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8
lilex,
Pharmaceutische Notizen ;
von
G. L. Ulex,
4 p othelier in tI a m hiirg.
4 ) Verfiil.;cltiingen dcs Periibalsams.
U n t w diesen sincl die mit Ricinusiil uncl mit Uals.
i'opz'ime a m schwierigsten zu entdecken.
U m tl a s I< rs t ere na ch z 11we i:<c n , fii Ii r e n L iisun gs ni i tt c I,
die nur auf eine iler beiden Suhstanzen wirken, nicht
zuni Ziel, denn das Cettc Oei folgt imnier tlem Balsam.
So liist sich I ) e r u l ~ l s a mz. B. in .Ilkohol von 80", Kicinusiil
nui' unbedeuteritl; - misclit m a n aber das Or1 tlem Balsam m, so liisen sich hcidc.
Cet,ei-gic>st m a n irl cinetn Uhrglnse zchn Tropfen
Peru1 );I I sa m mi t 20 Tro p fen con C X ti~ t ri r t e I' Sc h w e felsii u IT,
niisclit n n d verdunnt iiann niit U'asscr, so erhiilt inan ein
Griichigcs Harz, wenm cler Balsam rein ist. Bci Vcrf:ilschunq rnit Ricinus - untl a n ~ l c t ~felten
t
Oclen w I t d cs
dagegen u r u so weiclier uncl schmieriger, j e mehr Oel
zugesetzt wiril. Dabci cntwickelt, sicli keine sctiwetlige
Siure, was IJei C;cgcnwart von 8~il.s.Copnicae tlcr b'all isl.
\Venn das spccilische Gewicht cles Balsams 3uch hetlcritcntl variirt, so i s t es tlennocli niclit ausser Acht zu
lassen. Es koriimen S t ~ h w a n k u n g e ~von
r 1 , i - i - I , l c i sor;
oldei. wenn rniin d e n Bulsam, was ich vorziehc, u i n die
sttircnde Dickfliissigkcit zu Iiebcn, in kochentlcs W a s s e r
stellt von 1,065 - 1,083. l < n h i i l t der Balsam 2-3 Procent
Ricinusol, wie e r cinmal in1 Ilandcl vorbam, so i s t sein
spec. Gcwiclit hci I O O " = 1,Oi.O.
I k n Copaiva- I3illsarn soil man im Perubalsam erkcnnen Itiinncn, wenn inan die alkoholische Ldsung init Aetzamtnoniak skittist, Wasser hinzufrigt rind den hlkohol veriliichtigt. D a u n 5011 man das benzoi;saarc Ammoniak ent-
haltondc Wasser vom nusgescliiedenen Ilarz abgiessen untl
lelzteres ern%rmen. urn tlurcli Gcsclimack untl Geruch die
11 c i I ~ i Js ch u n g vo n Cop a i v a - n a 1bani zii e rk e n ne n . D ass m an
z u SO I c h e n s ii 1)je c ti ve n Is r k en n u n gsm i t Le I n n u r d an n seine
pharrnaceutische LVotizcn.
9
Zuflucht nehnicn darf, wenn keine andern zu Gebote stehen. bedarf keiner Erorterung. Schlagender ist die folgende
Probe: Man erhitzt den Perubalsam im Schwefelsiiurebade,
bis einige Tropfen einer gelben d i g e n Flussigkeit iibergegangen sind, was bei 1W0 s h t t findet. Das Destillat
ist recht sauer und alstiald scheiden sich Krystalle von
Zimmtsgure aus demselben ab. 1st der Balsam rein, so
erst a r r t d as Ue ti erg e ga n g e n c v o 1 1 i g , i m c!n t g eg e n g esetz L en
Fall schwimmen sie im Copaiva-Oel. Man siittigt nun mit
Kalilauge und nimmt die Salzliisung rnit sctiwach benctztern Liischpapipr weg. So bleiben Oeltropfen iibrig, mit
welclien sicti Jod ruhig vcrniischt, wcnn der Balsam rein
war; entliiilt dagegen das Destillnt Copaiva-Oel. so esplodirt (18s Gemenge augenblicklich mil Jod.
2) VerCilsctiung des Tolnl)alsanls.
Iioriinit wohl nur mit Colophoniurn verlklscht vor.
Uebergiessl m a n Tolubalsnm mit Schwefelsiiure und erwiirmt,
50 liisl sich clerselbe zu einer kirschrolhen Flussigkeit auf,
o h n e s ch w e f I i 6 e S ii u r e zu enthinden ; nur Diimpfe
von Benzoii- orler Zirnmtsiiure entweichen.
