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235
liiicherschau.
. .
. . 15,O
Tinct. quillsyae
2,(J
Ay. dest. . . 13,O
4) Bals. copaiv. . 2,0
Tinct. quillayae
2,O
Aq. dest. . . 26,O
6 ) Resin. guajaci O,72
solve in
Tinct. quillayae 4,O
filtra et adde
Aq. dest.
. 26,O.
Die mit Wasser versetztc Tinctur kann wie Seife zum Waschen. dienen. Auf der Kopfhaut befordert sie das WachRthum der
Haare. Beim Kopfschort' iind einfacher Pityriasis thut das wassrige
Infusum der Quillaya - Rinde gute Dienste, ebenao bei der Behandlung chronischer Ulcers und von Eczema der Extremitaten.
Uebermassige, ubelriechende Hautausdiinstung im Gesicht, an den
Fiissen , in den Achselhohlcn wird dadurch wesentlich gebessert.
(The Pharm. Journ. and Transact. Third Ser. No. 480. 1879.
p. 187. h%endaselbst No. 482. p . 234.)
WP.
1) Chloroform
O,fW
%) 01. ricini
Tinct. quillayae
4,O
Aq. dest. . . 26,O
3) Extr. filic. aeth.
4,0
Tinct. quillayae
2,0
Aq. dest. . . 34$f
1,W
5) 01. tereb. .
Tinct. quillayae
1,20
Ay. dest. . . 27,50
.
.
C.
B iic h e r s ch a u.
P h a r m a c o g r s p h i a . A history of the principal drugs of vegetable origin, met with in Great Britain and British India. By
F r i e d r i c h A. F l i i c k i g e r , Phil. Dr., Professor in the University of Strassbnrg, and D a n i e l H a n b u r y , F. R. S., Fellow of
the Linnean and Chemical Societies of London. Second edition.
Miacmillan and Co. 1879. 803 5. in Octav.
W i r begriissen mit Freuden die zweite Auflage cines Werkes, das bei seinem
ersten Erscheineu dic allgemeinste Anerkennung in pharmaeeutischen Kreisen
gefunden hat und das fiir alle diejenigen, wrlche sich eingehend rnit pharmacognostiscben Studien beschlt'tigen , geradrzu nlu unentbehrlieh bezeichnet werden kann, wia c s uuch als Fundgrube des haupt,uachlietisten wissenschaftlicheii
Naterials auf drm bmcichneten Gebiete jedem Apotheker, dcm sprachliehe Hindernisse nicht i i n Wegc ateheu, sci cs zum Studiuin , sei es zum Nachschlagen
mit Yug und Hecht empfoblen nerden kann.
Die Herausgabe iler zweitcn Auflage, welche in einem um 100 S. vermehrten
Umfange ersehienen, in den1 an phnrmacognostischen Arbeiten nicht armen Jlthre
1879 einen wiirdigen Absehlusa dieser Literatur bildet, hat allein auf P l i i c k i g e r ' s Schultern gernht, da j a kaum ein J a h r naeh der Veroffentliebung der
ersten Ausgabe der Pharniaeogrnphia der rastlosen und fruehtbringenden Thiitigkeit H a n b u r y ' s durch den Tod ein Ziel gesetzt wurde.
23G
Biicherschau.
Wcnn nian die briden Auflagen mit einander vergleicht, so findet man in
dcr Art nnd Weise der Behandlung und in dcr Anordnung des Stoffes im AllKemcinen keine Abmeichungen , a i e auch die systematisch - botanische Gruppirung
vine VrrBnderurig nicht erfahrcn hat.
