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Litemtu r.
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Pharmaceuten werden sehen, und niancher meiner frpheren Collegen,
die jetzt lingst Besitzer von Apotheken geworden sind, danlcen es mir
noch ,heut.e, dass ich sie gebeten habe, selbst bei dem geringsten Bedenken zu fragen !
E i n alter Receptarius.
Obwohl es unser Grundsatz ist, Recensionen oder kritische Anzeigen von Schriften nur dann im Archive aufzunehmen, wenn die
Verfasser ihre Namen unterzeichnet habcn, so kijnnen wir doch hier
cine Ausnahme machen, da uns der Hr. Verfasser perscnlich ale einer
der ausgezeichnetsten preussischen Apotheker bckannt ist und a d
Verlangen auch scinen Namen nennen wiirde.
Die Redaction.
Medicinisch-pharmaceutischo Botanik. Ein Handbuch
fur Deutschlands Aerzte und Pharmaceuten, von G o t t 1i e b W i 1 h e 1rn B i s ch o f f, ordentlichem Professor der
Botanik an der Univcrsitat zu Heidelberg, Mitgjliede
mchrcrer Selehrten Gesellschaften. Erlangen, be1 Ferdinand Enke. 1843. Erste Licferung M I . 180s.
Dcr durch seine gediegenen Werlce riihmlichst belrannte Verfasser
iibergiebt hiermit cin neues Erzeugniss seiner regen geistigen ThatigItcit, welches sich den friiheren wiirdig anreihet. In seinem 1832
erschienenen ,,Grundriss der medicinischen Botanilc" hat cr bereits
dasselbe Fcld in sehr gedrhgter Hiirze bearbeitet, jetzt behandelt er
denselbcn Gegenstand in weiterer Ausdchnung nnd mit sorgfiltiger
Benutzung der durch die Fortschritte der Wissenschaft zu Tage gefijrdcrten Berichtigungen und Bcreicherungen. Da es jedoch keineswcgs in der Absicht des Verf. lag, ein Handbuch der medicinischen
Botanilc von gleicher Ausdehnung, wie die Werke von N e e s v o n
E s e n b e c k und E b e r m a i e r und H o s t . e l e t z k y zu liefern, sonderu
mehr das Praktisch -Wissenswerthc ini Auge zu behalten, SO beschrjnlcte er sich daranf, diejenigcn Pflnnzen ausfiihrlich6r abzuhandeln, welchc inehr nllgemein in Deutschland bekannte, gebriuchliche
Arrneistoffe liefern. Hiirzer erwiihnt er dagegen diejenigen, welche
weniger im Gebranclie sind, hiiufiger als Volltsmittel angewendct werden, leicht mit gebninchlichen Pflanzen verwechselt werden kijnnen,
oder friiher in gewissem Rufe standen u. s. w. Die bkonomische und
technisclie Benutzung ist da, w o sie iiberwiegend ist, kurz namhaft
gemacht, h i Angabe des medicinischen Gebrauchs aber nicht bloss
aiif Allijopathie, sondern anch auf Homoopathie Riiclrsicht genommen.
Es werdcn ausser den officinellen Theilen dcr Pflanzen auch die Prlparate, in deren Zusammensetzung sie eingehen, aufgefiihrt und die
Phnrmncop. boruss. und badensis citirt, wenn sie in beiden, oder nur
die cine oder die andere, wenn sic nicht in bciden anfgenommen sind,
seltener auch die Phnrmnc. austrincu oder bnnnrica. Die vorwaltendcn chcmisehen Bestandtheile der Pflanzen oder Pflanzentheile sind
stcts angegeben. Von Abbildungen werden gewohnlich bloss die ,,Arzneigewiichsc von H a yne" oder dic Diisseldorkr Sanmilong angefiihrt,
ds die vollstandigsten und an1 meisten vcrbreiteten, doch werden zuweilcn anch andere Hupferwcrlce citirt.
Fiir die Aufiihlung der Pflanzen hat der Verf. die natiirliche Methodc gcwiihlt,, welche offenbar fiir den vorliegenden Zweclc auch den
Vorzng verdient, iind dabei eine, den Oldiptes nnturales von B a r t -
'
Literatur.
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1in g sich ntihernilc, AbBndcrnng d r s Jnssieu'scheii und Do Candolle'schon
Systems en Crnndc gelcgt; sic bcginnt init den hBhern Phancrogonicn.
