close

Вход

Забыли?

вход по аккаунту

?

Von der Leitungsfhigkeit der feuchten Luft.

код для вставкиСкачать
A N N A 1, E N
lSR4.
m o . 2s.
DER PHYSIK UND CHEMIE.
BAND XXXI.
~~~~~~
~
LSVIII. Yon cicr Leitungsfihigkeit der $?uchten
Lust; uon P.S.Munck af H o s e n s c h i i I d 1).
Adjunct der
Phy~ikzu Liind.
E i o e wichtige Frage in der E1ekfricit;itslelre ist gewifs
diese: Welchen EinfluCs hat die Luft, als umgebendes Mediuin aller Korper, auF die freie Elektricitat. Diesen Eiuflufs, er sey g r ~ oder
f ~ gering, ist allerdings von WicIitigkeit zu kennen, wenn man ein elektrisches Phanomeu
beobachten oder erkliiren will.
Es wird allgemein angenommen, dafs die trockne
Luft eiii Nichtleiter seg, die feuchte dagegen ein so guter Leiter, dafs sie elektrisirten Korpern schnell ihre freie
Elektricitat entziehe; daher gelingen die elektrischen Versuche gut, wenn das Hygrometer auf Trockiiifs zeigt, dagegeii schlecht oder gar nicht, wenn es dcm Feuchtigkeitspuukt nahe komrut. W e i l also die Erfahrung daftir
zu sprecben scheint, hat man die Sache fur ganz ausgeinacht angesehen, und fast Xiemand hat sich init weiteren
Untersuchungen besch;ifti;;t.
Als ich mich mit elektrischen Versucheo zu beschiiftigen anfiog, wurde niir bald diese so schnelle Fortleitung des elektrischen Fluidiiins in feuchter Luft zmeifeelhaft. Ich hatte uzmlich bcobachtet , dafs eine Elektrisirmaschine, welche man im Willter aus einem geheitztcn
und trocknen Zimmer in die feuchte Luft bringt, nicht
sogleich, sondern erst allmalig an Kraft verliert. Ich
1 ) Aulser der vorliegenden hbhsndlung list rnir der geehrte Hr.
Verfnsser noch drei verwandtan Inhalts ilbersandt, an deren augenllicklichen Attfnalime ruirh nur die Fiille anderweitiger Gegenstj;nde verliindert, die ich aber i n nichster Zukunft den LeP.
sern Initzutheilen berniilrt seyn warde.
Poggendurff’s Anual. Bd.
XXXJ.
2s
434
war daher geneigt zo glnnben, d a t das Wasscrgas, gleich
andereii Gasarten, ein Nichlleiter sey, und d a m erst leitend werde, wenn es condensirt wird , und als liquides
TVasser die isolirenden Theile des Apparats init eineni
\Vasserbautcheo iiberzielit. Von Zeit zu Zeit habe icli
Versuche hieriiber angestellt; die Untersuchnng aber ist
schrsierig, und erst nach vieler Miibe und bedeutendem
Zeitaufwand gelang es mir liieriiber zu einiger Gewifsheit zu kommen. Ich will die Versuche liier in derselben Ordnung, wie ich sie vorgenominen babe, beschrcihen, weil sie zugleich ein Beispiel abgeben, welche Xufmerksamkeit man a u f Untersuchungen dieser Art verwenden mufs, urn nicht irre geleitet zu wcrden.
Um den Feuchtigkeitsgrad der Luft zu bestimmen,
liabe ich mich eines Federkielhygrometers berlient, welches auf eine ahnliche Art, wie K n n i i n e r in G i l b e r t ' s
Annalen der Physik, Bd. LIX S. 30G, beschreibt, von
mir verfertigt ist. Dieses Hygrometer hat den Vorzug,
dafs es sehr empfindlich ist, und dafs der Punkt der
grolsten Nasse sehr fix ist und sich rnit der Zeit niir
wenig verandert; die Zwiscbengrade aber sind, wenigstens
bei ineineln Exemplare, bei weitem nicht so sicher, uncl
kilnnen leicht u m einen grtnzen Grad fehlweisen, Dik
Correction fur Warme habe ich durch Eintauchen in
Wasser von verschiedeoem WIrmegrad bestimmt, wobei
ich die Temperatiir von 1 5 O C. zum Griinde gelegt habe.
Sie betriigt 0°,15 fiir jeden Teniperaturgrad, d. h. eine
Aenderung der Warme von 20° C. entspricht drei Hygrometergraden. Man kann also, mo ich bei hngaben
der Feuchtigkeit die Temperatur beigefugt habe, die Correction leicht bestimmen. Mit diesein Instrumente habe
ich die Feuchtigkeit der Luft uher ein Jahr heobachtet.
Oft erreicht sie im Winter, besonders bei neblichter Witterung, ihr Maximum; in den Somlnermonaten dagegen
steht dae Quecksilber gewohnlich zwischen 60' und 70°,
und nie habe ich griilsere Trocknifs als von 50° beob-
435
-
achtet.
