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Mdsceilen.
339
Potio anticholerica.
Sehr gliiclrliche Heilung der Cholera hat C o n t o d e L o v i g n a c
durch Anwendung des folgenden illiltels erreicht,, iind einen Bericht
dnriiber der franz6sischen Alrademie vorgelegt. Es besteht in einer
Mixtur aus :
Schwefelsaurern Chinin . 2 Th.
Eisenjodiir
1
Gummisyrup
30
Wasser
100
Man liisat tlavon zuerst 2 Essldlfel volt, spiiter einen alle Stunden
nehmen. Sobald die Wirltung eingetreten ist, bedeckt man den Kopf
dcs Hranlren mit Eiswasser-Compressen u n d giebt dem Kranlren kleine
Rleiigen ltalles Wasser zu trinlren. D u c h e s n e - P u p a r c schreibt
dem Chinin ouch die Eigenschafl zu, nls Priiservativ gegen Cholera
wirlcsam zu sein. (Compt. r e n d . - Phorm. Centvbl. 1849. N o . 37.)
........
.......
.........
...
B.
Anwendung der Giihrung bei Bereitung der Arzneimittel.
B u d l e r L a n e leitet die Aufmerlcsamlceit der Pharmaceuten auf
gegohrene Arzneimittel. Man verschafft sich wiisserige Auszuge von
Droguen und bringt sie nothigen Falls miltelst Zuclcer und Hefe zur
Giihrung, wodorch man im Allgemeinen alkoholische haltbare Arzneimittel erhalten wird.
In neuerer Zeit hat ninn so interessante IJmwandlungsproducte
gewisser organischer Substanzen durch die Glhrung Icennen gelernt,
so dass als gewiss angcnoinrnen werden darf, dass die Gihrung ein
vorziigliches Mittel darhieten wird, unwirlrsame Bestandtheile HUS einer
Menge von Anneimitteln hinwcgzuschaffen, und verdient ihre Anwendung gewiss die sorgfiiltigsle Untersuchung. (Pharm. Jovrn. and
Transact.
Pharm. Centrbl. 1849. N o . 40.)
B.
-
Abfuhrende Wirkung des Anda-Oels.
Die Eingeborenen von Brasilien hedienen sich der Samen yon
Anda Gomesii, wovon sie ein his drei Stack einnehrnen, ale Ahfuhrungsmittel. Die Pflauae geliijrt zu den Euphorbiaceen und zur Monoecia Monadelphia. Die Frucht hat die Griisse cines Apfels und
eine graue Farbe. Wird die ausserste Schale eutfernt, so irommt eine
Nuss zum Vorschein, die ungeRhr 2 Zoll Durchmesser hat. Beim
Durcbbrechen zeigen sich zwei Zellenraume, in deren jedem ein Samen
yon der Grosse einer Iiastanie liegt. Durch Auspressen dieser Samen
erhiilt man ein Irlares, blassgelblichcs, geruch- und geschmaclrloses
Oel, das bei gewohnlicher Temperatur die Consistenz des Olivencils
hat. Das Oel, was A l e x , U r e erhielt, hatte ein spec. Gewicht yon
0,927 und dieselben Eigenschaften, wie oben angegeben ist und seine
Versuche haben bestatigt, dass 20 Tropfen und hei sehr lrriftigen
Personen 40 Tropfen dieses Oels, auf einem Stuck Zucker genonimen,
Oeffnung hervorhringt.
Das Anda-Oel lasst sich sehr gut einnehmen, wirlrt binnen zwei
Stunden, und erzeugt nicht das Brennen im Schlunde, wie CrolonoI,
auch selten IJehclltcit und Grimmen. [Pharm. JOUTn. and b a n s a c t .
B.
Pharm. Centrll. 1849. No. 37.)
- ___I-._-
-
3b0
\'o~sich~smassregeIngegen Diabetes.
B i o t macht dnrauf aufnierksam, dass man mit der griissten Sorgfalt darauf achten soll, wenn sieh wihrend mehrerer Tage ein ungewohnlicher Dnrst mit unverhaltnissnlassiger Absonderung des Harns
einslellt, urn sogleich IIulfe gegen eintretenden Diabetes zu suchen,
der sich i i n Beginne noch heilen, oder doch stark vermindern
Ifisst, wihrend er spSter unheilbar wird. Zur Erliennnng des diabetischen Harnes lrann man so leicht mittelsl eines Polarisalionsapparates geltirigen, und in dessen Ermangeluiig nus der gelb-orangenen
Fiirbung, die solcher Harn beirn Kochen rnit Kallc ariniinmt,, iind Vergleichung dieser Farbe mit der von eben so beliandeltem normalem
Harne sich yon eintretendem Diabetes uberzeugen. (Journ. d e Pharm.
R.
et de Chim.
Pl+arm. Centrbl. 1 8 4 9 . N o . 37:)
-
Thierkohle als Reinigungsmittel des Wassers.
Die in neuerer Zeit mehrfach bcobachtete und besprochene l'hatsache, dnss Thierlcohle Salze und deren Basen auf sicti niederschliigt,
het P o zi k r e ins Auge gefasst und angerathen, neugemauerte Cisterned damit zu versehen, so \vie uberhaupt kalkhallige Wasser durch
Hohfe zu filtriren, um sie von Kalh z u befreien nnd ihnen die Eigenschaft zum Kochen von Hiilsenfriichten. Auflben der Seife dienlich
zii sein, wiederzugeben. (Journ. dt- Chirn. med.
Pharm. CenlrbC.
1849. No. 36.)
B.
--
-
Mittel zur Erhaltung der Blutegel.
