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Ergnzungsbuch zum Deutschen Arzneibuch 6. Ausgabe. Herausgegeben von der Deutschen Apothekerschaft. Berlin 1941 Deutscher Apothekerverlag Dr. Hans Hsel. 632 Seiten. Preis 16 RM. В Э BerichterstatterH. Leonhardt Darmstadt

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C. M a n n i c h
10 ccm W. + 0.1 ccm 1.0-n Ammoniak geben eine Fliissigkeit von
PH etwa 9. - Eine Losung von 2 g Ammoniumsulfat in 10 ccm
Wasser hat ein PR von etwa 5.5; fiigt man nun 1,O-n Ammoniak
hinzu, so ist nach Zugabe von 0.7 ccrn (mehr als bei W i n t e r f e 1 d !) PH etwa 8, jedenfalls nicht 9. Die kleinste Loslichkeit des
FIorphins ist aber nach B a g g e s g a a r d - R a s m u s s e n erst
bei PFI 9').
10 mg fein zerriebene Morphinbase losen sich in einer Losung
von 2 g Ammoniumsulfat in 10 ccm Wasser rasch auf. Fugt man
0.7 ccm 1.0-n NHn hinzu, so hat man etwa die Verhaltnisse, unter
denen bei der Methode von W i n t e r f e 1 d das Morphin gefiillt
wird. Bald beginnt die Ausscheidung von Morphin. Am nachsten
Tage versetzt man das Filtrat mit verd. Schwefelsaure bis zur
sauren Rcaktion. dann mit Kaliumwismutjodid; es erfolgt einc
Triibung, es ist also nicht alles Morphin gefallt worden. - Eine
20 %ige Losung von Ammoniumsulfat reagiert nicht mit Kaliumwismutjodidlosung. Bei dieser Untersuchung hat mich Herr A. P r o c h n o w bestens
un terstiitzt.
Biicherschau.
Erganzungsbuch zum Deutschen Arzneibuch, 6. Ausgabe. Herausgegoben
von der Deutschen Apothekerschaft. Berlin 1941. Deutscher Apothekerverlag
Dr. Hans Hosel. 632 Seiten. Preis 16 RM. - Berichterstatter: H. L e o n h a r d t , Darmsta,dt.
Mit dem 1. Juli 1941 ist das neue Erganzungsbuch zum Deutschen ArzneiSuch, 11 Jahre nach dem Erscheinen der vorherigen Ausgabe. in Kraft getreten. Dem vom Reichsapothekerfuhrer verfaBten Vorwort ist zu entnehmen, da8 die Neubearbeitung auf seinen EntschluB hin im Einvernehmen
mit dem Reiohsministerium des Innern und dem Reichsgesundheitsamt erfolgte. Der offiziose Charakter des in Apotheke und Industrie unentbehrlichen pharmazeutischen Standardwerks ist damit erneut unterstrichen.
Im Vergleich zur 5. Ausgabe sind 137 Priiparate (110 chemische und galenische und 27 Drogen) weggefallen untd 170 (103 chemische und galenische
und 67 Drogen) neu aufeenommen wondcn. An Neuerungen allgemeiner Art
seien erwahnt die Einfuhrung der Refraktometrie a h Priifungsmethode, die
Vereinfachung der Bestimmung der spezifischen Drehung durch Wegfall der
Dichteermittlung (Umstellung der Konzentration der Losung), Bemerkungen
uber mittlere Einzelgabe bzw. mittleren Gehalt bei vielen Arzneimitteln unter
Beibehaltung der Maximaldosen bei den stark wirkenden und unvertragliohe
Arzn,eimischungen (nach dem Vorbild des Schweizer Arzneibuchs. 5. Ausgabe). Am Schlui) des Werkes findet sich als Anlage I eine tsbellarische
Ubersicht uber die Dichten zwischen 10 und 250 (nach Art der Anlage V
des DAB. 6). Der praktische Apotheker wird besonders die Unterlagen fur
die mittlere Einzelgabe und den mittleren Gehalt sowie die Angabe der
Unvertraglichkeiten zu schatzen wissen. der Arzneimittelanalytiker den Zeitgewinn bei der Bestimmung von optischer Drehung und Dichte.
Sonst sind. der Tradition fo1gen.d und mit Riicksicht auf das Apothekenlaboratorium, dem Neuanschaffungen nicht zugemutet werden sollen, bewuRt
5)
S. z. B. Arch. Pharmaz. Ber. Dtsch. Pharmaz. Ges. 273, 132 (1935).
Bucherschau
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die vom Arzneibuch vorgeschriebenen Methoden, Apparaturen und Reagenzien - von wenigen Ausnahmen abgesehen - beibehalten worden, obwohl
seit dem Erscheinen des Arzneibuahs manches Neue sich als zweckmaiger
erwiesen hat. Der Kundige wird jedoch erkennen, daD mit den gegebenen
Mitteln Falsches ausgemerzt, Unzuliingliches verbessert und das denkbar
Zuverlassigste in Darstellung und Prufung der Arzneimittel erreicht wurde.