Noch mufs ich bemerken, dafs ich mich in]mer bei meinen Untersachungen, wenn nicht gerade das
Gegeiitheil gcsagt wird, des altpiirisischen Maalses bedielit
habe.
Die ersten Versuche waren der nichtkitenden Eigenschaft der feuchten Luft cicht sehr giinstig. Hierzu bediente ich inich einer kleiuen Leidner Flasche von 24
Quadratzoll belegter Oberflsche. Aufser dem gewiihnli&en, lnit einer Kugel versehenen verticalen Draht, befestigte icli noch an den Pfropfen eiuen zweiten horizontalen, urn daran ein Elektrometer zu hHngen. I)ieses
bestand aus zwei Kugeln von Hollundermark, 3’”+im
Durchmesser, welche an einem 9” langen, sehr diinnen
ungezwirnten uiid mit einer Aufliisung von Chlorcalcium
getraiikteu Flachsfadeu aufgehangt waren.
Yersuch 1. Die Flasche wurde durch Wrirme trokken gemacbt und mit dem Elektrometer versehen, nachher schwach elektrisirt und auf den etwas warmen Ofen
gestellt. Die Divergenz (der Abstand der Kugeln von
eiuander) war anfangs 2‘: und verminderte sich langsam;
nhch 5 Minuten war sie 17’”. Der Feuchtigkeitsgad des
mafsig geheitzten Zimmers betrug 59O.
Yersuch 2. Die Flasche wurde auf‘s Neue gemlrmt und bis auf 2 Divergenz geladeu, und dann in
ein kaltes Zimmer, wo das Hygrometer bis auf 73@+ herabsank, gestellt. Die Divergenz verrninderte sich fast
in demselben Augenblicke, aIs das Elektrolneter in die
feuchte Luft kam, bis zu einem gewisseii Grade, unter
welchem sie nur langsain sank. Nach 5 Min. betrug sie
10”’und nach 15 Min, noch 9”’. Als die Flasche nach
dieser Zeit wieder auf den Ofen gebracht wurde, verschwand die Elektricitat in wenigen Minuten. - Beide
Versuche wurden mit wenig abweichendem Erfolge wiederholt.
Yersuch 3. Die Plasche wurde wicder gemlrmt und
iiur auf 9”’; Divergeuz geladen. Als ich sie nun in die Kalte
28
436
hr.aclite, nnlim die Syanniing in den ersten Sccaiiden w e
nig oder gar nicht ab, und nach 5 Miuuten betrug sic
noch W.
Aus diesen Versuchcn scheint hervorzugehen , dnls
die feuabtere Luft, wenigstens bei hiiherer Spanniing,
mehr leitet als die trocknere. Jedoch glaubte ich dnnials , dafs die griifsere Leitungsfahigkeit des Fadens in
feucliter Luft, durch die Anziehung des Chlorcn1ciiirns
.
zum Wasser noch cthiihct, eino giifsere Zcrslreuung dcr
frejen Elektricittit bewirk t hltte.
W e i l icli bemorhte, dafs der Flachsfaden die Intensitit sehr Schrvlchte, stellte i& mehrere Versuche ohne
Elrktrome~eran. Die Flasche wurde nacli Erhitzen dcs
unbelegten Theils mit 16 Urndrehungen einer schwach
mirkenden Elektrisirmaschine geladen und die Menge der
zupiickbieibenden Elektricitst naoh dem Gefijhlc der Entladung durch die Arnie geschatzt. Nacli der la dun^
wurde die Flasche abwecliselnd auf den ctwas warmen
Ofen und in die freie und sehr feuchte Luft gebrnclit,
und nach einer gewissen Zeit (gewiihnlich 6 Min.) cntladen. Die Feuchtigkeit rler Luft irn Ziinmer betrug 62"i,
in1 Freien dagegen wenigstens 96", wahrend die Temperatur an jenein at 1 3 O und an jenem ungefahr 0" war.
Obgleich diese Versuche aus Ursachcn, die ich damals aicht entdccken koonte, zieuilich von einander abwichen, ergab sicb docb, dafs die so feuchte Lult in1
Freien iiberbaupt der Flasche iicht inehr Elektricitat raubte
als die weit trocknere auE dein Ofen. Eininal war
sogar der Schlag, welcht-n die Flaschr, nachdein sie 5
Minuten in der feixliten Luft gestanden, gab, demjenigen fast vallig gleich, welchen inan uninittelbar nach der
Ladung fiihlte, und verursachte einen ziendichen Stofs in
dem Elleubogen; wenn aber die Flasche nicht im Vorans
erw8rint murde, war der Schlag, wegen Condensirung
der Feucbtigkcit am unbe1e;lten Theile, nacli derscllwn
Zeit unmcrklicti.
-
437
icli beinerkt hatte, d a t das Quadrantenelektroueter bei weitein nicht so viel Elcktricitat zerstreut als
das obige FlachsfadencIektronieter, bcfestigte icli jencn
unmittelbar an den b a h t der Flnsche, und stelite folgeude Versuche an, welche selir ubereinstiinrnten.
