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ardp.18440870313

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3112 Lichterscheinung d . Antimons. Cliemische Aeqttiralente,
nochmals dem L i e b i g 'schen Reinigungsverfahren , mit
Erfolg, und ohne dass diese merliwiirdige, an dieseni Metalk unter diesen Umstanden, seines Wissens, noch nie
beobachtete Erscheinung wiedergekehrt ware, unterworfen.
(Jahrb. f. prakt. Pharna. Bd. 7 . H. 2 j
Zusatz von Dr. Blet
Im Jahre 1834 habe ic eine ahnliche Lich~erscheinun4 wahrgenommen, als ich. Antimonoxyd zum Trocknen
in Papier eingeschlagen, einer Temperatur von etwa
+ 25 R. im Trockenofen ausgesetzt hatte, wobei sich, als
das Oxyd fast trocken geworden, plotzlich Rauchnebel
zeigten. Als das Papier mit der Masse schnell in eine
Schale gebracht wurde, fand sich die Masse in der Mitte
gluhend, das Papier zum Theil verkohlt, wobei ein Theil
des Oxyds in schone, silberweiss glanzende Nadeln reducirt wurde. Ein anderer minder stark erhitzt gewesener
Theil war aus dem pulverformtgen nur unter der Loiipe
krystallisch erscheinenden Zustande in ~;
-2; Linicn
langen Nadeln krystallisirl.
S c h w e i g g e r - S e i d e l , dem ich darnals eine Eotiz
daruber niittheilte, hat in seinem und E r d m a n n 's Journal
fur praktische Chemie Bd.1. S. 188. dabei die Anmerkung
gemacht, dass diese Erscheinung wohl zum Kreise der
Krystallisations - Phanomene gehoren, und die dahei vorekommene R e d d o n nur eine Fol e der Einwirkuns des
i u r c h die beim pliit,zlichen Krystal isiren des Oxyds entwickelte Hitze verkohlten Papiers gewesen sein mochte.
.t/;
7
Sind die chemiscben Aequivalente einfache Multipla
von dem des Wasserstoffs?
Diese Frage, die friiher schon P r o i i t bejahend heantwortete und die D u m a s jetzt ebenfalis zu bejahen
geneigt ist, verneint P e l o u z e . Er zeiqt, dass das chlorsaure Kali, dessen Zersetzung in Chloikalium und Sauerstoff nur eine einfache Gliihung erfordert, nach vielfachen
fremden und einfachcn Versuchen von 100 im Mittel 60,840
Chlorkalium und 39,d 60 Sauerstoff liefert, also als Acquivalent des Chlorkaliunis 032,295 ergiebt. Diese Zahl, clividirt durch 43,s giebt aber 74,583 und es ist mithin das
Aequivalent des Chlorkaliums wedcr das 75- noch das
74fache von dem des Wasserstoffs. (Poggendorffs Annalen
B. 58. p . 17'1-175.1
In enuer Beziehung zu obig& Frags steht das, was
Durn a s u i e r das Atomgewicht des Wasserstoffs (Comptes
Atomgewicht des Stickslofs.
313
rendus 184?. pr. S. No. 15J sagl. Er folgert aus seinen
Versuchen, dass das Verhaltniss des Wassersloffs zum
Sauerstoff im Wasser mit noch grosserem Rcchtc 1 0 0 H :
8000, als 10OH:8010, wie es B e r z c l i u s annimmt, sein
konnc. Es lasst sich hieraus, so wic aus der durch L i e b i g ’s und D urn a s ’s Arbeiten schon bewirkten Correction
des Atomaewichts des Kohlenstoffs, nicht wcniger aus den
Arbciten h a r i g n a c’s in Bezug auf Chlor und Silber abnehmen, dass. in vielen Fallen noch einc genaue Bestimmung des Atomgewichts mangelt. Erst nach einer solchen
unzweifelhaften Bestimmung kann es sich entscheiden, ob
Hypothesen, wie die hier von P e 1o u z e geleugneten, zu
Gesetzen fuhren oder nicht.
Geiseler.
Atomgemicht des Stickstoffs.
A n d e r s o n erwahnt in einem Briefe an D u m,a s ,
dass er das Atorngewicht des Stickstoffs durch Zersetzung
des salpetersauren Bleioxyds bci moglichst niederer Temperatur zu hestimmen gesucht und dabei in 4 Versuchen
folgende Resultate erhalten habe :
Salpetersaures Bleioxyd.
5,19485
9,72$40
9,21810
9,65300
Bleiox yd.
3,5017
6,5546
6,2134
6,5057
Atomgew. des SticlrstoL.
174,242
174,379
174,356
ii4,628
An d e r s o n wird diese Angaben darch Zersetzung
des salpetersauren Silberoxyds, so wie dadurrh zu constatiren suchen, dass er sich salpetrigsaures Ammoniak
(IT4 0 3 HG) darstellt, welches in der Hitze nur in 2 N b und
3 H2 0 zerfallt, so dass man aus den Gewichten des Salzes
und des producirten Wassers den Stickstoff als Rest erhalt. Bis jetzt ist ihm jedoch die Reindarstellung des
salpetrigsauren Ammoniaks noch nicht gelungen *>. (Ann.
de Chirn. et de Phys. Octbr. 1843. Pharm. CentralBl. 1813.
No. 60.) B.
3‘)
Also nnr eine Andeutnng von der rn6glichen Aenderung des
Atonigewichts eines wichtigen Elenientes. Warum dcnn solche
abgehrochenen, auf halbern M’cge strhenhleibendcn Versuche,
welche die einmal recipirten Grrindzahlen dovh iiicht abznfindern
vermiigen? Denn Nieniand wird die B e r z e 1 i ti s’sche Zahl fiir
das Doppelatom oder Aeqnivalent (n i cht das Atorngcwicht) des
Sticltstot, = 177,04, vertauschen gegen eine der Zahlcn dcs
Hrn. A n d e r s o n . Die grosse Ue1)ereinstiniinung unlcr den Rcsultaten, welche Hr. An d e r s o n erhielt, lasst seine llethode als sehr
brauchbar erscheinen, beweist aber noch nichts fiir die VorsCigc
dersclben voi* derjcnigcti, welche B e r z e l i u s anwandte.
H. Wr.
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