Man wird dieses Festhalten an dem
urspriinglichen Plane dea Buches nicht allcin als einen Act der Pietat des
jctaigen Herausgcbers gegen seincn verstorbenen Freund und Mitarbeiter , sondern
::uch wegen ihrer Zneckniissigkeit billigen, da in der That die mit grosser
Umsicht festgcstellte Distribution und Verarbeitungsweise des Materials kaum
einer Verbesserun:. fabig war. E e i dem Umstande , dass die Pharmacographie
i l l erster Liuic fur cnglische Pharmaceuten bestimmt erschcint , indem die in
Grossbritannien und Ostindien gebrhuchlichcn Droguen, wie der Titel des Werks
angiebt, den Gegenstand der liearbeitung ausmachen, diirfte auch die Xcibehaltung
(Ics in England gebriiui-hlichen botanischen Systems vollkommen gerechtfertigt
erscheinen , ohschon j a dic in neuestcr Zeit ausserhalb Englands hervorgetretenen
Neuerungen in der bottniwhen Systemntik manchcs Richtigere einschliessen
niogen. Von einem J’erlassen der naturhistorischen Auordnung der Droguen
iiberhaupt und dem Ucbergange zu einem modernen pharmacognostischen Systeme
war selbstverstindlich keine Nothwendigkeit da. Selbst das von F1 i i c k i g e r
in seinein Lehrbnche der Pharmacognosie benutzte, nach den thcrapeutisch
verwcndeten Pflanzcntheilen angeordnete System, das sich fur den pharmacognostischen Unterricht gewisver Vorziige erfreut, konnte fur ein sicher nicht
in erstcr Linic fur die Bediirfnisse dcs eigentlicben Studirenden der Pharmacie
Keschriebenes Werk , wio die Pharmacopraphie nicht in Frage komnien.
Gegeniiber diescr Stabilitit i n ncfolgung des urspriinglicben Planes constatiren wir in dem Inhalte dcr Artikel die mannigfachsten Verlnderuugen und
1bveit.erungen , wrlche thcils die nicht unerheblichen Fortschritte der Pharmucognosie in dem lctzten Lustrum iiberhaupt , thcils dip: selbststandigen Studien
(leu Bearbeiters der neuen Auflage m f dem von ihni beherrschten Gebiete nothwcndiz gemscht hahen. Es ist kcin Tlleil des von F l i i c k i g e r und H a n b u r y
crrichteten GebBudcs obne Umbnu oder ohne ncuc Decoration geblieben. Die
liotanischen Verhiiltnisse, die makroskopischcn und niikroskopischen Deschreibungen,
dic Anwendungen, die chemiscbe Zusammensetzuug , die Substitutionen und
Sophisticationen zeigen siimiiitlich das Bestreben des nearbeitem, die in der Zeit
von 1854 - 79 der Pharmacognosie zu Gute gekommenen hh-rungenschaftcn uuf
iler Grundlage eigt2ni.r kritischer Forschungen fiir das Buch zu verwerthw und
fiir dessen Leser nutzb:ir zu mnchcn, die, wie bereits bemerkt, etwa sechs
Hogen betragende Vermehrung des Testes strllt sich noch hoher heraus, wenn
man erwiigt, dass F l i i c k i g e r linter Befolgung des in seinem Lehrbuche eingeschlagenen Verfahrens auf die A1)handlungen iiber bestimmte G e g c n s t i d e durch
Angabe dcr Jahreszahl hinzuaeisen, eine Reihe von Citaten zu beseitigen verinochtc , welche einem growcn Theile des Leserkreises , dem die Autoritat der
Pharmacographia iiberhaupt an sich peniigt , gewiss enthehrlich sind und die
demjenigen , welcher wcgen eigencr Dctailuntersuchungen die Origiiialarbeiten Zu
studiren wiinscht, unter Anleitung dcr angrgebenen Jabresznhl durch Jahresberichte leicht bekannt wcrden kiinnen. Hierdurch wurde 8 s mijglich, sicher i m
liiteresse des Buches und seiner Leser, fur den Text selbst einen erheblichen
lLaum eu ersparen und Mnncbes ausfuhrlicher zu behandeh, als es i n der erstcn
Auflage geschehrn konnte.