])as Gonze sol1 in 4 Lirfcrnngcn zti 12 Bogcn ausgegcbcn werdcn wid
liach in] Lade diescs Jahrs crsclieinen. niese crstc Ahtheilttng cnt-
hrlt rolgcnde Fainilirn, von denen die in Iilninmcrn eingcsclilossencn
nicht init fortlaufendcn Nuinmcrn hezeichnct sind. Mimoseae, Caesalpinicae, Papilionaceae, Amygdaleae, Rosacenc, Pomaeeac, Ansca,rdinceae, Amyridcac, Auranliaceae, Zygopkylltac, Rutacene, Diosmcar,
Sitnaruhaceae, Rlmmneae, Hippocastaneac, (Cbriarieae), Canellaceac,
Sarttientaccac , ( Oxalideae) , Malvaceae , Buttneriaceae, Tiliaceae,
(Constroemiaceae), Ilhptaccae, Grcsnakeae, (Lythrariene, Crassulncene, Ficoideae), Silenecie, Garcinieae, (Hypwicineae, Drosemcene),
f'inlnccac, (Cistitmzo), Grossularieae, Cruciferae, Papaveraceae, Fuwmriaceae.
Dieses mit grosscm Flciss und genauer Kenntniss des Gegenstantles nusgearbeitete Werk ist besonders den Mcclicin Studirendcn nnd
drn jungen Pharniaceutcn zti empfchlcn, dorh wird cs auch der iilirrc
Arzt und Apolhelicr oft niil Nutzcn ziir IInnd nclinicti und Belchrung
clnrnns schiipfen. Dcr Vcrf. hcdaucrt scllist die grosse Blengc \ o n
I)ruclifchlern, wclcl~edurch dic grossc Entl'rrnung dcs Driicltorts nntl
dic noch griisserc R:nchlBssigltcit dcs Correctors veranlesst sind, gicbt
sbcr die Vcrsiclicrung, class dicseni Ucbclstandc fiir die folgcncicn LicII o r ti II II g.
frrnngen sclion zuvorgelroninien sci.
Eleniente der phnrinaceutischen IVisscnschnftcn odcr
Leitfaden zur Vor11er~'iLungauf die preussische Apotheker,nehulli.n-Priifun~;von P h i l i p I H a n h c , Apothekcr erster Iilassc. 2r Theil. Bcrlin 18-13. lil. 8. V1.u. 384..
f
Derselbe fleissige Verhsscr, wclchcr vor zwci Jahrcn tlrti L t > i l faden ziir Vorbcrcitung anf dic prcussisclic Apothclicrgcliiill'cen - I'riifnng iind in vcrwicliciieni Jalirc dic lateinisclic Cliresionia thic liir l'linrnxircuten lierausgab, hat niit diescrii \l'erlcc ciiicn friiher nicht I i c ~ i l i sicliligten zweitcn Theil tlcr Elctnenic gclicl'crt, ZII tlcsscn AiisarlwiLung cr, nrch der Vorrcclc, tlurch den 13cil'nll ndgraiontcrt wttrdc, t l r i i
dns erstangezeigtc Werltrhcn rand. Dicscs Biicli zcrfiillt i n 31 Absclinittc, als 1) von clcr I'hnrumcic, ihrcn Iliil~ss\l-isscnscli:i~trti
und ilirrr
Gcschichte ini Allgcmciiicn : 2 ) von der Einrichtung dcr Apo~lielirn
i m Allgcmeinen und den Ii~iupis8cl;liclis~etipltnriiincctitisclieti Iiisirnmenten; 3) von dcr Einsainnilung dcr rolicn Arznciniitlcl ; LA) voii tlrn
mechanisclicn und ~~harmaceatisclien
Opcralionrii ; 5) 1Sinigcs iihcr allgciiteinc Eigenschnftcn der Rlnteric, iibcr Uildunp iind I$cwcgiing fwier,
t.ropfbarcr und elastisch fliissigcr KUrper j G ) von den unwiigbarcn
Iiiirpcrn u. 6. w.
Wcnn es im 2ten Abschnitte S. 5 hcissi : clic Fliissiglteit rrrwnlirl
man i n ungefsrbten Glasflnschcn, 80 konnte tlnhci nnch angcfiilirt wrrden, zweckmfissigcr noch in roth oder gelb gefiirbtcn, wcil diesc noch
wenigcr Zersetzung dnrch das Licht gcstatlcn, welchcs z. B. anf tlic
Tincturcn nicht oluie Einflriss ist.
S. 8. 8 . 23. konnte aof die Verschicdcnheit des Mcdirinnlgcwirlits
in vcrschicdcncn clcntschcn Stnatcn niifnicrksnin gcninclit wcrdcn.
Im 9tcn Absrlinitte vnn dcn fiir die I'hnrnincic wichtigcn Ponclcraliilicu hiitte der Vcrf. in I.13. die Priiliuigcn dcs Chlorwnssers anf
die Hcinheit, z. n. ron Snlxsiinrc, nngebcn sollcn.
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