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Menschliche Milch von ganz enormem Fettgehalt.

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menschliche Milch urn ganz enormem Fettgehalt.
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wurden nur 0,9 durch Salzsllure gelost'; das Uebrige bestand aus zierlichen Kieselnadeln und immer nocb bei
gemengten Quarzk6rnern.
Ich schliesse mit eihigen Zusatzen zu meinea Mi&
theilungen uber das CuO, H3N und NiO, HaN ia dem
Julihefte d. Ann. d. Ch. u. Ph. Das Gespinnst anderer Ranpen, einheimischer Bombyx-Arten, verhalt sich zu beiden
in durchaus gleicher Weise, wie das der Seidenraupe j
die Faden quellen stark und wecden bald unsichtbar,
indem eie sich losen. Ferner: Lijsungen von Kupferbxyd oder Nickaloriydul in ' k oh 1e n s a u r e m Ammoniak
wirken in keiner Weise auf Seide; auch zur Baumwolle
verhalten sich beide ganzlich unwirksam. Ich erklilre
mir hieraus, warum die Losungen jener Oxyde in Ammoniak bei langem Aufbewahren so vie1 an losender
Kraft fur genannte Fasern einbiissen, auch wenn man
denselben vor dem Gebrauche wieder starken Salmiakgeist beimischt.
-
Menschliche Hich von ganz enormem Fettgehalt;
von
D em s el ben.
Von meinem geehrten Collegen, Prof. v. Bruns, wurde
mir unliingst ein milchartiges Fluidum mitgetheilt, aus einer
ungeheuer vergrosserten Brust einer kraftigen 26jahrigen
Fleischersfrau stammend. Es hatte nqmlich bei Letzterer
die linke Brustdruse in verhaltnissmassig kumer Zeit
einen solch'en Umfang erreicht, dass sie beim Sitzen der
Frau auf deren Oberschenkel auflag, ein Gewicht von
14 Pfunden ergab und durch Amputation entfernt werden
musste. Der merkwurdige Fall wird nqch seinen geschichtlichen, anatomischen und histologischen Seiten von
Hrn. Dr. Lotzbeck an einem andern Orte ausfuhrlich
beschrieben werden. Hier sei nur zur Wiirdigung des
chemischen E h n d e s au der Milch [email protected]$ dass die
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Schloaderger,
Gewebe der amputirten Driiee imZustande der ellgem&
nen Hypertrophie vorgefunden wurden, dagegen 'rein
Afterproduct, :rein irgend als pathologisch aufzufaseendes
Secret eingemengt war. Die Menge der Milch, welche
in den Driisen enthalten war, belief sich auf etwa 6 Schop
pen; leider karnen mir nur einige Unzen zur Untersuchung au.
Dieselbe war rein weiss, geruchlos, von neutraler
Reaction und in sehr eigenthiimlicher Weise .dickfliissig;
rahmahnlich ; wiihrend dae specifische Gewicht der normalen Menschenmilch nach V e r no i s und B e c q u e r el
zwisclien 1,02 und 1,046 liegt, war die vorliegende Milch
l e i c h t e r a l s W a s s e r (0,98 bis 0,99 bei 150). Das
Mikroskop zeigte die normalen Milchkiigelchen in gedrangtester Menge und eehr vekschiedener Grosse; doch uberschritten sie nach Hrn. Dr. L o t z b e c k ' s Rfessung nirgens 0,008"'.
Von fremdartigen Einmengungen, namentlich grosseren Fetttmpfen) war nichts wahrzunehmen.
Bei der qualitativen Vorprufiing zeigte der Profeeinkorper
der Milch ganz die gewohnlichen Eigenschaften des Caseins der Frauenmilch; Albumin konnte nieht mit Bestimmtheit erwiesen werden.
Die quantitative Analyse wurde in der gewohnlichen
Weise ausgefuhrt, nur dass statt des Gypses fein gepulverter und scharf getrockneter Schwerspath in Anwendung kam. Sie ergab:
Normale Menschenmilch naoh
Vernois u. Becquerel
67,52 (bei 1200)
89 - 87
32,48
11 13
.
-
..........
Wasser.
Fester Riickstand.
-
1f!O,OO
Wssser .................. 67,52
Fett .....................
28,54
Zucker und Extractivstoffe 475
Kjieestoff.. ............... 2,74
Salze.
0,41
...................
0,s - 5,66
2,5 - 5,9
3-9
-
0,05 433
9!3,96.
Der Schmelzpunct des mit Aether erhaltenen Nettee,
das iibrigeae- auch beim blossen Trocknen der Milch anf
Analyse der Galle des Wels.
285
dem Wasserbade in grosser Menge sich ansschied, war
,330; der Eretarrungspunct 260.
Zuckhr wurde mit Bestimmtheit in dem weingeistigen Auszuge nacbgewiesen, obgleich seine Menge iiberaua gering war. Ueber die Umstknde, welche die Emeugung einer derartigen Milch von unerhortem F e e h a l t
inmitten einer ausserordentlich vergrosserten Mamma bedingten, wage ich keine Vermuthung.
Analyse ier Calle des Web;
von
D e m sel be n.
Im Bodensee wurde diesen Sommer ein 90 Pfund
schwerer Wels gefangen, dessen Qalle mir darch die
Gefalligkeit des Hrn. Medicinalraths Dr. H e r i n g kanz
frisch und ib. der Gallenblase zugesandt wurde. Die
Galle war gelbbrmn, besass einen eigenthumlichen Fischgeruch, liess unter dem Mikroskop nur sehr spgrliche
Epithelien entdeckeh, reagirte vollig neutral. Die quantitative Analyse nach der von L e hmann angedeuteten
Methode wurde vbn Hrn. Stud. Vogten b e r g e r vorgenomlhen ;ich stelle das Ergebniss mit dem der Analyse einer
Pythongalle (Ann. d. Ch. u. PA. CII. 92) h'ier zusammen :
......................
Wasser..
F a t e Stoffe
Galle des
Galle der
Wels
Py'thonschlange
94,48
5,52
90,42
100,OO
lO0,OO.
...................
....................... 94,48
.............. 3,63
Waeser
Gallensaure Salze
Fett.. .........................
Gallenschleim mit Farbstqff..
...
9,58
90,42
0,23
894
403
1,48
0,89.
Die gereinigten gallensauren Salze ergaben mit einer
Mischung von BaO, NO5 und BaO, CO2 gegluht, bei der
Pythongalle 6,04 Proc. Schwefel, bei der Galle des Wels
nur 412 Proc. Schwefel. Ich sehe in diesem ansehnlich
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