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Pankroatin.
- Equineawe.
Pankreatin.
Um die Frage zu entscheiden, ob sich Pankreatin bei
Digestion mit angesauertem Pepsin zersetze und in Pepton
verwandelt werde, stellte sich S c h e f f e r reines Pankreatin
in folgender Weise dar: 14 Unzen feingeschnittene Pankreasdriise vom Rinde wurden mit 1 Quart Wasser, angesauert
mit 1 Drachme Salzsaure, 24 Stunden macerirt, die Fliissigkeit abgegossen und die Maceration rnit
Quart reinem
Wasser wiederholt. Beide Flussigkeiten vermischt und filtrirt
wurden mit uberschussigem kohlensaurem Kalk neutral gemacht
und wieder filtrirt. Zu dem Filtrat wurde ein gleiches
Volum Alkohol von 95O/, hinzugefugt, welcher einen starken
weissen Niederschlag verursachte , der gut rnit Alkohol
gewaschen und getrocknet das Pankreatin als eine gelbe,
durchscheinende , sprode Masse darstellte, die sich in Was13er langsam mit einer Spur Ruckstand aufloste. Dieee Substanz ist dadurch charakterisirt, dass sie Starke mit Leichtigkeit in Zucker verwandelt und Fette in Glycerin und Fettsauren zersetzt. Diese Reactionen treten nicht mehr ein,
wenn man das Pankreatin oder die Pankreasflussigkeit eine
kiirze Zeit mit angesauerter Pepsinlosung digerirt hat, womit
die obige Frage erledigt ist. (The Pharm. Joum. and
Transact. Third Ser. 21’0. 304. April 1876. p. 844.).
WP.
Pankreatin
sol1 nach D e f r e s n e in folgender Weise relativ billig, in
grossen Mengen und ausserordentlich wirksam zur Verdauung
von Eiweiss , Fetten und Starke dargestellt werden konnen.
- Zerriebenes Psnkreas vom Schafe wird bei einer Tempe;
ratur von 450 C, mit Aether digerirt, langsam durch Dariiberstreichen eines starken, 40° C. warmen Luftstromes abgedampft ; der blassgelbe, pulverige Ruckstand wird im Wssser
gelost und daraus das Pankreatin herausgefallt und von der
unwirksamen Fluwigkeit abfiltrirt. (Gaz. hebdom. 1876, 41.
- WGner med. Wochenschr. 1876. 3. - Med. chirg. Rundschau. XVII. Jahrg. 1876. pay. 204.).
Sch.
c.
EquineElure.
Unter diesem Namen beschreibt J. D u v a l eine von der
Hippursaure verschiedene Saure, welche er in der Gtutenmilc h
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