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die fgrbende blaterie derselben sich in der RIilch findet, dass
ein starlies Verkiltniss Clilorrtatriuln ziim Theil in die Milch
wiihrend die liislichen Sulfate nicht darin iiberiibergeht
gehen.
T;Verden Eseliiinen gewisse Medicamente beigebracht so
kijnnen diese in die Milch iibergehen, und man kann deren
Wirlrung bei Kindern, die solche Milch erhalten , erwar-
,
,
ten, tvghrencl andere Medikamente suf diese Weise riicht
adtninistrirt wertlen Itiinnen.
SO erlEIt durch ein Jodiir
oder Jodprsparale die Milch durch die Analyse aufzufindende Spuren davon. Man hat zumeilen Eseliniien Merkurialprzparate gegeben, in der Absicht, mit der blilch vencrische Kinder zu behaiideln, indess findet man keine Spur
dieser Priiparale in der Milch. Auch hat schon C h e v a l l i e r vergebens Quecksilber in der l’vIilch der Ammen imI-10spital der Venerischen gesucht.
Cheinischc Analyse von Volvos globator
Miiller ;
vnn
B r a c o n n o.!i
(Innales de Chim. r t de Phys. LVIT. 439).
Die YoZvaces sind bekanntlich mikroskopische Thierchen, deren lcugelfijrmiger, sich um sich selhst drehender
KGrper andere Kugeln eiiischliesst, die von dem Thiere unabhiingige Bewegiing besitzen , und augenscheinlich zum
Forlpflanzen desselben bestimmt sind.
Diese Gattung begreift ohngefihr 16 Arten, von denen
die merkwiirdigste YO~LJOX
globator H Z e r ist, den Natur-
forschern schon lange megen seiner Grijsse bekannt, da man
ihn mit unbewaffneten Augen wahrriehmen Iiann.
Professor an der
Der Wunsch des Herrn La u r e n t
Foeskchule, bewog mich, diese Thierchen einer chemischen
Analyse zu unterwerfen.
Urn die Thierchen von den Conferven zu sondern, unter denen sie in ruliigen und stagnirenden Wassern leben,
sainmelte ich eine gewisse QuantitHt eines solchen Wassers
i m hlonat Kovember, liess dasselbe durch einen feinen
Durchschlag laufen wo die Conferven zuriickblieben, und
sammelle danii die Thierclien auf einem Filter. Sie bildeten
jetzt eine g r i n e gnllerlartige Masse. I)iese wurde mit Alkohol behandelt , der sich stark grun firbte ; die Infusorien hatten jetzt cine meisslichte Farbe.
Die geistige Tinctur gab nach Verdunsten einen Riickstand einer weiclien felligen griinen Materie, die sich ganz
w i e Chlorophyll verliielt. Dieses firbt den Schlauch, weIcher den Iiiirper des T701vo.r bildet, so mie die belebten Kijrp e r , welche er einschliesst
und die sich durch eine merlrwiirdige A r t yon Enlbinduiig daraus trennen.
Aehnlich
farbt das Chlorophyll die Kiirnchen (Globulin nach T u r p i n ) die im Innern der SchlZucLe der BlGtter enthalten sind,
und \>-ie diese lelztern zcigt auch d e r V o l v o x Verlnderungen
in der Farbe, die unler U m s t h l e n von griin zu gelb, orange
und riilhlicli iibergeht.
Die AbmascLfliissiglreiten vom ChloropLgll gaben durch
Verdunsten einen krystallinischen Riicksiand, dcr aus Chlorlialium, aus einem ICalisalze mit einer orgaiiisshen Siiure und
aus einer schwach azotisirlen Materie bestand.
Die mit Alkohol behandelten Volvoces murden mit
welches wenig darauf zu wirken
Wasser ausgekocbt
schien, indessen einige schleimige Materie daraus aufnahm.
Diese ist getrocknet gelblich halbdurchscheinend, die w t s -
,
,
,
,
,
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rigte Auff iisung wird nicht zu Gelee ; durch salpetersaures
Blei schwefelsaures Eisen , salpetersaures Kupfer , Kallrwasser und Barytmasser bildet sie gelaliniise Niederschlsge.
Sie ist im Allgemeinen den1 Schleim des Kostoc iihnlich.
Das nach de'r Eehandlung mit \;t'asser iibrig bleiberide
Skelef t ist noch ziemlich voluminiis.
Es enthalten also diese Thierchen :
ein Skelelt von eigenlhiiniliclier Natur, welches den grassten
Theil des Kiirpers bildet;
Chlorophyll in ziemlicller RIenge ;
Schleim w-ie der yon Nostoc;
i n Alkohol lijsliche thierische Materie;
Chlorkalium ;
in geringer
phosphorsauren Kalk ;
Menge.
eine organische SBure mit Kali verbunden.
,
,
D r i t t e A b t h e i 1 u n g.
Teclinologie.
Ueber den durch Galliipfelaufguss in Eisenoxydsolutionen erhaltenen Niederschlag;
von
d u iI1e"nil.
Urn den durch Gallipfelaufguss in der AuflGsung eines
,
Eisensalzes erzeugten Niederschlag zu sammlen und ihn a h
(lebhaftes) Schwarz in der Tuschmalerei anzuwenden werde folgendermassen verfafiren :
&Ian erschiipfe 3 Theile GaKipfel durch wiederholte
Infusion mit Wasser, enge die Fliissigkeit bis zu 6 Th. ein,
,
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