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69
pcctische Siiure
gummiartige Substanz
Pflanzenleim
Stiirkmehl
Bitter oder gefiirbtes Snbalkaloid
Hartham
Weichhan (griipesJ . . . .
Wachs .
. . . . .
Faser, eine Sdure eigner Art.
.
Gran
173
21
5
59,25
70
90
.
. . . . . . .
.
.
.
G
.
o
1s
Bemerkenswerth scheint mir unter diesen Educten daa
Biller, es glick dem aus den Chinarinden gewonnenen anffallend durch Geschmack und chemisches Verhalten - auch
das Hartfiarz , wegen der Eigenschaf't in weingeistiger mit
Hgdrochlorsaure versetzier Aufliisung das Papier cochenill-
rolh zu firben, \va9 jedoch von dem angessuerten Absiid
der blossen Rinde ebenfalls geschieht *).
Cheniiscbe Untersuchung des Semen Achilleae nobilis (Saniens der Edlen Schaf'garbe) ;
yon
Dr. L. F. B I
e
y
in Bernburg.
-
Eei Gdegenheit der RIittheilung meiner Untersuchurig
der Schafgarben Wurzel ( H a d AchiZeae MiZZefoOlii) in
-
*) Bekanntlich hat auch B r a c o n n o t die'kinde von Pinus sy2-
Er fand darin einen mit Alkalien sich
rothenden Farbstoff, etwas Gerbestoff, siisse MateSie, Spuren von Stlrkmehl, etwas GaUertdure und gallertsauren
Kalk (Journal de Chirn. mid. I. 811).
d..Red.
uestris untersncht.
70
n01nmsdorp.9 N . J. d. Pharmacie BJ. XVI. St. 1. und der
folgenden Theile dieser Pflanze sprach ich es aus, wie wiinschenswerth es wiire, wenn phytochemische Untersuchungen
auf verscbiedene Theile einer Pflanze, und dann wiederum
auf ganze Genera voii Pflanzen ausgedehnt wiirden.
Eine
Gelegenheit, welche sich mir darbot eine hinlangliche Menge des Samens, des Krautes und der Bliiihe von der Edeln
Schafgarbe, Achitlea nobilis , frisch gesammelt utld gut getrocknet durch meinen Freund H o r n u n g in Aschersleben
zu erhalten habe ich zur Fortsetzung jener Untersuchungen
auf die verschiedenen Theile dieser nahe verwandten Pffanzenspecies henutzt.
,
,
,
Botanische Besckeibung.
Die Pffanze, von welcher dieser Samen abstammt, isf
2. Ordnung der 19. Klasse des
LinnCschen Systems PoZygumia superJua , Syngenesia und
zur 55. Ordnung der 10.Klasse, DicotyZedones Corymbiferae des natiirlichen Systems gehijrt.
Die Wurzelbliitter sind 3Fach gefiedert, gespalfen; Stengeltliitter doppelt gefiedert, gespalten; Abschnitte linienformig-flach, fast geziihrit, am Stiele gefliigelt, gezGhnt.
?
Doldentraube zusammengesetzt.
Eine ausdauernde Pflanze, in bergigten Gegenden Deutschlands hzufig, zunial
des siidlichen, auch des iibrigen mittlern und siidlichen Enropas. Das Kraut, und besonders die Blumen, sind von durchdringendem, zugleich angenehmeren campferartigem Geruche,
Achilles nobizis, welche zur
,
als hei der gemeinen Schafgarbe. Sonst waren Kraut und
BIiithe auch officinell.
Die Samen haben vie1 AeMichkeit mit deaen der gemeinen SchaFgarbe.
Bestimung der Feeuchfigkeit.
500
Theile des Samene hinterliessen nach dem vorsichti-
gen Austrocknen noch 440 Theile, enthielten mithin arif
1000 Theile 120 Theile Feuchtigkeit.
Bestimmung friichtiger Theile.
