
1813. S t . &
T I l . b t i l 3 s X I I a n , Esq. und Oberff f m r i e erfinndcii IiaLcn. Es w a r nicht gewifs, von wo lie
k a : ! ~ ; da lie abcr vie1 K q o l i t enthielt, war Ge
~,,~!irl'c!ieinIicIiin GrGnland gerarnrnelt worden
T-Tntcr nnderii merkwiirdigen Steineii 2 0 g Lefonders
eirrrt die Aul'merkfamkeit des 'Hrn. Allan auf.lich,
a u f n.t.lchen ganz die Bekhreibung des Gadolinits
*I.
zu p31I;.n fclrien.
Des Grafen Bournon Urtheil und
eini;.e Ver!'iicl:e des Dr. Wollafton bekitigten Hrn.
A1l.111i n dcI >feinung, dafs er in Refit2 'einer F'arietyit des Grdal'inits Sekomrneh.fey, 'und liierdurch
rerleitct math-re er von dielhm Steirre die Berchreibung b d i a a n t , welche. man . i n eineni der v o r i p n
Bsnde dieii?r Schriften gefunden lint.
ypreinom Jehre verehrte I-Ir. Allan Mrn.
Un!$jhr
Thonil'on e i n i p Stiicke des nierkwiirdigen Minerals
u n d bar: i l i r i fie zti'analylirea, ~ Y O Z Udieler Cherniker
licll uin fo lieber verffand, da er Isnglt gewiinlclit
hatte, 'Yttererde i n <hinl8nglicherNenge zu bekomnien, UIII lie Senauer unterluclien zu kiinnen.
Nac!idem'l-fF. Allan kiue Eel'clireibung ,bekannt
garnaciit h a t t e , h n d e r einige lril'chere und melir
charakteriltil'ciie Stiicke , und Celblt eiiiige ganze
Kryfialle, dalier Hr. Tliomlon dieCes Mineral ge-.
nauer, befcli4eil)en konnte , sls Hr. Allan es gethan
hat. Das neueiwineral niiiert Iitir in reiner Zufzrn-
E
115
3
-[et2UOg
zwar rehrilem Cerit, unterfcheidet fich
aber Joch von ihm durch f&ie a u k r n Chacakrere
fo f" bars es d R h ' t h . ThobrI'od'r ortheil eink
befondere Art ausmaChPn thufs, dsher er es, 211
Ehrem des Herrn Allen, Allanit nettbt.
Der Allanit korrimt wr, fowohl detb und-zerRreut, in untPgolrh;rl'siseh MalIkn, arit khwarzem
G h r n fmd Fddrpath vermil'cht, ds auch kryfiallilirr; Die Kryltsflgefiahdo, welche Hr Thomfoh
aahrgenbmrnen hat, I d :
I) Zinc dfeitigc, Fbii&hklige Saul6 h i t Winkeirvkd i i ~ ~ 63
~ n d
2) Biae 6feitige!.8tluIe, welrhe an jedem Ende
rmf 4 Flichen zugerpiho iR , die auf zwei aneioander graozmclen und den beiden diefen gegeniiberfiehenden, gleichfalb aneinander flo6enden SeitenA d e n eufgefetzt God. Diel'e tetztern lint1 fa
klein, $ah [ie fi& nicht mefTbn I a C a , fcheinen
aber ungeRhr die Geltalt wia Fig. I Vaf. I1 t u haben, Wekche eine .Sule mit a rechten Wiakelh und
4 Winkeln von 1%' ill.
3) Eine tteite und flache Saule, wie fie in
Fig. P dargellellt ilt. Der eine I'pitze Winkel ill 63"
umd fiatt der endelra lindet lich eine Ebns. Die
drei Hauptleiten der Zul'pitzung Qeha auf den breiten @eitenHachtn(?), niit kelchcn die im Centrum
Winkel rdn ia.5" und 55" mscht O j.
.
