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VPrehszeit u ng .
213
2) Vereias - Angelegenheiteo.
Veranderungen in den Kr~isendes Vereins.
Im Kreise KBnigslerg in Preussen
is1 eingetreten: Hr. Apoth. W e i s s in Caymen.
Im Kreise NeUSladld
is1 eingetreten: Hr. Apoth Z y k a in Jauer.
Im Kreise Tveysa
ist eingetreten : Hr. Apoth. L i a s in Ziegenhain.
Im Kreise Leipoig
is1 eingetreten: Hr. Apntlieker S a c h s e in Leipzig.
Im Kreise Gotha
scheidet mit Ende d. J. aus: Hr. Apoth. D o l e c k e i s Ohrdrul?;
e8 lritt ein rnit Anfang des Jahres 1953: Hr. Apoth. B i h r in Ruhla.
Hr. l o r i t c BUS Ruhla zieht nach Ohrdrnff.
I m Vicedirectorium Schlerroig- Holstein
bet Hr. Apoth. S i e m s e n in Altona die Leitung des Vicedirertoriums niedergelegt und Hr. Apoth. G e s k e in Altona dieselbe iibernommen. F i r die biaherige sorgfiiltige Verwaltung ist dem Herrn
Collegen S i e i i i s e n Dank gezollt.
I n den Kreis Ellerfeld
tritt mit Neujnhr 1653 wieder ein: Ilr. College D a v i d i s .
B e r i ch t ig u n g.
I i n Kreise Leiprig- Eragebirge
is1 Hr. Apollieken-Administrator I h . A. G o e p e I in Waldenburg,
iiicht in Waldhcim, wie irrthiinilic-h angezeigt war, eingelreten.
Der Wohnort des Hrn. G r i l b l e r lieizd nicht Mucane, sondorn
bleerana.
Notizen
QUS
dPr General- Correspondenz des Verehs.
Von H r n Viredir. K u s c h wegen Eintritts des Ilrn. W e i s s in
den Kreis K8nigsherg.
Von Hrn. Vicedir B u t h o l z wegen Verlnderungen im Krrise Gotha; wegen Pension fiir Hrn. S c h n e i d e r .
An H m . bled.-Ass. 1)ne h n e Aiilforderurig zur Ablegung der Kreisrechnnng. Von H H . Dir. Dr. H e r E o g, Dr. G e i s e I e r , Dr. 1,. A sch o I C
und filed -Ass. 0 v e r b e c k wegen GenerRlversamnilung. Von Hrn.
Dr. E.F. Aschorf wegen Eintrilts von Hrn. Apoth. H r u m i n a c h e r ’ s
Erben in den Hreis Herford. Von Urn. Vicedir. v. d. Blarck wegeii
Kreises Miinster.
Yon Hrn. Adminiatr. D a n k w o r t h wegen seiner
Ansichten iiber GehQlfenuoterstitzung etc. Von Hrn. Salinedir. B r a n
d e s wegen einiger noch reslirender Hreisrechnungen.
Von Hrn.
Kreisdir. K e i t h a rn e r wegen pharmaceutischer Zusliinde in Ungarn
und Karnpf gagen die Pfuschereien Unberurener. Von Ilrii. Dr. S c h m i d t
sen. i n Sonderbutg wegen G C. K. I’faff’s Iod. Von llrn Prof Dr.
L. B u c h n e r wogen seines Vaters Tod und Fortsetzung des Hepertorinms der Pharinncie.
Von Ilrn. Apoth. LII i elck in llamburg Beitrag cur GeliQlfenunterstirtziing Namens des IIainburger Vereins. Vou
Hro. Vicedir. P i c i n u s wegen Eintritts des lirn. S a r h s e i n Leipzig.
Von Hrn Ur. n l e i s s n e r wegen der Arbeiten der Ilagen-Bucholzschen Stiftnng. Von Hrn. S u p p i u s wepen der Pension. An Hrn.
Dir. 0 v e r b e c k cbendeshrlb. Von Hrn. Dr. M e u r c r wegen Arbeiten dcr Lebrlinge.
Yon Hrn. Kreisdir. G e s k e Bereitwilligkeit zur
-
21 4
Vereinszeitung.
Uebernahme des Vicedirectorah. Deshalb an HH, Vicedir. S i e m s e n
und G e s k e .
An Hrn. Dir. Dr. G e i s e l e r , Ilrn. Oberdir. W a 1 L
und Dr. H e r z o g wegen Generalversammlung. Von Hrn. Vicedir. Dr.
\V i I d R'olizen zur Generalversaniniluna. An Ilrn. bled.-Ass. 0 v e r
b eclc wegen Sendung fiir Bibliothelr und Gehiilfenunterstatzung.
-
General - Versammlung des allgenieinen devischen Apotheker-Vereins in Frankfurt am Main am 16., I?. und
\8. September 1852.