Uiizen des Samens einer Destillation mit Wasser unterworfen gaben 16,o Gran an Oel, w a r e n d das .destillirte
Wasser noch 6,o Gran an Oel hielt, wie durch einen Versuch
iiber die ilufloslichkeit des Oeles in Wasser gefunden wurdc.
Die Farbe dieses Oeles wsr gering geltlich, fast weiss,
die Consistenz dick, butterPhnlich, von durchdringendem
campferartigem Geruche und starkem aromatischen , etwas
bitterlichem Geschmacke.
Spec. Gewicht 0,970 ;. Aether,
Alliohol, fette und andere iitherische Oele iiahmen es
schnell auf.
Aetzammonialr - und Aetzkalifliissigkeit gaben flussiges
Liniment damit, Schwefelalkohol gab milchigte Fliissiglieit,
Kreosot nahm etwas yon delu Oele auf. Wlssrigte Chlorlasung gab eine milchigte Fliissigkeit ebenso Bromlosung,
welche dabei die rothe Farbe einttiissie. Jodin gab keine
Fulmination, bildete aber eine harzige Masse, die beim Zusatz yon destillirtem Wasser sich absonderte. Mit concentrirter Schwefels%u-e gab es eine dickliche Harzmasse, von
rothhrauner Farbe, die beim Hinzukommen von Wasser als
ein weiches Harz, von aromatisch bitterem Geschmacke, sich
ausschied. Mit rauchender Salpeterslure gab es ein bitteres
Weichharz, von widerlichem Geschmack.
Das wassrige Destillat rothete Lackmus sehr schwach,
Mit Kali gesiittigt abgedunstet und dann mit SchwefelsZiure
der DestiUation unterworfen, wurde eine geringe Menge
ameisensiiurehaltige EssigJure erhah en, deren Menge auf
1000 Gran n u r 0,34 Gran betrug.
An Schwefelgehalt wurden durch die Reagentien nur
schwache Spuren bemerkt.
24
,
,
,
,
72
PrCfmg des wa8sr&n duszugs.
Das von der Destaation zuriickgebliebene verdiinnie
wvlssrige Extract wurde mit Eeagentien gepriift.
Die Farbe desselben war hellbraun ziemlicll Mar, von
krautartigem G t s t ~ c Lund sehr bitterem Geschmack.
Essigsaurek Baryt : gab geringen weissen Niederschlag.
Essigsaufea Blei : starken gelbbraunen Niederschlag.
Gallustinctur : sehr geringe opalisirhde Trubung.
Salzsaures Eisen : griinlich grauen Niederschlag.
Salpetersaures Silber : starker1 rothbraumen Niederschlag.
Salzsautes Quecksilberoxyd : gering schmutzig - grauen
Bo dens’atz.
Sauerkleesaores A&moniaik : weissen Bodensatz.
Platinsalz : stark braunen Niederschlag.
Goldsalz : metauische Reduction.
Alkohol hellte die Triibung des Delrokts aufj Jodlinctur
war ohne Wirkung. Bus dieser Priifuiig l l s s t sich die
i
Exti-activstoff, Gerbstoff, Gummi,
Gegenwart ~ o i bitterm
Harz mit 8alzSaurefr und schwefelsauren Kalksalzen folgem.
,
-
Behandlung mit kaltem Wassm.
1000 Gran des Samens wurden zerstossen, rnit destillirtem Wasser anhaltend durchgeschuttelt , und einige Tage
lang mbcerirt, diese Operation bis zur Erschapfung des Samens wiederholt , ner Riickstand ausgepresst, die ausgepresste mit der iibrigen Flussigkeit a t r i r t und abgedunstet.
Es wurde ein dunkelbtaunes Extract efhallen welches nach
dem Auelrocknen wieder Feuchtigkeit anapg, einen krautartigen , gering aromatischen Geruch und bitterh Geschmack
besass. Ueber der Flamme erwarmt, bltihete gs sich biark
a d , unter widerlich brenzlichem Geruche gab eiiie leichte
ICohle iind wenig salzig schmeckende , meistene erdige Asche.
