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Darstellung des Jalappenharzes und des Gusjakharzes nach der bepla~~rungsmethocie
;
vom
Apotheker E. M o u c h o n ,
in Lyon.
--
Die Anwendung des Deplacirungsverrahrens auf die Darst ellung des Jalappen
- und Guajaklrarzes
bietet solche Vorfheile dar , wie keine andere Methode, wie meine fiieriibcr
angestellten Versuche zeigeri werden.
J a la p p en k a r a.
I n einen grossen Glastrichter, in dessen Rohre man etwas
Baumwolle stopft bringt man erst 250 Gramm. Thierkohle.
Diese muss sehr trocken seyn, weil man sonst zuerst ein
wzssrigtes Produkt erhiilt, welches dem nachfolgendcn Alkohol einen unangenehmen Geschmack mittheilt ; die AUStrocknung muss gleich vor der Operation geschehen, da die
Kohle sehr hygroskopisch ist. Auf die Iiotile hringl man ein
Geruenge von 500 Gramm. feingepulverter Jalappe, die mit
500 Gramm. ebenfalls frisch getrockneter Thierkohle geinischt
worden ist und bedeckt die platlgedriickie OherflacLe mit
einem MetaIIsieb; man giesst nun AlkoLol auf, so dass das
Abtrijpfeln nicht unterbrochen wird bis inan 500 Grtlmm.
Alkoholat erhallen hat, und treibt die letzten Theile desselhen
,
,
durch Wasser aus. Durch dieses Verfahren ist die W u r z d
a n Ham fast viillig erschijpft. Ich liess, urn mich hiervon zu
iiherzeugen, auf 500 Jnlappa 750 Gramm. Alkohol wirlren.
Die zuerst abgetrapfelten 350 Gramm. gaben 50, die folgenden 250 Gramm. 16, und die Ietzten 14Gramm. t r o c h e s
I-Iarz, im Ganzen 672 Gramm.; also mehr als der ange-
+
224
wandten J d a p p e , wHhrend man durch Digestion & und noch
weniger iind nicht !SO reines Harz erhielt.
Dieses Harz, welches ich n u r mit 1000 Gramm. Wasser
prgcipitirte, und auf einem Filter zum Troclinen sammelte,
ist viillig rein, n u r leicht gefirbt; vor dem Pulvern von einein
harzigen Ansehen, gepulvert v6Ilig weiss.
Es wirlrt fast
n o c h n l i l so stark a15 Jas Jalappenharz des Haridels, welches
tlein scliiidlichen EinRuss d e r Wh'rme ausgesetzt war und
iiicht so rein ist. Schon 4 Gran reichen hin*fiir einen Erwachsenen, uin bbfiihren zu bewirken, eine Gahe van-8 Gran
darf man in gzwohnlichen Fh'llen nicht iibersteigen.
Es ist angemessen, aus der wit Wasser versetzten alkoholischen Fliissigkeit die darin aufgel6ste gummigt e SuLstanz
abzuscheiden, weil auch diese sehr abfiihrencl wirlit , w-ie
Dr. S a 11 v e t o n belrriifiigte, und zwar bei Erwtrclisenen in
Dosen Ion 1 Drachma;
K o n 500 Gremm. Jalappenwurzel
erhielt ich 3 0 - 35 Grainm. tlieser guininigten Substanz.
Eei Operationen iin Grossen muas man den Alkohol
wieder gewinnen durch Destillation, aber erst nach Absdlieitlung des Harzes, damit dieses deui EinRuss der W a r m e
nicht mit ausgesetzt ist, wodiirch c9 leidet.
G u a j a k h a r z.
M a n bringt in den Trichter 500 Gramm. fein gepulverles
Guajak, man crhh'lt dirrch Allcoho1 daraus 6 1 Gramm. Harz,
Yon einer gelhlichten Farhe. Die Anwendung von Thierltoltle
scheint mir dabei nicht besonders niitzlich, da der, Alliohol
liier auf das Giiaiak auch eine st'drhere auflosende Wirknng
ausiibt als e r unruittelbar ond auf eine weniger voluminose
Masse wirkt. Man karrn dann aus obiger Menge 75 Grain.
unc! dariiber an Harz erhallerii
Die Entf;irbung dieses Harzes ist a u c h i k h t vollst%ndig,
wenn man es nicht mehnnahls mit Alltohol und Thierkohle
,
22s
bebandelt ; alsdptn aber wird der Verlust am Produkt aiicli
grijsser ulld eine Materie daralis isolirt, die in Aether nicht
lnehr lijslich ist, aLer liislich in Ammoniali. Schon bei einer
sehr m8ssigen WHrme w i r d das Guajakharz gefdrbt und alle
W i r k o n g der Kohle zerstiirt.
