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Ueber die Bestimmung des Mangans Nickels Kobalts und Zinks.

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Bestimmung des Mungaus, Nickels, Kobalte u. Zinka.
auf folgende Zusatz von Schwefelsaure macht wieder
sammtliches Jod frei (5 HJ
JO5 = 6 J
5 HO),
welches sich in hinzugefugtcm Chloroform mit tiefrother
Farbe auflost. (Ann. der Chem. u. Pharm. X X X L 97-98.)
+
+
G.
Ueber die Bestimmung des Illangans, Nickels, Hobalts
and Zinks.
Mangan, Kickel, Kobalt und Zink werden bekanntlich au3 sauren Flussigkeiten durch Schwefelwassemtoff
nicht gefiillt, wahrend bchwefelammoniiim sie vollstiindig
als Schwefelmetalle niederschliigt. Diese Schwefelmetalle
sind in einem Ueberschuss von Schwefelarnnionium unaufloslich, welche Eigenschaft man fast immer benutzt,
urn das Mangan, Nickel, Kobalt und Zink von den alkalischen und erdigen Basen zii trcnnen. A. T e r r e i l
zeigt jedoch im Nachstehenden, dass die Fallung der erwahnten Metalle durch Schwefelammonium unvollstjinclig
ist, wenn die Flussigkeit Ammoninksalze und freies Ammoniak enthiilt.
Die Mangansalzc geben, wenn sie rein sind, mit
dem Schwefelammonium einen fleischrothen Niederschlag
von Schwefclmangan, welcher in einem Ueberschuss des
Reagens unnufloslich ist., Bei Gegenwart von Ammoniaksalzen geben dic Mangansalze mit Schwefelammoniurn
einen schmutzig - weissen bis hellgelben Niederschlag.
Enthalt die Flussigkeit ausserdem noch freies Ammoniak,
so ist das gefAllte Schwefelmetall schwefelgelb. Alle diese
Niederschlkge braunen sich an der Luft. Der bei Gegenwart von Ammoniaksalzen und freiem Ammoniak erhsltene Niederschla enthalt aber nicht alles vorhanden
ewesene Mangan; enn die abfiltrirte Fliissi keit, welche
f u r c h Schwefelammonium nicht mehr gefal t wird, hinterliisst beim Verdampfen und Oluhen einen Ruckstand
von Mangan, der um so betriiichtlicher ist, j e mehr Ammoniak und Ammoniaksalze vorhanden waren und je
schwefelhaltiger das Schwefelammonium ist. Wenn Inan
einem Mangansalae SO vie1 Ammoniaksalze zufugt, dass
freies Ammoniak keine Trubung mehr darin hervorbringt, so wird das Mangan durch Schwefelammonium
nicht mehr efallt; das Mttngansalz bedarf aber ungefirhr
seines 6Ofac en Gewichts a n Ammoniaksalz und eines
Uebemchusses an Ammoniak, wenn diese Reaction gut
eintreten soll.
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Bestimmung d a Mangans, Nickels, Kobalts u. Zit&.
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Die neutralen oder sauren Niclielsalze werden bekanntlich durch Schwefelammonium schwarz gefallt und
das Schwefelmetall ist in einem Ueberschusse des Fallungsmittcls etwas loslich. E'ugt man zu einer mit uberschiissigein Ammoniak versetzten Nickellosung 2 bis 3
Tropfen Schwcfelan~moniurn, so erhiilt man einen braunen Niedersclilag, der sich augenblicklich wieder auflost,
wodurch die blaue Farbe der Flussigkeit in eine mahagonibraune ubergeht ; bei weiterem Zusatz von Schwefelammonium entsteht der braune Niederschlag neuerdings
und lost sich endlich in eineru Ueberschhsse des Fiillungsmittels.
Die neutralen oder sauren Salze des Kobalts und
des Zinks werden durch das Schwefelammonium vollstandig gefallt; dieses erhalt aber von jenen Metallen
mehr oder weniger in Auflosung, wenn die Flussigkeit
Ammoniaksslze und freies Ammoniak enthielt, wie der
durch Verdampfen der filtrirten Flussigkeit bleibende
Gluhruckstand zeigt. 13ei Iiobalt ist die filtrirte Flussigkeit mahagonibraun
Es ist hier nur von solchen hietallen die Rede, deren
Oxyde in Amrnoniak loslich sind und deren saure Losungen nicht durch Schwefelwasserstoff gefallt werden.