H a
SpeoihTcher Gewicht nach Thomfon s. Verfuthen 3,533. Das Stiick rchien fail gan.2 rein.,zu
r e p , (10th ifi der Stein fd mit Glimmer gemengt,
d& nian fich auf keine &P Bekirnlplungeii genau
ierlafien kann. Hr. Allan hatte es 3,480 gefunderf,
rpdterlliw beftimmte er es 8,665.: GraE Hournon,
iiber.dieres gerisge Gewicht vemundert , zerbrach
ein StiicIc, das ihm zugefcbi.ckt,worden war., urn.in dem nii;gli.cbrt .reinhen Zuflande zu erhalten,
und vier Verfuche gaben ihm. folgende Refultate:
4,ot31; 3 3 ~ 7 .3,654;
;
3,1,19.Hierriachfcheint der
Stein nicht irn reinen Zufianrlu,zu r e p . Er.liat Lo
ganz die Farbe d e s . G l i a m e s , . mit dem er. vorkiimmt, dars bei.dcrfich btovdurch rnechanifches Ahreiban (a6tr:ition) trennen- lagen.
Farbe : brauolich khwarz.
Glanz : liurserlich tnatb,hnerIich glinzend, wie
Harz, etwas;de.m Met,allglanze Iich n ' i h e r d .
Briich : klein murchlig:
Bruchltii&e :.unbertirumt,und fchdkanti=.
Untlurchlichtig.
Halbliart, in hohem Grade; r i h weder Quarz
nod1 Feldlpatli, wohl aber Hornblende u. Crownglas.
Spriide, leicht zerrprengbar, und giebt.ein dunkel griinlich graues Pulver.
Vor dem Liithrohre khsumt er und fchmilzt
unvol~kommenzu einer Lraunsn Schlacke.
-
t i o n , frnving h e r prlncipaf facetier fei o n thb fargcr
with YphlcA the curitra onr men/;rcs
lateral planer,
1350
and
55".
1mSalpeter~'ure mrd er grllertrrtig.
In h k e r Rothgliihehitze verliert or 3,g8 Procent am Gewicht.
Da Hr. Tiiomfon den Stein fiir eina Varietit
der Gadolinit hielt, fiihrte er -feint erne Analyfe
delklben ungeRhr nach Art dsr HH. Ecketrerg,
Klnproth iindi Yawpelin, und erhielt ous r o o Grain
37,r6 Gr. Kie/lerdc. g , d Gr. Kalk, 4,xd Gr. T l o n erde, 4a,40 Gr. Efemxyd und 3,g3Gr. einerfliich
tigen Motcric; ziifdrnmen 96,gr Grain, €0 darn der
Verlr/t 3 , q Grain betrug. Er lchloli indeIi aus
dem Aurfehn ddEifenoxydr, d a b ca fchwcrlich
rein fey, und glrubte, es moge vklleicht die Yttererde enthalten, ' wbron Gch in feihen Operationen
keine Spur gezeigt hatte. In der Thrt iibeneugts
er Gch auch 'bald durch Verfuchs, dab cs cinen
Frerndeo Kiirper enthielt, der ihm bsi fomen VerL'uchomnoch nidt otngrrkommenwar.; aL er aber von
Hm. f i n ds'StiicJr & d o h i t , rel- Hr. Eekk
berg Telblt. Ihm mdo€&kkt hatte; eihdtmi;?ihd darnus I OBrinWterrdb dwgeltsllt:batte,l zeigts lich,
dafs did& Kiicpaa von der YtausrdarCilIig rsrfchis,
den ref. Hr.Ihomfom'nphm a& Jis
drr
Allanits a d s
.vor, a d ' v n r (auf folpmdw
Wege ,.r&ribm &dm frarndur K o r p u im reinen
Zuhndc gab.
Er digenrte 100 Gr&€dagsprrlvwh X l h i r in
heirserSrlpeterrdprs,b'n dieh nichts rhchr h i o n a d IGfie. DerRiir+lt.nd war Kis/elerds mit e w e h GI*merblittchen, und wag nrch dernRoth&.bn 35AGc
Die durchhhtigc lichtbrnune TaIpeterLure Auflbl'ung wurde durch Abdampfen hark eingediclrt,
darnit alle Siure davon ging. und dann'in einer
affnen Schale ruhig hingeltellt. Sie gerann zu einer weirsen fefien Mafie, die grXstrntheils aus kleimen h i benloren, nur etwas geibIichenKryilaIlen befiand, welche an der Luft feucht wurden. Hr. ThornLon lijfie die .hhTe in WalTer auf, neutraliGrte die
immar noch in Ueberkhurs vorliantlne S i u r e IorgFaltigmit Ammoniak, und trijpfelte bernfieinraurcs
Amrnoniak hinein.