1st Colophon dabei, so schwiirxt sich die Prohe,
sL-h;iumt auf u n t l entwickelt vie1 und anhaltend schweflige
saure.
3) Verfalschiing cles Coft'eias
mi t S n 1 i ci 11.
2) Vei~filschong cles Morpllius.
Dassielhe enltiielt bis zu 30 Proc. phobphorsauren Kalk.
5) Vc.ruiirciiiigung.i~ d e r
Magnesia sulphurica.
Rs kommt jetzt vie1 llittersalz im Handel vor, welches,
ahgesehn von eincm geringen Chlormagnesiumgebalt, als
rein erachtet werden muss. wenn man die in Pharmakop ii e n v o r gesc h r i eb e n en P r u fun g en mi t d em sel ben vo r n i m m I.
Dessen ungeachlet enthalt es 2 -3 Proc. Manganoxydul in
Ldsung, die man bei hleincren Proben auf Zusalz von Schwefclwasserstoffammoniak nicht erkennt. Fugt man dagegen
10
Uex,
Chlorwasser und etwas Natron, oder gleich Chlornatronlauge
hinzu, so wird die Flussigkeil alsbald braun und scheidet
braune Flocken von Manganoxydhydrat ah. Bei gcwiihnlicher Temperatur stellt sich die Reaction nach einigcr
Zcit cin, hcim I!rhitzen sogleich. Das Bitlersalz kommt
nus England. - Dic blassrothe Farbe, welche Magnesia:
usln zeigt, ist dem langangehalt derselhen zuzoschreihen.
6 ) Vei-filscliuiig des Saiirlelliolzpulvers.
Hecht lehhaftes gelbrothes kiiufliches Sandelliolzpulver
entliiclt '25 Proc. Slcnnige.
7) Verfiilscliiiiig tler Ossr usta ppt.
hlaii sollte kautii gliluben, dass cs sich der Llluhe
Iolinte, ein so lcicht zu crhaltcndes und Lilliges Material
nocli zu verl'alschen iind doch ist dem so. Sogcnnnnles
C'ol.rtzr cerui uslton p p / . dcr I.)roSucri"-Ilandlungcn cnthiclt
20 Proc. schwel'elsauren Ilnryl. Jenes ist niit 23 Mrk. 8 Sch.
pro 400 Pfd.. tlicscs niil 8 Mi. in dcn Prcis-Couruntcn
notirl. Dicntc jenes I'rEparat nur als Putzpulver. so konnte
man jenc Vcrl'iilschung (abgesehcn davon, dass man sich
tinter allcii Umstiindcn. tlieils (3cs Saclitheils, theils der
lllarnage wegeo, niclit betriigcn lassen muss' ignoriren, in
neuercr Zeit wird cs indesn inncrlich bei Knochciil~riichen
angcwanrlt, und (la is1 (lie Ycrfiilschung ullcrrlings iiicht
gleicligultig.
Aehnlich verliiill sich's init tlcn I ) rii p a r i r [.en A us I e rs c h a l c n , die haulig nur l i r c i d o p u l r e r sind, das
sich durch einen unangeiichmen Beigeschniack, der den
A us t e r sch a I en fchlt, auszciclinet. - Es sei mir erlaubt,
noch ein Reispiel von Verliilscliung cines wohlfeilcn Artikels
durch cincn nocli wolilfcilcrn anzufiihren. College li i n d t
in Bremen erziihltc mir von einem Industrieriucr, der
unbegreiflicher Wcisc den S ii d s e e t h r a n billiger liefern
Lonntc, als die directen lmporteure. Er land hei Untcrsucliung dcsselben bald die Crsache; mit Alkohol gcschuttell, liiste sich I1 a rz anf. Nun stellt sich anierilianischcsFichtenharz ini Prcise um so vie1 niedripr aIs Sudseethran, dass
phartnaceutieche Notixen.
14
jenem Ilanne, so lange er seine Wogeleien treiben konnte,
per Yass 4 Thlr. Kettogewinn verbliel.
8) Verblscliniig
clcr Hanseii- iiiit Stijrblaseii.