V~TSZLC~L
4. Die Flasclie wurde nacli Erliitzung geiinu aiif 30" des Quadrmtenelcktroincters geladen uiid sogleich tinter frcien Hiininel gcsetzt; weil es aber ein weuig wchte, vnr cs niclit rnogliclr den Stand des Zeigers
hier init Genauigkeit zu beobachten. Icli braclite dahcr
die Elasche nnch 3 Min. Zcit so geschwiud als niiiglicli
wieder in's Ziininer, uud beobnchtcte hier, daCs dcr Zeiger auf 22O gesurilren war. Sach!ier lnachte ich denselbcu Versuch iin Ziinnier, naclidciii icli die Flasclie nncli
Wiedererw~rmuiigiind Elehtiisirung auf den trockneii,
aber wenig warinen Kachelofcn gestellt hatle. Das Efektrometer sauk hier binnen 3 Min. voii 30° bis auf 21".
Diesea Versuch wiedcrliolte icli zwei Mal, uud das
Elektrometer fie1 jedesmal im Freieu nuf 22O tirid bei
dein Gegeiiversiwtie im Ziiiiiner auf 23O. Der Uuterscliied der Menge von Elektricitht, welche in feuchter
uud trockiier Luft fortgeleitet wird, ist also uiiter dicsei-i
Umstiiliden sehr gering, und k a i i i i wohl nur durch Condcnsirung von ein wenig Wasser beiin Wiederbringen
der Fiasclie iu die wacmerc Luft herriihren.
Siimn~iliclieVersuche, die ich bishcr angefihrt habe,
siiid nu cinein T%e (IS. Jan. 1833), da sieh dcr Hygrometerstand ini Ziuiincr und im Freien nur wenig ver3lldertc, angestellt. Sie beweiscn offenbar, dals wenn
aucb dic feuchtc Luft unter gewissen Umstanden das elektrisclie Fluidinn leichter als die trockne Luft fortleitet,
sie doch gewifs uicht so viel ElcktricitYt als man geglaubt
hat zerstreut.
Bislier hatte ich nur Versuche angesteHt mit einer Lndungsflasche, welche fester ilirc Elektricitiit zuruckhalt, uud
\\ obei nur ein geriuger Theil der elektrisirteii Obcrflzche
l)n
-
438
uiit der aufseren Luft in Beriihrung steht. Ich nahm lnir
daher vor, auch einfach elektrisirte KiSrper der Einwirkung der feuchten Luft auszusetzen. Hierzu bei~utzte
ich zuerst das vorher erwahnte Flachsfadenelektroineler,
an einem zwei Furs langen Faden von roher Seide isolirt. Diesen Stolf wghlte ich darum als Isolator, weil er,
nach C a v a l l o , sogar bei feuchter uud regnigter Witterung sehr gescliickt dazu ist. Die Versuche wurdeu am
22., 23. uiid 24. Januar angestellt.
Yer5uch 5. Das Elektrometer wurde mitten im geheitzten Zimmer aufgehzngt und durch die voraus geladene Flasche elektrisirt. Die Divergenz war anfangs 1"
bis l";, verminderte sich aber scliuell in weiiigen Augenblicken bis auf einen gewissen Grad, welcher lange
fast derselbe blieb. Nach 11 Minuter1 beriihrten die Kugeln einancfer.
Derselbe Versuch wurde zu verschiederien Zeiten wiederholt, aber nie mit gal12 deinselben
Erfolge. Die Dauer der Divergenzeu war bei verschiedenen Versuchen 13, 8, 6 , 7' und 9 Mio. Eine starkere Elektrisirung v e r h g e r t e nicht die Zeit, wahreud
welcher die Divergenz noch merkbar war, so wie auch
eine betrachtliche Abkiirzung der isolirenden Faden dieselbe iiicht verminderte. Das Hygrometer zeigte wabrend
der Versuche ungefihr 60" und das Therinoineter 1 3 O .
Yemuch 6. Das Elektrometer wurde auf dieselbe
Weise in eioem kalten Nebenzimmer, mo die Temperatur 3 - 4 " und die Feuchtigkeit 77O+ war, aufgehangt und
nachher elektrisirt. Die Elektricitat verschwaud hier weit
friiher, und die Kugeln beriihrten einander schon naEh
1: Min.
Bei Wiederholungen dieses Versuches war
die Divergenz nach 1, 2, 1; und 2 Min. verschwunden.
Abkiirzung des seidenen Fadens bis auf 6" bewirkte keine
schnellere Zerstreuung der Elektricitat.