E r erfolste ein anrehnliclier
riithlich brauner Niederrchlag , :der nacli dem W a fchen, Trocknen und Hothgliihen in einem bedeckten TieSel a5,d Grain wog , und alle Eigedchahen
des f c h w a r z m Eijenoxyds beMs. D e r Magnet zog
es, es lolie Gch ganz in Salzraure auf., und lauerkledaures Ammaniak Fallte die AufliiCyng nicht.
Ein neuer Zul'atx von bernfieiaI'auram Ammo?
niak gab abernials einen Niederkhlag ,,.der aber
/chon JZeiJdtroth war, und diere Farbe beitn TtocAn e n a 4 offner L d t behielt; beim Gliihen in einem
bedeckten Tiegel wurde er fcliwsrz, dem Schierspulver ghnlich,. und wog dann 7,2Grain. Folgender wqren dio E i g e ~ r h a f t e ade5elben :
Ohne Gerchmack; unnuflrislich in WaITer: und
vom Magnet nicht ziehbar, einige leicht davon zu fondernde Theilchen ,ausgenoqmen.
SchwefeKiure, SalpcprTaure, Salzfinre und KOSisswaITer dariiber gekocht , wirken aiif ihn nicht.
Schmilzt vgr dem L6lhphr mit Borax oder rnikrokosmifchem Salze zu einem farbenlofen, mit kohledau-
rem Natron zu einem UdurchGchtigen dunkelrothen
Kiigelchen.
Mit Kali geghiht, IciR WaIler blos das Kali a d ,
und es bkiben tabakbranne Flocken zurGck , welche
Salsfiure nach einem leichten Aufbraiden beirn E r w k
men ganr a d a l l . Die AuHGfhg if€ durchlichtig, etwas griblich gelb, und retzt beirn Abdarnpfen bis ziir
Trocknics a b i i b l i g eine rchijne gelbe Mattvie ab, welche fich ganz in kochendem WaITer auflcifi, und tubmenziehend, etwas metallifch, doch w e h r umaneenebm
noch Tufslich rchmeckt.
Eine Stunde lang roth geglnht in ofhem Tiegel,
verliert er etwas an Gewicht, wird riithlich - braun, und
161i fcb, obrcbon fchwierig, in beiGer Salpetekure und
SchwefelGure an€; die Adijhng fchmeckt fcbwag zufammenziehend und metallirch, abor nicht GlsLch.
Die falzfaure und die falpeterraure Aufl3Tung lei;
den keine Verinderung yon C~llipfeltinctur, GaHurGure, fauerkleelburem Amrnoniak, wexteinraurem
K d i und: phosphorfourern Natron: - blaufaures K d l
giebt einen weifsen flwkigen Niederrchlog , den Snlpe.
tprfiure fchuell auflofi und wamit &e griin wird
Kali> kohlepfwres Natron und kohJenIkures Animoniak
geben viele gelbe Flockeg, die Gch fchneU4 SdpeterTAure
anfl6ren ;
arrenikTdures Kali, benzoefaures kali, bernIteinr'epres Ammonirk geben weifse Niederfchlige, und
Schnefel -WderAoB- Ammoniak viefe fcbnane Flokken.
Eine Z m p l a t t e wirkt auf die ralpeterfaure Atifliirung nicht, aber eine Zinkplatte fchligt ~ l udex
l
ldz~
fawen Adijfung c i n fchwarzes Pdyer nieder, das 9
den Siaren in d e n Temgeraturen anndijsbch ill. Im
Kohlcntieael.I Stande lang in einer EITe gegltibt, r d u cine ed 6cb nicbt zn einem Metallkorne, vielmehr war
alle Sppr dmon verfchwunden.
