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115
Vereinsaeiluny.
B e r lin. I n d e r Gesellscliaft naturforschender Freunde w u r d e n
am 17. Miirz c. folgende Vortriipe Eehalten: H e r r v o n B u c h zeigte
eine durch H e r r n l e y e r in Sanssouci hinter dern .neuen Palais, dreizehn Fuss nnter der Oberfliiche, i n einer Kicsgrtibe gefnntlene und an
H e r r n v. 11 u in h 01 d t eingesnndte Solenia, welche cler Snlenia gibba
Ag. a m niichsten komiitt, aher w o h l dreimiil an Grdsse u n d Uiiifnng
alle bisher beknnnte und beschricbene Salenien iibertrilll; wnhrscbeinlich eine neue Art Snlenia t r i p r / i f a , welche, w i e alle Sulenien, dcr
Kreideformation angehbrt. Herr G u r l t bericlitete iiber den Sectionsbefund bei einem Casunr. Es fund sich niimlich d e r Gallengang am
Darni v b l l i g verwuchsen, und in dcni Gunge lag ein Gallenstein iiber
l l e r r L i n k machte
z w e i Zoll long, niit mehreren Zaclten versehen.
auf die Skelette von Pflanzen auhiierksam, welche inan durch Verlialilcn crhiilt, auch dann, w e n n inan b e i einigen Gew8chseu, namentl i c h Griserii, die verltohlten Tlicile so l a q e gltllit, bis das Kieselskelett zuriickbleibt. In beideii Pdllcn bleibcn die feinsten Theile in
i h r e r Gestalt, so dass sie noch unter sehr starhen VergrBsserungen
zu erkennen siiid. U e r Kohlensto,lT bildet das Slcelett dcr Pflanze, in
einigen Fallen die datnit verbundene Ilieselerde. Er zeigte einige v o n
Dr. 0 s c h a t t vcr-fertigtc Prirparate yor. I I e r r E h r e n b e r g sprach
einige W o r k iiber das neue blanuuuth, welches in Kusslaiid m i l Fleisch
u n d Haut entcleckt worden ist, und lcgte Probcn dcr F e l t - unit Fleisclisubstanc vor, wclche Ik. G r o s s itus lllosltau ihui iibcrgeben hatte.
F e r n e r theiltc dersclbe die von ihin irn vorigeu Sounner geniachte
Beobachtung mtt, dass die nls Tripel vorkoeiutenden I n f u s o r i e t h g c r
beim Uebergange In feste upalrrtige Gesteiniuasien am Hlreine aIs Lager von Steinkeroen der kleinen Schalcn ersrheineii, uiid dass die
Uinbildung der lceren Srhalen iin Stcinlicrne durch conceutrisehe augenitrtige Anhiiufung der Kiesclerde iin I n n e r u der Schale entstehe.
(Berlfniscbe Nuchrichtcri.)
B.
5) Handelsberichte.
H a m b u r g , den I.NPrz 1846.
W i r erlauhen una, Ilinen liicbei unsern Preis -Courant zu iiberreichen, iiiit d e r Bitlr, bei Redarf v o n Drogucn, Cherniltalien unit
Vrgelnbilien giiligst auoh unsercr cingedenk u n d versichert zu sein,
dass wir es uns aiigelegen sein lassen wcrdcn, Sie i n jcder llinsicbt
mbglichst zufrieden zu stellen. W i r sind zuglcich so frei, I h n e n nachstelirnd einigr. Mittheilungcu zu inachen, die, w i e mir hoffcn, nicht
ganz oline lnteresse f i r Sic sein werden.
Von den seit unserni letzten Berichie voiii 15. Scytbr. v. J . h i e r
eingetrolTFnen Zufuhren erlauben wir uns zuviirderst l h n e n d i e bemerkenswerthereu zu verzeidtnen, n h l i c h :
Yon S i n c a p o r e : 586 Kisten = 70,000 Pfd. Cantpllor. 60 Histen = 7,000 I’M..Seni. nnisi stellati. 26 liisten = 4,000 l’fcl. Gum.
Lcnzoe. 1 Kiste = 200 I’fd. Gum. gnttae. 11Kisleti ==1,800 Pfd. Kad.
rhei
mnnd. 4 Kisten = 200 Bout. 01. cajcput.
883 SLcke
= 90,000 Pfd. Had. galangae. 90 Siiclte = ’7,000 Pfd. Sen1 rubebar. - \’on C a n t o n : YO0 Iiiirbe = 30,000 l’fd. Kad. chime.
57 Kisten = 10,000 I’fd. Had. rhci mund. 80 Kisten = 10,000 Pl’d.
Sent. anisi stellati. 100 I(istrn = 15,000 Pfd. Guni. bcnzoe. - Yon
C a l c u t t a : 100 Kistcn = 15,000 Pfd. Gum. benzoe.
I Yiste =
4
8*
116
Vweimzeitung.
50 Unzen Bloschus mil der Bauchhaut. 1 Kiste = 50 Bout, 01. cajeput. 25 Kirteii = 4,000 Pfd. 01. ricini.
Von B a t a v i a : 50 TubVon I s l a y & A r i c a : 252 Seron.
ben = 6,000 Pfd. Camphor.
= 30,000 Pfd. Cort. china regia.
Von V e r a - C r u z : 14 Ballen
= 2,500 Pfd. Rad. jalappae. --'Von P a r a : 386 G r b e = 10,000 Pfd.
Orlean. 87 Bunde = 2,000 Pfd. Rad. sassaparill. 27 Fiisser =
4,000 Pfd. Balsam. copaiv. 16,000 Pfd. Gum. elastic. - Von H a v a n a :
62 Ballen = 6,000 Pfd. Rad. sassaparill.
Von N e w Y o r k: 46 Fasser = 8,000 Pfd. Balsam. copaiv. 30 Kisten = 2,000 Pfd. 01. menth.
ppt. 19 Ballen = 2,000 Pfd. Sem. sabadillae. 12 Kisten = 1,500 Pfd.