F'ersuch 7. Das Elektrometer wurde im Freien, wo
die Temperatur - l o 4 und die Feuchtigkeit 94O 4 war,
aufgehangt. Ich ubeneugte mich, dafs die Divergenz h6cL
-
-
439
stcns 3 Secunden dauerte; oft war sie gleich nach der
EIektrisirrlng verschmunden. Auch hier war die Abkiirzung
des Fadens von keinem Einflufs; eiu Beweis, dars fehlerhafte Isolirring die schnelle Zerstreuung der Elektricitst nicht allein bewirkte. Auherdem hatte ich gefunden,
d d s dns Elektroineter, welches mit seioem Faden dieser
feuchteu Luft lange ausgesetzt war, doch gleich gut wie
vorher seine Elektricitiit zuriickhielt, wenn es schnell in’s
trockne Ziiniiier gebracht und daselbst elektrisirt wurde.
Yersuch 8. Das Elektrometer wurde iiber der ‘L‘hiir
des Ofens so aufgehiingt, dafs es dern trocknen und warmen Luftstrome, der davon aufstieg, ausgesetzt war. Es
divergirte 20 Min., und uoch etwas langer als icli den
Versuch wiederholte.
Diese Versuche schienen zwar beim ersten Anblick
unzweideutig zu beweisen, daL die feuchte Luft weit besser leite als die trockne ; doch wurde bei weiterein Nachdenken auch folgende Erklaruog wahrscheinlich: Der feine
Faden, an dern die Kugeln aufgelangt sind, hat inehre
Hufserst feine Spitzen, welehe nicht anders als noch einfachere und feinere Faden, woraus der dickere zusainlneiigesetzt ist , zu betrachten sind. Diese losgerissenen
Fsden sind unstreitig daran Schuld, d a k das Elektrometer auch in trockner Laft keioe bedeutende Spannung
annebmen kann. In feuchter Luft i d s diese Eigeuschaft
der Spitzen, Elektricitat zu zerstreuen , uoch inerkbarcr
werden , b l d s dadurch, d& der Faden selbst, uiid besoiiders die losgerissencn Spitzen, gleich nach dcr Hinausbringung in die feuchte Luft, eine grofsere BIcnge Wasser nnziehcn. Dadurch wird die Leitungsftihigkeit, und
folglich auch die F:ihigkeit der Spitzen, Elektricitiit zu zerstreuen, veruiehrt; und wetin sie weder in trockne Luft
gebracht werden, lassen sie schuell eineu Theil ihres Wassers fahren und leiten weniger. DaL diese Reaction zwiscben den mit Chlorcalcinm uberzogenen Spitzen und dein
ll’assergas der Luft selir geschwind, und fast augenblick-
440
lich erfolgen mjissc, ist leicht zu begrcifen, wenn man die
groise Anziehuug des Chlorcalciums zum Wasser und die
aufserordciitliche Feinheit dcr Spitzen bedenkt. Die ~ 4 n O maIien, die inan oft bei Versuchen, welche auf dieselbe
Weise und an einem Orte, unter denselben Umstanden
angestellt sind, gewahr wird, scheinen auch durcli die
Versnderung in der Anzalil und Lage, melcher die Spitzen
ilnmer ausgesetzt sind, erkllrbar zu sepn.
So genugthuend mir auch diese Erkllrung vorkam,
tvurde sie doch durch Versuclie, die ich nacbher anstellte,
weniger wahrscheinlich.
P’ersuch 9. Wshrend das Elektrometer im trocklien Ziinmer hing, wurde der Flacbstden auf die Weise
iiafs gemacht, dafs er z.vvischen nassen Fingern gestrichen
und gleich darauf elektrisirt ward; die Divergenz aber
verschwand. nicht friiher als geniiliiiich.
Ich verfertigte mir nachher ein Elektrometer, von dein
vorigen niir dadurch verschieden, dafs der sehr diinne Flachsfaden nicht mit Chlorcalciuinliisu~iggetrankt war. Es hatte
noch mehr als das vorige sehr feine hcrvorstehcnde Spihen.
Mit diesein Elektrometer wiederliolte ich einige der vorigen Vcrsuche, fand aber, dafs es noch fruher als das altere Elektrometer seine Elektricitat verlor. Im geheitzten Zimmer verschmand die Divergeuz bei drei Versucheu nach 4 bis 5 Min., uiid im Freien nach wenigen
Secunden. W u r d e das Elektroineter mit dem isolirenden Faden vor der Aussetzung der feuchten Luft gut getrockuet, divergirte es etwas Ianger, 7 bis S Secuuden oder
mehr.
Aus diesen Versuclien geht es denn lierror, dafs nicht
clas Chlorcalcium die schnellere Zerstreuung der freien
Elektrici tst in feuchter Luft bewirkt. Kaun also blob
die Anziehung der vegetabilischen Stoffe des Fadens zum
Wasser diek bewirken, oder milk inan annehmen, dafs
die iiiit Wassergas geschwangertc Luft wirklich iiiehr
lcite als die trockne? Ich bcfand uiicli in diescr Riiclisiclil
441
in grofser Ungewifsheit, und war neugierig zu sehen, wie
sic11 abgerundete Kiirper verhalten miichten. Ich versuchte es daber mit eiiiein blechernen Conductor von cylindrischer Form, 12" 1ang und 2'': dick. Dieser wurde
an einein 2 langen Faden von gruner gezwirnter Seide,
\yclche fast eben so gut als die robe isqlirt, aufgeblngt,
a : ~ d die Starke der E1ektricit;it blok durch die Griike
der Funlseu bestimmt.
