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ardp.18380640216

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Verfahren das Arsenik mit Sicherheit auszumittelh, tla
das Antimonwasserstoffgas ganz Phnliche Erscheinungen
wie das Arsenik- Wasserstoffgas zeigt.
Bemerkung uber die Methoden von M a r s h
und Si m o n zur Ausmittlung des Arseniks ;
von
Berzelius.
M a r s h 1Hsst in seinen Versuchen das Arsenikwasserstoffgas durch eine feine Oeffnung ausstrijmen, ziindet es an,
und hiilt entweder eine Glastafel uber die Flamme, welche
sich dann mit metallischem Brsenik beschliigt, oder leitet die
Flamme i n eine a n beiden Enden offene Glasrijhre, worin sich
dann sowohl metallisches Arsenik als arsenige S h r e absetzt.
Hiebei hat M a r s h eine Eigenschaft des Gases iiberseh e n , welche mit weit grosserer Sicherheit benutzt werden
kanti, ngmlich die i n der Hitze das Arsenik abzusetzen.
Man braucht es n u r durch eine Rohre zu leiten, die an einer
Seite gliihend gemacht ist ; das Arsenikwasserstoffgas zerf4.h
dann in Arsenik
welches sich etwas weiterhin auf einer
kalten Stelle des Glases niederschlggt und in Wasserstoffgas, das rein davon geht. W e n n man zur grasseren Sicherlieit eine kleine gewogene Menge von mit Wassersioff reducirtem Kupfer in die Rohre auf die gliihende Stelle legt, so
erhBlt man weisses Arsenikkupfer, und kann so das .Arsenik, welches dem Wasserstoffgase folgte, mit der Pussersten
Genauigkeit wlgen.
Ich loste ein Milligramm weissen Arsenik in ein wenig
verdunnter SckwefelsPure auf, verdiinnte die Losung noch
bis zuni Volum yon sechs Unzen Wasser (setzte Zink hinzu) und leitete das erhaltene Wasserstoffgas uber ein bischen Sewogenes, zuvor mit Wasserstoffgas reducirtes, und
,
,
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in einer engen Glasrijhre gIiihendes Kupfer.
Die Reaction
auf Arsenik war ganz deutlich.
Der vordere Theil des
Kupfers wurde silberweiss und roch, vor dem L6throhr
erbitzt stark nach Arsenik. AIs ich den Verauch mit einem
Centigram arseniger SB’ure anstellte wurden uagefiihr zwei
Drittel des darin enthaltenen Aiseniks
verbiinden mit
Kupfer erlalfen. Hieraus erhellt dass diese Probe, wenn
sie auch nicht zur quantitativen Bestinimung anwendbar ist,
doch alle Aufmerlisamljeit als eine qualitative verdient und
inehr bedarf es nicht in allen gerichtlichen Fsllen.
S i m o n hat vorgeschlagen (Poggend.Annal. X X X I X .
326) statt des aus gebrannten weinsauren Kalk dargestel1ten kohlehaltigen Kalks, Aefzkalk, bereiiet aus Hydrat,
zur Reduction yon Schwefelarsenik , anzuwenden nLmlich
den ersten auf das letztere zu Iegen, und so dann das Ganze
zu gluhen, bis dieses in Dampfform durch jene streicht.
Allein auch diese Metbode hat die Unbequemlichkeit dass
cler Kalk fortgestossen wird und oFt zuriickgeschoben werden
muss; auch erh&lt man mit Btzendem Kalk nur einen Theil
des Arseniks.
Ich wandle mit aller Bequemlichlreit eine lockere Kohle
,
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,
,
an, welche durck Eintauchung in eine Lasung von kohlensaurem Natron mit derselben getriinkt, darauf getrocknet
und’ in einem bedeckten Tiegel gelinde gegliihet worden ist.
In eine, an einem Ende zugeschmolzene fiohre yon einer
halben Linie innern Durchmesser lege ich erst das Schwefelmetall, auf dieses einige 4 bis 1 2011lange Splitter dieser Kohle, packe dieselben zusammen und aiehe nun, vor
der Kohle, die Rohre zii einer feinen Spitze aus.
Zuerst
erhitze ich die IiohIe iiber einer Weingeistlampe mit doppeIt e m L u h u g e , und d a m bringe ich das Schwefelmetall in die
Flamme.
Das Schwefelmeiall vereinigt sich erst ohne Reduction mit der Kohle; aber allmaig bei voller Gliihhitze, in
176
,
welcher die Eohre erweicht und sich biegt Lildet die Kohle
auf Kosten des Schwefels im Schwefelarsenik, Schwefelnatrium und das Arsenik sublimirt vollstlridig in den ausgezogenen Theil der Rohre.
Offenbar kanri dieselbe Methorle
auch auf die arsenige SEure angewandt werden. Vor L i e big’s Methode mit Kalk und Kohle hat sie indess lieinen
Vorzug als den, dass die Masse still Iiegt , und dass die Natronlrohle jeden Augenbliclr innerhalb weniger Minuten in
(BerzeZius’s Ja7~einem Platintiegel bereitet werden kann.
resbericht Nr. 1 7 , )
Die Reduction des Schwef‘elarseniks durch
Silherk ohle;
yon
R. R u n g e .
Die Reduction der arsenigen Stiure durch eiiien Kohlensplitter llsst nichts zu wiinschen iibrig. Nicht so geniigend sind die Methoden das ScAwcfeZurseni~zu reduciren,
weil man gewohnlich pulverfijrmige Gemenge anwendet, die
leicht in die Hiihe getrieben werden und das Experiment
unsicher machen, allen diesen weicht man aus, durch die
Anwendung einer siZberhaZtigen Ko?ile. Man lrocht Iiohlensplitter mit einer Aufliisutig von essigsaurem Silberoxyd, und
dampft fast Lis zur T r o c h e ab. Hierauf trocknet mati die
Splitter, ohne sie ahzuwaschen urid glGhet sie in einer Glasrohre. So sind sie zum Gebrauch fertig, und werden eben
so angewendet , w h die Kohlensplitter ohxie Silber bei der
Reduction der arseriigen SSure.
Silber fur sich reducirt z w a r auch das Schwefelarsenik,
alleiri das Metal1 sublimirt sich in kleinen Kiigelchen und
nicht in der Form des so charakteristischen Arsenikspiegelu,
,
wie es kier der Fall ist;
(Poggend. Annnl. XLII. 1631.)
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