Yon Jloi his August werden recht viele Stiire in dcr
Elbe gefiangen. Die Fisclier stellen ihre grousmaschigen
starken Zugnetzc in dcr Xihe oon Gluckstadt so uber den
xwei Stunden brciten Strom, dass niir wenigc dieser Fiwhe
dieselben ungefangen passiren. Den Fiuch im Netz, dcr
hiiulig um sich schliigt. IJetiiubt mnn, indcrn man ihni mit
eioer Handspaclie eincn tiichtigcn Schlag auf den Kopf
versetzt, woraul' man ihni eiiicn Stricli durch Schnauze
und liiemeniiffiiung zieht u n d ihn liinlen a m Ychiff anbindet. So hriiigt man sie Icbentlig nacli 14aiiiI)urg. Rs ist
niclit uiiinteressiant, i n den Yorgenstunilcn jencr Slonate
yon dcr IIolzbriichc 81) tleni Ccmctzel dvr Stiirochlacliterei,
die niittcn in der Stadt. arn 1Ioi)feiimarkt nuf ilcn brciten
graniLenen Yorsibtzen jener Briickc statt liiidct. ziiznselicii.
hlelircrc Ihtzeriil wcrilcn nicistcn.; tiig1ic.h dort espedirt.
Man tlurchschncidet ilic Pelsader iini Scliwnz, schlirzt den
Biaiich auf, niniint dic Coiiteiitn heraus. \vol)ci tlic falielhafte QuantitLit tler dunkelgriinen H o p beini Weibchen
Ul~erraschciiiiiitl zerstuckt sic otlcr transportirt sic p n z
auf Wagcn. Gross ist die Lebcnszhliighcit des I.'isclics;
der vom Hiinipf getrennte und p.q)dtcne fiopf zuckt noch
nacli Stundcn. Jiihrlich wcrden 3 - 5 W O Stiiro gehngen.
von denen die grimesten W O I'fd. wiegcn. Kin WciLclieii
liostel in1 31ittel 46 Thlr.. wohci 1-3 Tlilr. fiir die Rogen,
BUS Jcncn vort rcfllicher linvinr .Ell)-Kaviar: bereitel wird,
gcrechnct werdcn. \om Fleisch ist iiur das des fiopfcs
(Dackcnllcisch) so\voh' an Aussclien als on Gcschmack dein
Rindfleisch frappant iilinlich. diir iibrige Fleisch is1 troclien
und etwas hart, tlabei yon blassgelher Farbe mil cincm
Stich ins Riithliche. Seincr If'ohlfeilhcit wegen im Verlauf
des diesjiihrigen Sommers lionnte man cine Zeitlang den
Centncr Stiirfleiscli fur 4-8 Sh. 13-G Sgr.] bekommen;
man benutzte es als Dunger) ist es sowolil frisch als geriiuzhert eiii gesuchtes Nahrungsniittcl dcr niedern Stiinde.
IS
Ulrz,
Das orangegelhe Fett riecht ausgebraten wenig thranig
und wird mit concentrirter Schwefelsiiure gelbhraun; man
gewinnt ,ji~hrlich30 Tonnen. Eingeweide und knorpelige
Ueberreste des Fischcs gehen, sicben Stunden lang in
einem Kessel init W a s s e r gekocht, einen sehr unangenehm
riechenden, Ieicht feucht werdenden triiben Leim, der rnit
5 Sgr. pr. Pfuntl bczalilt wird.
1) ie Sc:hl ei m1.1 a ii t (I er S ch w i mm 1) I ase 1 i efer t get rockne t
eine Art Zclrthyocollu, wofur die Iiaufleurc 2; Thlr. zahlen.
Sic kiirnmt in Blhttcrn vor, ist nicht so dick und schillernd
als die IIau-enl,lasc~, aucli durchscheinender und runzeliger
u n t i liist sicli wctnigcr in Wasscr a u f als jene. Beste
I1 a u s e n h I a s e , ti1 i t k oc h e II d e ni Was ?j er h Ph an d el I, 11i n t e r l ii s s t
2 Proc, die Stcil.l-)liiscdagrgen l(i Proc. unliislichen Rucks t a n d ; die Callerte ist i n ,jcncm Fall clurchsichtigcr, in
9) Ve i*iiiii~ei
11icrii n g t f es [{is 111 i I ( iiiiiri nit ricu 111 p raecipi t
?
1111 t sa I pe t w n a lire 111 A nir11o 11 ia I;.
.
Die Gcgenwiir~! cines r\mmoniaksalzcs in den) ohiyen
SCIIOII hei dcr Receptur,
Praparat vorriith sicli n~anc.I~mal
wenn e.- init LI/ognrsin zisla z~isaninicnvewchrieben wicd.
