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70
Miscellen
Gefasse aufgefangen und zusammen der eudiomelrischen
Anal se unterworfen. Darnach bestand das Gasgenienge
aus &,68 Aethyl, 68,23 Methyl und 5,10 Elafrl.
Zuni Schlusse' erwiihnt F r a n k 1 a n d in seiner Abhandlung noch einige Versuche uber das Verhalten des Jodhlhyls
zuanderenMetnllen. E i s e n , Blei, K u p f e r und Q u e c k s i 1 b e r, bei einer von 950 his 3OOOC. variirenden Temperatur mit Jodathyl erhitzt, zersetzen kaum eine Spur davon.
Dagegen wird es von A r s e n bei 16OOC. rasch zerlegt,
indem sich eine blutrothe Flussigkeit erzeugt, welche beim
Erkalten in prachtvollen Krystallen, wahrscheinlich Arsenjodid ( A s J 3 ) anschiesst. Beim Oeffnen der capiliaren Spitze
erwies sich dieselbe luftleer; auch entwickelte die krystallinische Masse in Contact rnit Wasser, worin sie sehr
wenig loslich ist, kein Gas. Das ubrig gebliebene Arsen
besass im auffallend hohen Grade einen starken, dem des
Antimons ahnlichen Metallglanz. Z i n n hewirkt die Zerle6ung des Jodathyls bsinahe bei derselben Temperatur,
wie Arseii und das flussige Jodid verwandelt sich dabei
allmaiig in ein gelhliches, oliges Liquidum, welches heirn
Erkalten kryslallinisch erstarrt. Eine Gasentwickelung fand
weder beim Oeffnen der Rohre, noch bei nachheriger
Behandlung des Riickstandes mit Wasser slatt, welches
kaum eine Spur davon loste. Auch von K a l i u m wird
das Jodathyl hei einer Temperatnr von ungefahr 930°C
mit Leichtigkeit zersetzt, die Zersetzungsproducte sind
denen, welche man, durch Zink erhalt, entsprechend ; da
jedoch die Kaliumkugeln stets mit einer Schicht Kalihydrat bedeckt sind, und es kaum moglich ist, sie ohne diese
in die Zersetzungsrohre einzufuhren, s o enthalten diese
Gase stel$ mehr oder weniger freien Wasserstoff. (Ann.
d. Chern.u. Pharm.. Bd. 71. p. 171.)
G.
Belgische Bleiweiss -Sorten.
I)
Kremserweiss : reiues kohlensaures Bleioxyd.
2) Venetianerweiss : Gern'enge yon gleichen Theilen kohlensauren
Bleioxyds und Schwerspath.
3) Hamhurgerweiss: 2 Th. Schwerspath mit 1 Th. Bleilrallr (Bleiweiss).
4) Holllnderweiss: 3 Th. Schwerspath mit 1 Th. Bleilialli.
Den blPulichen Ton erhalt das ordinaire Bleiweiss durch einen
geringen Zusatz yon Indigo oder Kohle. ( D i n g l . polyt. Jown. Bd. 225.
Chem.-phamt. Centrbl. t850. No. 20.)
B.
-
Miscellen.
71
Abfuhrende Oele von Pflanzen der Antillen.
W. H a m i I t o n macht daruber folgende littheilungen.
Argemone mesicana, eine Papaveracee, ist einjahrig und a u f mehreren westindischen Inseln einheimisch. Die Samen liefern ein gelind
abfiihrendes Oel von schmerzstillenden, narltotifichen Eigenschaften; es
wirlrt schou in lrleinen Dosen, zeigt sich bei Kolik ntitzlich, zugleich
krampfstillend.
Jatropha Curcas, eine Euphorbiacee, auf Newis und St. Kitts yorkommend, wird 6 T Fuss hoch, bliiks ztnd tragt Fruchte das ganze
Jahr hindurch. Das Oel der Samen wirlrt abfiihrend. Die von Einigen
bemerkten schidlichen Eigenschaften sollen einem in den Cotyledonen
enthaltenen Stoffe entstanmen.
Hura crepilans, ein lrleiner Baum, merliwiirdig durch die grosse
Zerbrechliehlceit seines Stammes und die Langsamlreit seines Wachsthums, wird gegen 30 Fuss hoch, gehiht zur Familie der Tricoccae.
Die Samen wirlien brechenerregend, auch abfiihrend, das Oel ebenso.
