close

Вход

Забыли?

вход по аккаунту

?

ardp.18410780327

код для вставкиСкачать
322
PlatiaprSparate.
P)r. €3 i i f e r hat iiber dieselben mehre Mittheilurigen
gemacht.
Plalinchlorid, dargestellt durch Liisung des Platins
i n Kiinigswasser uiid Entfernnng des iiberscliussiqen Chlors
und Wassers durcli Abdampfen. Dieses Prsparat ist
zerflierslich und sehr gtzend, deshalb z u r innerlichen Anwendung nicht geeignet.
Chlorplatinsaures Kaliumchloriir ( Kalium Platinchlorid), erlialten durch Fallung d e r I'latinsolution mittelst Clilorlralium. Dieses Salz besitzt eine schiine orange
F a r b e und bedarf 144 Th. VITasser zur Liisung.
Chlorplatinsaures Ainnioniurnchloriir (L'latinsalmiali)
ist den1 Kaliumsalze Shnlich.
Chlorplatimaures A'atriunichloriir, Natriuin - Platinchlorid, ist in1 W a s s e r leichtliislich und 1kLt sich d u r c h
Abdanipfen d e r Solution in schiinen blutrothen Prisnien
darstellen.
Rehnliche chlorplatinsaure Salze, worin imnier 2
Aequivaleiite d e r Chlorplatinsiiure niit 1Aequivalenl cles
basischen Clilururs verbunden sind, bilden auch Calcinm,
Strontium, Baryum, Magnesium, hlailgaii, Eiaen, KObalt, Nichel, Kupfer, ZirlB und liadmium.
Broni, Jod und Fluor bilden niit Platin und electroposiiiven Metallen annloge Verbindungcn \vie Chlor.
Das C8yanplatin verhslt sich auf analoge Weisc,
und qiebt mehre interessante Prgparatc.
Cyanplatinsaures Kalziiaryadir (liCL~linm
- Pla tincyariid) er1i;ilt nian clorcli Iiothgluhen eines Genienges volt
gleiclien Gewichtstheilen Platiiiscliwa~~~ni
uod Cyaneisenbaliurn. Durch W a s s r r I,iLt sich dns I ~ C ~ I C FSals
L
nebst
iinzcrsetzteni C~yai~eisenlialiiirri
a i l s drr grgliihten Masse
aiisziehen. ]>as Cyaneisenlialiuni lirystnllisirt zuerst, das
PlalinaaIz culetzt, man erh2lt rs ill Gestalt friner h i & men, welchc, bei durdigeliendeni Liclite geselieri, gelb,
h i reflectirteni Liclite liingegen blau ersclieiiien. (Nncli
L. G n ~ e l i ~ : . )
C:yanplatinsaures Qziec.ksilberc~aiziil.. Einc: wsssrige
Auflbsung des cyanplatinsauren Kaliunicyaniirs giebt mi t
scr 11) c' le ~ ' s iui r ern Q u ecliail b e r o L y tl 111 ei lie i i 1%
obal t b I auen N ieclci sclila;:. Durch Beliaiidlurig tlrwelberi i i i i t heilaeni W a b * c r lcist aicli snllieters. (Jue&ilber (nebst sali)et.Kali?j a i ~ f
i i i i c l d<.r*wril;e uiiaufliihlidie Riiclistcilid htellt das cyarls.
~ i i e c L b i i b c rdar. (Nacli L, 6 b t: r e i II e r '5 Beo'Jachtung.)
-
Bcreitung des Cyanzinlts und Cynnquechsilbers. 323
Cyaizplatin. CyanItydrat e r h 4 t man, wenn cyanplatinsaures Queclrsilher in W a s s c r geriihrt uiid durch
eingeleiteten Scli.ivefcilw~c~srrstoff
das Queclrsilber gefallt
w i r d j es enth5lt also Cyanplatin mit Cyanwasserstoff
verbunden und IXst sicli in Gestalt einer undeutlicli
krystallinischen Masse darstellen. In feuchter Luft aerfliebt es bald *).
Bereitung des Cyanzinks und Cyanquecksilbers.
U n t e r Cyanzinlr, Zincurn /,ydroqanicurn, darf oline
Zweifel nur die Verbindung des Zinks niit Cyan verstanden werden, iiicht aber jene Tripelverbiridung, w e l c h
durcli FBllen einer Auflijsuiig von schwefelsaurem Zinkoxyd m i t Ferrocyanlrnlium erhalten wird, und welche
liein Ferrocyaneink, sondern F~rrocynnzinliltali~lm
ist. Als
die beste L)arstelluagsweise des Cynncinlis giebt B e t t e
an, Blausiinre i n eine Anfliisullg von Zinlisalxen z u lei1 en. Ilierdurch erhiilt man auf die leichteste W e i s e
Cyanzinl;, wenn man dasselbe in kleinen Qnantitaten
darstellen will. Gegentlieils ist tliese MetIiode w e n i p
p i g n e t , weil das gefiillte voluniiniise CyanzinIc die
Gasleitnngsriihre leicht verstopft. Am besten ist es dah e r in lraustisches Ammoniak Blausaure zu leiten, und
diese Aufliisung von cyanammonium mit einer Aufliisung
von schwefelsaurem Zinltoxyde z u vermischen. Jedenfalls ist aucli diese Bereitungsart besser auszufuhren,
alswenn man Blaiisaure unniittelbar in das Zinksalz leitet.
Das beste Verli5llnifs f u r alle FClIe a u r Entwicklung von Blaiisaure ist 1 Th. FerrocyanIraliuni auf
eheti so vie1 englische SchwefelsEure und 2 Th. Wasser.
Alle i m Ferrocyanltalium enthaltene Blauslure wird entwiclielt bis auf d i e Quatititst, welclie in d e r Verbindung
7 Fe cy 2 2 I< cy2 zuruckbleibt.
Z u r Bereitung des Cyaiizinlcs verfidirt man nun
auf folgende W e i s e : 8: Utiae Ferroc~~ariliali~im
werden
m i t 8; Un7,e engl. ScliwefelsEure, die vorher mit 16
Unzen W a s s e r verdiinnt worden, ziir Entwicblung d e r
EIausaure vorbereitet. Die Blaiisgure leitet man i n 12
Unzen oiricineller Aetzammonial;fliissigl~eit von 9,s $ die
m i t 16 Unzen W a s s e r verdiinnt worden sind. Die erlialtene Aufliisung von Cyanammonium w i r d zu einei-. *) Buchner’s Repert. f. die Pharm. XXI11, 2.
+
c
_
_
~
-
Документ
Категория
Без категории
Просмотров
3
Размер файла
123 Кб
Теги
18410780327, ardp
1/--страниц
Пожаловаться на содержимое документа