,
-
,
73
Aether urd Alkokol liislen YOU E x t r a c k nichts auf- In
Wasser $el& setzte sich ein Bodensah ab, der nach, dem
Auawaschea das Verbalten des, I'flanzeneiweissstoffes zeigte
find qur i8,o Gran betrug.
Die Extractliisung gab mit Gnlluatinct u1: rotllich -graum
Niederschlag ; mit oxalsaurem Animsniak zimmtbraunen Niederschlag j mit salzsaurem Eisenoxyd grauen Niederschlag j essigsaurem Eleioxyd stark grau-braunen Niederschlag ; Barytsalz
geringen weissen in Salpetersxure nicht loslichen Bodensatz ;
Silbersalz und JodliSsung keine Reaction; salzsaurem Quecksilberoxyd wolkigen Niederschl'ag.
Die Extract solution ward mit U o h d versetzt, wodurch
ein Niederschlag erfolgte, der gesammelt und getrocknet von
brauner Farbe erschien, in Wasser sich leicht liiste, dagegen unliislich in Weingeist w a r , keinen Gerucl und einen
schleimigen G e s c h a c k besass, in der Flainme sich aufbllhele u n d eine erdige Asche gab. In der LBsung bewirlrten
Gallustinctur, Kalkwasser und Quecksilberoxydsalz wolltige
KiederscM2ge. Es wurden i g Gran a n Gummi erhalten. Mittelst Eisenlcsung w&de der Gerbsfoff abgeschieden, und 6,o
Gran Eisen grauftillenden Gerbstoffs erhalten. Das iibrige
Extract betrug 100 Gran und w a r bitteres Extract.
Behandlung nait h e i s s m Wasser.
D e r Rickstand an Samensubstanz von dec Extraction
mittelst kaltem Wasser-yurde durch lcockendes Wasser ausgezagen, so lange dasselbe noch etwas auQdste, dann aubSie gab
gepresst und die Hare Extracthriihe ahgeduristet.
I 02 Gran eines nicht hygroscopischen Extracts,
welches
leicht zerreiblich, von hellbrauner Farbz und yon schkimigbitterin Geschmeck war., dem Extracte der gemeinen Schafgarbe Shnlich, Aether nahm davon: nichts auf. Alkohol
zog ein gelbbraunes Harz aus, +OK bitterlicitem Geslchmacke,
an den ZIhnen klebend, mit heller, nicht rusaender Flamme brennend utid wenig salzig schmeckende Asche hinterlassend; Aelher sowohl als Ptherische Oele losten davon
auf; Aetzammoniak etenfalls ; concentririe Essigsture und
Salpeterszure losten davon auf; mit Wasser- verdiinnt , entstanden milchige Triibungen.
Das Gewicht dieses Stoffs
betrug 15,o Gran, der als in Aelher und ttherischen Oelen
Iiisliches Hartharz zu betracliten ist.
Das vom Alkohol nicht aufgenommene wtssrige Extract
gab, in Wasser gelost mit Reagentien folgende Erseheinungen.
Oxalsaiires Ammoniak : gering weissen Niederschlag.
Salzsaures Eisen : schmutzig -grauen Niederschlag.
Platinliisung : braunen Niederschlag.
Silbersalz : sehr geringen Bodensatz.
Der Gerbstoff, mit Eisen gefsllt, betrug $0 Gran.
Das ruckstgndige bittere Extract rnit salzsaurem K d i
und schwefels. Kalk wog 182,o Gran.
,
,
,
Behandlung mit AZkoRoZ.
,
Die Samensubstanz welche Yon der Behandlung mit
kochendem Wasser zuriickgetlieben w a r , wurde der Einwirkung des koctenden Allrohols ausgesetzt, bis dieser nichts
mehr auszog die Tinctur sodann abfillrirt und abgedunstet.
Es blieben g,o Gran an Pbyllochlor zuriick, von gewohnKcher Beschaffenheit und ohne weitern Hinterhalt an irgend
einem andern Stoffe:
,
Behanddung mit Aefher.