{Pharm. Journ. and Transact. Vol, 9 . p . 1 2 9 . - Chern.-pharm. Centrll.
1850. N o . 2 . )
B.
-
Medicinische Weine.
B u t t l e r La n e hat versucht, aus den wlsserigen Ausziigen der
Pflanzen durch Gallrung mit Zuclcer und Hefen medicinische Weine
darzustellen.
Vinum Sennae. Die Senna wird zwei l a 1 mit Wasser infundirt,
24 Stunden digerirt und nusgepresst. Fiir einen siissen Wein sol1 man
4 Pfd. Zuclcer auf 1 Gallon Fliissigkeit nehmen. Man lisst in niedriger Temperatur gihren. Der Sennawein ist gut zu nehmen und
wirlrsam, das Praparat hielt sich iiber 6 Monate Iang.
Vinum Rhei. Rhabarber wird mit siedendem Wasser 1 zu 16
ausgezogen, und 3 Pfd. Zuclier auf IGallon Fliissiglieit genommen.
Der Wein ist schwer zu Itlaren, giebt aber ein wirlisaines Praparat.
Vinum Aloes. 12 Unzen Barbados Aloe, 12 Unzen Sussholz,
8 Unzen hlyrrhe, 2 Unzen (?) Safran werden mit 7) P i n k Wasser ausgezogen, I t PFd. Wasser zugesetzt und der Giihrung unterworfen.
Er schmeclit nicht sehr unangenehm, is\ ein wirksames Yagenniittel und
abfuhrend.
Vinurn fpecaczwnhae. Das Wurzelpulver wird mit heissem Waseer ausgezogen, ein starlies Quantum Wasser zugesetzt, nsch der Gahrung etwas Weingeist beigemischt.
Vinum Gentianae. Auf 1 Gallon Fliissiekeit.
nimmt man 3 Pfd.
"
Zuclrer.
Vinum Valerialone, Columbo, Serpentariae haben die Eigenechaften der Droguen.
Vinurn Cinchonae ist ein angenehnies Praparat, besitzt die Krafte
der Rinde. Man nimmt 3 Pfund Zurlcer auf 1 Gallon Auszug.
Vinurn Opii. Das Opium wird wiederholt mit heissem Wasser
ausgezogen, zu 1 Gallon 4 Pfd. Zucker genommen.
Vinum Digitalis sol1 die wirlisamen Bestandtheile der Pflanze besitzen, ebenso Vinurn Conii.
Vinum Hyoscgami gab liein sicheres Resultat.
Vinum Cotechu, Kitto, sollen den Tincluren vorzuziehen sein.
74
Miscellen.
Die Giihrung sol1 bei 55 -650 F. vor sich gehen und der Luft(Pharm. Jowrnal and Transact.
zutritt mdglichst gehemmt werden.
B.
V o l . 9. p . 175. Chem-pharm. Centrbl. 1850. No. 2.)
-
Salicornia herbacea als Nahrungsmittel.
Gm e l i n hat in seiner Flora Sibiriens bemerkt, dass diese Pflanze
die Pferde felt mache. T h u n b e r g hat angefuhrt, dass sie von den
Soldaten a h Salat verzehrt wurde. In England wird sie mit Essig eingemacht. Nach L a m a r c k wird sie von Schafen gern gefressen.
Salicornia herbacea lraun auf Feldern durch Ansaen erhalten werden.
Es ist gut, sie im Sommer mit etwas Salzwasser zu begiessen. Die
Conserve van der Pflanze soil sehr wohlschmeckend sein. (Journ. de
Chim. med. T.IV. p. 710. Chem.-pharm. Centrbl. 1850. No. 2 . ) B.
-
-
Salpetersaurehydrat als Causticurn.
Die Gallertmasse, welche man erhiilt, wenn Charpie oder W a t k
in Salpetersauremonohydrat so lange gelegt wird, bis diese Stoffe eine
Art Collodium bilden, ist nach R i v a l l i e r als Causticurn den Aetzsteinen hedeute nd vorzuziehen. Man kann es leichter an geneigten
Fliichen anhringen, weil es nicht wie Aelzliali flllrssig wird, wenn es
die Gewebefeuchtigkeit aufgesogen hat, and daher strebt es auch nicht
so abzufliessen wie letrteres. Der erzeugte Schorf ist weich und galIertartig und kann mit einer Itleinen Spatel unmittelbar nach der Ereeugung abgehoben werden. (Journ. de Chim. mid. 3. Ser. T. V.
