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Phosphorsure und Arseniksure.

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Phosphoraiiure iind Arseniksaure.
187
phordarn f und Spuren von phosphoriger Saure enthaltende
asser init den1 Inhalt des zweiten Fliischchens
vereinigt, durch gelindes Erwarnien der Mischun Phosphorsilber gebildet, und die ganze Lssung mit k o n i swasser versetzt abgedampft. h d e m man schliesslich as
entstand‘ene Chlortldber abfiltrirt, hat man eine reine
saure Losung von Phosphorshre, beziehungsweise von
phosphorsaurem Ammoniak, in welcher durch Zusatz
von Rmmoniak und schwefelsaurer Magnesia die Phosphorsaure quantitativ bestimmt und auf Phosphor berechnet werden kann.
In Fiillen, wo durch llingere Beriihrung der Phosphor enthaltenden Stoffe niit Luft die Bildung von phosphoriger Saure statt fand, kann auch diese noch nachgewiesen und bestimnit werden, wenn die betreffende
Fliisaigkeit in dem Xlitscherlich’schen Apparate init
SchwefelRiinre und reinem Zink so lange erwarmt wird,
als das sich entwickelnde Wasserstoffgas noch Phosphorwasserstoff mit sich fiihrt, welches dann zur Fixirung
dcs Phosp!iors in salpetersaure Silberoxydlosung geleitet
wird. (Ann. der Chem. u. Phavm. X X X V I . 214 - 220.) G .
It
b:
Phosphorsinre und drsenikshure,
Wahrend man bisher die Umwandlung dcr dreibasischen Phosphorsaure in die l’yro - uiid Metaphospliorsawre nur durch Gliihen ihrer neutralen oder saiiren
Salze hervorbrachte, haben jetzt L. H u r t z i g und A.
G e u t h e r cine hlctliode angcgebenj nach welcher man
auch auf nassem Wege aus der gewohnlichen Phospliorskure die Pyrophosphorslure darstellen kann. Digerirt
man nlimlich das gclbe Silbersalz mit uberschiissiger
wiisseriger c-Phosphorsiiure, entfernt die im Filtrate beim
Eind:tmpfcn sich sbsetzenden Krystalle und iibergicsst
den zuruckbleibenden zahen Syrup init Aether, so scheidet sich ein weisscs krystallinisches Pulvcr ab, welches
mit Wasser behandelt unveriindert bleibt und alle Eigenschaften des pyrophospliorsauren Silberoxyds zeigt. Uei
der Bildung des pyrophosphorsauren Silberoxyds aus
dreibasischem phospliorsaurem Silberoxyd ist das krystallirte saure Salz von der empirischen Formel ZAgO, HO
PO5 als das verrnittelnde Qlied zu betrachten. Dasselbe cntsteht zuerst, indem 2 Atome dreibasinches gelbes Silbersalz sich mit 1 Atom dreibasischer Phosphorsaurc rerbinden 2 (3 A g o
PO5)
3 HO, PO5 =
+
+
+
I’liosph oi*siiwe tcnd Ame )z ilzsiiuw
188
-+
::(2Ag0, HO PO5). Durch weitere vereinigte Einwirkung der Warme und iiberschiissiger Phosphorsaure wird
das Wasser aus dieser Verbindung ansgetrieben, wiihrend
die Yhosyhorsilure vcrbunden bleibt. 3(2AgO, HO
I’W) = 3(2AgO
P05)
3110.
Urn nun fcrner die Uniwandliing der P rophosphorsiiure in die Metaphosphorsiiure zu versuc en, wurde
die Losung des pyrophosphorsauren Silbcroxyds in gemiihnlicher Phosphorsaure der Icinwirkung der WKrme
ausgesctzt. Kach 14 Tagen liatte sich ein krystallininisclier A bsatz eincs graumeissen Salzes gebildet nnd
nus der abgegosscnen syrupnrtigen Flussigkeit liess sich
tlurcli Aether ein weisses krystallinisches Pulver fallen.
Die zucrst ausgeschiedene Verbindung besitzt die empiPO5 und wird durch das
risch6 Formel Ago, €10
Licht ungemein leicht geschwarzt, sonst trber stimmt
ihr Verhalten gegen Wasser, c - phosphorsaures Katron
und beim Erhitzen vo!lkominen mit der durch Aether
nus dcr dariiber befindlichen Pliissigkeit erhaltenen VerLindung iiberein, deren Zasammenfietzung die empirisehe
GPO5 ausdruckt. Iler ZusamFormel 4Ag0, 5110
mcnhang clicser beitlen Verbindungen, sowohl ihrer Zusnrnniensctzung als ihrer Hildunpweise nnch, ist folgenderinaasscn zu erkcnnen : Be1 der Ninwirkung von
gewohnlicher Phosphorsaure auf pyrophosphorsaorcs Silberoxyd wird das Silberoxyd nach den durch die Verliilltnisse naher bestimniten Verwtmdtschaften in die
beiden Siiuren gethcilt, ctwa :
i’(2AgO
PUS)
2(311O, 1’05) = 4(2AgO
P0j)
3(2€1O, PO5) f 2(DAgO 4- PO5).