Die durch Alkohol erschSpRe Portion des Samens
wurde nunmehr mit Aeiher digerirt j die Ptherisehe 'Tinctur
gab nach dem Abdestilliren 5,o Gran eines grunen Stoffes,
der nur aus Phyllochlor besfand.
Extraction mit Sah&ure.
Nach der Erschiipfung durck Waaser, AlkohoI und
Aether war ein Riickstand von 270 Gran Samensubstanz
hinterbIieben welcher rnit destillirtem Wasser unter Zusatz
von zwei Drachmen SalzsB'ure ausgekocht wurde.
Die erhaltene auf ein DrittheB eingedunstete filtrirte
Extractbriihe ward einige Stunden bei Seite geslellt. ES
soriderte sich wahrend der Zeit ein Brtunlicher Niederschlag
ab, der nach dem Auswaschen und Trocknen folgendermaassen sich verhielt :
Farhe hellbr%mlich, Geschmack schleimig. In Aether
,
und Alkohol nicht IGsIich, in Wasser leichtloslich.
Jodtinctur gab brSunlichen Niederschlag.
Gallus t inctur
Quecksilberwblimat wolkige NiederschlPge gebend.
Kalkwasser
In der FIamme sich aufbIBhend, eine erdige Asche
gebend.
Der Stoff ist alp kiinstliches Gummi zu betrachten,
dessen Menge 65,o Gran beirug.
Die saure LGsung gab bei der Sgttigung mit Ammoniak
einen grau -gelben Niederschlag , weder in Aether, noch
Alkohol liislich, dagegen leicht in Wasser, und damit eine
dickliche Liisung gebend, die sich nicht filtriren liess. In
derselben bewirkte:
Kalkwasser starken Niederscldag ;
Quecksilbersublimat wolkigen Bodensatz ;
Gallustinctur flockigen Niederschlag ;
Essigsaures Bleioxyd wolkigen Niederschlag ;
Oxalsaures Ammoniak Niederschlag.
Dieser Niederschlag ist ebenfalls als kiinstlichea Gummi
anzusehen, sein Gewicht w a r g5,o Gran.
t
Behandlung mit detzkali.
Die durch SalzsPure ausgezogene Samensubstanz, welche
gut ayegewaschen a n d getrocknet w a r , w a d e mit einer
vadiinnten JZsung ."yon Aetakali- in Ii'asser ubergossen und
ziim Sieden erhilzt
die dunkle Extractbriihe abgeseihet,
das Ungelijste nochinals mit ,Wasser ausgekocht beide Fliissigkeiten vereinigt und abgtdunstet. Es wurde ein dunkelbraunes Extract echalten welches keine ausgezeichnete Eigenschafieri besass und als firbender Extractivstoff betrachtet werden muss. Seine Menge Betrggt 80,o Gran.
,
,
,
Y e T a 8 c h Y n g.
500 Gran des Samens wnrden vorsichtig eingesschert,
es wurden 7 0 Gran Asche erhalten, die init Wasser ausgckocht wurde ; dasselbe 1Bste indess nus I,O Gran schwefelsauren Iialk und salzsauren Kalis.
Es
D e r Riicltsfand murde mit Salzsiiure behandelt.
blieb eiu weisser Riickstantl von 20,o Gran Eiieselerde.
Die salzsaure Auflijlsung enthielt : Kalk, Talkerde und
Eisenoxyd, zusammen 43,o Gran.
Weitere Yersuche auf Absonderung reinen Bittersfoflea
und allEaloiclz'scha Stoflea.
Urn den Bitterstoff des bittern Extracts wo moglich rein
abzuscheiden, wurde, nach Professor P e r e t ti's in Rom Angabe ein wiissriger Auszug mit gereinigter Thierkohle versetzt, auf die Halfie eingekocht, filtrirt, die ICohle ausgewaschen , dann nach dem Trocknen mit Alkohol extrahirt
und verdunstet.
Es wurcle ein geibes Extract erhalien, welches bei der
Behandlung mit Wasser etwas Harziges zuruckliess.