Yerszrch 10. Ich elektrisirtc den Conductor iin geheitzten Zimmer, wo die Tempcratur 13" und die Fcuchtigkeit 61" war, init der kleiuen Laduiigsflasche, melche
auf 40° des Quadrantenelelttroineters geladen wurde.
Nach einer Minute war der Funke zwar geschwicht, doch
zicmlich stark, uud nach 5 Min. nocli merlibar, aber sehr
schwa ch.
Yetsuch 11. Derselbe Vexuch murde nun im kalten Ziinmer, wo die Temperatur 3O.4 und die Feuclitigkeit (corrigirt) €30"; war, angestellt. Der Frinke war
schon nach einer Minute nicht starker als beiin vorigeii
Versuche nach 5 Min., und nach dieser Zeit war fast alle
Elektricitat am Conductor verschwunden.
Beide Versuche (10 und 11) wurden mit fast deinselben Erfolge wiederholt.
Yersuch 12. Der Conductor wurde im Freien, wo
das Thermometer - 2 O 4 , und das Hygrometer, wcgen
des eingetretenen Nebels, ungefahr 101°,5, also corrigirt 9Su,8 zeigte, aufgehangt uud elektrisirt. Er blieb
kaum 8 Secunden elektrisch.
W e i l diese Versuche ganz gcgen ineine Erwarfung
ausfielen, wurde lnir n11n der isolireude Seidenfaden verdachtig, und ich entschlds midi, statt dcssen Glasrbbren
zii Isolatorcn iu ~ v ~ h l e n .Icli benutzte daber bei den
folgenden Vcrsuchen den Conductor meiner Zeugmaschine,
welcher deiu vorigen ganz glich, und auf zwei 9" laugen
wit Bernsteiiifiruifs iiberzogenen Glasriihren rubte.
Yersuch 13. Die Glasrolircn wurdcn VOH dem Con-
442
ductor entfernt, iiber eine halbe Stuiide im Ofeii erm3rint
und dann wieder inwendig in die Blecliriihre des Conductors eingepakt. Dieser wurde nun abwechselnd iin
kalten und warinen Ziintner durch die auf 40° geladene
Elasche elektrisirt, uiid der Fuiike nach einer Minute
hervorgelockt. Dieser mar im kalten Ziminer wenigstens
eben so stark mie im warmen, und an jenem Orte bcdeutend starker als beiiii Versuche 11. Die Temperatur
des warinen Ziminers war 1 2 O 4 uild desseii Feuchtigkeit
62O bis 63O. Die Feuchtigkeit des kalten Ziinmers dagegen (corr.) 7 8 O .
Yersuch 14. Nachdem die Glasrohren wieder fiber
eine halbe Stunde erwarmt waren, wurde der Conductor
darauf gestellt, und in's Freie, wo die Teinperatur 1"4
uiid die Feuchtigkeit corr. 9Jo; war, gcbracht. E r wurde
wie gewdhnlich init der Flasche, auf 40° geladen, elektrisirt. Nach Verlauf einer Minute war der Funke nicht
merkbar schwacher als bei dem vorigen Versuche in trockner Luft. Nun wurde der Conductor in das warme Ziminer zuruckgebracht und elektrisirt. Der Funke aber war
nach derselben Zeit nicht starker als im Freien. Der
Conductor wurde wieder in's Freie gebracht und wie gcwbhnlich elektrisirt. Der Funke war dieses Ma1 nach einer Minute sehr stark, und nicht merkbar schwacher als
wenn derselbe gleich nach Elektrisirung hervorgclockt
worden ware. Ich elektrisirte von Neuem, aber nun war
dcr Funke nach derselben Zeit schwacher.
Hiernus scheint es also zu folgen, d a k die schnelle
Zerstreuung der Elektricitat in feuchter Luft bei den Versuchen 11 und 12 dem seidenen Faden zugeschrieben werden mu&. Folgender Versuch ist in dieser Riicksicht vdllis entscheidend.
Versuch 15. Die Glasrijhren wurden stark erwsrrnt,
iind noch warm in den Conductor, an dein der obige 2
Furs lange Seidenfaden befestigt war , eiogesetzt. D a m
wurde der Condiiclor mit seinem Gestelle, welches der
-
443
Seidenfaden beriibrte , sogIeich in’s Freie gebracht und
)vie ge\yfiholich elektrisirt. Die IntensitPt nahin so geschwind ab, daCs der Funke nach 7 bis 8 Sec. kaum
borbar, uod nach 15 bis 16 Sec. im Dunlieln kaum siclitbar war, Dann nahm ich den Seidenfaden weg und elektrisirte den Conductor wieder. Jetzt erhielt sich die Elektricitat gilt und der Fiinke war nach eincr Minute ziemlich stark. Diese Versuche init und ohiie Seidenfatien
konnte ich mehrcre Male mit demselben Erfolge wietlwItoleo, bis endlich die Glasrohreu genz kalt waren ‘und
nicht -]anger isolirten.