Rad. rhei niund. 274 Ballen = 27,000 Pfd. Rad. sassaparill. 15 Fisser = 1,500 Pfd., 75 Siclte = 8,000 I'fd. Rad. senegae. 20 I(6rbe
= 500 Pfd. Orlean. 9 Ballen = 1,500 Pfd. jalappae. - Von R i o d e
J n n e i r o : 59 Fisser = 5,000 Pfd. Arrow-Root.
Von R a h i a :
I 0 Fiisser = 1,000 Pfd., 8 Kisten = 1,000 Pfd. Arrow-Root. Von S a n t o s : 8 Fiisser = 1,000 Pld. Arrow-Koot. - Von L i s s a b o n : 24 Flaschen = 600 Pfd. Balsam. copaiv. 102 Ftisser =
60,000 Pfd. l e l . crud. - Von B o r d e a u x : 89 Pisten = 12,000 Pfd.
Succus liquir.
Von N e w c a s t I e : 129 Fiisser = 50,000 Pfd. Sal.
anglic.
Yon S t . P e t e r s b u r g : 47 Ballen = 5,000 I'fd. Agnricus. 84 Ballen = 12,000Pfd. Kad. liquir. inund. 4 FIsser = 1,600 Pfd
7 Packen = 1,000 Pfd. Gum. animoniac. 2 Ballen = 400 Pfd , 7 Fisser = 2,000 Pfd. Sem. cydonior. 20 Ballen = 4,000 Pfd., 13 Fisser = 4,000 Pfd. Semen cynae.
Die in unserin letzteii Berichte aosgesprochene Bleinung liher
Camphor hat sich sehr bald hestiitigt. Die Speculanten ltonnten
nur eine sehr hurze Zeit den ltiiiistlicli i n die HBhe getriebenen Preis
behaupten, anhaltende Zufuhren riiach~ender Spielerei bald ein Endc.
Die Rerichte uber die in England (dem Hauptstapelplatz dieses Artikels) befindlichen Vorriithe und daselbst zu erwartenden ferneren ZUfuhren sind SO widersprechend, dass wir es nicht wagen, sie mit
Zahlen anzugeben. GrBsser sind sie aber jedenfalls als f i r den Consumo erforderlich und ist dcsshalb nacli unserer Bleinung eiue Steigerung des Preises nur dann zu erwarten, wenn die Production wesentlich abnimqt oder politiscbe Ereignisse fernere Zufuhren in Zweifel
stellen oder gar verhindern. Ob der Yreis noch ferner oder gar noch
bedeutend weichen wird, l i s t sich scliwer vorhersagen, da Camphor
ein so grosser Liehlingsartikel der Speculanten ist und sich deren Zahl
gewiss, bei selbst nur unbedeutendem Weichen der Preise niehrei~
wird. Nicht unerwiihnt h6nnen wir Inssen, dass im v. J. ca. 300
Kisten Camphor hier angehomiiien sind, die stinimllich so bedeutend
mit einer Art Talkerde verfilscht wnren, dass sie beini Rhffinirei~
30 Proc. iind mehr verloren. Dieser V,orfall verdient um 80 strengere
Ruge, da im vorvorigen Jahre eine tihnliche Betrugerei geschehen ist,
indem, wie Ihnen aucli s. Z. mitgetheilt, mit Seesalz verFAlschter Caniphor hier eintraf.
Von Cort. China Reyia sind, namentlich in England gr6ssere Zufuhren eingelroffen, als man allgeinein erwartet hatte; da sie aber
gr6sstentheils aus dubioser, leichter, zur Unzeit gesamnielter Kinde
und Brijclcel, wie sie f'riiher nie aus dem Rlutterlande exportirt worden ist, bestehen, so hat sich der Preis f i r scbijne schwere, krtiftige
Waare nur wenig billiger gestellt.
Ebenso verhllt es sich init Chinhr, da die ncuzugefilhrtc China,
im Allgenieinen von eotschicdeo geringerem Gehalte an Ghinin, ausser-
-
-
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+
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,
Verczhszeitung.
1Ii
detn nocli so verschiedenartig i n dieser Bcziehong ist, dass die Fabrilranten erst, nachdem sie ein grdsseres Quantiiin von einer Parthei
verarbeitel haben, zu einetii sichern Rcsultat gelangen.
Von Jod, welclies wir Ihnen angenblicklich zii einem elwas ermiissigten Preise erlassen Ir6nnen, sol1 in England wieder alles, was bis
im August verfertigt wird, zu haherem Preise auf Lieferung gekaufl
sein, und lisst sich d e r wahrscheinliche fernere Gang des Preises wohl
schwerlich vorhersagen.
Kali Ifydtojodic., wovon Ihnen augenblicklich ebenfalls zu etwas
erniiissigtent Preise zu Diensten steht, habcn mir jetzt Gelegenheit,
hier anfertigen zu Inssen, was uns urn so angenehtner ist, da das im
Handel vorkommende hiulig mangelhaft bereitet ist.
Von Balsam. Copaivae sind nur geringe und grdsstentheils nur
,indirecte Zufuhren eingetroffen. Rlit grosser Preude hat es uns erfiillt,
zu erfahren, dass einer unsrer geschiitzten Mitbiirger, dem eine competente Stimnie doriiber zusteht, sich iiber den Werth oder Unwerth
der Vorsclirift : ,,(lass Balsam. Copaiv. sich in Allrohol ldsen miisse,"
6ffentlich ausspreclien wird, urtd hoffen, dass die Folge davon sein
wird, dass diese ihren eigentlichen Zweclc ganzlich verfeblende
Vorschrift, w o sie jetzt noch in Kraft ist, baldigst beseitigt werde.