A a h h y wendet zur Erhaltung der Gesundheit von Blutegelti i n
Gefassen weiter nichts an, IS den Boden der Gefasse mit einer ,+'Loll
hohen Schicht von gowdhnlichern feinen Sande, der diirch langes
Warchen von allem Lorlichen befreit ist, zu hestreuen.
(Pkam.
Journ. and Transact.
Pharm. Centrbl. 1849, N 0 . 4 0 . )
B.
-
Neue Anwendung des Platins in der PorcellanmaIerei.
Wenn man nach S a l v h t a t einen Theil Platinpulvet und drei
Theile aus 3 Mennige, 1 Sand nnd 4 geschmolzenern Borax bestehenden Flnss mit einander mengt, so e r h d t man einen feiuen grauen Ton,
der sich vorzuglich zur Porcellanmslerei eignet und alle anderen bis
jetzt angewendeten prauen Farben iibertrifft.
Jedes Ma!, wenn Eisen- untl Kobsltoxyd, oder Kobalt-, Eisen-, Mangaa. oder Knpfer- in elwas betrichtlicher filenge m i t einer kieselerdhaltigen
Suhstanz zusnmmengehracht wurden, welche bei der Temperatur schrnilzt,
der man sie aussetzt, SO ist die Farbe der Verhindnng nach dem
Schmelzen sch warz, gleichgiiltig, ob das Hobaltoxyd in dern ursprunglichen Gernenge .hlaa oder nicht, das Eisen roth oder braun war.
Diese Behrugtnng ist wahr, ehen sowohl fur die h6here Temperatur
in den Krystallglasiifen, als auch f6r die noch hbbere der Glashutten.
Auf diese, jedem Chemilter belrannte Reaction griindet sich nun
die B e r e i t w g cfer in der Yorcellan-, Krystall- und Glasmalerei angewendeten grauen und schwarzen Parben. Die Nuance und die
Intensit'it lrann man j e nach den angewendeten Verhlltnissen yon
-
36.4
Miscellen.
Kobalt-, Eisen- und Zinlroxyd uud tiurcli grdssere Ncngen des sogenannten grauen Flusses, dessen Zusammensetzung vorhin anpegeben wurde,
verendern und daOurch den Ton der Farbe verdiinnen und das
hellste Grau erzeugen.
Das Blau wird iibrigens rnitlelst Kobalt- und Zinlioxyd dargestelit, u n d die Farbe w i d uln S O lebbafter sein, je weniger die anDas Roth wird durch
gewendeten Oxyde Eisenosyd enthallen.
Eisenoxyd und die Oclterfwbe dnrch Eisen- und Zinltoxyd erzeugt.
Diese. Nuaiiccn s i n d I I W S O reiner, jo weniger das Eisen- und das
Zinkoxyd fremde Snbstanzen, wie blanganoxydul und Knpferoxyd, enthalten.
Es ceht darans hervor, dass, wenn der Kiinstler Blau, Roth oder
Oclterfiirbe breclien will und f k d u oder Schwsrz darunter mengt, er
eine Mischung crhiilt, deren Verhaltnisse an Eisen-, Kobalt- und
Zioboxyd i h t n nicht belrannt s i n d ; die Farbe derselben ist schwarz; er
kann almr die Inlensildt untl die Kuance nur bei sehr gro.sser Geschiclrlichlreit voraussehen. Da ferner der Ton nach dem Brennen
ein ganz anderer nls der auf die l a l e r e i auf'getragene ist, da helranntlich der bliiuliche und der rothc Ton veriinderh werden und selbst
ganz verschwindcn [tiinnen, S O lisst sich der rohen blalerei nie die
Farbe, welclie sie n n c h deni Brennen zeigt, geben. Der Kdnstler muss
demnach beurtfieilen, auf wclcbe Weise seine Malerei init dem hnsBehen nach dein Rrennen in Uebereinstimmung gebracht werden Irann.
Es ist dies ein grosser Uebelstand, besonders in der Rl..lerei von Figuren und in dem Copiren von Gendden beriihmter hlaler, bei welcben die grBsste Vollendung erforderlich ist.
Das Platingrau bietet Ireinen dieser Uehelstinde dar. Da es lrein
Kobaltoxyd enthllt, so lrann es sebr gut zur Verniischung der rothen
und oclrergelhen Farhen angewendet werden, ohne dass man durcli
das Brennen ein 'zu starlres liervortreten der Sclialten ELI erwarten
hatte. Da es eisenfrei ist, so hat nian ferner nicht zu furchten, dass
6s beim Mengen mit dern Blau dasselba iiber den gew8nschten Grad
schwjrze, es ertheilt . den Gernengen nur den ihrn eigenthumlichea
Ton, welcher derselbe vor und auch nach dem Brennen ist.
In Bezug auf die Darstellung d i e m Farbe ist zu bemerlten, dass
rie leicht und immer von gleicher Zusanimensetzung und gleicher
Nuance zn erhalten ist. Keines Plalinpulver lasst sich leicht darstel]en dadurch, dass man eine Liisung van Platinchlorid mit uherschiissigem Saliniak fallt und his zum vollstiindigen Verdampfen des letzteren
SaIzes erhitzt. Man erhiilt S O das Platin als graues Pulver, dass man
ohne Weiteres in den oben angegebenen Verhaltnissen mit dem Flusse
merigen kann, und das sich leicht fein reiben liisst. Uas Platin ist
"brigens nicht dss einzige Blelall, das, in dieser Weise angewendet,
ejne nutzbare Farbe liefert. Alle die dasselbe begleitenden Metalle
kcnnen als Schwarnm in der narnlichen Weise und mit demselben Vorzuge vor Kobalt- und Eisengrau angewendet werden. (Annal. de
Journ. f. prakt. Chem. B. 47.
chim. et de phys. T. 85. p. 342.
-
p . 232.)
-
E.
s6.
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