Wenn man bei einer Analyse atis der Anflosung der
shimtlichen gegebenen Rfetalle di9jenigen abgeschieden
hat, welche durch einen Strom Schwefelwasserstoffggas
ftillbar sind, und man will dann das Mangan, Nickel,
Kobalt und Zink von den etwa vorhandenen alkalischen
oder erdigen Basen trennen, so fdlt man jene als Sulfuride mittelst Schwefelammonium. Sehr oft schreitet
man aber mi dieser Fallung erst dann, nachdeni man
vorher die Thonerde, das Eisen und das Chrom durch
cinen Ueberschuss von Ammoniak abgeschieden hat,
welches bekanntlich die Oxyde des llangans, Nickels,
Kobalts und Zinks in Auflosung zuruckhiilt. In diesem
Falle muss man nach dem Zusatz des Schwefclammoniums
ziir Absclieidung der siimmtlichen Metalle (des Mangans,
Nickels, Kobalts und Zinks) als Sulfuride die ammoniakalische und schwefelammoniumhaltige Flussigkeit so
lange kochen, bis sie entfzirbt ist, und dann die Schwcfelinetalle im Gemcnge niit dem niedergefallenen Schwefel durch Filtration abscheiden; oder, noch beeser, die
Flussigkeit zur Trockne verdam fen und den Ruckstand
gliihen, urn den Uberschiissigen chwefel und die Ammo-
!i
22 *
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Plastieche Muese aua Zinkoxyd und Zinkchtorid.
niaksalze zu entferoen, die aufgelost gebliebenen Schwefelmetalle erhglt inan denn als Ruckstand.
Wenn man Mangan, Nickel, Kobalt und Zink in
einer Salzlosung genau bestimmen will, so ist es bei
vorhandenen Ammoniaksalzen nothwendig, die Losung
vorher zur Trockne zu verdanipfen, um jene Salze aus
dem Riickstande durch Gluhen zu vertreiben. (Corn t.
rend. 1857. - Dingl. polyt. Journ. B d . 149. Hej? 4.) B b .
Syanische Zinkbliithe.
Das wasserhaltigc Zinkcarbonat (Zinkbluthe) der
Zinklagerstatten Spaniens, welchem S m i t h s o n die Forme1 3 ZnO
CO?
3 HO giebt, scheint keine bestimmte Zusammensetzung zu haben. T. P e t e r s e n und
X. Voit untersuchten eine Zinkbluthe von Santander bei
Cumillas in Ypanien, welche derbe, homogene Massen
von splitterigem Bruch and rein weisser Farbe bildete ;
der innere Ttieil dieser Masse stimmte in dcr Zusamniensetzung mit detn Xiederschlage tiberein, welcher von
IAe f o r t durch Fallen gleichcr Acquiv:ilente von Zinksalz
und kohlensaurem Natron in der Siedhitze constant er3 CO?
6 HO bestand,
halten wurde und aus 8 ZnO
wahrend die zerschln enen und naoli Verlauf eines Vierteljahres analysirten tiicke Resultate lieferten, die sich
2 ZnO, HO bcziehen liesauf die Formcl ZnO, CO2
sen. (Ann. der Chem.'u.Pharm. XXXII. 48 - 50.) G .
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8
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Ileber die ylastische Nasse ans Zinkoxyd nnd Zinkehlorid.
Seit einiger Zcit beziehen Munchener ZtthnLrzte aus
Paris einen Zahnkitt *), der erhsrtet eine blendend wcisse
Farbe besitzt und eine sehr bedeutende Harte erlangt.
Man bezieht denselben nicht als eine fertig gebildete
Masse, die nur in den Zahn gebracht werden darf, sondern die Zahnkittinasse wird unniittelbar vor der Anwendung erst geniischt ; zu diesem Zwecke besteht dieselbe
1) aus eineni weissen zarten Pulver, imd 2 AUS einer
klaren Flussigkeit, welehe, durch Mischen in orm eines
Teiges gebracht, den Zahnkitt bilden.
F e i ch t i n g e r hat eine Analyse dieses Zahnkittes
b
*) Vergl. auch diese Zeitschr., Bd. 95, 168 u. 361; Bd. 96, 282;
neu ist der Zusatz von Glaepulver.
R.
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