Von Balsam. P e w , der augenblicklich wegen iusserst geringen
Vorraths sehr lioch im Preise steht, wird eheslens eine Znfuhr erwartet, nach deren Ankunft der Preis sich wieder billiger stellen wird;
bei der Notirung in unserm Preis-Courant haben wir darauf Riicksicht
genommen.
Von Cacao C a r a c a s in schanster Waare sind wir leider ohne
d l e Zufiihren geblieben - hoffentlich bringen die nikhsten SchilTe
von La Guayra davon mit.
Cantharides sind, nachdein es sich Iterausgestellt hatte, dass die
Berichte nicht iibertrieben, sondern wirlrlich iiberall so wenig eiiigesammelt worden, eben so rasch als bedeutend gestiegen. W e sich
die Preise bis zur hevorstehenden Saininlung gestalten werden, Idsst
sich gar nicht beurtheilen. Denn eben so wenip, wie sicli liugnrn
Iiisst, dass die Vorriitlte iiberall lrlein sind und man wirlclichen Bedarf, mag der Preis seiti wie er wolle, zu brfriedigen suclien wird,
eben so wenig lbsst sich in Abrede stellen, dass, wie die Erfahrung
von jeher gelehrt hat, bei ungewohnlich hohcn Preisen unverniuthet
Zufuhreti einrrttreffen pflegen, und wenn auch nicht der wirlrliche
Consutn, doc11 der Absatz sich nierlrlich verringert, weil ein Jeder
sich tnit so wenig als irgend nidglich zu behelfen sucht.
Yon Cardamom. sind einige aber nur hdchst unbedeutende Znfuhren eingetroffen, die den Preis indess dennoch etwas btlliger gestellt haben.
Von Castor. Canad. ist i m December v. J. in London wieder nur
ein geringrs Quantum zum Verlrauf geltominen und hat man namentlich die besseren Qitalitiiten mit hohen Preisen bezahlt.
Castor. Moscoait. fehlt beinahe. Es sind nur einzelne Beutel
vorrithig, wofiir ein hoher Preis gefordert wird.
Crocus konnen wir Ihnen in schonster neuer Waare zu ermissigtetn Preise erlassen. Der Preis wird wohl nur dann sich heben,
wenn sich Gritnd ziir Besorgniss zeigen sollte, dass die nachste itn
October und November stalt findende Sammlung gering attsfnlle.
Von Fol. Sennae Alerdi.. erwarten wir eine Sendung neuester
118
Vereinszeitung.
Waare, der davon erhaltcnen Probe zufolge, hiibsch griin und zienilich gross von Blatt.
Cum. Arabic. h a t sicli bei iiusserst peringen Ziifuhren und abnehnienden Vorrithen alierinals hiiher im Preise gestellt iind lauten die
Bcrichte iihereinstimmcnd dahin, dass vorliiufig lteine Preisermlssigung
ZII erwarten ist, was nni so wahrscheinlicher wird, da
Gum. Senegal, der auf seincr schwindelnden Hiihe sich allerdings
nicht hat behaupten kdnncn, demungeachtet noch imnier ungcwohnlicli hocli im Preise stelit; und lebhafter Begehr darnach statt findel.
Nit Gum. Assnfoot.lidn sind wir i n illlen Sorten schiin assortirt
und kiinnen Ilinen nanrentlich eine feine mittel Waare als besonders
preiswiirtlig einpfehlcn.
Von Gum. Beirsoe i n niittcl bis fein mittel Qualitst sind iiberniiisvig grosse Zufiihren eingctrollen, wiihrend es an schiiner M'aare
leider fehlt.
Fiir M a c i s I$NUC.Mosclint. die in Folge der von der Ilolk~ntliwhen Hnndelrgesellsrhrh gctroITcnrn, in unscrin letzteri Berichte erw;ihnten Maasregel a u f nodi hiihtrre Preise gehallcn wurden, zcigte sicli
wenig Kautlust, die in tler lelztcn Zrit sich nocli vermindert hat, da
i n England nanienllich von Nilcis nicht unbctleutentle Zufuhren yon
den Englichcn Besitzungen eingetrollen siiid. Die Yreise haben sich
in Folge dessen bereits c t w a s billiger gcstellt und werden, wie wir
glanben, noch ferner weichcn.
Von Magnesia Carbon. (e Sulfuric. sind iiberniiissig grosse Zufiihren eingetrollen, in Folgc dcssen die I'reise so billig stehen, dass
sie gewiss Beachtung verdienen.
Die Bericlite iiber M a n n a lauteten wiilirend der Sammlungsyeriode
iiusserst verschieden. Die Preise wichen in Sicilien immer niehr und
wnrden not+ niedriger erwartet., als pliitzlich die Nachricht eintraf,
dass sie wieder iiber 40 Proct. gestiegen wiiren, weil die neue Llanna qualitativ und quantitativ nnr mittelmiissig nusgefallcn sei. Die in
Italien belindlichen grossen Vorrltlic von altcr Rlanna, die theilweise
81s sehr gut 'conscrvirt grschildcrt wird, habell die Preise indess wieder auf einen sehr inissigen Stand zuriickgel'iihrt.
larcasilfrc hot sicli bei anhaltend lebhaftem Begehr abermals hoher im Preise gestellt
derselbe wird sich indess auf seineni jetzigen Standpunct wohl nur behaupten konnen, wenn die Production
tlurh ferner init dern Consnmo nicht Scliritt zu halten vermag.
Von Me2 Alb. ist nur sehr geringer Vorrath,
die niiclisten Schiffe
von Havnnna werdcn indess wolil Zufulir bringen.