Pharm. CentrbC. 1849. No. 56.)
B.
-
Ausstromendes Gas von Charlemont.
In der Niihe des Dorfes Charlemont, Staffordshire, sind seit Iangerer Zeit einige von Vegetationen Erei bleibende Stellen des Bodens
bekannt gewesen, die erst in neuerer Zeit die Aufmerksanikeit auf
sich gezogen haben. An diesen Stellen sfromt in Einem fort ein Gas
aus, das nach S. H o w a r d in 1000 Volum. aus 3 Maass Kohlenslure,
i l a a s s Wassergas und 996 Vol. Grubengas besteht. Es bringt beim
Einathmen dieselhe Wirlcung Iiervor, wie Wasserstoff, und ist nicht
weiter schadlich. (Chetn. Gao. 1849. JVO.409. - Phartn. Centrbl.
1849. No. 54.)
B.
-___
Verfahren zum Schulz aiiimalischer und vegetabilischer
Substanzen vor Faulniss.
Das Holz wird zu diesern Zwecke entweder getrocknet, oder
getrocknet und gertiuchert, oder mit faulnisswidrigen Substanzen impriignirt. B e t h e l 1 giebt Folgendes dartlher an :
Zum Troclrnen und Hfiuchern wird ein Troclrenhaus aug Eisen-,
Sand- oder Backsteinen, mit Cement wohl verwahrt, hergerichtet und
rings um den Boden derselben eine mit kleinen Liichern veraehene
Rauchrdhre gelegt zum Einhringen des Rauches oder heisses Dampfes
von den Kohlen oder dem Feuerungsmaterial, das in einem ausserhalb
befindlichen Ofen verbrannt wird. Das Trodtenhaus miindet oben in
73
Miwe1len.
eine Rohre, die mit einem Ventilator von gewtihnlicher Construction
in Verbindung steht.
Wenn das Holz in] Troclrenhause aufgestapelt ist und die Feuerung begonnen hat, wird der Ventilator in Bewegung gesetzt, um die
dem Holze entstrdmenden Dainpfe zu entfernen. Das heisse kohlensaure Gas und der Rauch vow Feuer stromt aus den kleinen Oeffnungsn der Rauchrohre durch den Trockenraum, erhitzt alle Theile dea
Holzes und triinlrt es mit dem Gas und Rauch dea Feuerungsmaterials;
der Ueberschuss von Rauch wird zuletzt durch den Ventilator abgefiihrt. Die Temperatur des Trockenhauses wird durch geringere oder
schnellere Bewegung des Ventilators, so wie durch die Quantitat dee
angewendeten Feuerungsmaterials geregelt und mag zwiscben 100 bie
200°F. variiren. Stiirke und Zustand des Holzee bestimmen die Zeit
des Trocknungsprocessas.
Man wendet zweclrmassig zum Riiuchern Substanzen an, welche
eine bedeutende Quantitat Rauch von fiulnisswidriger Natur beim
Erhitzen liefern; man giesst z. B. nach und nach etwas Steinkohlentheer oder heisses Kohlentheerpech in das Feuer, oder wirft eine
Yenge gr6nes Eichen-, Birken- oder Buchenholz in Splnen auf dasselbe, welche sehr vie1 Rauch erzeugen.
Zur Impragnation des Holzes wendet B e t h e I 1 folgende antiseptische Substanzen an : 1) Theerdl, Schieferdl, Pechol, Steinol ; 2) fettea Harzdl.; 3) geschmolzene Harze oder Theerarten ; 4) Holzessig ;
5) Eichenlohextract ; 6) Kochsalzldsung etc.
Getreide und andere Samen werden auf die Weise conservirt,
dass man sie kurze Zeit einem Strome von erhitztem Wasserdampfe
aussetzt.
Znr Ahfbewahrung von Fleisch etc. f i r Seereisen wendet B e t h e l l
eine Mischung von Holzessig und Salzwasser an ; gelrochtes Gemhse,
Rlalzwein und andere leicht in Grihrung iibergehende Fliissigkeiten sollen dagegen in Flaschen oder eisernen verzinnten Geffissen aufbewahrt
werden, i n welche man, nachdem sie gefiillt sind, Kohlenslure hineinpresst, so dass sich der Inhalt unter einem starlren Drucke befindet.
