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Ueber krystallisirtes Algarothpulver und AntimonoxychlorUr.

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Ueber krystallisirtes Algnrotbpulver und Antimonoxyrhloriir.
vollstiindige ist, so wird doch von andern englischeii Collegen
der f i r die Reinigung des kiinflichcn Wsmuths gegebenen
Vorschrift der grosse Vorwurf geniacht, dass das so erhaltene
Wismutli nie frei von Kupfer ware. W o o d hat nun durch
Versuche festgestellt , dass das durch wiederhol tes Schmelzen
init Saipeter gereiiiigte Wisinuth, wciiii auch niclit vollstiindig
frei von Kupfer, doch nur sehr geringe Mengen davon entIiiilt. W o o d sclimolz cin Wisinnth, tleni absichtlich 2,s Proc.
Kiipfer hinzugesetzt wwen , mit Salpeter. Dasselbe verlor
duruh ein einmaliges Schnielzen mit Salpeter sof'ort die Halfte
seines Kupfergehaltes. Einc zwcite Behandlung derselben Art
lieferte ein Wisniuth, welches nnr Spuren von Knpfer enthielt.
Es war nun wichtig zu nntersucheii, in welcher Xenge das
Knpfer in dem kiiufliclien Wisiuuth elithalten ist. W o o d
bestimmte in drei rerxcliicdenen Sorten kiinflichen Wismuths
den Kupfergehalt , indein cr dieselbcn in Salpetersiure loste,
rnit Chlnrammonium verbelzle und die Losung mit Wasser
fiillte. Das Wisrnuth wnrdc als nnlosliches Oxychlorid gefiillt,
wkhrend das Kupfer in Losung blieb und nach F r e R e n i u s
wrniittelst Zink als Metall bestininit wnrde.
Probe I enthielt (),I2Proc. Knpfer
,, I1
,, (407 ,,
,, 111 73
",US
,, ,,
Liquor Bismnthi et Aiiliiioniae citratis, ails der schleclitesten
i l w untersnchten Proben dargestellt
entliielt in 1 FI. Drachm.
0.0048 grains Kupfer, also wenigcr als 5/1000 in einer Dosis.
\V o o d ist daher der Ansicht, dass ein Wisrnuth, welcheq
tlijchstens 0,5 Proc. \'erunreinigungen enthiilt , vollstiindig
geniigt und hiilt dic Einwendungen gegen die Vorschrift zu
den1 Liquor Bismnthi et Ainmoniae citratis fur beseitigt.
Chciuisch reines Bismuth ist im Jahre 1865 in Dublin
v n n den Herrn S c h nson und 11 a t t h e y ausgestellt worden.
1 Pfiind engl. kostet ~ O S . ,also 131/3 Th., wiihrend 1 Pfund
engl. des kiiufichen Wisniuth 1 9 s. nnd 1 I'fiind von Clem zweif 7 C h gereinigten 22 s. 6 d. kostet.
(Phnrmnceuticnl Joumnl
m d Trnnsnction?s. .knirns.heft 1869.).
Sch .
9,
Ueber krystallivirtes Algarothpiilver
oxychloriir.
iiiid
Antimon-
L. S c h ;if f e r stlimolz Antinioiichloriir rnit 3 1101. absoluteii Alkohols in ein Hohr ein, urn aus dell1 Antimonchloriir
Wirkung des Soniielllicllts a111 d a a Chlorsilber.
165
analoge Korper darzustellen, \vie sic bei der Einwirkung von
Phosphorchloriir auf Alkohol entstehen. Das Rohr wurde
langere Zeit auf' 150OC. erlritzt. Beim Oeffnen des Rohres
entwich Blethylchloriir und 8alzsiiu re. Die im Rohre befindlichen Krystalle enthiellen Antimon und Clilor , aber keine
organischen Bestandtheile. Die Untersuchung der Krystalle
ergab 11,18 Yroc. Chlor uncl 75,83Yroc. Antimon, Zahlen, die
wit denen, welche dic Pormcl 2 Sb02Cl
SbOS verlangt,
iibereinstimmen. Nimmt man die ron l t a m m e l s b e r g Torgeschlagene Formel fur das Algarothpulver , niimlich 8bO TI
an, so passen die erhaltenen Zahlen nirht zu dieser Formel.
6bO2C1 scheint sich in der Weise zu bilden, dass zuersl
durcli Einwirkung iron 1 Aeq. Antimonchloriir auf 1 Aeq.
+
(32C4H5
miter glcichxeitiger Bildung yon
Alkohol dur Koper Sb c12
HCI entsteht. Bei der hohen Teinperatur zersetht sich dieser
Korper weiter in Chlorlthyl iind in das Osychloriir 8 b O W
X'iimlich :
+ HC1
SbCl' C4H608=Sb 02C4H5
~ 1 2
+
sb
g::4H5 +
Sb02Cl
+ C4H5CI.
Wirkl nun auf das ,411tin~onoxychloriir ein weiteres Nol.
Alkol~olcin, so bildet sich wahrscheinlich ein Korper von der For0 2
niel Yb O9C4H6, welchcr &ch mit 1 Mol. hntinionoxychloriir
zu den Krystallen vereinigt.
Urn reines Antinionoxychloriir darznstellen crhitzt inan in
eineni Hohr 1 Aeq. Alkohol iind 1 Aeq. Antimonchloriir
inehre Ytunden lnng ant' 16OoC. Die erhaltenen Krystalle
enthalten !20,40 Yroc. Chlor, die Forniel SbO8CI rerlangt
20,69 Proc.
SC&.
____-
Wirkiing des Soniwnlichts anf clas Chlorsilber.
Wenu inau nacli 31 o r r e n (AIiLrscille) in eine unten verschlosHene Glasrohre von 3 Centirn. Durchmesser und 45 bis 50C.
die eine mit Silbernitratlosung , die
andere mit Chlorkalium gefullt, (beide zu gleichen Aequivalenten, um durch Wecliselzersetzung Chlorsilber iind Kalisalpeter zu bilden), einschiebt, dnraut' die Rohre mit einem concentrirten Chlorwasser fillt , und die Glasrohrc vor der L a m p
zuschmilzt, wobei man einen Theil derselben leer liisst uni
'31. Liinge 2 Glaskugeln
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