W e n n ich nicht wiisste, mit welcher Schmierigkeit das
spirituose Guajakextract viillig austrocknet, so wiirde ich
jedenfalls die PrZcipitation des Harzes durch VC'asser als 1111nijthig betrachten, da es sich nicht d e r Miilie~verlolmte,den
B l k o h d zu sammlen und ein wen,ig gummijse oder extraciive
Materie auf ein R o d u k t koinen nachtheiligen Einfluss haben
kann , weIches man nicht in so begriinzten Doselr giebt, als
das Jalapp2nharz. Wir wGrdeii alsdann ein gemischtes Prodiikt haben, welches das Harz 'und das. wlssrigtel Guajakextract zugieich ersetzen wiirde.
Das wzssrigte Extract kiinnte unterdriickt werden, da
seine mellicinischen Eigenscliaften n u r der harztgen Maferie
als der einzig wirksamen des GewB'chses zuzuschreiben sind ;
denn wenn es nicht so wlre, SO wiirde es mir ganz geeignet
scheinen nach H e n r y . und G u i b o 11 r t einen Theil des
'Harzes auszuscheiden; anslatt wie S o u I) e i r a n und andere es
Garin.bewahren. Man wfirrle dann ein zieiiilicli homogenes
Exlract hahen, wxhrend im Gegenfheil das Produkt dieses
nicht seyn w i r d , selbst wenn man auch Tor der volligen
Concentraticin etwas Alliohol zusetzte. Die Merren B o u l l a y
glauben zwar, dass das nach ilinen dargestellie hydro-alkoholische Extract mit Vortheil das Guajakharz ersetzen kiinne,
welches im Handel Fast nie identisch uiid mebr ocler weniger
,
,
zersetzt vorkommt , aber nach dieser Ansicht miisste man
keinen Alhohol yon 2 5 O anwenden ' v i e sievorschlagen, sondern von 12 oder zoo, der besser auf 'die schleimigt extractiven Stoffe wirkt, als ein stgrkerer Akchol. Uebrigens ist
es gewiss, dass w e m man aua dem Guajak nur das Harz
-
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auszielien will, Alkohol yon 340 den Vorzug verdient, WOdurcli man ein reineres Produkt erhiilt. - (Joum. de Chim.
rrced. 11. 3’. 2 Ser. 282.)
~~
Extractuin Trifolii.
I. Die Darslellung dieses Ertractes durcli Deplacirung
ergab folgendes :
a) 2 0 Pfiind frisches Kraut wurden zerquetscht i n das
Ileplaciruiigsfass gebradit und mit Wasser iibergossen, welches man d u r c b einen Hahn so lange abtriipflen l i e s bis es
fast farblos und geschinacldos ahlief. Es waren zo Rlaass
Wasser d a m verbraucht. Die Fliissigkeiten wurden abgerauchl und gaben 1 1 Unzen Extract.
b ) 20 Pfund trocknes und zerschniitenes Kraut wurden
aufgleiclie Weise behendelt, man brauchte aucli nur 20 Maass
Wasser zur Erschijpfung des Krautes, und es wurderi 5 I’fund
und 1o Unzen Extract erhalten.
c> 20 Pfund gelrocknetes und groblich gepulvertes Kraut
wurden chenfalls niit 20 Rlaass Wasser auf tfieseibe Weise
behandelt und es wurden 5 Pfuntl 13 Unzen Extract erhalten.
11. Die Darstellung des Extracles durch Auskochen g a t
folgendes Resullat :
a) 2 0 I’fund frisches und zerquetschtes Kraut wurdeii
init 2o.Maass Wasser ausgekocht. Das Dekolct gab 124Unze
Extracl.
b) 20 Pfund getrocknetes und zerschnittenes Kraut wurden mit Wesser ausgekocht bis zur Erschijpfung des Riickslandes. Man hatte nach und nach 110 Muass Wasser gebraucht. Die Delcokte gaben 6 Pfund und I $ Unzen Extract.
Die Extracte dieser verschiederien Bereitilngsweisen wa-
,
,
ren sfmmtlich auf gleichen Grad der Consistenz gebracht.
Sie waren in, ihren Eigenschaften nicht merklich verschieden,
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