Es scheint daber ausgemacht zu seyn, dafs Scidenfsden, wenn sie auch gut getrocknet sind, in feucliter
Luft sehr schlecht isolireu, und mnu inds also annehinen,
d d s sie gleich nach dem Hioeiobringen in dicse aiiswendig mit einem Wasserhautchen belegt werden, welches
die Elektricitit fortleitet. Bei Glasrohren dagegen , welche langere Zeit eine hiihere Temperatur behalten kiinnen, findet dieCs nicht statt.
Durch die Versuche, die ich bis jetzt angestellt habe,
ist die Frage, ob die feuchte Luft die Elektricitat fortleite, in so weit beantwortet, dafs sie abgerundeten Karpero nicht mehr Elektricitat als die trocknere entzieht.
Ob aber diefs auch bei zugespitzten Kthpern, welche
Elektricitlt ausstriimen lassen konnen, stattfindet, ist iiocti
nicht ausgemacht. Man findet namlich, dafs die schuelle
Aboahlne der elektrischen Iotensitat, die eintritt, wenn das
elektrisirte Flachsfadenelektrometer in feuchte Luft gebracht wird, zwar ziim Theil, aber nicht ganz der schlechten Isolirung des Seidenfadens zugeschrieben werden m u k
Hier d s ich eioes Urnstarides erwahnen, auf welchen D e c c a r i a ’) und C a v a l l o ’) bei ihren Versuchen uber die atlnospharische Elektricitat aufmerksalo wur1 ) G i l b e r t ’ s hnnalen der P!rysik, Bd. LI S. 52.
2) Vollstindige Abhandluog von der Elektricitit, Bd. I S.3Z2.
444
den, und welcher cinen directen Beweis fur die grlifsere
Leitungskhigkeit der feiiehten Luft abzugeben scheiut.
Nach ihrer Erfahrung sauiinelt die Schnur des elektrischen
Drachens die Elelitricitiit der Luft iim so scbueller je feuclitcr diese ist, d. h. mcnn die Schnur ableitend beriihrt
wird, erreicht diesdbe wcit sclincller den vorigen Grad
der Spannung bei feuchter als bei trockner Witteruug.
Man findet leicht, dafs diese Erfahrung eben so weuig
als die schnelle Abnahme der Elektricitat bei ineinen Versucheri niit d e n Flachsfadcuelektrouicter einen dirccten
Bewejs fur die griifserc Leitungskhigkeit der feucliten
Luft segn lrann; weil die hanfene Schnur, deren sich
die bciden Naturforschcr bedieuten , sehr viele Spitzen,
die leicht Feuchtigkeit anzichen, haben muhte. Ich selbst
habe in den Jahren 1824 und 1825 mehrere Versuclie
iiiit elektrischen Dracheu zu verschiedeneu Jahreszeiten
angcstellt, und bedicnte inich statt der hanlcnen Schuur
cines hinlliiiglich starken Messingdrnhtcs , der aus mehreren, on ihreu Enden durch leinene Fliden zusammengefiigten Stiiclieu zusauimetlgesetzt war. Da diese Versuche
fast in Vergessenheit geratben waren, durchlief icb das dariiber gefiihrte Tagebucb, urn 2u sehen, welchen Einflufs die
Feuchtigkeit der Luft auf die Elektricitat des Drahtes gehabt haben m6chte: aber immer wurde ich uber die grofse
Langsamkeit, mit welcher die Elektricitat der Luft, ausgenoinmen bei Regen, in denselben iibcrgegangen war, verwundert. Ich halte es daher f i r nicht ui~wahrscheinlich,
dafs dcr Draht bei schwachen Intensitiiteu gar keine Elektricittit an~etionimenbtitte, wenn die Ieincne Ligatur iiicht
da gewesen ware. Also steht auch meine friihere Erfnhrung init deu jetzigen Versuchen init abgerundeten Ktjrpern in Uebereiustiminung.
Man sieht, d a k ich mich mit meiuer IJntersuchung iiber
clic Leitungsfahigkeit der feuchten Lult bei weitem niclit
ini Reineii befand, und es war daher ntjthig die Versuchc
fortzusetzen: die Witterung aber wurde bald trockuer
44.5
und meine Aufnierksamkeit auf anderc GegcnstSnde gerichtct. Erst spYter, im Monate Juli, fanJ icli Gelegenheit dic tJntersochung mit Hiilfc eiiier Glasglocke meiter
zu treiben, und zuletzt gelang es inir, jedoch mit einiger
Schwierigkcit, jedcn Zweifel wegzurtiumen.
