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Titrirung der Phosphorsure und Arsensure.

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Titrirung der Phosphorstlure und Ar8ensdlure.
Gas eingefiihrt, es scheidet sich augenblicklich metalliaches Queckailber aus und dns Papier nimmt eine graue
Farbe an. (Ann. der Chem. u. Phami. CXVIII. 91 92.)
-
G.
Ueber cine krystallisirbare Verbindung von ZweifachChlorsehwefel mit Chlorjod.
Leitet man Chlor fiber ein Gemisch von 1 Th. Jod und
2 Th. Schwefel, so wird letzterer fluesig und s gter eetzen
sich schone durchsichtige prismatische Kryetal e von r6th-
P
lichgelber Farbe darin ab, welche eehr zedieeslich aind
und sich rnit Heftigkeit zersetzen, wenn man eie mit
Waeser zueammenbrin t. Die Zusammensetzung dieser
Kryetalle iet nach J a i l a r d SCI J CIS. Ihre Anslyse
gab :
J 42,m
1. 44,54
+
P
s
4,Ol
c 1 52,22
(Compt. vend. T. 50. u. a. 0.)
1.
5,63
4. 49,83.
B.
Phosphorwassersteff.
Die Umwandlung des nicht entzhdlichen Phosphorwaseerstoffs in den selbstentzundlichen gelingt nach der
Mitlheilung von H. L a n d o 1t am leichteeten, wenn man
den nach der Rose'schen Methode durch Erwsrmen
von Phosphor mit concentrirter Kalilauge und Alkohol
dargeetellten Phosphorwaaserstoff, der sich nicht entzundet, in Sdpetersaure rom s ec. Clew. 1,34 leitet. Die
Salpeterslure wird vorher urch Auskochen von aller
Untersalpetereiture befreit und dann mit ein oder zwei
Tropfen rother rauchender Salpetersiiure veraetzt. Wird
von letzterer eine grossere Menge hinzugefugt, so wird
die Selbstentziindlichkeit des Phosphorwaaseretoffa wieder
aufgehoben, indem derselbe dann schon in der Flussigkeit zerstort wird. ( A m . der Chem. u. Phai-m. CXVI. 193
- 194.)
G.
1
Titrirnag' der Phosphorshe and Arsensiiare.
Zur Bestimmung der Phosphorsaure oder ArseneiIure
auf maassanal tiechem We e empfiehlt B o d e k e r das
ealpeteraaure Granoxyd. b i e zu priifende Flussigkeit
wird zuerst mit Aetzammoniak stark alkalisch gemacht
und hierauf wieder mit Essigdure angesluert. Man
h a t dann salpetereaures Uranoxyd a 0 lange einflieaeen,
10 *
Directe Bildung des Sticketof~liciume.
148
bie ein auf Porcellan getu fter halber Tropfen der Mischung, dicht neben ein Fro fchen Blutlaugensalz gebracht, beim Contact beider Jropfen oine deutlich rothbriiunliche Grenzlinie zwischen den beiden Tropfen zeigt.
Die Methode beruht darauf, dass das Uranoxyd in
einer LBsung, die freie Easigsiiure und essigsaures A m moniak euthtilt, 80 vie1 Phos hor- oder Arsensaure aufnimmt, dass der gelatinose he 1 elbliche Niederschla auf
1 Aeq. PO5 oder A s 0 5 BAeq.&rnO3 enthiilt. So fange
nicht mehr Uranoxyd in die Mischung gebracht ist; als
diesem Verhhltnisse zur Phosphorsilure entspricht, bewirkt
Blutlaugewalz keine Brgunung der hIischuug, die deut.
lich eintritt, sobald etwas mehr Uranoxydl6sung zugesetzt wird. (Ann. der Chem. u. Phavm. CXVII. I95 - 200.)
G.
B
Direete Bildang des Stickstoffsilieiams.
Das Silicium verhalt sich zum Stickstoff wie das
Bor und Titan; es nimmt bei sehr hoher Temperatur
das Stickgas der Atmosphke auf. Dies geht auB folgendem Versuche von D e v i 11e und W o h 1e r hervor.
Ein kleiner hessischer Tiegel wurde theilweiee mit
krystallisirtcm Siliciurn gefullt und verschlossen in einen
zweiten weiteren gestellt ; der Zwischenraum wurde zur
Absorption des Sauerstoffv der die Tiegelwiinde durchdringenden Ofenluft, mit frisch gegliihtem Kohlenpulver
ausgefullt und der mit aufgeki ttetern Deckel verschlossene
Tiegel dann iiber eine Stunde lang dein heftigsten Cokesfeuer ausgesetzt. Nach dam Erkalten faad sich das Silirosstentheils in eine lockere, bliiuliche Masse verw
a d e t, bedeckt mit einer leicht ablosbaren, zusammencium
hangenden, faserigen, den1 Bergkark ahnlichen, weissen
Substanz.
Mit Kalihydrat geschmolzen entwickelte sowGh1 die
korkarti e als die blauliche Masse cine Menge Ammoetztere enthielt noch unveriindertes Silicium,
niak.
von dem sie durch Erhitzen in trockenem Chlorgas befreit wurde, da selbst dae aus dem Chlorid bereitete
Stickstoffsilicium 80 wenig wie das Stickstoff bor bei starker Qliihhitze durch Chlor zersetzt wird. Beim Erhitzen
des Stickstoffsiliciums auf einem Porcellanschiffchen in
einem bohmischen Rohre bis zum starkem Gluhen, indem
Wasserdampf durch Kohlensiiuregas zugefiihrt wurde,
bildete sich im kalten Ende des Rohree eine grosse
Menge krystallisirtes kohlensaures Ammoniak. Die Zer-
P
k
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