Die wlssrige L6sung gab nach dem Abdunslen ein gel-
,
beg Extract VOn:wlrr Literem Geschmack, dabei eigent18rmlich nach der Pflanze sclmeckend.
Ueber der Flamme erhitzt, verbrannte es unter empyr e m a t h c h e n Gerueh, zeigte dabei nur kprze Zeit 1 eine
M i e Flamme hinicerliess wen& erd2ge Asche. Gegen Reagentien zeigte dasselbe Folgendes Verhalfen.
Essigsaures Bleioxy d : geringe Tnibung.
Silberoxydsalz: erst nach -zwijlf Stunden Bildung eines
riithlichen Niederschlags.
Gallustinctur : geringen wolkigen Bodensatz.
Salpetersaures Quecksilber : geringen Niederschlag.
Andere Reagentien blieberi ohne Einwirkung.
Auf jeden Fall ist Jieses EXtrdct als ein von fremdartigen Theilen, als firbendem Extractivstoff, Gummi, Gerbstoff, befreiter reiner Bitterstoff zu betrachten, dessen Menge, auf diese Weise erhalten, freilich sehr gering auefiel.
Obgleich die Gegenwart eines alkaloidischen St oE'es
nicht verinuthet werden konnte, so durfte doch ein besonderer Versuch nicht nnterlassen werden , weshalb denn eine
ansehnliche Portion der wiissrigen Abkochung, die alles
KrPftige enthielt , mit essigsaureni Bleioxyde versetzt wurde.
Die Fliissigkeit wurde voin Niederschlage getrennt,
durch dieselbe ein Stroni Hydrolhiongas geleitet, nach Zersetzung des Bleigehalts filtrirt und mit reiner Tallrerde gekocht , der Talkerde - Niederschlag gesamlnelt getrockmt,
mit Alkohol ausgezogen und die geistige Tinctut behutsaru
abgedunstet. Es wurde indess nur harziges-Extract niit essigsaumw Tallrerde erhalten.
Das durch essigsaures Bleioxyd erhaltene PrIcipitat
ward mit destillirtem Wasser angeriihrt, durch Hydrothiongas zersetzt und ebenfalls in gelinder W k m e verdunstet,
doch nichts Ton einem Alkaloid erhalten.
Ein The2 des durch essigsaures Blei erhaltenen Nieder-
,
schlages wurde nach der Abscheidung des Bleigehalts gelinde
verdunstet und so eine brzunliche eyrupsartige Masse erhdten, von saurem Geschmack.
Durch Reagentieupriifung wurde ein Ralkgehalt gefunden, der mit einer Losung von Oxalsgure abgeschieden
w u d e . Urn jeden Hinterhalt von dieser S u r e zu entfernen, wurde ein wenig Kalkwasser zugesetzt, fillrirt, mit
Thierkohle gekocht, mit Alkohol ausgezogen und abgedunstet, und so eine gelbe syrupsartige Masse von eaurem
Geschmack dargestellt die mit Kupferammoniak eirien hellgriinen Niederscfilag gab
Goldlasung metallisch reducirte,
mit Kalk ein zerfliesslickes Salz gab, urid also wohl fiir
Aepfelsture 6ehalten werden darf.
,
R
In
1000
,
e
s u I t a t e.
Graaen des Samens sind demxiach enfhalten:
Gran
2,OO
Btherisches Oel
Schwefel
Spuren
ameisensaurehaltige Essigsaure
0,34
Pflanzrneiweiss
l8,OO
Gummi
19,oO
eisengraufdlender Gerbstoff
6,OO
eisengriinfallender GerbstoE
5,OO
bitterer Extractivstoff rnit Kalk und Kalisalzen und Aepfelsaure
288,O
in Aether und iitherischen Oelen Kdiches Rartharz
S0,O
Phyllochlor
28,O
diirch Behandlung
kiinstliches Gummi
,
80,o mitSalzsauf&bender Extractivstoff
lrn7O re erhalten.
Pflanzenfaser
240.00
Feuchtigkeit
120,m
23,G
Verlust
loo0,lO.
. . . . .