Die Glasglocke, die ich liierzu gebranchte, war unten beinahe 5" weit, aufwgrts etwas schwkher, uud endete
init einein engen Halse 5"' lang und 8"' dick. Die Hiihc
der Gloclic, aafser dem Halse, betrug 10;.
Eine Glosrijlire, G" lang und 3'": n e i t , yon alteni und selrr gut
isolirendem Glase, wurde mit einer guten Harzcomposition so iiberzogen, d a b n u r ein Zoll in der Mitte frei
blieb, und an dieser Stelle wurde sie init Leder so umgeben, dafs sic in den Hals der Glocbe nacli Art cines
Pfropfeiis einsesetzt werden konnte. Durcli die C,Iasr.iihre
wurde cin i"'dicker und 11" langer Eisendraht geleitet,
und so gebogen, dafs er unten mit einem Haken und
oben mit einem 4"+ langen horizontalen Arm sich endctc.
Bei den folgenden Versuchen stand das Thermotnetcr
im Zimmer, iminer zwischen 20" bis 23" und der Hygrometer zwischen GO" bis 70".
Versrrch 16. Im Zimmer, vvo icli die Vcrsucfie nnstellte, zeigte das Thermometer 21 " und das HygIometer 66";; in der Glasglocke dagegen, welche blofs auf
Papicr stand, war die Luit ctwas feuchter, ungeriiihr 69O.
Das Glasrohr wurde erwtir.int, und das neuere Elektrometer, dcssen Flaclisfaden nicht in Chlorcalciuuil~siing
getrsnkt war, an den Haken getiiingt, und in die Glockc
so weit eingefuhrt, dafs die Oeffnung durch den ledernen Beschlag der Xiahre verschlossen war. Nacliher wurde
der Elektrometer, dessen Kugeln inelirere ZoIl voiii Boden abstanden , mittelst der kleiiien Latliingsllasche, wefche auf 10" geladen war, elektrisirt. Die anfhigliclie Intensitzt verminderte sich sehr geschwind, dns Elektrometer nber erhielt sirh Innge ungcbhr bei 2'''; Divergenz,
urid erst nach 53 Mio. war cliese d l i s verschwinden.
<-
446
Nach 1 Stunde 54 Min., als dcr Eisendrabt mit einem
C a F a 1 1 o ’schen Elektrometer (jedoch nach griifserem
Maafsstabe verfertigt) beriihrt wurde, divergirte dieses
ungef;lhr l””+Durch Versuche iiberzeugte ich mich, dafs
wenn die Kugelii des Flachsfadenelektrorneters einander
beriihrten, doch so vie1 Elektricitst iibrig war, dafs C a v a 110’s Elektrolneter 3 : divergirte. - Bei Wiedelholung dieses Versuches fand ich, daL die grofste Diverg e ~ ] ~welche
,
der Elektrometer annehmen komte, ungef ~ h r5”’ gleich war.
Yersuch 17. Die Glocke murde mit kaltern Wasser, welches nur 2”’ bis 3”’ aufstieg, gesperrt, und so
mit dem Elektrometer die Nacht iiber sich selbst ubcrlassen. Morgens friih isolirte das Glasrohr so schlecht,
daCs die Kugeln nach Elektrisirung sogleich an cinander
fuhren; das Rohr wiirde daher herausgenommen und nach
Erwlrmung wieder mit dem Elektrometer an der vorigen
Stelle befestigt. Ich fand, dafs die Divergenz weit :schw&cher war als gestern, uiid schon nach 2 Min. aufhiirte.
Il’ach einer ganzen Stunde. affcirte jedoch der D r a b iioch
C av a l l 0’s Elektrometer, welchem die inessiugene Kappe,
um die Oberflache zu vermindern, abgeoommen war, bis
auf 3”’. Ich schliefse daraus, dafs die Intensitst, wenn
sie bis auf einen gewissen Grad abgenommen hat, lange
dieselbe bleibt. Bei Wiederholungen des Versuches fand
ich, dafs die Griihc, und besonders die Dauer der Divergenz von sehr veranderlichen Ursachen, welche man
iiicht voram bestimmen kann, abhangt. Ich beobachtete
dafs die griifste Divergenz, melche das Elcktrometer ertragen konnte, nur 1’’’s betrug, und dafs die Dauer derselben bisweilen kiirzer als die obige von 2 Min. war,
bisweilen dagegen 6, 8, ja bis auf 19 Min. betrug. Alle
Versuche s l i m t e n aoch darin uberein, dafs die Intcnsitat ein gewisses Minilnuin hat, unter welchem die Zerstreuung der Elektricitat sehr langsarn vor sich geht.
Urn den Feiichtigkeitsgrad der Glocke zu bestimmen,
447
wtirde das Elektroioeter herausgeiioinmen , uud die Hygroineterriilre so weit eingefiihrt , dal’s dcr Fedcrkiel etw a s unter der Mitte der Glocke stand.