(Lond. Journ. 1819. A. p.25.
Polyt. Centrbl. 1849. N o . 23.) B.
-
Reinigung des Wassers.
J o h n H o r s l e y hat vorgeschlagen, das Wasser, sowohl das zum
Trinken, wie das zur Kesselspeisung bestimmte, dadurch von Kalk zu
befreien, dass man denselben durch Oxalslure oder oxalsaures Kali
niederschliigt, die nur in solcher Menge zugesetzt werden, als sie zur
Fallung des Kallres nothig sind. Das Wasser sol1 nach dem Absetzen
des Niederschlages lrlar abgezogen nnd letzterer durch Schwefelsaure
oder Kachen mit kohlensaureni Kali zersetzt werden, um die Oxalsaure
wieder nutzbnr zu machen. Aus dew Meerwasser schlagt er. urn
dasselbe in den Schiffskesseln zu benutzen, Kalk und lagnesia durch
oxalsaures Kali und phosphorsaures Natron Ammoniak nieder (!),
wozu beim Wasser des Canals auf 1 Gallon 2 Quentchen des ersteren
und 2 Unzen des letzteren Salzes erforderlich sind. Den dabei gewonnenen Niederschlag verwerthet er als Diingmittel. ( L o n d . Journ.
B.
1819.
Polyt. Centrbl. 1850. No. 5.)
-
-
74
Miscellen.
Einige praktiscbe Erfahrungen von M u s c u 1 u s.
Aufbewahrung des Felts.
M u a c u I u s hat nach dem Vorschlage von D e LI ch a m p s frisch
ausgelassenes Schweineschmalz dadurch vor dem Ranzigwerden zu
bewahren gesucht, dass er auf 6 Pfd. Schmalz 4 Unzen groblich gepulverte Benzo6 setzt, 2-3 Stunden in1 Wasserbade digeriren liess
und dann durchseihte. Ein so behandeltes Fett sol1 sich Jahre lang
halten, ohne dem Verderpen unterworfen eu sein.
Ein solches Schmalz kann allerdings zur Bereitung dcr Pomaden
Anwendung finden, auch, wie der Verf. meinl, zn Jodsalben; indess
darfte es EU Augensalben C. B. keim Anwendung finden, und frisches
Fett, das man wtnigstena in kleineren Mengen wolil dberall bald anschaffen kann, den Vorzug verdienen. Jedenfalls miissen, sofern solch
pr6parirtes Fett cu Arcneimittein angewendct wird, die Aerzte darum
wissen und damit einveretanden eein.
Darstellung des Opodeldocs.
M u s c u Iu s will gefunden haben, dass, wenn man nach der Vorschrift von Ikl o h r im Appendix zur Phnrmacopoea uniaersalis Opodeldoc aus Butterseife darstellt, dieser gene frei von Sternchen bleibt,
wenn man die Ltheriechen Oele in Weingeist Idset, diesen destillirt
uud vor dem Filtriren der Seifenlbsung diese mit ein wenig gereinigter
Thierkohle oder frisch ausgegliihter Holzkohle digerirt.
Unguentuni Hydrargyri citrinum.
P u s c u I u s bewerkstelligt die Mischung des geschmolaenen Schweineschmalzes, mit der salpetersauren Quecltsilberliisung durch Schetteln
in einem Glese, und will so ein besseres Resultat erhalten, als durch
Zusamrnenreiban.
Ungueatum Kalii jodatd.
Man sol1 nach M u s c u l u s den1 Pett das Jodkalium in Anflijsung in
gleichen Theilen Waeser zusetzen. Es fragt sich, ob die Wirkung dieselbe ist, und ob nicht, wie bei dem mit in Wasser gelbstem Tartarus
stibiatus bereiteten Ungocentum Tartari stibiati, eine mehr energische
eintritt. (Ehe solche Verinderungen zngelassen werden durfen, mussen sich, unserer Bleinung nach, znvor die Aerzte damit einverstanden
erklart hahen, deren Vorschriften man nicht ohne Noth und Vorwissen
B.)
verlassen soll.
Unguento herbarum Majoratiae, Sabinae elc.
