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11. Monatsbericht.
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Ueber Galvauoplastik.
Dr. K no r r, Professor der Physik bei der Universitiir
in Kasan, hat vor einigen Monaten eine Entdeckung gemacht, die nicht allein in wissenschaftlicherBeziehung sehr
interessant ist, sondern auch vielleicht fur die Technik
wichtig werden kann. Derselhe hat namlich verschiedene
Verfahren entdeckt, lediglich mit Hulfe der Warme Korper
auf polirten Silber-, Kupfer-, Messing- und Stahlplatten ahzubilden, ohne dass dazu wie bei denDaguerre'schen und
Moser'schen Lichtbildern eine Condensirung von Dampfen
niithig ware. In der Sitzung der Kasanschen gelehrten
Gesellschaft am 7. November hat Professor K n o r r emen
ausfiihrlichenVortrag iiher seine Entdeckung gehalten und
zu4eich mehrere solcher Warmebilder, so wie auch einige
Liatbilder nach M o s e 1''s Vcrfahren vorgezeigt. Wie man
hijrt, soll Professor K n o r r eine Beschreibung seines Verfahrens nebst mehreren Proben an die Akademie der Wissenschaften zu St. Petersburg geschickt haben, von welches
dieselhe hoffentlich verof'fentlicht wird. In den1 physikalischen Cabinet der Universitat war eine ziemliche Anzahl
solcher Thermographien zu sehen, Ahbildungen gravirler
Metallplatten, MiinZen,. geschnittener St,eine, geschiiitteneii
Clases, von Schrift mit Tusche auf Glimmer geschrieben,
Kupfcrstiche, Holzschnitte u. dergl. m. Manche dieser
Bilder waren wirklich recbt schon und (fie meisten schr
scharf. Besonders interessant ist auch das verschiedene
Farbenspiel, welches manche Abbiltlungen auf Kupferplatten zeigen. Mehrere dieser Thcrmographieii waren in
8 bis I 5 Secunden verfertigt, andere in 5 bis 40 Minutcn
nach einer andern Weiso; das letztere Verfahren soll das
sicherstc sein. Wic Prof. Kno r r selbst sagte, sollen sich
hierbei noch manche riithselhafte Erscheinungen zcigen,
und das Ganze ein rciches Feld neuer wissenschaftlicher
Forschungen ~ibcrdie Whrnic und vielleicht auch tibet.
dic Thcrmo -ElektricitBL eriiffncn. (R,iiss.BZ.,clw cler AtcgsD.
Aldgem. Zed. No. 46J
I-__I
Aequivale.de voii Sticksfoff, Phosphor, Arseii unct
Antimon.
Bekanntlich hat B i n c a u schon vor eschlagcn , das
StickstoKQiivalrnt durch 3 zii theilcn. E r ah a m stininit
It'ussel.stoffsszipe~~oxyd. Liislicltkeit cles Chlors iii Wusser. 39
diesem Vorschlage hei und will ihn auch auf Phosphor,
Arsen und Antimon ausgedehnt wissen. - Sal etcrsaures Kali und do pelt chromsaures Kali erzeugen i e i ihrer
Aufliisung diese be Depression der Temperatur , miissen
also nach G ra h am eine glciche Anzahl cinfacher Atome enthalten; ist daher letzteres = KO, CrL0 6 , so muss crsteres = KO, N j O 5 sein. - Ebcn so ist die TemperaturEraiedrigung bei der Auflosung dieselhe fur saures phosphorsaures Kali , saures arsensaures Kali und dreifach
chromsaures Kali, 'alle drei mussen daher 14 einfache Atome
cnthalten : Ka 0, Cr3 Og ; KO, P" O', 2 HO; KO, As3 05,
2 110. (Chenzical Gazette No. 6J
P
Anwendung des Wasserstoffsuperoxyds.
Hr. d e S on d a t o schliigt vor, das Wasserstoffsuperoxycl anzuwenden, um die Respiration an Oertern langere
Zeit zu unterhalten, wo die Luft sich nicht erneuern kann
Wendet man zu gleicher Zeit in einem solchen Raume
Kalkmilch an, so wiirde dadurch die Kohlensaure, welche
sich beim Athmen bildet, wieder entfernt werden konnen.
(Compt. rend. S V , 6,371. Der holie Preis des Wasserstoffsuperoxyds mochte wohl einer ausgedehnten Anwendung
wesentlichen Eintrag thun, doch ware es moglich, in einzelnen Fallen davon Gebrauch zu machen.
Loslichkeit des Chlors in Wasser.
Da man nach G a - L u s s a c's chlorometrischer Xethode sehr leicht den C lorgehalt einer Fliissigkeit hestiminen kann, so bestimmte P el o u z e den Chlorgehalt gesattigter Losunwen bei verschiedenen Temperaturen ; er fand,
tlass 400 Vo? Wasser auflosen konnen bei 00 478-480,
hei 400 270 -275, bei 14O 250 - 260, bei 300 200 - 240.
bei 400 456-460, bei SOo 445-4-20, bei '?0°'60-666 Vol.
Chlorgas. Bei 9-400 ist die Loslichkeit am grossten, dies
ist auch gerade die Temperatur, bei der sich das Chlorhydrat nicht mehr bildet oder wieder verschwindet. Das
bpi dieser Temperatur gesattigte Chlorwasser ist runlichgelh, setzt be1 Erkaltung Chlorhydratkrystalle a%, giebt
beim Schutteln mit Luft fast den ganzen Chlorgehalt aus
und wird farblos, daher man sich bei Bei-eitnng gesattigten Chlorwasscrs vor einem Schutteln der noch etwas Luft
mthal tcntlcn Grfasw huten muss. (Coniptes vendus X V I
1'. 52-53).
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