Durch Beschliisse der General-Versammlungen zu Hamburg im Mai,
zu Stultgart in1 September 1851, sodann durch die Directorial-Versammlungen am 1. M n i zn Frankfurt und am 17. und 18. Blai zu Bad
Oeynhausen bei Mindeii wurde feslgesetzt , dam d i e e r s t e V e r
8 a m m I u n g d e s a I I g e m e i n e n d e u t s ch e n A p o t h e It e r V e I e i n s
-
zu Fraukfurt a. 91. den 16., 17. und
-
.is.September
im Locale des Senlrenbergischen Stifles statt findcn solle. Nachstehendes Programm wurde durch die beiden Directorien entworfen und
wird hiermit verBKentlicht.
Mitlwoch den 45. September
nimmt im Aarmonie-Locale vor deiii Conlit6 der Frankfurter Collegen die Einschreibung ihren Anbng; jedes blitglied erhiilt eine Einirittskarte nebet Programm und hinlerlegt einen Beitrag yon Einein
"haler.
Abends gesellige Unterhaltung in demselben Lorale und Directorial-Versamnilung der nord- und slddeotschen Vereios-Abtbeilungen.
Donnerstag den 4Sten.
Morgens 10 Uhr : Erste allgemeine General-Versamnilung im Senkenbergischen Stifte.
G e g e n s tii n d e.
1) ErBffnongsreden durch dic Directorien.
2) Jahresberichle.
3) Wisscnschnftliche Vortriige und Besprechungen ; fiir letrtere werden in Vorschlag gebracht: a) das Chloroform,
dessen Bereitungsnrt und Wirkunq; b) Kusso and dessen
Beslandtheile ; c) S m d e corrtutrai, Zeit des Einsnmmelns,
Gehalt an Propylaniin; d) Erfahrung iiber die verschiedenen 'I'hransorten des Handels u. 8 . w.
Dliltngs 3 Uhr: Feslessen im Locale der Harmonie.
Abends: Theater und gesellige Unterhaltung in der Mainlust.
Freitag den 471en.
Morgens von 7 bis 11 Uhr: Besichtigung der Merkwdrdigkeiten der Sladt, die Ausstelluogen bei deiii Herrn W i p p e r m n n n ,
und urn
11 Uhr zweite allgemeine General-Versaniiolung.
Gegenstiinde:
1) Bcrathung technisch wichliger Pragen, 111s :
a) Wie verhiilt sich gegenwiirtig tler Waarenverbraiick und der
Ertrag der deutschen Apotheken gcgrn die fernere und nlhere
216
Vewinszeitung,
Vergangenheit, und welches rind die Ursachen der eingetrctenen Verhdernngen?
b) Auf welche Weise kann von Seiten der Apotheker der 80
verderblichen Pfuscherei mit medicinischen Geheibnitteln am
besten entgegengewirkt werden?
c) Was kann gearhehen, n m die ThBtigkeit der siiddeutrchen
Vereinsahtheilung zu einer wahrhaft nutzbringenden iu macben,
und welehe Wege sind einzusclilagen, uni ilrrem Vereinsorgan
eine gr6ssrre Verbreitung zu gelien?
d) Beltrsge zur pharmaceutischen Statistik, filinlich wie dier im
vorigen Jahre far Wilrtemberg geschehen ist u s. w.
8 ) Allgemeiner Gehiilfen Unterstiitrungs -Vereiii.
3) Preisfragen Iiir Gehiilfen und Lehrlinge u. s. w.
4) Schluss der Versammlung.
Mittags 3 Uhr : Fahrt nach W’ilhelmsbad, Mittagsessen dasclbst
P Uhr, Htckfahrt Abends 8 Uhr.
Abends gesellige Unterhaltung in der Mainlust.
-
Samstag den 181en.
Fahrt nach dem Taunus, Yninz, Bieherich und Wiesbrden win
Anschluss an die Versamnilung dtutscher Naturforscher und Aetrte.
In den GasthBfen : Schwan, Landsberg, \3’eidenbusch, RUmiecher
Kaiser, findet sich hinreichender Rauni I‘iir die Besuchenden.
Indem wir vorstehendes Programm ziir allgemeinen Kenntnisr
bringen, laden wir alle Herren Collegen Deutsehlands zu recht rshlreicher Theilnahnie ein, und ersuclieii sic, sich wegen Logis u. dergl.
an die Herren Collegen Buchlca und E n g e l h a r d in Frankfurt zu
wenden.
Bernburg und Speyer, im Juni 1852.
Das Gesammtdirectorium.
1)r. Bley.
Dr. W a l z .
Dankschreiben des Herrn S t u t z b a ch.
An
das WohllUbliche Directorium des deutschen Gesamrnt-ApolheketVereins cu Bernburg und Speyer.
Sie haben mir durch Ihr verehrliches Schreiben vom 15. h i ,
mil welchem Sie mir zugleich das Ehrendiplom des deutschen CesatnnitApotheker-Vereins iiberreicht haben, eine grosse Freude und Ehre
bereitet und hriben mir dadurch meinen Festlag, der nur ganz stille
im Kreise meiner Kinder, einiger Collegen und Freunde in meinem
Haure gefeiert wurde, schr verherrlicht, und danke Ihnen 8 0 recht
nus voller deutscher Brust fiir die vielen und so gWigen GIPckwiinsche.