-
-
-
Zu mehreren Verfuchen reichtc die geringe
Rlenge diefes Kiirpers nicht hin. Sie fetzen es auh e r Streit, dafs es ein Metall-Oxyd war; allein
diel'e Eigenfchaften liimmen rnit denen keines der
bekannten Meralloxyde vijllig iiberein, obsleich lie
Ech a m mehrfien denen des Ceriumoxydes nahern.
Die Farbe beitier ifi fail diefelbe, Gnd blaufaures
Kali , bemrteinfaures Arnrnonialc und benzoefaures
Kali fillen beide weirs. In andern Eigenfchaften
weichen aber beitle Kiirper gaxiz von einander ab.
Sauerkleefaures Ammoniak , weinrteinfaures Kali
und S c h w e f e t - ~ ~ a l r ~ r r t oAmmoniak
ff
fillen das
Ceriumoxyd weirs, das noch unbekannte Oxyd die
beiden erfiern gnr nicht , und die letztere Fliilfigkeit
Ichwarz; Zink tlagegou fallt das Ceriumoxyd nicht,
das andre Oxyd aber fchwarz. Nocli andre VerIchiedenheiten lind weniger aulTallend. ,,Diere Eigenl'chaften veranlafsten mich , fagt Hr. Thomfon,
den aus dem grijnlandilchen Mineral dargeliellten
Kiirper, welcliem fie zukomiiien, f i r (!as Oxyd eines noch unbekannten Metalls ezu halten, und ich
gab diefeni Metal1 den Namen Jiinonium. Icli hatte
faft m e i n e ~ganzen Vocrath von Junoniumoxyd hei
dielkn Verhchen verbraucht , denn ich hiek es fur
leicht , mehr davon aus andern Stiicken Allasit zu
erhalten. Herr WQII a f i o n , dem icli eiu Stlick
diefes Minerals ziigefchickt hatte, fchrieb mir , er
babe darin nichts Yon meinem angeblichen Junonium finden kcnnen; ich wiaderholte daher Iogleich die Analyfe; allein obgleich ich diel'es drci
-
{
121
j
Ma1 gethan habe, glt'ckte es mir nicht, von die[em KSrper auch nur die kleinQe Menge wieder
zu erhalten. Ich bin daher nicht im Staode das
vorige Detail zu verificiren, und die Wirkhchkeit
des neuen Metalls auker Zweifel zu fetzen. Es fey
mir indefs erlaubt hinzuzufiigen, dafs ich diel'e Verluche mit der @ifsten Aufmerkfamkeit angefiellt,
iind die mehrltep derfelben wenighens zwiilf Ma1 wiederholt habe. Ich felbfi habe an ihrer Genauigkeit
keinen Zweifel, denke aber doch, dal's die Wirklichkeit eines neuen Metalls ohne biindigere Beweife, als die einzehe Analyre, welche ich gemachi
habe, iiiclrc anzunehmen fey."
Hr. Thomfon iiberfattigte die von tlern Eifen
und dem Junonium befreite Aufliifung mit reinem
Ammonia'k. Es erfolgte ein griiulich weifser , gallertartiger Niederfchlsg , der beini Trocknen nach
dem Filtriren ailmahlig dunkler wurde, und mach
dem Rothgliihen uageGhr 36 Grain wog. KaHlauge,
die dsriiber gckocht wurde, IiiRe davon 4, r Grain
auf, die, auf die bekannte Weil'e behandelt , Gch
als Thonerde verhielten.
