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hnalyse des Theins ;
von
Carl Jobst
aue Stuttgort *).
D i e Darstellung des Theins geschielit am einfachsten
durch mehrmaliges Auskochen von Thee oder Theestaub
rnit Wasser, FIillen der Dekokte mit drittelessigsaurem
Abfiltriren cler Flussigkeit YON Xederschlage,
Bleioxyd
Behandeln derselben mit Schwefelwasserstoff zur Entfernutlg
des Bleiiiberschusses und Verdunsten.
Aus der concentr.
Fliissigkeit schiesst das Thein in kleinen zarten nadelfijrrnigen Krgstallen an, die man durch Umkrystallisiren aus
Weingeist Wasser oder Aetker reinigt. Die Mutterlauge,
mit Thierkolile behandelt, oder noch einmal mit $ essigs.
Blei gefillt , liefert ebenfalls noch eine Portion Thein.
Im ganz reirien Zustande krystallisirt diese Substanz in
feineri langen weissen seidenglinzenden Nadeln. Das Thein ist
geruch und geschmacklos ohne Wirkung auf Pflanzenfarben, in heissem Wa&ier und Weingeist weit loslicher als
in kaltem, eben so in Aeiher. In SHuren last es sich Jeicht
auf, und wird erst nach iiingerer Einwirkung durch concentr. Schwefel und Salpeterslure zersetzt **). Mit concentr. Kalilauge gekocht , entwickelt es Ammoniak. Es lzsst
sich leiclt sublimiren, enthiilt Krystallwasser, was es bei
looo C. verliert, wobei es matt weiss und leicht pulverisirbar wird. Nach dem Mittel aus 3 Analgsen besteht es aus :
,
,
-
-
1)
S. Annalen der Pharmacie XXV. 63.
in der vorstehenden Ahhandlung M u l d e r’s Beobaclitungen hieriiber.
D. Red.
**) Vergl.
C.
S6
KohIenstoff
Stickstoff
Wasserstoff
Sauerstoff
.
Herzog:
.
.
.
. .
. . .
. . .
,
50,101
29,009
5,214
15,676
100.
,Das Thein hat also dieselbe Zusammensetzung wie das
Caf€ein *I.
Eisengehalt des Thees;
vom
Apotheker C.' H e r z o g
in Bmunechweig.
,
In
einer gleichen Absicht wie G i i n t h e r (Erdm.
Journ. Bd. X. p. 2573) untersuchte auch ich den Thee, um
zu sehen, ob derselbe keine Kupfer- Verbindungen enthalte;
da ich von Mehreren die Ansicht Zussern hijrte, der Thee
sey zuweilen durch Kupfer gefiirbt, und w l r e namentlich
ein solcher Thee in :Hamburg vorgekommen.
Schon vor lfnger als einem.Jahre liess ich mir daher
von Hamburg aus einem dortigen Hause yon slmmtlichen im
Handel vorkommenden Theesorien etwas kommen, und erKelt dann nicht weriiger als 16 Proben. Bei mehreren Sorten konnte ich jedoch den Unterschied xiur aus den Preisen
ersehen.
Es ist bekannt, dass fast aller Thee von ein und derselben Pflanze abstanrmt und nur dureh die Art der Einsammlung und der verschiedenen Manipulationen ein anderes
,
*) Z u bemerken ist, dass diese Versuche vom-Herrn C. J o b s t
friiher angestellt worden sind, als die von M u l d e r bei
uns bekannt wurden.
B r.
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