1% wiirde dann zunkhst freic Pyrophosphorsaure
i
d dreibasisches lhasphorsaures Silberoxyd entstehen;
lctzteres aber rnonientan wiccler durch den Ueberschuss
tler vorhandenen dreibasischen Phosphorsaure, so wio
durch die JV~rinc, wie oben angefiihrt ist, in pyrophospliorsnures Silberoxyd unter Weggang von Wasser verwandelt:
4 (3AgO
PO5) .?HO,POj = 3 ( 2AgO+POj)+3ITO.
Das Endresultat der Einwirkung ware somit Hildung
ron freier Pyrophosphorsaure unter Bildung von Wasser.
Letztere vereinigt eich eben mit einem Atom des ihr
cntsprcchenden Silbersalzes zu der Verbindung ( 2 A g o
1’05)
2110, P05, = 2(Ag0, €10 +P05), welche
sich zum Thcil ausscheidct, zum Theil neben gewohnliclier Phosphorsiiure die Liisung bildet, aus welcher
+
+
+
1
+
+
+
+-
+
+
+
+
+-
-+
l’hosph orJiu ?e
ti
189
,id dvsC>li?iSiit~re.
+-
Aether die Verbindung 4Ag0, 5130
5 P O j absclieidct, welche zu bctracliten ist tlls 2(3Ag0, 1’05
3110,
PO5)
3110, 1’05.
Eine Umwandlung der Pyrophosphorsiiure in ?IletaPhosphors#ure gclang also niclit auf
diese IVcise.
Dchnt man das bei dein phosphorsauren Silberoxyd
angewandte Verfahrcn aucli auf das arsensaure Salz RUS,
so erliiilt inan beiin Eindampf‘en der Liisung ein sich
abscheidcndes weisaes Krystallpulver, welches nach der
Forniel AgO
2 As 05 zusammengesetzt ist und dnlier
keine Analogie mit den phosphorsawen Salzen zcigt.
Diescs Salz stellt cin krystallinisches Pulver dar, iifters
niit einem Stich ins Riithliche ; beiin Trocknen iiber
Schwefelsiiurc wird es vollig blendend weiss und von
kaltcin Wasser langsani, beiin Iiochcn schncller in sicli
losende Arsensiiure und braunes Salz verwandelt.
Dic Ilarstcllung dcs Hydrats der phosphorigen Slure
gelingt leicht, menn man in einer Retorte mit nufgerichteteni EIalse 3 -4eq. krystallisirter Oxalsiiure mit 1 Aeq.
Phosphorchloriir zusammenbringt. In der I M t e schon
findet heftigk Einwirkung statt unter Entwickelung von
Kohlens&urc, Kohlenosyd und SalzsKurcgas. h’achdem
die erstc Reaction voriiber ist, erwnrnit man schwach
im Wasserbnde, indern man einen Strorn trockencr Kohlenslure in die Retortc leitet. Die anfangs sehauniige
Masso vermaiidelt sich nach untl nach in eine klare
Fliissigkeit, die nach den] Erkalteii zu eincr etwas grnu
aussehendcn straliligen 1Iasse erstarrt iind bci der Annlysc zu der Forrncl POS, 3 H 0 fiihrt.
Das Oxyclilarid der arsenigen Saure hofften H u r t z i g und G e u t h e r durch directe Einwirkung von Arsencliloriir und arseniger Siiure darzustellen ; sie erhielten aber Korper mit den Fornieln As C1 0 2 (= AsCl3
+-2 As 0 3 ) und As ClO? 2 As 0 3 (= As Cl3 4 As 0 3 ) .
Hei der Einwirkung r o n YhoRphorsuperchlorid auf masserfreie Arsensiiure entsteht unter Freiwcrden von Cliloras nur Arsenchloriir und Phosphoroxyohlorid nach dein
8chema :
2AsO5 5 P Clj = 2 ASC13 -/- 4 C1+ 5POWl3.
G.
( A m . der Cheni. ti. Plinrm. X X X V , 159-173.)
+
+
+
-+
+
+
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