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Ueber das Sieden des Wassers von W. Grove

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Sieden dee Wasbere.
162
eine Figur, die die Charaktere von beiden zeigt, iiberwiegend nach der Seite, wo ein Ueberschuss des einen
Oels uber das andere statt findet. Eine Beimischung
von Ricinusol zum Copaivabalsam lasst sich gleichfalls
so entdecken. Jenes giebt schmale irisirende Ringe und
einen breiten, schonen, bandartigen Rand; dieser hat
weite Ringe und einen scharf gezeichneten Rand; gemischt gebcn beide eine farblose Fignr mit winzigem,
durchlticherten h n d e .
T o ni 1i n s on inacht auf folgende Umsthde aufmerksani, die bei diesen Experimenten von Einfluss sind:
1) Das Wasser muss ganz rein sein. Bringt man dasselbe in ein Gefass, das nicht vorher mit Lauge oder
mit Schwefelsiiure sorgf~ltiggespult und gereinigt ist, so
bildet sich auf der Oberfliichc ein unsichtbares Hautchen
von Schmutz, welches die Experiniente becintrachtigt.
2) Die hlenge des Wassers ist zu bcriicksichtigen, indetn
die Adhiision mit der Menge wachst. 3) Die Temperatur ist selbstredend von Einfluss, da sie in Wechselwirkung tnit der Cohiision steht. (l'liarm. Joztrn. and Transactions. Vol. V. No. 9. hlurcli 1664. p. 387 f.) Wp.
lleber das Sietlcii cles Wasgers J
'yon
W. Grove.
D o n n y (i).linnroii*esd e l'cicudeniie royale de Bruxslles,
184.3) hat die Beobachtung gemacht, dass in dem Mansse,
wie Wasser lnftfrci nird, die Erscheinungen beim Sieden desselben sich andern: das Kochen wird mehr und
mehr abrn t, es tritt ein Stossen ein, wie bei concentrirter Schwe elsiiure, und in den] Zwischcnraume zwischen
zwei Stiissen erhoht sich die Temperntur des Wassers
uber den Siedepunct. Diese Erscheinungen zeigen sich
nxrnentlich beim Kochen des Wassers in einem Rohre
mit enger Mundung. G r o v e hat dies bestiitigt. Er ist
der Meinung, dass die Erscheinung des Siedens gar nicht
so einfach sci, wie man gewohnlich glaube, vielmehr
scheine dabei die Entwickelung eines permanenten Gases
eine wesentliche Rolle zu spielen. E r brachte Wasser,
das durch Kochen und Erkalten im Vacuum moglichst
uftfrei gemacht worden, in einem geeigneten Apparate,
durch Baumol oder Quecksilber algesperrt, mittclst eines
hindurch geleiteten elektrischen Stromes zurn Sieden und
erhielt, nachdem die Wasserdampfe condensirt waren,
etets einen, wenn schon geringen, nicht condensirbaren
Ruckstand von Stickstoff. Dieses Gas scheint gewissermaassen den Kern fur die beim Sieden aufsteigenden
P
Xdbemiodungen.
HI3
Blasen zu bilden und G r o v e halt es nicht fiir unmoglioh, dass im Fall ein Liquidum kein permanentes Qas
aufgelost enthalte, bei der Einwirlrung der E-litze eine
Zersetzung statt finde und somit eine Quelle f'iir permanentes Gas entstehe. Diese Betrachtungen leiteten zu
Versuchen mit nicht zusammengesetzten Elementarkorpern, rnit Brom, Phosphor, Schwefel. Das erstere wurde
durch Kochen in einem Glasrohre. luftfrei gemacht, dann
wurde das Rohr vor dcr Lampe zugeschniolzen und das
Kochen der eingeschlossenen Fliissigkeiten durcb einen
elektrischen Strom erneuert. Nscli Condensation der
Dampfe blieb ein Riickstand von SauerstofT. Mit Phosphor und Schwefel bildete sich unter den gceigneten
Vorsiohtsmaassregeln Phosphorwasserstoff und Schwefelwasserstoff. Ueber den Ursprung dieser verschiedenen
Ruckstiinde lrann man nicht zweitelhaft sein, sie bestiitigen aber G r o v e ' s Verniuthung, dass beini Sieden cin
permanentes Gas mit in1 Spiele sei. (Pliamn. Joiim. cind
Transuct. VoZ. V I . No. 3. Sept. 1864. p . 106 8.)
TVp.
lleber Kiiltemischuogen.
Fr. Rii d o r f f hat Versuche uber Kkltemischiingen
angestellt und gefunden, dass man die vortheilhafteste
Mischung aus einem bestimmten Salze mit Schnee erhalten wird, wenn man diese in dem Gewicl-itsvcrhaltnisse
msammenbringt, in welchem sie sich bei niedriger Temperatur zu einer gesattigten Losung vereinigen konnen.
Zu den Versuchen wurden die Salze fein gepulvert
und mit moglichst lockerem Schnee so rasch sls moglich
vermischt. Der Schnee hatte eine Temperatur von - 10 C.
und die Salze wurden auf dieselbe Temperatur gebracht.
Die folgende Tabelle enthalt die Temperaturen, welche
beim Vermischen von 100 Gewth. Schnee mit der nebenstehenden Menge Salz, rnit welcher sie sich zu einer bei
der niedrigen Temperatur gesgttigten Losung verbinden,
erzielt wurden.
-
Mit 100 Schnee
wurden gemengt
Schwefelsaures Kali . . . . . . . . 10
Salse:
Kohlens. Natron, krystallisirt
Sal etersaures Kali... . . . . .
Chirkalium.. .............
Chlorammonium.. . . . . . . . . .
Salpetersaures Ammoniak.. .
n
hTatron.......
Chlornatrium ..............
20
13
30
25
45
50
33
Temperatur
der hliscliung
- l",9
-
c.
290
2",85
- 100,9
- 150,4
- 16475
- l70,75
- 21q3
11 *
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