Colt, der Allgiitige, hat er mit mir in den funfzig Jahren meines Wirkens nur immer gut gemeint und hat mir bis hierher meine IcBrperliuhen und geistigen Kriifte erhalten, so dass es mir bis heute noch
leicht wird, meinen GeschPften Init Liebe vorzuslehen.
Unser Apothsker-Verein hat mir viele Stuuden und ‘rage in meinem
Leben aehr angenehin verherrlicht und selbst in unserm Fache vie1
geniitzt und mir die Apothekerkunst immer lieber und werther gemrcht;
der allmiichtige Gott wolle dCher unsern so niitzliclien Apothoker-
246
Vereinszeitung.
Verein auch ferner in seinen gdttlichen Schutz nehmen und ein Gleiches bei meinen jungen Herren Collegen bewirken.
Ihrea ferneren geneigten Wohlwollens und piitigen Andenkens
empfehle ich mich mit aller Hochachtung und zeichne mich LO meiner
grassten Ehre
Ihr
Hohenmdlsen,
dankergebenster College
den 22. Juni 1852.
C. S t u t z b a c h .
3) Die mikroskopischen Keanzeicheii der fur die Technik wichtigeren Bastzellen (des Leioes, Haiifes etc.).
--
Eine Zusammenstellung mikroskopischer Kennzeichen der wichtigeren LU Geweben u. s. w. benutelen Bastfasern machte vielleicht
nlanchem willkommen sein, da nehen der von Dr. E l s n e r vorgeschlagenen Farbeprobe, desgleichen d r r Stiureprohe u. s. w. (Vossische
Zeitung No. 127.) in wichtigen P8llen das Milrroskop itniiier als letzte
Instanz eotscheiden wird.
Die Bastfaasern des Leinee und Ilaufes
erscheinen unter dem Yikroskop rund, ilire Wandung ist stark verdickt, sie sind, unter Wasser gesehen, nicht u m sich selbst gewunden.
Die in der Wandung dieser Zellen vorkommenden Porencanlle wurden
bisweilen irrthiimlich als Gliederungen angesehen. Die Hanffaser ist
weniger biegaam als die Leinfaser, die nattidichen Enden der Zelle
sind in der Regel gabelfdrmig petheill. - Jod und Schwefelsaure hewirkt bekanntlich eine blaue Farbung dea Zellstoffs; die Wand aller
biegsainen Bastzellen, aus ihrn bestehend, wird blau gekirbt. Die Leiufaser verhiilt sich bei solcher Behaudlung anders als die Hanffaser ;
erstere zeigt ein zierliches dunlielblau g e k r b k s Spiralband oder Riitge,
die Schichten, welche die \!'and der letzteren bilden, quellen dagegen
ohne Spiral- und Hingbildung auf; in der Regel erscheiuen die innersten Schichten wagrecht geslreil't.
Die Bauniwolle und die Fasern
der Brennnessel sind, unler Wasser gesehen, plaltgedriicht und uni
sich selhst gewunden, ihre Wand ist schwacher verdickt IS bei der
Lein- und Hanffaser. Die Bauniwollenzelle ist ihrer ganzen Liinge nach
von gleichcr Breite, die Bastzeile der Aessel reigt dagegen abwechselnd Erweiterungen clod Eiuschuiirungen, wie selbige fur die BastUnter Jod und Schwefelzelle der Vinen Ifingst bekannt sind.
siiure verlitilt sich die Baumwolle der Leinfaser ahnlich; sie zei t
Spiralen oder Ringe, wlhrend die Nerselraser i n der iiussersten ScbicEt
ein sehr weit gewundenes Spiralband, in den iuneren Schichten dageDie
gen ,sehr zarte diclit aufeinander fvlgende Spiralen enthltet.
Bastzelle des neuseelhdisclten Flachses (Phorwiutia &etaax] gleicht
uuter Wasser gcsehcn der Leinl'aser, unterscheidet sich jedoch durch
ihre Starrheit augenbliaklich von derrelhen. Ihre Wnndung is1 verholzt; sie wird deshalb durch Jud und Schwefelsiure nicht hlau gefiirbt. Durch Kochen mit AetzkalilGsung entfernt man den Holzs~off,
die vorher starre Baslfaser wird biegsam ; mil Jod und Schwefelsiure
behandelt, verh6ll sich dieselhe jetzt geiiau wie die Baumwolle ohne
Anwenduug von Kali ; doch wirkt die SchwefelaBure etwas heftipr,
die Faser wird sehr bald zersturl. Die Gcgenwarl an llulzslolF in1
neuseeliiodischen Flacbs beditigt wahrst~hcinlichdie grBstere Haltbarkeit desselbcn und seines Werth zur llerstellultg von Srhiffsaeileu. Will man irgend ein Gewcbe u u l dcn Ursprung seiner Bastaellen untcr-
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