Um fur kleine Geschtifte solche Salben etets frisch zu bereiten,
hat M u s c u l u s den Vorschlag gemacht, diese Salben auf die Weise
dartustellen, dass man von dem groblichen Pulver 3 Scrupel auf 1 Unze
Fett mit der Halfte seines Gewichts Weingeist anfeuchtet, ein wenig
Wasser beifiigt und in einef kleinen Salbenkruke iiber der Weingeistlampe erhitzt, bis Wasser und Weingeist verdunstet eind, und dann
durchseihet.
Emplastrn.
Um das Aufstreichen der Pflaster zu erleichtern, lisst M u s cu Iu s
z. B. das Cantharidenplaster im Wasserbade schmelzen und vermittelst
der Pflssterstreichmaschine auf Streifen Papier von IMeter Ldnge und
20 Centimeter Breite streichen, wozu man am besten slarkes weisses
endloses Papier nimnrt, dem man durcli Unterlegen kleiner Kartenstuclcchen linter das Rlesser die gehiirige Diclie giebt; nach dem Erltalten
wird die Rficlrseite init einem nasscn Schwamine mehrmals uberfahren,
worauf sic11 dr\s Papier bald niit Leichtiglceit von dem Pflaster abziehen Iasst. Die so erhaltenen Pflaster -Blitter sind zwischen Wachsoder Oelpapier aufzubewahren.
Uni das Schimmeln der Pflaster vollstandig zu verhiiten, wendet
der Verf. einen Firniss an, den er aus 320 Th. Sandarao, 1080 Th.
Allcoliol, 240 Th. venedischem Terpentin und 60 Th. Terpentindl darstellt, mit welehem die Pflaster iiberstrichen werden. Zum Cantharidenpflaster nimmt er einen Firniss, den er aus 6 Th. CantharidenTh.
pulver, 16 Th. Schwefelftber, 2; Th. Sandarac, I Th. Rlastix,
venedischem Terpentin und einigen Tropfen Lavendeldl bereitet.
Wenn man lieber kleinere I e n g e n von PHaster vorrathig halt, so
wird das Schimmeln aiich zu vermeiden sein und man wird gewiss
noch wirlisarnere Mittel darbieten.
Wasserdichtes Papier.
Wallona, eine Art Asphalt, wird in Terpentindl gelost und dichtes Papier mehrmals mit diesem Firniss iiberstrichen. Dienlich zu Tecturen fur Tiipfe im Keller nnd sonstigen feuchten Orten.
t
Extractn.
Urn das Schimmeln der Extracte zu verhuten, hat der Verf. vorgeschlagen, nach Entfernung des Schinimels etwas starken Weingeist
aufzugiessen und freiwillig verdunsten zn lassen. Ich selbst habe mich
in solchen Fallen des Ueberdecliens eines feinen Stiiclcs Filtrirpapier
bedient, welches mit Weingeist benasst war. Es ist aher nothig, dass
man vorher die Oberfliche des Extracts volllcominen ebnet.
Behuf des Austrocltnens der narltotischen Extracte hat M u s c u l u s
den Vorschlag gemacht, den noch weichen Extracten Leinsameomehl zu
gleichen Theilen zuzusetzen und gehiirig austrocknen zu lassen, woriiber ihm die Erfahrung zur Seite steht, dass also beliandelte Extracte
sich Jahre lang pulverformig erhalteii.
Colatorien.
Statt der Rlohr'schen Seiher hat R I u s c u l u s Glastrichter angewendet, die mit einem Itleiiien, lionisch zugeschnittenen Schwamme
versehen sind.
Wirkung das Chloroforms.
Eine Misrhung aus 2 Th. Chloroform mit 1 Th. Bilsenkrautol sol1
ein treffliches Einreibungsmittel gegen Gesichtsschmerz, Rucltenweh, aucli
gegen Zahnschmerz sein.
Bcforderung des Snugens der Blutegel
sol1 geschelien, wenn man einen sauren Apfel auseinander schneidet, die Krone herausnimmt, die Stelle erweitert und die anzusetzenden Blutegel hineinbringt und denn an die Stelle des Kiirpers setzt,
wo sie saugen sollen. (Legt man die Blutegel ein Paar Minuten lang in
Bier, auch in ordinaren Wein, so erreicht man sicher und leicht seinen
Zweclr. H Wr.)
Zuna Befestigen dev Sdgnaturen
an Arzneigllser wird Traganthschleim von 3j auf sjjj W'asser mit
(Jahrb. f, prakt. Pharm. B d . 29.
ein wenig Kampferspiritus versetzt.
Heft 3.)
B.
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