J a n s s c n hat in scincr .\IJhandlung Bher Bercilung uncl
Xu s a m ine n s e t.z11 n 6 t I123 \Y i 3 i n u II \ 1) 1% c i 1' i t at s vo rges c I> I a gen,
(1a :;s c I I, c a u s d e r n cut r R Ic 11 a I 1) L' LOr SH u r en I\
i s'
rnu II1os y (1losung rnittelsr cine1 twstirnmten Quantitiit Salmiakgeist zit
fallen. Wiid s:t n u n n i , , h t gcniigcnd ausjgcwaschen, so
111ci b t i l a t ii 1.1 i ch ~t was A m CJ n i i1 k .a 1z z 111'11c k ,
1cJ) Veruiirt~iiiiguiigties Z L I C * (41elis)
I~~~S
sarireiii h l i .
illit
sc.hwefe~-
In dcr letzten Zcit hnnr eine Parthie Melis nus Belgien,
cl u rcli ei n en 11n a n gc n h m s a I z igcn Neb en ges ch rri a ck
a 11s z ei c h n e t e. Be i In E i n s ch ern tl c ss c I b c n , was, be i I ii u fig
hcinerht, einc rcrht, langwierigc operation ist, hlieb ein
salziger Rucksland von schwefclsaureni Kali, 4 €'roc. betragend. Tlleils m a g es aus tlcm Kiibcnsaft herruhren,
tlieils mag es nus den sc'nwefligsauren Salzen entstanden
tl e r s i c 11
phalmacetctische Notizen.
13
sein, deren man sicli, nach h1 e 1 s e n s' A n p b e , gegenwartig
Lei der Raffination bedient. Es ist also nicht immer Vorurtheil, wenn Leule behaopten. der Riibcnzucher sussc
nicht in gleichern Grade, wie tler Kohrzucker.
4 4 ) Vert'iilscl~uog des Rohrzuckers niit Meld.
Solche Farina kani aucli iiher Belgien im verflossenen
Jahre zu uns, und machte den Zuckerbiicketw ( - H a f h e u ren), die davon gekauft hatten, vie1 zu schaffen. Der
Zucker wurde beim Kochen kleisrerartig u n d liess sich
niclit filtriren. Es waren ti- 8 Proc. Blehl heigcmengt.
12) \'erfaJscl~a~~g
des Cassia-Oels rnit Xellieu-Oel.
Die Yerfalschung is1 riiclit selten u n d lohnt sicli, da
l\'clhen-Oel 3 RIA. 34 S h , Cassia-Oel ahcr 1) MrL. 8 S11.
kostet. Das specifische Gcwiclit yelit keinen Arilialtspunct,
da es heiin Cassia-Oel von 1,03 - 4,09 variirt, und das des
IVelken-Oels etwas hiiher als 1,03 ist. h i d e lahscn sich
i n d e ss a n d e r w ei ii g 1e i ch t u n t c rs cli c id en .
Erhitzt man einen Tropfen achtes Cassia-Ucl in c-inem
Lihrglase, so verbreitet (JS einen suss riechenden, kaurn
scharfeu Dampf; ist Nelhen-Oel tlabei, so ist dcr Dampf
sehr scharf und reizt zuni Ilusten.
1\1 i t r a u cli en d e r .Sa I 11e L e r si ii re z u s a m ni en g c I) r a c l i t ,scli ii urn t
das iiclitc Cassia - ()el nicht, kr-)s[allisirt a h c r . cntliill es
h'elken-Oel, so .?cliaurnt es, 1 iel rothe Ilrirnpfe entwichelnd,
und giebl cin diclies ro:hhraunes Ocl.
hi it s e h r con c c n t r i r t c r li n I i I a u Be e r s I a r r t i~cli t e s C ass i aOcl nicht, nclhenijllinltiges dagegen erstarrt.
Ein odcr z\vei Tropl'cn iichtcs Cassia - Ocl i n etwns
Alkoliol gelbst, werden durch Lz'y. f'erri muv. r e i n hraun.
l i : l d J I O S e , ~ /,frisclic:s)Nolkcn- 014wird unlcr gleiclicn Urnstanden indisblau, iilteres. braunes aber griin. h i d e Farliungen sind so intensiv, (lass man das 40-30faclic
an
Alkohol zul'iigen ~ n ~ i sehe
s . cs im I'roherhhrclien das 1,iclit
durchfallcn liisst. A u s dern Eiscnchlorid wird dabci Eisenciiloriir, untl aus dern Nelkcn-Oel. w e n n t's sicli abschcidcl, c-in pechschwarzes I-larz.
4&
ulecr, phur.??mx?ilische h'olzzen
Gemenge von Cassia- und Nelhen- Oel zoigen eine
unbestimn~teFarbe, die zwischen braun und griin liegt.
9 3) Veruiirei~iigiing d e r liiirlie iiiit Schrvefe1sllii.e.