111 illel Alliss. in schiiner Qualitst gRnzlich fehlt, so haben wir
eine kleine Partliei 11 6 in i s ch e n Honig, der den Anforderungen an
a I b i s 8. vollkommen entsprechen soll, beordert, und werden Ihnen
davon nacli Anltunft zu verlriltnissmlssig schr billrgem Preise iiberlassen kdnnen.
Was 01. Aurnnlior, Bergamoft. U e Cedro & Porlugall, wovon
wir tiiglich clic Anknnl'r tler n e u e n - Waare erwarten, betrifft, so
ltiinnen wir nur die in unscrin letzten Berichte ausgesprochene Ansicht bestiitigen. Die Preise sind an den I'roductionsplltzen allerdings
wieder etwas gcwichen, indess noch nicht so bedeotend, als man
zu erwurlen berechtigt war
die Speculationswuth, die eich
dieser Artikel beiniichtigt lint, ist ohoe alleo Zaifel die elleinige Ur-
-
-
-
-
sache davon.
Vereinszeitung.
119
01. Cnssiae hat sich bei lidclist geringen Zufuhren iin Preise
behauptel.
Rlit 01. Cinsatnomi Ver., hier hereiteter \Vaare, deren voilltommenste Aechtheit wir garnntiren kdnnen, glanhen wir Ihnen rslhen
211 diirfen, sich zu versorgen, dn nur ein zufiilliger, ausserordenllich
billiger Einkarif von Ceylon Canehl Bruch den in iinserm Preis-Courant angegebenen verhiiltnissniiissig eehr billigen Preis inGglich geinacht hat.
01. Met&. Pip. Americ. steht sehr nieclrig im Preise nnd verdient gewiss Beachtung.
Von 01. Neroli Laben wir in b e s t e r , m i t t e l und g e r i n g e r
Qualitiit nene \+a'we
zu billigeni Preise vorrithig.
Von 01. Rosarum sind, wie die Berichte (die indess, wie die
Erfahrung gelehrt hat, nicht immer unbedingten Glauben verdienen)
i n Aussicht stellten, wirklich nur geringe Zufuhrcn eingetrolfen oncl
ist dcr Preis in Folge dessen wesentlich gestiegen. Der fernere Gang
desselben wird vorliiufig wohl hauptsiichlirh von den Berichten iiber
die diesjiihrige Ausbeute abhiinpen.
01. Tere6inth. ist an den Productionspliitzen und in Folge desseit
ancli liier hei ungewdbnlich geringer Zufuhr gestiegen. Die zu erwartende geringere oder grdssere diesjiihrige Ausbeute wird auch den
Gang dieses Artikels vorlBufig wohl hauptsiiclllich bestiiiirnen.
Opium is1 fast unglaublich gestiegen. I)ie vorjiihrige Aqsbeute
muss doch wohl wirklich, wie wir in unserin letzten Berichte erwiihnten, so ausserordentlich gering gewesen sein, da iibernll nur Busserst
geringe Vorrithe sind. Der jetzige so iingew0hnlich hohe Preis wird
indess ohne Zweifel seinen Einfluss auf die Production nicht verfehlen und wenn nicht wieder eine Misserndte eintritt, so wird wolil in1
August, wn sich die diesjihrige Ausbcute einigerrnanassen wird beurtheilen lassen, der Preis zu weichen aiifaiigcn. Alorphiiiin und Cotlein
eind im gleichen Verhiiltniss wie Opiiim theurcr gcworden.
Phosplrnr lrlinnen wir zu iiusserst billigern Preist? erlnssen, dtt die
franzdsischen Fahrikanten fur die Ausfulir nacli 1)eutschland ihre Preise
bedentend herabgesetzt haben, uin durch den den tlcntschen Fabriltanten dadurch vernrsachten Scliaden, dieselben ZII veranlassrn, ihre in
Friinkreich mit den FranzBsischen Fabrikaoten begonnene Concurrenz
wieder einzustellcn; mag nun die Oberhand bchalten wer da will,
auf seinem jctzigen niedrigen Standpunct wird der Preis schwerlicb
lange bleiben.
Von Rad. Altheae sind in schdnster Waare weniaer als aewohnlich geerndtet und ist der Preis in Folge dessen g e h g e n , ;ine Ermiissigung ist wohl erst irn Anfnnge des nichsten Jahres und nur w w n
die diesjfihrige Ausbeute ergielriger nusgehllen, zu erwarlen.
Von Rad. Ipecncuanhae bleiben die Zufuhren giiizlich aus und
ist der Preis in Fnlge dessen abernials gestiegen.
Rnd. Ireos sind i m vorigen Jahre ungewdhnlich wenig eingesnmmelt und daher tlieurer geworden.
Von Rad. Rhea Moscocit. ist nur grringer Vorrath hier und
Tor Anfang Rlai wolil nicht auf neuc Zufuhren von St. Petersburg
zu rcchnen.
Vnn Rnd. Rhei
m u n d sind leider gar keine Zurnhrcn eingetrolfen, ebensowenig von f - mu n d. i n wirlilich schdner, nichts zu
wuoschen iibrig lassonder Wanre; gerioge miltel und fein mittel Qiialititen sind dngegen im Ucberfluss zu sehr billigen Preisen vorhanden.
+-
120
Vereinsseitung.
Wir haben unsere 4-mund. Rhei a u f s sorgftilltigsle sortirt und hoffen,
dass es uns gelingen wird, auch darin allen billigen Anforderungen
zu geniigen.
Von Rod. Sulepp ist in Deutschland wenig geerndtet und da auch
in den Mittellindischen Hiifen nur geringc Vorrithe sind, so hat sich
der Preis nicht unwesentlich gehoben.
Rad. Senegue sind in Ubermilssig grossen Quantitiiten rugefiihrt
und ist der Preis diher sehr billig und gewiss beachtungswerth.