Hohes Verantwortungsgefiihl und eine Piille pharniazeutischer Erfahrungen
sind notwendig, um aus der groDen Zahl arzneilich verwendeter Stoffe die
richtige huswahl zu treffen. Noch gro5er erscheinen aber dem Berichterstatter die Schwierigkeiten. die sich (dem Bearbeiter bei der Festlegung von
Reinheitsgrad und Gehalt entgegenstellen. MUD doch in jedem Einzellall
genauestens abgewogen werden, da5 einerseits die therapeutische Wirkusg unbedingt gesichert ist, anderemeits aber die Anforderungen an Reinheit und
Gehalt innerhalb der durch die Zweckbestimmung gezogenen Grenzen
bleiben, weil sonst eine ungerechtfertigte Verteuerung die Folge ware oder
gar die Herstellung in Frage gestellt sein konnte. Die vom Reichsapothekerfuhrer ernannte Kommission zur Bearbeitung des Erganzungsbuch zum
Deutschen Arzneibuch mit Dr. K o n r a d S c h u 1z e als Leiter. Dr. D i e p e n b r o c k , Prof. Dr. H a f f n e r , Prof. Dr. S c h l e m m e r , Dozent Dr.
H 6 r h a m m e r und dem Institut fur Arzneimittelpufung und Arzneimittelforschung in Munchen als Mitgliedern hat 'die mitten im Krieg begonnene
Aufgabe innephalb der erstaunlich kurzen Zeitspanne von 1f/4 Jahren in vorbildlicher Weise geltist. Eine beachtliche Leistung miihevoller Arbeit im
Dienste der Volksgesundheit!
Das gegenuber der 5. Ausgabe wesentlich umfangreichere neue Erganzungsbuch schlieBt siclh wiirdig der Reihe seiner Vorganger an. Neben
dem Reichsapothakerfuhrer und den Kommissionsmitgliedern gebuhrt der
Dank .des deutschen Apothekers vor allem dern verantwortlichen Leiter
der Kommission. Dr. K o n r 'a d S c h u 1z e , der mit bewahrter Sachkenntnis
und erfahrenem Blick ein Werk schuf, das hochste Anerkennung verdient
und finden wird.
Handbuch der Pharmakognosie. Zweite, erweiterte Auflage, in Gemeinschaft mit zahlreichen Fachgenossen herausgegeben von A. T s c h i r c h.
Band 11. Lieferung 21. 1936. Leipzig. Verlap von 8ernhard Tauchnitz. S. 321
bis 416. Lieferung 8.- RM. - Berichterstatter: E. S c h r e i b e r , Frankfurt
am Main.
Die Lieferung behandelt den Abschlu5 der Licheningruppe und geht dann
mit den wichtigsten pflanzlichen und tierischen Fasern zur Zellulosegruppe
iiber. An dieser Stelle werden auch die neueren Anschauungen iiber den
Feinbau der Zellulosemembran (Mizellenstruktur) erortert. Es folgen die
Gruppen des Inulins und Triticins. Die Lieferung findet ihren Abschlu5 mit
einleitenden und allgemeinen Ausfuhrungen uber Schleimdrogen.
Einfiihrung in die Wehrpharmazie. Von Dr. Konrad G e m e i n h a r d t ,
Oberfeldapotheker, Leiter des Pharmaz.-Chemischen Instituts der Militararztlichen Akademie in Bealin. 2. erganzte Auflage, mit 17 Abb. W'ehrmedizin,
2. Bd. Stuttgart 1940, Verlag von Ferdinand Enke. 137 Seiten. Preis geh.
7.20 RM., geb. 8.80 RM. - Berichterstatter: F. H e y n e n t, Potsdam.
Als besonders gliicklich wurde der Zeitpunkt des Erscheinens der 2. Auflage des ,,Gemeinhardt" wenige Monate nach Kriegsbeginn empfunden. Endlich liegt nun eine Einfuhrung in die Wehrpharmazie vor, die beim Unterricht
der Heeresapothekeranwarter umd beim Selbststudium wertvolle Dienste leisten
wird. Bereits die erste Auflage, die 1936 mitten im Aufbau unserer Wehrmacht erschienen war, hatte sich als Nachfolgerin des nicht mehr zu neuem
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