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Atonzgewichd des Zinks und des Cnkiums.
Atorngewicht des Zioks.
P. A. F a v r o hat Versuche mit dem %ink gem;icht,
uni w o miiglich ZII beweisen. dass das Atom desselhen
ein Multiplum des Wasscrstoffatoms ist, wie .er dieses VOII
:illell einfachen Kiirpern glaubt. Um seinen Zweck zu
crreichen, bcstimmte cr durch Erhitzung des oxalsauren
Zinkoxyds das entslandene Gas, indctn cr es in gluhendes
Kupferoxyd leitetc, condensirte und als Kohlcnsaurcgas etc.,
SO wicauchdas zuruckgebliebene Zinkosyd berechnete. Oder
cr verbrannte i-iber ~liihendemIiupferoxyd das bei der
Auflosunm des Zinks in verdunnter Schwefelsiiurc hervorkommen$e Wasserstoffgas zu Wasser, und fixirt,e dieses
durch die gewohnlichen Mittcl ctc.
Die erste Mcthode gab die Zahl Ci12,62, die zwcite
412,46, wovon die Mittelzahl 4/19,39, mit 123, der Atonzahl des Wasserst.offs dividirt, 32,991, also ganz nahe 33
fur das Atom des Zinks anzeigt*). (Joztru. de Pharm. et
de Chim. 1844. Jan. p. 51.) Du Mdnil.
Atomgewicht des Calcium.
B c r z e l i u s hat von Reuem das Atomgcwicht des
CaIciums hestirnmt, wozu er sicli durch die Versuclie von
D u m a s , E r d m a n n und M a r c h a n d , welche dasselhc
als Multiplum des Wasserstoffs ansahcn und zu 250 bcstimmt habcn, veranlasst fand. 13 e r z e 1i u s berechnete
____-;I)
Vor Kurzem hat J a c q u e l i n (S. dirses Arch. Bd. 34. p. 315.)
tlas Atoingewiclit dcs Zinlts aufs nene bestininit und dasselbc zu
411,O u n ZII
~ 413,7 gefunden. Diese Zahlen, von walehen n i i i n
das blosse Dlittel ZII nehinen nicht befiigt ist, weiclten van der
Rlittelzahl, welche F a v r e angiebt, niintlicli 412,39, nur wenig ab,
aher bcdentenrl van dent bis her angenorninenen Atoingewichte cles
%inks, e 403,23, oder vielinehr nach der Berechnnng drr B c r e e l i u s ' s r h e n Atorngewiclite durc6 Ilrn. I'rof. S c h r o e n (S. dessen
Antrittsprograin. 1838. p. 8.) = 403,256. Jcne beiden nenrri
Besliritniitiigcn seipen wohl, class das Atomgewicht des Zinlts vcrgriissert wcrtlen miisse; allein c s scheint niir preciir, von clrr
bisherigen Zalil abzngchm, tla tlic Dilferenz zwirclien 412,39 unil
i111,O ininter noch vicl griisser ist, ills h i Normiilzshlen mliissig
crsrheint. Bcvor niclit griisscrc n i t t l nnil'angreiche Arheiten zii
tier tiigliclt nothwettcliger wertleiitlcn ciitllicheri Featstelluiig der
Atotngewichtc, fiir welclic Iiait~~lsiicl~licl~
nnr die guk firndirlcn
Altacleniicn die M i t t e l darhickn niiichten, angestellt worden sind,
w i d inan wohl init Rcclit die U c r z c l i u s ' s c h e n iitomgcwiehte
heibohitltetl , clcreri A~isniillelung a k i n sehon hinreichend sein
wiirde, den Hnhrn d r s grosseir .stoclrholmer Cbeiiiikers in clcr
W'issenschdt nnvergiinglidi zn niachen.
H. Wr.
Atomgeio. cl. Calciums. Das Wirlisatneiin liotiigsicasser. 3 15
aus dem Mittel von 5 iinalysen das Atomgewicht des
Calciums zii 234,9. Er wandte zu seincn Untersuchungen
schwefelsauren Kalk an, welcher sicherere *Resultate liefert, als der von E r d m a n n und bf a r ch a n d ansewendete
kohlensaure Kalk, den dieselben aus Chlorcalcium durch
Fallen mit kohlcnsaurem Ammoniak erhielten. Hierbei
wird nach B e r z e l i u s von den Krystallen immer etwas
Mutterlauge eingeschlossen , dic sich durch Auswaschen
nicht entfcrnen lasst, wesshalb nach dem Gluhen und
Auflosen in Salpetersaure noch immer Chlorreaction erfolgt. Ebenso macht B e r z e l i u s auf geringc Einmengungen
von Bittererde, welche den ICaik jederzeit beglcitet, als
mogliche Fehlerquelle bei den Bcstimmungen von E r dm a n n und March a n d aufmerksam.
Saurer schwefelsaurer Kalk.
Be r z e 1i u s hat hierbei ein neues Kalksalz, CaO, SO
Aq, SO3 cntdeckt. Es wird erhalten, wenn ge5liihter Gyps in
einer verschlossenen Flaschc mit concentrirter Schwefelsiiure hbergossen und einigc Tage an einen warmen Ort
gestellt wird. Lasst man von Zeit zu Zeit erkalten, so
schiessen an der Innenseite der Flasche Krystalle an. Die
davon abgegossene Schwefelsiiure in einem offencn Gefasse hingestellt, setzt, in dem Maasse als dieselbe Feuchtigkeit anzieht, aufs neue Krystnlle ab. Das Salz bildet
kurze, durchscheinende, farblose Prismen. Durch Wasser
wird dasselbe schnell zersctzt in forinloses Gypspulver
und verdunnte Schwcfels"aure.
Gegluhter schwefelsaurer Baryt gicbt ein ganz ahnliches saures Salz, welches jedoch vicl kleinere Prismen
bildet. Es besteht aus: BaO, SO3 + A , SO3 und wird
durch Wasser ebenfalls zersetzt. (Annul. e Chim.et Pharm.
Bcl. 46. S. 241.) Meurer.
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Das Wirlisarne im Kiinigswasser, oder die Chlorstickstoffsaure.
Nach Versuchen ist es B a u d r i m o n t gelungen a m
dem KBnigswasser eine in der That ganz cigcnthiimlichc
gas"Frrni<c Verbindung von SLickstoff, SauerstofF und Clilor
clarzustel en, deren Formel ciner wasserfreien Salpetcrsfure gleicht, in wclcher 2' Aeq. SauerstoK durch Chlor
vertretgn sind.
Bei Erhitzung von '2 Gewichtsthcilen gewohnlicher
Salpetersiiurc mit 3 Gewichtstheilen gewbhnlicher Saiz,-nure entwickelt pi& bei
8 6 0 ein rotlies Gas, welches
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