Sern. Cubebar. in schdnster M’aate -sind wenig vorrtithig. Wir
erwarten indess in kurzem eine Sendung davon und werden Sie alsdann nach Wunsch bedienen kijnnen.
Von Sen,. Cydonior. sind ansehnlirhe Zufuhren hier eingetroffen
und ist der Preis in Folge dessen sehr tdlig und beachtungswerth.
Sem. Cynae Leot. wird, wie es acheint, bedeutend theurer werden. Die ganz kiirzlich aus Petersburg eingetroffenen Berichte melden
niimlich, dass dasclbst nur unbedeutende Vorriithe sind und nur geringe
oder gar keine Zufuhren, namentlich voii hiibscher griiner Waare,
e r w artet werden.
Von Succinum ist dte Ausbeute abermals gering gewesen, die
Preise sind in Folge dessen gestiegen und werden noch htiher erwartet.
Succus Liquirit. ist in allen Sorten, hauptsichlich wohl in Folge
zunehmenden Begehrs gestiegen, namentlich die gewiss mit Recht beliebte Calabreser Sorte aus der Fabrik Baracco.
Vunille ist auserordenllich im Preise gestiegen, ohne Zweifel
hauptsiichlicb weil eich der Hauptvorrath in den Htinden einiger reichen
Speculanten befindet, die die Gelegenheit, die Preise nach ihrem Belieben zu bestimmen, auf alle m8gliche Weise auszubeuten suchen.
Aether und einige andere Priiparate haben wir im gleichen Verhiiltniss, wie die ktinigl. Preuss. rhemische Fabrik in Schtinebeck im
Preise erh8hen mlssen, mehrere andere dagegen ermissigen k h n e n ,
namentlich auch Aceton und die Valeriana-Pniparate, deren Verbrauch
anzuhalten scheint.
Von Arrow Roof sind so iibermissige Zufuhren eingetroffen, dass sie
wohl fiir mehrere Jahre hinreichen werden. Von wirklich schijnster
Qualitiit ist indess verhiltnissmiissig wenig gekommen und hat sich daher der Yreis dafiir noch einigermassen gehallen, wihrend die geringen Sorten spottwohlfeil zu kaufen sind.
Die in unserm Prris-Coursnte mit v e r. hezeichneten Oele, Pulver etc. hahen wir simmtlich hier selbst anfertigen Iassen, k8nnen deren Aechtheir und ladellose Qualitat im strengeten Sinne des Worts
verbiirgen und sie Ihnen daher rnit vollem Rechte empfehlen.
Mit besonderer Hochaclitung zeichnen
, ergebenst
H a s c h e &I W o g e .
_.
Riickblick auf Droguerie - und Materialwaaren-Handel
vom Jahre 184.5 in Hamburg am 31. Decbr. 1845.
Agaricus. Zufuhr war gering, 72 Ballen. Nachfrage gering.
Alaun. Zufuhr 1000 Fiisser schwedisch, 70 FLsser englisch.
Aloe Cup. Ohne directe Zufuhr, Versorgnng vom Lond. Markt.
Von hepatic. 6 kleine Fiisser von Bombay.
Anis, Fenchel und Kzinmel. Nachfrage gering, Eummel gegen
Ende des Jahres 29-30 1 4 .
,
Vereinszeitung.
121
Anis slellat. l i t Ausnahme von 90 Kislen, nur direrte Zufuhr
nus Ostindien. nlehrere Parthien voii mittelmassiger Qualitit, gebrochen und grau von Farbe. Ain Lager 550 Kisten.
Antimoniutn crudurn. Zufuhr sparsam; gesucht bei steigenden
Preisen.
Arrow Root. lllit geringen Sorlen iiberfiihrt ; reichliche Zufiihr
aus Brasilien.
Arsenik, weisser. Nachfrage schwach, rother sliirker begehrt.
Zufuhr 800 Flsser.
Bals. Copnizr. Direct von Pnrn lranteii nur 27 Gebinde. Preise
ohne Vernnderung. Bedingungen der Abnahme wieder schwierig.
Bals. pertto. Vie1 begehrt. Zufuhr nur 1000 Pfund starker
als 1844.
Bals. t02ut. Starlr begehrt zu hBheren Freisen.
Bimmsstein. Zufuhr mitteliniissig.
Boraz ra{fin. Preise gestiegen ; die hiesigen Raffeneure haben
ihre Arbeiten eingestellt. Vorrath von schBner Warre.
Cacao cavacns. Nur theilweise in guter Waare ziigefiihrt zu
hohen Preisen ; das Uebrige in geringer Waare. Guayaquil keine directen Zufiihren, doch circa 1900 Sdclre voii Bordeaux im Preise von
Para. Cacao stieg auf 5 @,wilirend Para 3,f f# kostete. Im Herbste
wurden 1700 Siclie Para auf Speculation gelrauft. Es sind spiter
noch 1854 Sache angelangt. Domingo lram vie1 von New-York. Vorriitlie anderer Sorten klein voii Para 3500 SLclre.
Camphor. Bis August im Preise weichend, dann durch Speculation gesteigert, durch ansehnliche Zufiihr sinlrende Preise. Gegen 300
Kisten Cninphor kanien init Talkerde verfiilscht vor, dass der Verlust
bcim Raffiniren 30 Proc. erreichte.
Cantharides. Ansehnlicher Begehr und starlre Preissleigerung,
die fortdnncrnd ist.
Cardamom. Erst sparsame Vorrithe, spiitcr Zufuhr in London,
die ansehnlich gestiegenen Yreise wieder fallend. Ceylon wenig Nachfrage. A m Lager 80 Kisten, 10 Slclre Malabar.
Cassia Zignea. Wenig veranderte Preiso. Vorrath 4500 Bisten.
Cassia /,?ores. Wenig hegehrt, am Lager 160 Kisten.
