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Pharmazeutische Biologie - 1Cytologie Genetik Physiologie - von E. Reinhard unter Mitarbeit von J. Schultz 208 Abb. 50 Tab. XIII 337 S. Preis DM 49- Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft mbH Stuttgart 1978

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Arch. Pharm.
(2-Athyl-S-methylbenzofuran-3-methin-)
-malonsauredimethylester (4f)
1 g (5.32 mmol) 2, 702 mg (5.32 mmol) Malonsauredimethylester, 2 Tropfen Piperidin und 3
Tropfen Eisessig werden in 15 ml Benzol unter Wasserabscheidung so lange erhitzt, bis kein Wasser mehr abgeschieden wird. Die benzolische Losung wird dreimal mit halbkonzentrierter Natriumchloridlosung gewaschen, uber Natriumsulfat sicc. getrocknet und das Benzol i. Vak. entfernt.
Aus dem zuriickbleibenden viskosen Riickstand kristallisieren im Kuhlfach erst nach ca. 2 Wochen einige wenige Kristalle pus, die fur die nachfolgende Reinigung als Impfkristalle benutzt werden. Der nicht auskristallisierte Teil des Ruckstandes wird mit 5 Tropfen Methanol versetzt und
angeimpft, wefie Kristalle. Ausb. 840 mg (52.2 %); Schmp. 46-46.5'. - IR (KBr): 1735, 1720
cm-l (C=O). - UV (Methanol): Amax (f) = 248 (14 300), 288 (8 900), 314 nm (11 100). C17H1805 (302.33) Ber.: C 67.54 H 6.00; Gef.: C 67.35 H 6.14.
(2-Athyl-S-methylbenzofuran-3-methin-)-acetylaceton
(4g)
700 rng (3.73 mmol) 2, 373 mg (3.73 mmol) frisch dest. Acetylaceton, 2 Tropfen Piperidin und
3 Tropfen Eisessig werden in 10 ml Benzol 4 h am Wasserabscheider erhitzt, abkuhlen gelassen.
Die benzolische Losung wird dreirnal mit halbkonzentrierter Natriumchloridlosung gewaschen,
uber Natriumsulfat sicc. getrocknet und das Benzol i. Vak. entfernt. Nach Kratzen mit einem
Glasstab kristallisiert das Reaktionsprodukt nach 3 d aus und wird noch zweimal aus 70 proz.
Athanol umkristallisiert, bldgelbe Kristalle. Ausb. 693 mg (69.7 %); Schmp. 66'. - IR (KBr):
(6)= 249 (15 200), 288 (7 000), 327 nm
1698, 1645 cm-l (C=O). - UV (Methanol):
(7 700). - C17H1803 (270.33) Ber.: C 75.53 H 6.71; Gef.: C 75.48 H 6.58.
La,
Anschrift: Prof. Dr. R. Neidlein, I m Neuenheimer Feld 364, D - 6900 Heidelberg.
[Ph 9041
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Pharmazeutische Biologie - 1: Cytologie, Genetik, Physiologie - von E. Reinhard, unter Mitarbeit von J. Schultz, 208 Abb., 50 Tab., XIII, 337 S., Preis DM 49,-, Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft mbH, Stuttgart 1978.
Die Approbationsordnung fur Apotheker von 1971, besonders aber die damit zusammenhangende Erstellung eines Gegenstandskataloges fur die schriftliche P r ~ u n ghaben zu einer Neuorientierung pharmazeutischer Facher gefuhrt, von denen die Pharmakognosie durch Einbeziehung der
allgerneinen und systematischen Botanik, aber auch durch die notwendig gewordene Vermittlung
von biologischem Basiswissen (Cytologie, Genetik) besonders beruhrt wurde; Hand in Hand damit
ging die Umbenennung des Faches in Pharmazeutische Biologie, die heute nicht rnehr als bbDe
pharmazeutische Botanik oder gar als Drogenmikroskopie aufgefai3t werden kann.
Wahrend die neuen lnhalte des Faches ziemlich rasch und weitgehend in den praktischen und
theoretischen Unterricht aufgenommen w u d e n (Ausnahmen bestatigen die Regel), blieb das Angebot auf dem Gebiet der Lehrbucher bisher davon unberiihrt oder doch unbefriedigend. Diese
Situation hat sich nun mit dem Erscheinen des vorliegenden Bandes 1, der sich mit den Grundlngen der Pharmazeutischen Biologie beschgtigt, schlagartig geandert. Denn hier sind alle TendenZen, dem Fach eine breitere Basis zu geben, ohne dabei die fur den Pharmazeuten wichtigen Belange aus dem Auge zu verlieren, voll berucksichtigt. Nicht nur der Studierende, selbst der ausgebildete Pharmazeut wird von der Fulle der Beziehungen iiberrascht sein, die zwischen biologischen
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Grundbegrffen und Arzneimittelwirkung existieren; beispielhaft seien, um einen kleinen Einblick
zu geben, erwahnt:
Aufbau der Bakterienzellwand - Antibiotica; Endoplasmatisches Retikulum - Biotransformation von Arzneimitteln; Enzyminduktion - Arzneimittelgewohnung; Reizleitung und -ubertragung - Beeinflussung durch Arzneimittel; mitochondriale Proteinbiosynthese - Antibiotica;
Genanomalien - Kranheitsbilder; Lysosomen - Abbau zellfremder Stoffe.
