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Selenhaltige Mineralieii.
97
unregelm3sigen Verastelungen aus j nach der Tiefe vereinigen sich dieselben melir und werden regelrn5kiger.
Bei 600 Fufs Tiefe liabcn sie sich schon in drei parallel
von 0.nach W. streichende GSnge oder Vetas vereinigt, den fast senkrechten Sari Diegogang und die mehr
geneigten San Franciscos - und San NicolasgEnge, deren
Machtigkeit nach der Tiefe so wschst, dafs sie sich fast
beriihren. Dieselbe Regelmafsiglreit in der Lagerung
halt i n der San Diegagrube his in die griifseste jetat erreichte Tiefe von 1000 Furs an. I)er Quaragang, aus
reicheni Era bestehend, ist fast 40 Furs breit. Auf den
beiden leteten Giingen ist man weniger tief gegangen,
i h r e MBchtiglteit ist fast eben so grors. Die jahrliche
Ausbeute an euecksilber ist 20,000 Centner, die iiber
1; Mill. Thaler einbringen, wovon iiber 1 Mill. als reiner Ertrag in die Staatsliasse fliefst.
Neues Vorkornmen selenhaltiger Mineralien.
---_
JhFPierzu hat K e r s t e IE in Freyberg melire interessante Beitriige geliefert *) :
Auf der Grube Friedrichsgliick im Glasberggrunde,
etiva 3; Stunden niirdlich von Eisfeld am westlichen Abhange tles Thuringer Waldes, brechen im Thonschiefer
Kupferlries Malachit schlacliiges ~ ~ n p f e r b r a u, nBleig h n z , QiiarE, Flurqmtli u. s. m. und dabei einige selenhaitige Mineralien j zwei d a w n sind Verbindungen von
Selen, ICuyfer und Blei, das dritte ist seleriichtsaures
Bleioxyd.
,
Das Selenkiipferblei ist dem kiirnigen Bleiglanz Shnlich, n u r etwas dunkler vori Farbe, von 6,96 - 7,O.l spec.
Gew,; im GIaskolben erliifzt , giebt, es unter starkem
Selengerucli ein stahlgraues, weiter ein rothes Subliinnt
von Selen. Nacli der Analyse bestelit es aus:
*) Poggcndorff's Annal. XLVI, 265.
Arch. d. Phnin. 11. Reihp XXJV. Ilds. 11. Hft.
7
SeIenhaltige Mineiali?n:
98
Blei..
.......53,74
K u p f w . . .... 8,02
S..len
30,OO
Quarz..
4,5O
Eiswioxyd.. 2,OO
Silber ...... 0,05
Schwcfel. .. .Spuren
......
.....
.
-
__
98931-
Diese X ~ ~ s a r n n i e n ~ e t mentspricht
ng
c l Formel
~
2 I%
c
1
1 Se.
Das awcilc Mineral ist Sclenblei niit Sclenltupfer
in eineni neuen Vtdi3tnisse. Dieses nliueral is1 riitli
lich-bleigrau, ctwas ills Cocheiiillrot lie spielend, 1011
7,4 bis 7,45 spec. Gew., iind giebl I ~ i mErhitzeri e h u falls ein rotlies Sublimnt von Selen. Narh der hnalj 5e
enthhll es:
se
+
klei
.............
..........
.(i3,C%
Selrn .............29,:35
liupfrr..
4,OO
S i l b c r . ............ (J107
Quarz.. ........... 2,06
Schwefel u. Eisen. .Spuren
99,30.
Die Zizsammensetzung dieses Minerals ist dalier 4 PIP
Se
Cu Se. Da nnn das Selenbleiliupfer voni I-larz nach
R o fie Pb Se cii S e , SO bennen wir niithin jetzt drei
verschiedene naturliclie Verbiridungen von SelenLlei mil
Selenltuyfer.
Ziigleich mit dem Selenlrupfcrblei 1)richt eiri Mineral, welciies #nTserlich eine groI'se Aehnlichkeit zeigt
mit dem arsenilisnriren nlei und den lichten Absnderungen dcs phosphorsauren IHeis von Zscliopsu j es
bi Idet klein c R u g el u nn d t raubcn fii rm ige Part hie n , n n tl
hat eine schsvefclgclbe Farbe. Es ist nach der Untersuchiing selenichtsnici cs Blpioxyd uiid wnhrscheinlicli durch
Zersetzung des Selenlanpff~rbleis, worauf es als Ueberaug aufsilzt, auf dieselbe Weise entstanden, wie sich
auweilen Vitriolhlci aus Bleighnx bildet. Uebrigens ist
dieses das erstf Beispiel eines natiirlich vorlrommenden
selenichtsauren Salxes. Ruch das schiuckige KzJpfprpecherz
+
+
Selenhaltige Minualien.
99
( H a u s m a n n's muscliliges Kupferbraun), welches das
Selenkupferblei und selenichtsaure Blei begleitet, enthielt viel selenichtsaures Bleioxyd eingernengt.
Diese neuen Selenfossilien scheinen auf der gedachten Grube iibrigens selten voreulrommen.
Irn J a h r e 1835 kam auf der Grube Emanuel Erbstollen zii Rlieinsberg auf einem 2 - 5 Zoll n i k h t i g e n Gangc
Selenblci in Braunspath, ahnlich mie z u Tillrerode a m
IIarz, v o r . Dieses Selenblei enlhSlt lreine andern Metalle als 1 Prorent Silber. D a dieses Selenblei beini
Erhitaen im Glaslrolben auch Selen ausgiebt, so ist es
miiglich, d a k das Silber darill niit noch einmal S O viel
Selen verbunden ist, als i n den1 durch Fallung gebildeten Selensilber. Auf diesem Seienblei findet sich auch
KupferRies, dcr einen ziemlichrn Gehalt von Selen besitzt, iind zugleich rnit Ietaterrri ein brauner Mulm oder
Oclrer, der selenhaltig ist,
Endlicli fand K e r s t e n auch i n d e r haarfiirmigen
Kupfrrbliithe von Rlieinbreitenbach am Khein scllon friiher Spuren von Selen, selbst in rcinen hochrothen Krystallen. Dieser Gehalt an Selen ist aber kein wesentlicher Bestandtheil, in der Kupferbliithe von Moldawa
im Bannat findet sich lrcin Selen; das Kupferbraun dagegen, welches mit dem haarfiirmigen Rothlrupferera m
nlieinhreitenbach vorkiimnit, enthRlt auch etwas Selen.
--
.
-5+i-<*
Ueber die Mikurbia Gunco ;
von
J. Fr. Jobst.
Es
tvi1.d noch nicht in Vergessenheit gelronimeti
sein, dafs diese tropische ArxneipRanze m r Zeit als die
Cholera in Ileutscliland herrschte, von Aerzt en und Physiologen als ein Heilnlittt9 gagen diese Seuche enipfohlen Tyard, indeni man in dem Choleragift ein Aehnlichlreitsverlialten niit den Ver~iftnii$ssynipfomen durcli dell
Bilk giftiger Schlangen, gegeii welclie M u t i s dieselbe
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