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Convulsionen reizte, verliess niemals den Nerven, urn in
den Drath des Galvanometers iiberzugchen dessen Enden
die Oberfltche des durchschnittenen Muskels beriihrten.
Endlich liess ich den Muskel unberiihrt, durchzchnitt den
Xerven und verband die Enden niit den PlatinblEttchen des
Galvanometers; der electrische Slrom der SBule bewirkte in
diesem Fall nur sehr schwache Convulsionen und eine fast unmerkliche Abweichung der Nadel. Ich musste jetzt auf meine
letzten Resultate iiber die pneumogastrischen Nerven zuruckkommen, und indem ich sie mit aller maglichen Vorsicht
wiederholte, fand ich jetzt, dass kein Strom in diesen Neryen sich zeigte, und dass er von fremden Ursachen herriihren muss, wenn er sich zeigt.
Es existiren also electrische Zustgnde in den lebenden
Organen, von ihnen hBngen aller Wahrscheinlichkeit nach,
die Secretionen a b j aber kein bekanntes Mittel zeigt uns,
durch welche Organe sie fortgehen und hervorgebracht werden. Diese Electricitiit ist uns durch die Organisation verborgen. Beim Zitterrochen muss man das Geheimniss suchen,
da ist gewiss eine grosse Entdeckung zu machen.
,
,
Bemerkung iiber die Befruchtung der
Aroideen ;
vom
Akademiker v. Martius
in Miinchen.
Auszug aus der betan. Zeitung 1831.
Unter den Pollen von PhiZoodendron cannaefoZium bemerkt
man eine grosae Menge durchscheinender mit undurcksichtigen pyramidalen Spitzen vereehener Kryatalle
fast von der
,
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Grijsse der Pollenliijrner. Man konnte nicht untersuchen, ob
sie einem Pffanzenstoff angehijrten oder einer Salzverbindung.
I n den Antheren fanden sie sich nicht.
Vielleicht werden sie vom mtnnlichen Kolben abgeschieden und es ist ein
solcher eigener Stoff bei der Befruchtung mehrer Aroirleen
nijihig besonders bei den Galtungen Pothos, Arum, CaZadium,uud Phidodendron. Bei der Iieife der Antheren ntmlich fliesst aus dem Spadix derselben ein eigener Saft zwischen
den Antheren am, nimmt das Pollen in sich auf und ergiesst
sich nun iiber die Fruchtknoten. Dieser Saft ist entweder
undurchsichtig weiss, oder rothlich, oder safradarben, auch
gelb wie bei Phidodendron cannaefoZium, bei den PothosArten ist er aber licht und durchscheinend. Er wird in einer
eigenen Schicht grosser Schliiuche oder Lacunen aubewahrt.
Bei Arzim und CaZZadium scheint dieser Saft harzig und scharf
zu seyn j er erregt auf zarten Theilen der Haut eine Rijthe.
Bei Philodendron [email protected] verbreitet der ganze Spadix,
vorziiglich aber dieser scharfe Harzstoff, einen hijckst durchdringenden Geruch, und nach B u r i t h soll deshalb die
Pff anze YaniZa g e n ~ n n und
t
dem Taback beigemengt werden.
Fiir sich aber ist dieser Saft zu dick und zlhe, um dieBefruchtung zu vermitteln, deslialb tritt bei denen Gaitungen,
die eine Spatha besitzen, eine durchsichtige Lymphe hinzu,
die a n der Innenseite der Spatha in kleinen Trijpfchen abgesetzt wird j zu der Zeit wo sich diese Lymphe absondert,
an die mit zahlreichen einfachen Haaren bedeckte Narbe,
nimmt sie leicht den mit PollenkSrnern gemengten Saft auf.
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