Castoreuni. Schhnes sibirisches wenig zugefilhrt zu enorm hohen
Preisen; auch Canad. ntieg. Am Schlusse des Jahrs neiie Zufuhr.
Chinin sulphuric. Die Nachfrage nicht stark. A h im August
giinstige Nachrichten aus Anicrilrn eintrafen, dass die g a m e Ausfuhr
gegen eine bestimmte Summe einer Compagnie iiberlassen war, und
von deren Willkiir der Ausgnngszoll abhing, zogen die Preise an.
Spiitere Zufuhr in England hat die Preise gedriickt.
Cinchonin. Ohne alle Nachfrage.
Cochenille. Vie1 begehrt, Preise steigend. Zufuhr 145 Fiisser
uiid 355 Ballen. Am Lager 80 Colli.
Cort. Cascarill. Zufuhr etwa 120 Seronen, theilweise nicht ganz
schwer und elwas grusig. Preise steigend.
Cort. Chinae. Eine Parthic von 25000, und seit 1806 hier Iagernd, ward sortirt und versandt.
Cort. regia Loxa ffuanocao katnen aus Valparriso in hubscher
Qualitit. Aus Nordnnlerikn kamen 25 Seronen, die vie1 dubi6se Stiiclre
iiiid keine Abnabine fanden. Von Looa sch6ne Waare vorrlthig.
Flava ohne Zufuhr. Rubra nur in Rtlhren. Directe Zufuhr yon regia
i 5 6 Seronen, welche fast siimrntlich in eine Hand kamen und ver-
122
Veveinszeilung.
sandt wurden, was die Preise steigerte, die durch Beriehte aus London nnd Liverpool wieder gedriickt wurden.
Cristalli tnrtari. Vie1 brgchrt in srhoner Waare, Preise steigeiid.
Culehen. Wenig zugcfihrt, Lager sehr verringert.
FarbehBlser. Vorrath circa 2000000 Pfd., Blau 20000 Pfd , G14b
50000 Pfd. nnd Fernamliuc 180000 Pfd. Bimns. Japan 150000 Pfd ,
St. Ihrlha 600000 Pfcl., Lima 150000 I'fd., Marlha 300000 Pfd. Santl el I1 012.
R o r e s Sulplbui-is. Preise fallend.
Folio Sennne. Von Alerandrien, Tripolis und Neccn wenig Zufuhr,
Ostindien fehlten fast ganz, nur von Bombay kainen 6 ond aus Africa
i Kisten.
Fvncs Carogheen. Starker Verbrauch, dennoch Ueberfuhr sch6ner Waare.
Gnllus. Fehlten directe Ziifuhren ; 20 Balleu aus London. Alel~po
und Smyrna reicher Vormth.
Glutle und Mennige. Prcise, Vorriithe und Abgang wenig nbwcirhend von den letzten Jahren.
Gummi nmmoniac. Wenig Zufulir und Nachfrage; Vorrithe in
giiter Warrc.
Gumai arabic. Levantinischer rar und Preise steigcnd. Ostinilisrlier iind Cap-Gnmmi ltam wenig vor; von Sincaporc lrrmen zwei
Parthien in Klisten von hiibscheni Ansehn, aber unaufl6sbar. Als eine
neue Sorte knni von der Kiiste von Africa 77 kleine Felle, ein Mitlelding zwischen 0. senegne und araliczcm; Kiufer zu 60
66 @
findend.
Asn foelid. In mittel. Sorten gesucht; am Ende des Jalirs n d i
8 kleine Kisten 4 50 Pfd. in loscn Granen.
B e s z o e . Reichlicha Zufuhr, meistens gute Tertia-Sorte ; RUS Batavia 6 Kistcn hiibsch mnntlolirte Secnnda, die zu hohen Preiaen
abging.
Copal. Reichliche Zufiihr und Auswahl. Africa 1564 Sicke in
directer Zufuhr, dann yon Lissabon meistens ahgesetzt. Auch von
ostindischem doppelte Zufuhr. Vorrath in allen Sorten gut.
Damar. Doppelte Zufuhr, Preise fiillend, der von Batavin behauptete den Vorzug der Giite.
Elaslicum. Zufuhr fast weniger als im vorigen Jahre, Absatz
stork; es kamen Traubentlaschen vor, auch in Schuhen viel, doch
sprite Sendungen.
Elemi. Nicht stark begehrt, Preise gewichen. lanilla-Sorte kin1
in bessrrer Qunlitiit und fund hehere Preise.
Callanurn. Wenig Begehr, in schBner Qualitst vorhnnden.
Guajacum, feiner, k a m selten vor, geringer von New York 8 Ffisser
in Auction zu circa 1 losgeschlagen.
Gutti. Zufuhr ansehnlich, Absatz stark.
Schellac rand starken Begelir ohne Preisverinderung. Ausser
einer Parthie von 192 Kisten aus orapge und kirschrolh bestehend,
von Bombay keine dircrte Zufuhr.
Maslis Myrrha Sandarac. Wenig Absatz; von l y r r h a einige
Pack in Fellen aus Abyssinien.
Senegal felilte eine Zeitlang, daher hoher Preis.
Trangant, levantischer, hinreichend Vorrath.
Harr, enghches. Zufuhr wie 1844. Amerikanischer kaum zu
$ so viel Vorrath; 8400 Fasser ainerikanieobes uad 812 FBeeer engl.
-
Vereinszeitung.
123
HausenLlase. Ham niir in Bliittern vor ; steigend. Begehr lehliaft.
IngLer. Preis wenig gehoben. Zufuhr nicht gross; Absatz nichl
allzustark. Aus Afrika 20000 Pfd. in schGner Waare. Lager 600000
Pfd., candirt 1500 Ki:ten.
Kali, cltroms. Zufuhr aus Norwegen in bekannter Giite.