Um Korken aus altem Korhholz das Ansehn solcher
a w frischem zu gehen, helrandelt man dieselben im sudlichen Frankraich mit selir vertlunntcr Scliwefelsiiure ;
1 S i u r e auf 100 Wasser. Manche Weinkiifer n u n , welche
(lie unappetitliclie Gewotinltcit haben, den lioidi 211 kaucn,
elie sic ihn in den t;lar;chenhals zwiingen, merlien gar bald
die Siinre an rlem Stumpfwerden dcr Zhhne und an d e r
Zcrstiirung der Lippen. Ausserdem kann unter Umsthntlen
gar wohl die Sch\.\;efclsiIure i n Scliwefelwasserstoff UbcrHe fu hr t \A. er d e II
44) Balsam. Cctpaivac.
Von d i e s i n Balsam, der je navh dem Alter nnd nach
tler Species der Iliiume verschieden ausfa'llt und ausserdem sich noch wahrencl dcr Aufbewahrung veriindert,
wurde kiirzlich von Para cine kleine Parthic imporlirt,
die sich (lurch iliren gcringen I l a r z ~ e h a l t auszcichncte.
Sie errthielt nur 10 Proc. davon, war gerade nicht scltr
durinllussi~, intless kreischle der Korkstopsel. wenn man
ilin auf { l ~ Flaschc
r
drehte, \vie cs wohl bei iilheriscben
Oelen, niclrt aber bei gewdhnlichem b'ulsnm. Copnilme d e r
F a l l ist. Spin spec. Gewicht war 0,928
95) Siic'ciis Aloi;s capelisis.
l m Sommer 11852 kamen einige Oshoft n a 1 u r I ich c n
E:r i s t schwiirzlich braun,
etwas triibe, dicktliissig \vie hrauner Syrup h i Isnetwa, bei
6 - 6 " dagegen Iiildct er eine kaum nor11 Riissige gelblichbraune triibe Masse. Er lagcrt sich dabei nur unbedeutend ab, an der Oberfliiche cine klare schwarzbraune Schicht
bildend. Sein Ccruch ungcmein krhflig untl speciiisch
aloeartig ; Geschmack anfangs susslich, dann bitter. Reim
Eindampfen verlicrt e r 22Proc. Wasser, spi.lide, gelbbraune,
cl u rc h s c 11 P i n e n (1 e A I o i. 11inter I ass en ti. Seine Zu sa m m e n setzung ist: Wasser 9 2 Proc., Harz 20 €'roc.. wiisseriges
A I o e s a f t s om C a p hier a n
flrae/liche Notazen.
1 ii
Exlract 56 Proc., Schleinieiweiss 6 Proc. Die ganze Partliie ist durch Eindampfen bereits zu Aloe verarbeitet.
46) Erhaltung (lei. 1'apiersc.liilder.
Papierschilder an Geflissen werden in feuchten Kellern
meistens rasch zerstiirt. I)er lilcister fault, eine Vegetation
von griincni Schiminel tritt erst sporadisch auf; ubcrzieht
aber bald die ganze Etiquette und verliisclit Druck und
Schrift. - Giebt man zum Kleister eine Spur Quecksilberoxyd, und ziehl man das Papier durch eine Sanz schwache
geistige Sublimatliisung, so unterbleiben Fiiulniss und Yegetation und die Schilder halten sich, gefirnisst, so gut wie
die gemnlten.
l i ) Seidlitz - Pw\der.
\'on dieseni Pulver sali ich kurzlich eine Probe, die
nicht wie gewiihnlich, ails z w e i verschiedcnen Packeten
hestand, sondern gleich fertig gemischt war, und sich,
selbst in Papier aufhewahrt, recht gut hielt und in Wasser
geschiittet, kriiftig brauste. Es w a r durch Mischung von
,I Th. (loppelt-kohlcnsaurciii Natron m i l 2 Th. saurcm-weins a u rein N a t r o 11 d a rges be I I t .
Brieflidre Botizen
( v o m Apotheker 11 i r s cIi
b e r g i n Sondershaosen a n Dr. I; ! e y).
. . . .Uei dieser Gelegenheit erlauhe ich mir, lhnen tlas
Ergebniss einer kurzlich mit dem Salze der Saline Arnshall h i Arnstadt vorgenomnrerren Analyse niitzutlieilen.
Icli bin clan vom Hofrath W a ck e n r o d e r bei derartigen
Anal yscn eingehaltenen Gange im Wesentlichcn gcfolgt,
o n d fiige noch hinzu, dass das Saiz von mittelgrobem
Korn aus tier aus einem Dohiloch erhaltenen Soole gekotten w i r d
Uas lufttrockne Salz enthielt 6 , l O hygrosliopisches unil
~9rknijlcrungswasscr.
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