Die iibrigen 33,? Grain wurden wieder insSaltfiure aufgelolt , durch reines Ammoniak niederge
lchlagen , und nach dem Filtriren blos an der Luft
getrocknet, wobei fie hslbdul'chfichtig und brayo,
dem arabifchea Gummi Pebr fhnlich wurden. Beim
Trocknen auf dem Sandbade blieben fie immer
noch etww durchlcheiuend, wurden C
e
k dunkel
braun, nahmen einen Btuch wie Glas a n , waren
8
[
I22
]
leicht zu pulvern, ohne Gefclimack, und knirrchten zwifchen den Zahnen. Sie braurteri mit Schwefel- Salpeter- Salz- und Efig-Siurc und 1i;IIen Gcli
in ihnen, doch iiur fehr fchwierig , unter Beiwirkung der M'irme auf. Die Aufliifunsen fclrmeckt e n rtreng und etwasl'uklich. Sie gaben weifse Niederfchliige m i t itzendem, kohlenlaurem, wein fieinfa urzm, blaul'aurem, arfenikfaurem Kali und mit Schwcfeel-waflerlloff - Kali , mit phosphorfaurem Natron,
und mit kohlenfaurem, rauerkleefaurem und h e n dem Animoniak, und zwar w a r mit letztereni rler
Niederfchlag gallertartig. Eine Zinkplatie bewirkte
in ihnen keine Verlnderung. Diel'e Eigenfcharten
deuteten auf Cerium-Oxyd, doch hatte Hr. ThomTon noch Zweifel, es daliir anzuerkeqnen, weil es
weit fchwerer i n den Siuren auflijslich , und durch
fauerkleefaures A m m o n i ~ kerhdten nach dem Rothgliihen lichter und gelblicher war, als diis mit dem Cerium-Oxyde der Fall feyn (011. Dr. Wollalioa, dem
er diefeZweife1 mittheilte, fchickte ihm einStiick Cer i t , aut welchem er das Cerium-Oxyd darfiellte,
und als er die Eigenkhaf'ten SeITelbea mit denen jenes
Korpers verglich, erhielt er die volle Ueberzeirgung,
dafs beide einerlei find. Die rchwerere Aufliislichkeit
kam von der Act her, wie er jenen Kijrper rlargefiellt, und von der grofsen Hitze, der er ihn ausgeh t z t hatte, und dafs man das Cerium-Oxyd aus dem
Cerit im kohlenfauren Zullarlde unterfuclit hat *).
Er fand in I O O Theilen Cerir 47,3 Th. eiars weifsen in
Salrriure unauflo3licheo Pulvera, welches map f i r ICieJ:CJ
Hr. Thomron fagt , er habe bei feinen vielen
vergleichcnden Verfuchen mit jenem Ichwarzen
Pulver und mit dem Ceriumoxyde aur Cerit alles
gepriift, was die HH. B e r r e l i u s , H i f i n g e r ,
K l a p r o t h und V o i i q u e l i n von den] Cerium
fefigeletzt hoben, und manches von ihnen nicht
wahrgenommene beobachtet.
Ohne das Detail,
welcher wir durch d i e k Cherniker kennen, zu wiederhoIen, wolle er daher hier Einiges uber das
Cerium- Ozyd nachtragen , welches fur die Untert'uchung d i e f a noch wenig bevrbeiteten Oxydo von
IntereIT'e f e y
Sairerkleefaures Ammoniak giebt mit dep CerinmAuHciTungen einen Niederrcblag , der anfangs weiG
und flockig wie 4as falzfaure Silber iff, aber bald die
Pulvergefidt q n n h m t , und Gch in der gewijhnlicbea
Texqperstur in SalpeterGure nuflcik D d t l b e ifl mit
wein/"rreinfairrmn dloli der Fall, nur dar' weidleinfanres Ceriam no& vie1 auflcislicher in den Siqren iil, als
rauerkleefaures C&ium. - Galf%feftinctur ftllt alle
Cerium -Auflijlungen, wenn Ge nicht QberfchiilIigfauer
find, und elligraaresCerium mit F a u e r Frrbe.
Zwrr
fillt mmchmal Zink nus Cerium- Auflijfungen langrm
ein gelblich- rothes Palvsr, dieres b r b h t J e r ganz
ius Fifen: Cerium wird durch Ziak g v nicht niedergefchlagen.
Die Cerimn Anficifigen hrbcn einen zutmmenziehenden und merklich ftilslichen Gdchmack, der
-
-
rrde nimmt , 44 Th. rothsr C8rium- O q l , 4 Th. EiCen
und 3Th. niichtige M ~ t e r i e ;dw VerlJf war i,q Tb. Das
StkL Cent war iodeG l o fehr mit Actonolit vermengt, dah
diefer R e h h ihm nrqig ficbpr CchCint Dar fpecif. GOnicht find er 4,149.