Lign. Quass. Weniger begehrt als Jamaic.
Snssafras. Vorrath deckle den Bedarf.
Macis und 111. Ntisse. Zufulir aus Holland iind England, die
Preise gestiegen ; doch schwerlich clauernd bei anschnlichen Vorrfithen.
Vorrtilli 6000 Pfd. Blithe, 8000 Pfd. Niisse.
Illatzdeln. Absatz gross. Zufiihr aus Sicilien sehr ansehnlich.
Preise steigend. Bittere wenig benclitet. Lager 45/ni und Tara 481111
und nlte 45/111 und neue Sicil. 220 Seron Berleric. 30/m.
Porto
40/2 Ballen altc und 4012 Ballen uiid 90/1 Ballen neue Valenc.
Manna culal. In den ersten 8 Monaten wenig Begehr. Preise
in Folge geringern Erndten steigend.
M a n n a canellat. wenig begchrt iind wenig vorhanilen.
Mnsckrrs /otzq. L i e s vie1 zu wiiiischen iibrig; doch ltnmen keine
grobe Verfilsrhungen vor. Am Schlusse cles Jahrs kam eine Dose
init 44 Beuteln, Assam-Sorte. Cnlnrd im Preise gefallen. Zibeth
aus dein inncrn Afrika 40 Unzen.
Natrota cnrl. Slarlre Nachfrage ; Zufuhr gross.
Nelken billig; Vorrath 80000 Pfd.
Oleurn Anisi. Yreise haltbar. Anis stell. Preise gesonken, zulelzt
sleigend. Bergamott und de Cedto. Preise gehoben, Vorrath schwach.
Caryophilluni zieinlich gleirli iin Preise. Cnjeput wenig begelirt
und Cassiae fortdauernd angenehin, wlhrend Cort. Cassia billig ist.
Cinam, Laacndel nnd Nus mosch. exst. gewijhnlichcr Bedarf. 01.
luurin. Zufuhr und Begchr schwach. 01. Mentk. pip. americ. fallend
iin Preise. nicini amar. 'rlurch ostindisches rerdungt. Rosarum aiigenehin und Preire steigend. Vitriol+ vie1 begelirt und abgesetzt.
furnans wenig Nachfrage.
Opium. Yreise sehr gestiegen. Vorrath gering.
Orlean. Zufuhr in echGner Waare gross,
Pfeffer billig. Lager IiOOO Siicke.
Pietnent gegen Ende des Jahrs billiger. Vorrath 8000 Sircke.
Potneranzen. Zofuhr 180 Sicke und 90 Fireser. Schaalen im
Preise gestiegen.
Quecksilber. Preis fest. Absatz stark.
Quercitron. Zufuhr 600 Fisser, am Lager 200 Fasser.
Radicrs. Alcatrn wenig begehrt. Angelicae ebenso.
Columle. Kleine Zufuhr, 1'reis.e billig.
Curcutnae. Java wenig Einfuhr. Preis fest. Bengal und Chin.
Ziifuhr in guter Waare
Galanga geringer Absatz. Gentian stark begehrt, Preise geetie&en.
Jaluppe. Wenig Zufuhr yon schwerer Waare, Preise gestiegen.
Ipecacuatrlra, wenig Zufuhr, daher das Lnger schr reducirt.
Liguirit gut versorgt. Ratarh und Sarpetilar. Beide oft billig.
Rafarh spiter gestiegen. Rhei wenig Zufuhr von schdiier Waare ;
ganz gcschiilte felilte ganz. Sassnparill nicht ganz schbn.
Senequa vie1 begehrt.
Saf'an in schiiner Qualitat vorhanden. Preise gefallen,
Sago lrtark abgcsetzt.
124
Verer'nszeitung.
Starker Begehr und Ahsatz.
SaZpefev Chili vie1 Nachfrnge zu billigen Preisen. Lager 110000
Pfd., ostind. 1700000 Pf'd., Chili 450 Fiisser raffinirt.
Scbaaefel. Zufuhr gerirrger ala 1834, w o 300 Fisser und 1900
Kisten Icamen, 1845 90 Fasser und 550 Kisten.
Sem. Cumini. Zufiihr 120 Ballen, Preise gefallen. Cynae starke
Zufuhr, 170 Ballen und 110 Fiisser. Sabadill 19 Ballen von Cadix,
75 Ballen von Neuyork.
Spangriin. Preise gewichen.
Succinum sparsam versorgt.
Succ. Liquirit. angenehni. Calalreser sehr gestiegen ; wenig
Vorrath.
Tamarinden. Zufuhr gering, Lager stark.
Terbenlhin vie1 begehrt. OeZ vie1 Absatz.
Terra Catechu vie1 begehrt. Zufuhr in hiibscher breuner Sorte
aus Ostindien, steigend. Vorrath nicht gross,
Toncabohnen in schoner Waare vorhanden, aber schwache Zufuhr.
VanilZe rar und steigend.
WrioZ, blauer wenig begehrt, weisser und grfiner stark. Preise
billig.
lVachs vie1 begehrt.
Ziidi. Die Preise sleigend, erst 14, dann 16 p, spiter wieder
auf 13 p gehend.
Zinnober stark abgesetzt.
8aZ Ammoniac.
E i n f u h r von 1845.
Aloe 120 Kisten. Anis stell. 491 Kisten. Bals. Copak. 2400 Pfil.
Peiw 58 Kisten. Boraz 20 Passer, 7 0 Kisten, Cacao Bahia 420 Siicke,
Brasil. 4864 Slcke, Caraoy 812 Siicke, Domingo 2930 Sicke, Mcirtinigue 30 Fiisser, Gunyccptl 1888 Sacke, Campfer 3201 Kisten
16 l'itbb. Caneel 228 Ford 28 Kist. Cnnth 50 Fisser. Cardamon
121 Siicke. Cassia flor. 338 Kisten, lign. 10030 Kisten, 1000 Giij.
Citronschalcn 38 Ballen. China regin 221 Seronen. Crist. Tart.