. . . . . .
.
. . . . .
. . . . . .
. .
. . .
. . . . .
. . . .
. . . . .
. .
. . . . .
. . . . .
. . . . . .
1
79
$C
h t B~sf a I g e r u n g e n.
Die griinIich -gelbe FGbung des Samens wird von PhgllochIor und Harztheilen bewirkt, die lusseren HiiBen scfiefen such meist den Bitterstoff zu enthaIten, daa Samenmark
dagegen Eiweissstoff und gummige 1u w e .
Der Geruch ist vom eigenthiimlich campferartig riechendem gtkerischen OeIe abhsngig.
Der geringe Schwefeelgehalt findkt sich wahrscheinlicli
im Eiweissstoffe.
Ein Gehalt an scharfexi Stoff konnte weder bei der Destillation, noch bei der Zerlegung der durch Exfraction gewonnenen StoEe gefunden werden, auch liess sich derselbe
dem Geschmacke nach im frockenen Samen gar nicht vermuthen. Um Versuche mit ganz frischen Samen deshalb anzustellen, fehlte es mir noch an Gelegenheit.
-
Vergleichung mit den Bestandtheilen des Samens non
der gemeinen Schafgarbe.
Im Ganzen genommen findet man vie1 Uebereinstimmiing hinsichtlich der Zusammensetzung zwischen den Sainen
der gemeinen Schafgarbe und denen der edlen Schdgarbe.
Es fiiidet sich in beiden iitherisches Oel, das auch einander nahe kommt, mehr davon bei der edlen Schafgarbe,
dagegen enthslt das Destillat dieser weniger Essigdure.
Schwefel findet sich in gleich unbedeutenden Mengen
hei beiden.
Phyllochlor ist nur wenig mehr in der edlen Schafgarbe
vorhanden, dagegen sind in der andern Harztheile wenigrr.
Wlhrend in der gemeinen Schafgarbe mehr gummige
Theile vorwalten, sind in der edlen mehr bitteres Extract
und Spfelsaure Salze iiberwiegend.
Des Eiwebsstoffes ist lnehr bei der gemeinen, als der
edlen Schakarbe.
80
An giinimigen Stoffen, welchei durch Sdzsiiure und
Aetzkali aufgenoinmen kommen skh beide ziemlich nahe,
doc4 fnden sich diese Stoffe i n der gemeinen Species mehr,
als, modificirtes Gummi, als Kleberstoff und Phgteumacolla,
dagegen in der edlen mehr das Gummi in gewiihnlicher
Art ausgebildet ist, doch sind unsere Kenntnisse der Art
und Weise derjenigen Veriinderungen, welche die PBanzenstoffe durch Einwirkung*>der energischen Auflijsungsmittel
erleiden, noch keineswegs so vollkommen, a l s dass mansicher sasen konnte
solche Modificationen wiiren in der
Pflanze selbst begriinrtet.
An FaserstofF ist die gemeiiie Species der edlen sehr
iiberlegen, dagegen diese reicher a n adoslichen Theilen.
Die Faser giebt l e i m E h h c h e n i ruehrfadie Bestandtleile bei der genieinen, als bei der edlen Species: Jenn
wzhrend die gemeine Salzsxure, Kohlenslure, Kali I Kalk,
Tallrerde
Thonerde Kieselerae und Eisenoxyd enihllt,
wurde i n der Asche der edlen Species nur Schwefelslure,
Kali Kieselerde und EisenSalzsiiure, Kalk, Talkerde
oxyd aufgefunden.
An.Wassergehalf koinmen sich beide Art en fast gleieh.
,
,
,
,
,
,
Uebel: eine hesandere Substanz, welche von
den Blumee yon Melilotus of ficinalis Willd.
erhalten wurde ;
vom
Apotheker F r . P o n t a n a
ma Laciee.
(Gazzetta eclettica d i 'Farmncia 1833. 196.)
E h e Quantitst mit Sorgfall geirockneter und zwei Jahre
lang in einem verschlossenen Krystallglase verwahrter Blu-'
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