Nach Verlauf
vOn zwei Stunden zeigte der Hygrometer S7O; und blieb
dabei stehen. Ich verschlofs d a m die Oeffnung der Glocke
genaii mit Papier, welches nin die Glasrijhre gewickelt war,
aber das Quecksilber saiik binnen einer ganzen Stonde nicht
tiefer. Der Feuchtigkeitsgrad de‘r Luft war also in dcr
Glocke, meil das Thermometer 20°+ angnb, S S 0 + , und
veranderte sich weder durch Oeffnen noch Verschliefsen
der Glocke.
Urn die Frage, o b Spitien wirklich in feuchter Luft
leichter als in trockner ausstrijmen, ganz zu losen, fand
ich , d a t es niilhig mar Metallspitzeii anzuwendea, h e n
Leitungsfahigkeit begreiflicherwcise imincr dieselbe bleibt.
Ich richtete mir also zwei Elektrometer von Metalldishten ohne Kugelu ein, welche sich oben in Ringen endeten, und in den LSchern einer Metallplatte aufgchangt
wurdeo. Das erste war aus dern Messingdrahte No. 9
verfertigt, und seine Pendel waren 2“ S’; lang. Die
Pendcl des zweiten Elektrometers waren zwei haarfeine
Silberdrahte und etwas kiirzer.
Yemuch IS. Das erste Elektrometer wnrde durch
ein Loch in der Metallplatte an den Haken des Eisendrahts gehingt, und nach Einfuhriing in die Glocke mit
der Flasche, welche auf 5 O geladen war, elektrisirt. Sobald diese entfernt war, fielen die Pendel schnell nalicr
zusaminen, und divergirten nacli 12 Sec. nur 2’”+, nach
30 SCC.2”’ und nach eiuer Minute I”’$ Hieriiach erhiclt sich die Divergenz laoge bei ungehhr I”’, Bei der
ersten IViederbolung des Versriches erhielt ich hei gleichen Zeiten ungefahr dieselben Zahlen; als ich aber das
Rohr weggenoinmei~ und erwarmt hatte, waren die Divergemen zielnlich abweichcnd. Die grorste Divergenz,
n c l c h ~ich 6 Sec. rincll der Elektrisirung wahrnahin, betrug 4’’‘;ulld die kleinste 3”’;.
c
44s
Yersuch 19. Nacli Erwarmung der Glasrbhre murde
das feinere Metalldraht-Elebtrometer an den Haken gehsngt und in fiie Glocke eingefuhrt. Nachdem es von
der Flasche mehr Elektricitzt erhalten hatte als es behdten konnte, divergirtcn die Pendel nach G Sec. S”’4,
nach
30 Sec. 5 4 , nach einer Minute 4”’ und nach 5 Min. 3’”.
Ein anderes Ma1 erhielt ich nach 6 Sec. Sf’’, nach 30 Sec.
wie nach einer Minute 6’”; und nach 5 Min. 5”p. Die
,Qbnahtne der Intensitat war also nicht rege1tnX”sig und
die Versuche niit den vorigen rlicht iibereinstirnmend.
Dwch Vergleichung dieses Elektrometers mit V o 1 t a’s
zweitein Elektroineter (welches dieseIbe Intensitat wit f G n E
Ma1 kleiiierem Bogen als das erste angiebt) fand ich, d a k
jenes genau die doppeite Empfindlichlieit besafs, so dars
die Divergeoz von 7”’ jenes mit 7 O (halben Liuien) dieses,
und 4”’jenes init 4 O dieses correspondiren.
Nachher w.urde die Glocke mit warmem Wasser gesperrt. Sic verdunkelte sich sogleich durch Wasseriiiederschlage, und das Hygrometer, wclches hincin gcsetzt
ward, sank schnell und blieb nach einer lialhen Stuntle
auf 980 stehen.
Da die Temperatar der Liift in dcr
Gloclie diirch Einwirkung des warinen Wassers iioch etwas hober als die umgebende seyn mufste, betrug die Correction gewifs 2 O , und die Feuchtigkeit inufste also aiif
ihr Maximum gekommen seyn.
Ycrsuch 20. Sobald die Wande der Glocke, nach
dem Abfliefsen einiger Wassertropfen , das Inweodige zu
sehen crlaubteo, wurde das Glasrohr stark erwarmt u i i d
mit dem ersten Metallelektronieter ih die Glocke eingesetzt. 6 Sec. nach der Elektrisirung divergirten die Drahte
2“’3,nach 30 Sec. und einer Minute I”’+. Bei der erstcn Wiederlioliing des Versuches beobachtete ich nach
6 Sec. 3”’$,nach 30 Sec. 3”’und nach ciner Minnte 2”’;.
Each 5 Min. w a r die Dirergeiiz 2 ’ und nach 10 Min.
1lf’;, also die Abnahme der Elektricitat auch in diescr
mit Wnssergns Yiillig gesiittigten Luft, inter einer gewissen Intensitst, sclir langaain.
-
Документ
Категория
Без категории
Просмотров
3
Размер файла
682 Кб
Теги
feuchten, luft, der, leitungsfhigkeit, von
1/--страниц
Пожаловаться на содержимое документа