222 FBsser, Cubeben 190 Siirke. Gallen 118 Ballen, 121 Fiisser.
Gummi Copal 2'100 Sarlre und Kisten, 92 Flsser, 15 Pack. Damur
703 Kisten 50 Tubb , elast. 241 Colli, 281 Arob. Schuhe 862 Kisten
circa lOO/m Yaar. Eleriti 62 Kisten. Guajac 8 Fiisser. Lac in tab.
1500 Kisten. Sinegal 379 Fiisser, 219 Siclre. Ostind. Cap 203 Kisten,
67'1 Slclre, 77 Felle. Hars 5149 Fasser. Hausenblase 80 Colli.
Ingber 3353 Slclce, 12 Fass, candirl 1512 Kisten. Lorbeeren 75 Colli,
Bliitter 162 Ballen. Masiti 7 1 Fiisser, 52 0. 57 K. &'the 74 Fiisser,
6 Kisten. Mennig 220 Fass. Maxdeln 9025 Seronen, KSrbe, Fisser,
Ballen. Manna 114 Kisten. Nelken 3360 Ballen, 287 hisser. 01.
Anisi 45 Kieten. Menth 107 Kisten. Ricini 232 Kisten, 39 Fisser.
Vitriol, franz. 2000 Kcrbe, cngl. 180 K. Orlean 1141 Siicke. Pfefer,
schwarz 19601 Siiclre; weiss 375 Sicke. Piemenl 11627 Siiclte. Posieranoenschalen 633 Ballen. Quecksilber 405 Flaschen. Rad. Chinae
400 Kdrbe. Curcum 3019 Siicke. Galang 1233 Siicke. Jalapp.
117 Ballen. Ipecac, 3 Seron., 1 Kiste. Rhei halbin 376 Histen,
mash. 30 Histen. Sassnpar. 1081 Ballen und Seronen. Senegae
160 Sgcke, 12 Fgsser. Rosinen 10142 Fiisser, 5990 Kisten, 200 K6rbe,
Smyrnser 21789 Fitsser, 11595 Kieten. Sago 4581 PBeser und Kisten,
292 Siicke. Salpeter 897 Fiisser, 4878 Sitcke. Siidsee 23091 Secke.
Vereinszeilung.
4%
Schwefel 90 Fass, 555 Kisten, 5100 Cant., 214600 Kil. Spangrun
72 Fasser; 14 Kisten. Spermaceti 330 Kistcn. Sacc. Liquir. 1375
Bisten. Sumach 5120 Slclte. Tamarinden 246 Fiisser. Terra Cafechu 4877 Kdrbe und Siicke. Terbenthin 308 Oxhofi, 144 Liigel.
Oel 1319 Gebind. Weinstein 493 Fiisser, SO7 Kisten. Zinnober,
Gstreich. 90 Liigel, chines. 40 Iiisten. (Auszug nach H. u. Bergen
und Lappenberg’r Nachrichten.)
BI.
6) Personalnotizeu.
Der bisherige Privatdocent, Administrator der Universitiits-Apotheke, Herr Dr. A. D u f l o s , ist zum ausserordentlichen Professor in
der philosophischen Facultiit der Universitiit B r e s I a u ernannt worden.
Wir freuen uns der wohlverdienten Anerkcnnung unseres wiirdigen Vicedirectors.
Die botanische Gesellschaft in E d i n b u r g h hat Herrn Apotheker
S ch u m a n n in Golssen zum Mitgliede aufgenoinmen.
Die westphPlische Gesellschaft zur Befdrdcrung vaterlindischer
Cultur hat den Medicinalrath Apotheker Dr. L. F. B l e y in Bernburg
zum correspondirenden Mitgliede ernannt.
Se. Rlajesiat der Kdnig VOII Hannover haben dem thstigen, auch
fiir unsern Verein so wohlwollend wirkenden Hof-Bnchhindler Herrn
H. W. Hahri in Hannover den Guelphenordcn 4. Clnsse gnadigst zu
ertheilen geruhct.
Des Kdnigs von Dinemark l a j e s t i t haben dem verdienten Geheimen Oberbergcommissair und llofrath Dr. 1) u RI 15 n i 1 in Wunstorf,
Senior unsers Vereins Directoriums, den Danebrogroden 3. Classe
gniidigst verliehen.
Der Verein freuet sich der Ehren dieser um ihn hochverdienten
Manner!
-
7) Allgemeiner Anzeiger.
Deutscher Verein fur Heilwissenschaft.
Der Verein wiinscht als diesjahrige Preisaufgabe die Beantwortung
folgender Frilgen :
rLaseen sich, und wie lange lassen sich auf inctallenen und htilrerunen Werlrzeugen, sowie auf Kleidungs- und M’isch-StCicken Blutrtlecke nachweisen, und namentlich auf eisernen Instrumenten von
r Rostflecken unterscheiden? Giebt es Methodan, durch welche in
rsolcben Fallen vor Gericht inenschliches yom Thierblut unteraschieden und iiberzeugend, oder ancli nur mit Wahrscheinlichkeit,
Pnachgewiesen werden kann? (I
Die Beantwortungen sind, unter den, bei Preisfragen gewdhnlichen Formen, bis zum 1. Januar 1847 an die Adresse des nl)eutschen Vereins fur Heilwissenschaft zu Berlinr postfrei einzusenden,
und wird die als die beste anzuerkennende Abhandlung mit den1 Preise
yon z w a n z i g Stiick F r i e d r i c h s d ’ o r gekrdnt und in die Denkschriften dcs Vereins statutenmissig aiifgenoinmeti werdcn
Berlin, den 1. Marz 1846.
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