Das Buch wendet sich vorwiegend a n Studierende der Pharmazie, denen es vor allem fur den
ersten Priifungsabschnitt als geradezu ideale F'riifungsvorbereitung empfohlen werden kann. Die
Hervorhebung wichtiger Begriffe in Fettdruck sollte h e r noch zusatzliche Unterstutzung geben,
selbst wenn sie beim erstmaligen Lesen vielleicht eher abschreckt. Der didaktische Aufbau ist geschickt und gekonnt; stets w i d vom AUgemeinen behutsam zum Speziellen iibergeleitet (allgemeiner Zellbau / Zellorganellen), was vor allem im Kapitel Genetik ganz uberzeugend gelungen ist
(Begriffsbestimmungen / cytologische Grundlagen / molekulare Grundlagen / Mutationen). Auch
der Abschnitt Physiologie ist im Aufbau aufierordentlich konsequent und durchdacht abgefaat;
gelegentlich wiirde man sich hier mehr Hinweise auf die Korrelationen Biochemie / Morphologie
wiinschen, um so den leicht abstrakten Tonfall besonders im Kapitel ,,Grundziige der Stoffwechselphysiologie" zu vermeiden (z. B. Hinweise auf besondere Anatomie bei C4-Pflanzen). Gerade
der Abschnitt Physiologie wird dem Studierenden auch im 2. Studienabschnitt noch von groaem
Nutzen sein. Daruber hinaus kann das Buch aber auch jedem Apotheker zur Wissensauffrischung
ganz besonders empfohlen werden. Hierzu mochte ich einen kleinen Test vorschlagen: Kennen
Sie Begriffe wie Mykoplasmen, Teichonauren, SAT-Bereiche, Lyosomen, Plasmide, Chalone?
Konnen Sie zwischen Transduktion, Transformation, Transkription und Translation unterscheiden? Das ausfuhrliche Register des vorliegenden Buches enthalt die Seitenzahlen zu den eben
genannten Begriffen.
Die Unterstutzung des Textes durch Abbildungen ist quantitativ sehr gut, qualitativ recht
unterschiedlich. Einige elektronenmikroskopische Aufnahmen werden dern Anfanger vermutlich
wenig geben (Abb. 4 9 , 6 2 , 63); einige schematische Abbildungen sind didaktisch vorziiglich (Abb.
73, 166). Die orgfdtige Redigierung lief3 kaum noch Druckfehler stehen.
Zweifellos hat Reinhurd mit diesem Buch Mabstabe fur die weiteren Biinde gesetzt. Man darf
gespannt sein, wie weit es seinen Kollegen gelingen wird, bei vergleichbar knappem Umfang die
Fiille an Information ebenso didaktisch geschickt unterzubringen.
M. Wichtl, Marburg/L.
[B 8521
Erkrankungen durch Arzneirnittel, 2., iiberarb. Aufl., herausgeg. von R. Heintz, 75 Abb., 60
Tab., X1, 625 S., Reis DM 148,-, Georg Thieme Verlag, Stuttgart 1978.
Das Ziel der Autoren war es, sachliche lnformationen iiber klinisch wichtige Arzneimittelschaden zu geben. Der Titel des Buches, der insbesondere den klinischen Anspruch heraushebt, konnte
leicht irrefiihrend sein. Denn das vorliegende Buch ist fur die Hochschullehrer der Pharmazie und
Medizin, fur die Studenten dieser Facher, f& praktische k z t e und Apotheker gleichermaaen von
Interesse.
Es stellt eine ganz ausgezeichnete und vollstindige Beschreibung der fur die praktische Therapie relevanten Arzneimittelnebenwirkungen dar. Es handelt sich nicht um eine langatmige Aufzahlung von unerwiinschten Wirkungen. Die einzelnen Beitriige sind im Gegenteil sehr interessant,
ansprechend und leicht lesbar verfaBt, wobei natiirlich auch die personliche Ekfahrung der Autoren im Umgang mit Arzneimitteln ihren Eingang fmdet. Doch werden durch umfangreiche Tabellen und relativ ausfuhrliche Literaturangaben Vollstandigkeit und Objektivitat gewahrt.
Die Autoren haben mit diesem Buch in hemrragender Weise ihr gestecktes Ziel erreicht. Das
Buch kann allen empfohlen werden, die sich in irgendeiner Weise mit Arzneimittelwirkungen zu
befassen haben.
J. Krieglstein, Marburg
[B 8591
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schultz, xiii, 337, 1978, 1cytologie, biologia, physiology, mbh, unter, pharmazeutische, stuttgart, preis, reinhard, abb, 208, tab, mitarbeit, genetika, von, wissenschaftlicher, verlagsgesellschaft
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