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Reducirende Wirkung des Aethers auf Kupferoxyd.

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Reducirende Wirkung des Aethers auf Kupferoxyd.
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entsteht solches passives Eisen, wenn man einen galvanischen
Strom durch Eisen in Salpetersaure eintreten lasst. Wird
der Strom unterbrochen, R O bleibt das Eisen gleichwohl passiv, dagegen hort die Passivitat sofort auf, wenn man den
Strom durch das Eisen austreten lasst. Ein Stuck passives
Eieen kann mit Wasser abgewaschen werden, ohne seipe
Passivitat zu verlieren ; auch irgend welche oxydirende Korper zerfitoren letzteren Zustand nicht, wohl aber reducirende
sofort. Regnon glaubt , dass uberhaupt die P a s s i d a t des
Ekens einer gewissen electrischen Kraft zugeschrieben werden miisse, welche den Sauerstoff an der Oberflgche des Metalls fixire und ihn zugleich polarisire. Durch einen entgegengesetzt electrischen Strom miisse dann die Polarisation
deri Sauerstoffs und damit die Passivitat des Eisens natirIich
aujgehoben werden und ebenso durch alle Substanzen, welche
daii polarisirte Sauerstoffgas absorbiren , also durch reducireride Korper. (Journ. ae Pharm. et de Chim. 4. Serie.
T m e XX. pag. 292.).
Dr. G. 'v;
Rodncirende Wirknng des Aethers anf Kupferoxyd.
1) Wird nach G u e r o u t wasserfreier Aether mit gefdltem schwarzen , uber Schwefelsaure getrockneten Kupferoxyd
bici zu 280° in einem verschlossenen Gefasse erhitzt, 00 geht
das Oxyd in eine gelbe Masse uber. Verdunnte Salasaure
lost aus derselben wenig Rupferoxydhydrat auf und metallisclies Kupfer bleibt ale grosser Theil zuriick. Somit ist fast
das ganxe Xupferoxyd zu metallischem Kupfer durch den
Aether reducirt und der Aether zu Aldehyd und Essigsaure
oxydirt worden.
2) Erhitzt man schwarzes gefdltes Kupferoxyd, welches
noch eine gewisse Qnantitat Wasser anthalt, mit Bether in
eiiier verschlos~enenRohre, so findet man anstatt des metalliwhen Knpfers , wasaerfreies Xupferoxyd:iI in der Rohre,
wdches wohl zuweilen noch etwas metallisches Kupfer enthalt, aber dessen Farbe d u d eine kleine Menge Oxydhydrat
oder durch eice organische Fliissigkeit , momit es getrankt
ist, leicht verandert ist. An der Luft getrocknet, nimmt es
seine rothe Farbe an und lost sich in Salzsaure sehr leicht
auf. Die Fliissigkeit enthiilt wohl dieselben Producte wie
beim vorhergehenden Versuche, aber in etwas grosserer Menge
Essigeaure.
170 Wasserabsorptionsfiihigk. d. metall. Silberp. -Brucinrcact. d. Salpetcrs.
3) Die Reduction des Kupferoxydes zu Oxydul oder metallischem Kupfer findet selbst in Gegenwart von Wasser
nicht statt, wenn das Kupferosyd auf trocknem Wege gewonnen war. Der fein zertheilte Zustand, in welchem sich das
gefallte Oxyd befindet , scheint die Reaction zu erleichtern.
Nach diesen Versuchen kann der Aether unter obigen
Bedingungen als ein kraftiges Reductionsmittel des Xupferoxyds angesehen werden und hlingt seine Wirkung von dem
Wassergehalte und dem molekularcn Zustand dieses Oxydes ab.
(Rkpert. de Pharm. tom. II. Septembre 1874. p. 551.).
BI.
Wasserabsorptionsftlhigkeif dcs metallischen Silberpulvers.
Das metallische Silber , welches durch Reduction des
Chlorsilbers mittelst Zink und Salzsaure als ein graues, sehr
poroses, lockeres Pulver erhalten wird, vermag nach A. V o g e l das Wasser mit einer ungewohnlichen Hartnackigkeit
zuriickzuhalten. Urn diese Wasserabsorbtionsfahigkeit zu bestimmen, wurde eine gewogene Menge desselben auf einem
Papierfilter im Trichter mit Wasser iibergoesen und nach dem
vollstandigen Abtropfen wieder gewogen, wohei sich herausstellte,
dass die absorbirte Wassermenge 80 o/o betrug. Das feuchte
Silberpulver bei 100 o/o getrockuet enhielt nach 3 Stunden
fortgesetztem Trockenen noch 15 Ole, nach 5 Stunden 10 O / o ,
nach 12 Stunden 7
Wasser. Es scheint daher, dass das
Silberpulver bei der Temperatur des koohenden U'assers die
letzten Reste seines Wassergebaltes nicht vollstandig abzugeben vermag. Erst bei 210 o/o im Paraffinbade nahm das
Silberpulver bald sein ursprungliches Gewicht wieder an.
Zur Brncin - Salpetersiiiire- Reaction.
Bekanntlich ist das von R e i c h a r d t veroffentlichte und
von Bottgcr empfohlene Verhalten des Brucin's, mit Salpetersaure eine tiefrothe Farbung hervorzubringen, benutzt worden,
urn auf einfache Weise den Salpetersiiuregehalt des Trinkwassers nadizuweisen.
Findet bei Zusatz van reiner concentrirter Schwefelsaure
zu dem fraglichen, mit Brucinlosung versetzten , Wasser eine
Rothung der Flussigkeit statt, SO ist das Vorhandensein eines
Nitrates in Wasser mit Bestimmtheit angezeigt. - Da zum
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