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Untersuchung Uber den Sauerstoff im activen Zustande.

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Untersuchung iiber den Sazterstof i m activen Zustunde.
173
Cyansilber und Quecksilbcr, in verschlossencn Rijlircn
auf 2800 erhitzt, zerlegen sich in kohlensaurcs Animonink
und in metallisches Silber und Quecksilber. Die andern
Cyanure zerlegen sich in ameiscnsaures Kali, kohlensaurcs
Arnmonisk und in metallische Oxyde.
Ferrocyankalium und Ferridcyankalium zersctzen sich
vollstandig in ameisensaures Kali, kohlensaures Ammoniak
und Eisenoxyd. Schwefelcyankalium verwandelt sich in
do pelt - kohlensaures Kali und in SchwefelwasscrstoflScRwe felanmonium.
R e y n o s o hat einige organische Basen der Wirkung
des Wassers bei 240-2600 unterworfen und hicrbei gefunden, dass sie nuf diese Weise dieselben fluchtigen
Basen liefern, wie unter dcm Einfluss der kaustischen
Alkalien und der Warme. Aus Narcotin erhielt er Methylcotarnin, aus Chinin Chinolein. (Jmm. de Pharnt. et de
Chim. Nov. 1855.)
A. 0.
Untersnchnng Bber den Sauerstoff im activen
Zustande.
A. H o u z e a u sucht durch neue Untersuchungen nachzuweisen, dnss das Ozon identisch sei mit dem activen
Sauerstoff, was er aus folgenden Eigenschaftcn schlicsst :
1. Reiner, vollkommen getrockneter Sauerstoff wird
riechend una activ, wenn er, in einer Glaskugel eingeBchlossen, einer Reihe elektrischer Funken ausgesetzt wird.
2. Reiner Sauerstoff, mit Baryt odcr wasserfreier Phosphorsaure abwechselnd der Elektricitiit und dcr Wiirmc
ausgesetzt, crlangt, verliert und erlangt abermals allc
activen Eigenschaften.
3. Ozon bildet, in Ge enwart von Glasstiicken odcr
Kupferoxyd bis zum Hothg uhen erhitzt, niemals Wasser,
folglich ist es kein Wasserstoffhypcroxyd.
4. Ebenso enthalt nach den vorliegendcn Untersuchungen das Ozon keinen Stickstoff, denn clas aus mit
Schwefelsiiure an esauertem Wasser erhaltene riechende
Gaa wird von Kafi und Pyrogallussiiure ohne inerklichcn
Ruckstand absorbirt.
5. Wird Ozon durcli iiictsllisches Silbcr fixirt, so
verliert das gebildcte Silberoxyd bcim Gluhen eben so
viel an Gewicht, ale das Silber vorher gewonnen hattc.
Dae hierbci frei gewordene Gas kann durcli erhitztes
Kupfer tixirt werden, welches dabei an Cicwicht so viel
B
174 Zersetzvng der Fluorverbind. mittelst Voltabcher stlule.
zunimmt, als das Silber zugenommen hatte *). (Compt.
rend. T. XLlII. p. 34. - Poggd. Annal. Bd. 175. p . 165.)
E.
Ueber die Zersetznng der Fluorverbindungen mittelst
der Voltaischen $%ale,
Seit 3 Jahren hat sich F r e m y mit der Zersetzung
der Fluorverbindungen beschaftigt, in der Absicht, das
Fluor zu isoliren.
Zucrst unterwarf er absolut reines, geschmolzenes
Fluorcalcium der Wirkung des elektrischen Stromes : es
entstand ein lebhaftes Aufbrausen und am positiven Pole
entwickelte sich ein Gas, welches das Glas angriff; zugleich
schlug sicb am ne ativen Pole Calcium nieder, welches
der Sauerstoff der f u f t so leich in Oxyd verwandelte.
Die Eigenschaften des%luors liessen sich leider nicht
studiren, da bci der Tcmperatur, wobei das Fluorcalcium
schmilzt, einestheils schlecht beobachtet wcrden kann, und
anderntbeils der Platintiegel leicht durchlochert wird.
Versuche mit den leichter schrnelzbaren Fluorrerbindungen des Zinns, Bleis und Silbers stiessen auf neue Schwierigkeiten: es ist immer sehr schwierig, sie absolut rein darzustellen, und das in Freiheit gesetzte Metall durchbohrt
das Platinfass augcnblicklich.
Hierauf nahm F r Q m y Fluorkalium, welches sich
schnell zersetzt: der Ylatindraht, welcher in das geschmolzene Fluormetall taucht, wurde durch das Fluor bald
angegriffen, unter Bildung von Fluorplatin, welches aber
seinerseits dnrch die Einwirkung der WLrme wieder zersetzt wurde. Es entwickelt sich dann ein riechendes Gas,
welches das Wassor zereetzt, unter Bildung von Fluorwssserstoffsaure, und welches das Jod aus den Jodmetallen
austreibt. Dieses Gas muss man fur Fluor halten.
Die Abnutzung dcs Platindrahtes und das Festwerden
der an den Wiinden des Gefasscs sich absetzenden Masse
machten leider zu schnell dem intercssanten Versuche ein
Ende. Indess verspricht F r B r n y, mit eigens construirten
vorzuglicheren Apparaten die Versucbe fortzusetzen. (Journ.
A. 0.
de Pharm. et de Chinz. Juin 1855. p . 401.)
__..___
*) In demselben Hefte yon Poggend. Ann., S.88-94 findet sich
eine Abhandlun von B a u m e r t , worin derselbe zu beweieen
eucht, dam das &on ein Waeserstoffhyperoxyd sei, wa8 jedoch
durch die vorsteheudcn Untcrsuchungen von H o u z e a u wider-
legt wird.
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