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Ueber Knallsaure.
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dieserKlasse von Sauren mit leicht reducirbarenox yden,die
gegenseiligeverwandtscha ft starker sein mufs, als wenn sie
mit schwer reducirbaren Oxyden; wie mit Kali undNatron,
verbunden verden. Es erlrlart sich daraus, warum gewisse Sauren keine Art von Verbindungen rnit gewissen
schwer reducirbaren, wenn auch starken Basen; einzugehen vermiigen, eben wcil die Verwaniltschaft des metalls zu dem darnit verbundenen Sauerstoff iiberwiegcn'd
ist, und das Oxyd nicht reducist merdcn Irann.
Die interessantesten Beispiele dieser Klasse von Salzen liefern die Verbindungen der Knallsaure mit den
L i e b i g bemerkt dariiber Eolgendes :
Metalloxyden.
Die festeSte unter dieseu Verbindungen ist das knallsaure Silberoxyd, in diesern Salze lcann das Silberoxyd
nur zum Theil vertreten werden durch eih schwer reducirhares Metalloxyd, durch Kali, Baryt ; lrnallsaures
Kali, knalls. Baryt existiren irn rein'en Zustande nicht,
selbst liisliche Chlormetalle zeimen in den Doppelverbindungen der Knallsaure, w e l c h e h l b e r enthalten, das Sirber nicbt an. Knallsaures Zinkoxyd kann dargestellt
werden, es zerlegt sic11 abet bei der schmaclisten Temperaturerhijhung? schon beini Abdampfen in gewiihnlicher
Temperatur. Die herrschenden Ansicliten geben lrein
Licht iiher ein so ungewijlinliclies Verhalten, wir haben
aber Verbindungen genug, die ihnen alinlich sind. Namentlich gehiiren hierlier alle Salze, welche das Platinoxyd hildet, sie ltiinnen durch die Alltalien nicht zersetzt werden; es schliigt sich n u r die Hhlfte desPlatinoxydes nieder, und es entstehen Doppelsalze, die durch
iiberschiissige Allralien kejne Veranderung erleiden.
(Annul. der Pharm. XXVII, 133).
Knallsaure.
D i e Knallsaure, welche bekanntlich noch nicht im
isolirten Zustande dargestellt worden w a r , sol1 nach
E. D a v y nach folgender Methode, in Verbindung mit
Wasser, wenn auch nur fur lrurze Zeit bestiindig, erhalten werden. Knallsaures Zinlrhydrat wird dnrch Barythydrat zersetct, und der erhaltene Irnalls. Baryt durch
verdiinnte Schwefelsaure cerlegt. Nach Versuchen von
H. F e h l i n 611t aber Baryt aus dem knallsauren Zink
nur einen T eil des Zinkoxyds; in de; Aufliisung bleibt ein
Doppelsalz von Zink und Baryt mit KnallsLure, wpraus
f
Pectin und Peciinsaure.
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Schwefelsiure den Baryt abscheidet, und die Aufliisung
hierauf nur saures knalls. Zirilroxyd ist, aber keine reine
Knallsaure. (Annul. der Pharm. X X Y I , 131.)
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Ueber das Pectin und die Pectinsaure.
I r n LXYII. Bde. S . 63. dieses Archivs haben mir
eine Reihe von Versrichen von R e g n a u l t uber die
Gallert- oder Pectinsaure mitgetheilt. Eine fruihere Arbeit von G. J. M u l d e r , die uns jetzt bekannt geworden ist, bietet ein mehrfaclies Interesse dar, so dafs w i r
deren Darlegung nicht iibergehen diirfen. Das Pectin
findet sich nach B r a c o n n o t hekanntlich in den meisten Friichten und Rinden von Pliumen, und die Pectinsaure in mehren Wurzeln, Stengeln und Blgtterh Itrautartiger Gewiichse. Durch Koclien mit Alkalien sol1
sich das Pectin in Pectinsaure verwandeln. Indessen
ergiebt die Untersuchung l\li u 1d e r’s, d a b Pectin und
Pectinsaure nur dadurch sich unterscheiden, dars beides
Verbindungen von Pectinsaure mit einer alkalischen
Basis, aher in verschiedenen Mengen sind. W a s man
bisher als Pectin und Pectinsaure unterschieden hat,
sind demnach pectinsaure Salze auf verschiedenen Stuffen der Saltigung.
Pectinsaure aus Aepfeln, Ruben
und Miihren hat dieselbe Zusamniensetzune, sie erscheirit aber als saurer und zwar als dreifack, vierfach
oder fiitiffach pectins. Kalk, und kann nicht als reine
Pectins2ure betrachtet werden.
Behufs der Darstellung der S l u r e wurden die vegetab.
Substanzen zerkleinert, mit Wasser gewaschen, bis dieses
farblos ablief, d a m der Brei ausgeprefst, der Riickstand
mit Wasser gekocht, unter Zusatz der zur Ssttigung der
Saure erforderlichen Menge Kali, und die nun abfiltrirte
Auskochune durch Salzsaure gefgllt.
War $ie SBrrre gefarbt, \vie die aus den %TOZiihren
bereitcte durch das Carotin, oder die aus den Aepfeln besonders den siirsen, durch Gerbstoff, so wurde sie mit Alkohol behandelt; die aus den Riiben dargestellte Pectinsaure ist viillig farblos.
Aus den ausgeprefsten und fillrirten Saften wurde
das Pectin durch Fallen mit Alkohol dargestellt und der
Niederschlag mit siedendem Alkohol behandelt, urn den
Zucker, die Aepfe1saui.e und den Gerbstoff der Aepfel
oder das Carotin der Miihren zu entfernen.
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