[
I?,...;
]
aber von dern einiger Eifen - AuflGfungen verfcliicden
ill. - Salzfaures und Ichwelelfaures Cerium kryfiinllifirep leicht, falpeterraures Cerium konnte er aber
nicht zum Kryfidlhfiren bringen.
Der befie Weg,
reines Ceririm - OzyA zu erhalten, Xi, die AuHGfung
durch fauerkleefaures Ammoniak nieder zu fchlagen,
den Niederfchlag gut zu wal'chen, und ihn iii die
Rothgliihehitze zu bringeh. Auf diere Art erhhlt man
zwar irniner ein rothes Pnlver, aber der Teint und
die Schiinheit der FarLe Xt feelir verfchieden. E
s enthalt immer KohlenGure.
Folgcnde Merkmahle h i l t Hr. ThomTon lilr die
charakterifiifchen des Cerium. Die Aufl6fungen haben
einen Kdslichen zufainmenziehenden Gefchmack. Blaufaures Kali, huerkleefaures Amrnoniak, weinfieinfiwras
Kali, kohlenhures Kali, kohlenfaures Ammoniak, bern$einfaures hmmoniak, benzoernures Kali unll SchwefelWaITerfioff- Ammoniak geben mit Cerium - AuflGfiingen
weirse Niederfchlige, welche SalpeterCiurc oder SalzTaure wicder auflcifi. Arnmoniak rchligt das Ceriumoxyd in gallertartige Flocken nieder. Zink giebt darin
gar kcinen Niederrclilag.
Das von Hifmger und Berzelius exwhhnte und von
Vauquelin befchriebene rvsz$e Ceriirrnoxyd ifi Thornfon nie vorgekommen, man wolle denn die weifsen
mocken, welche das Ammoniak aus der anT.inglichen
Anfltjfung niederfcM;igt, filr rolches nehrnen. Sie werd e n aber beim Trocknen braun, und verivnndeln fich
bcim Glillien in rothes Oxyd.
-
Da bernrteinraures A m m o n i a k das Cerium To
gut als das Eifen niederfchliigt , To ill die Methode
niclit ohnc Einwendung , welche Hr. Thornfon eingegnngen war, uai beide von einander. zu trennen.
Er [chied dehm in einigeti f p a t e m AnalpWn das
Cerium tlurch fauerkleelaures Ammoniak a b , bevor er das H e n niederrchlug , fand aber die vorigen VerhiltniITe To gcnau wieder, dab fie keine
wrerentIicIlt: Veranderung hedudten.
Die von Eifen, Thohercle und Cerium befreite
Aufliil'ung wurde mit kohlenfaurem Natron verfetzt.
Es M e n 12Grain kohIenfaiirer Ralk nieder, in welchen 9,2 Grain RaK enthalten Gnd.
Die Analyl'e wurde .drei Ma1 , nets nach einer
verl'chiededm~ e f h d d ewieilerholt ; ihncn.m:Liblge
find die Beltandtheile des Allanits in 100 Theilen
354
9,2
4,1
KiiTelerde
Kalk
Thonerde
Weaoxyd
25,4
Ceriamerpd
33,9
Ein"#ii&dg~rK6tpm 4
3
I
Die 7 Grain Jononium
Qbergebt Hr. Thornfh, well er fie nur
in' einem Exeinpl'm
gefimden bar
ra,e
Die Zundhme des &wicfits riihrf hrupffaflich daher, daL do, Cerium - Oxyd K o h l d h e en&iiIt,
von der ES durch GIiihen nicht grnz zu befreien ifi.
Auch glaubt
Htrr Thomfon, d a b der Eifenr
weniger a h a5,4 TbeiJe.,irnAllanit entbaltw ik
Denn in eiher andern Analyfe erhielt er nur 18
und in einer dritten WGrain. Viellticht war in
der e r k n etwas Cerium-Orpd mit dkm Eifen n i s
dergerchlagen worden.
1.
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