Die Vermehrung des Inhalts giebt sich weniger durch Einschaltung grosserer
iicuerer Artikel, als durch die eingehcndere Bearbeitung bereits in der ersten
Auflage vorhandener zu erkennen. I n ersterer Beeiehung sind solche iiber E e r b a
Pilocarpi und Grana Paradisi hervormubeben , von welchen die crstgcnannte
Drogue wohl die hauptsachlichste Errungenschnft, wclche die moderne Materia
medica dcni Ptlanzenreiche verdankt,, darstellt, doch sind auch eine Anzahl
mdercr neuerer und alterer Drogen menigstens voriibergehend oder anhangsweise
crwiihnt und bcsprochen. Der Verfasser h a t sich in der glucklichen Lage
hefundcn, insbesondere in Bezug auf das zu untersuchende Material, aber auch
hinsichtlich verschicdener anderer , fur die Benrbeitung der Pharmacographia
Riicherschau
237
wichtiger Gesichtspunkte , der Unterstiitzung namhnfter Fnchnilnner und Gelehrtrr
zu erfreuen. W i r erfahren B U S der Vorrede, dass nicht nur T h o m a s H a n b u r y , der Bruder des der Wissenschnft zu lriih entrisscnen englischen Yharmacognosten, D a n i e l H a n b u r y , soudern eine grossere Anz:lhl von Mannern ails
den verschiedensten Landern, denen illre Stellung eine besondere Vertrautheit
mit den i n der Pharmacographia bearheiteten Gegensthnden verleiht , zur
Forderung des vcrdienstlichen Unternehmcns bcigetragen hahen.
An ihrl r
Spitze steht der Herausgeber der New Remedies und Curator des New York1.r
phHrmaceutischen Museums, Charles Iiice , eine in dcr Eenntniss amerikanischtr
Droguen anerkannte Autoritat ; die NT;unen dcs hekannten Pharmacognosten
D y m o c k in Bombay, dessen seit Jahren in der Pharmaceutical Journal veroffentlichte Notizen iiber indische Droguen so viel werthvolles Material einschlieesen.
ferner des Curators des Londoner pharmaceutischen Museunis H o 1me a , dcs
englischen Chinologen H o w a r d u. A. ni. verbiirgen die Authenticitiit dcr dem
Verfasser zur Verfugung gestellten Substanzen odcr der ihm crtbeilten Aufschliissc.
So ist es F l i i c k i g e r nioglich Reworden, deni bei der I h r b e i t u n g der ersten
AusgRbe dieses Buches von H a n b u r y un4 i h m sic11 gesteckten Ziele eintr
Pharniacographir i n der eigensten llcdeutung des Worts in dieser AuBage noch
niiher zu kommen. Dieser Name wiirdc freilich dem Buche mit grossrrcm
Rechte gebiihren wenn es deli territorialen ltahmcn , in welchem der Stoff ancll
in dieser zweiten Auflage noch gefasst ist, beseitigte und einen vollig internationaleii Charakter anniihme. Wenn eine gewisse Tendenz zur Universalitat sich
auch in der zweit,en auflage nicht verkennen lasst, so bleibt doch auch diese
vorwalteud eine hritische Pharmacogrnphie und wenn die Ausdehnung des
Reiches, fur welches das Buch in erster Linie bestinimt ist, auch eine so grosse
ist, dass i n ihm die Sonne niemals untergeht, so giebt es doch manche Arzneipflanze , welche , obschon von entschiedener Heilkraft und i n einer grossen
Ausdebnung in rerschiedenen civilisirten Landern benutzt , doch nicht i n der
Gunst britischer Aerzte und des hritischen Publiknms sich sonnt und deshalb
in der Pharmacographie ent\vcdcr vollig im Uunkeln hleiben muss oder doc11
nur im Zwielichte nebensichliclicr Betrachtung crschcint. So z. €3. dic deutsche
Eamille, Matricaria Chamomilla, welche untcr den Snbstituten der romisrhen
Kaniille neben der indischen Matricaria suaveoleus und den gefullten Flores
Parthenii erscheint und ausserdcm noch in den historischen Notizen iiber Flores
Anthemidis nobilis erwahnt wird , Archangclica officinalis, als Arzneipflanze jetzt
auch bei uns mehr und mehr abkommt, welche unberiicksichtigt bleiben muss,
u. a. m. F u r unsere Landsleute bietet sich allerdings i n dern Lehrbuohc
F l i i c k i g e r ’ s die beste Gelegenheit, sich uber diese Droguen zu oricutiren,
indessen diirfte unseres Erachtens auch mancher englische Apotheker die i n
Frage stehenden Droguen etwas ausfuhrlicher zu kcnnen wiinsehen. Noch mehr
mochte letzteres der Fall sein in Bezug auf einige moderne, in die Pharmacopoen
noch nicht iibergegangeneu Droguen, z. Th. selbst innerhalb der Grenzen des
Rritischen Reiches gewachsen, die wir nicht erwahnt finden, obschon sie nach
Ausweis der englischen medicinischen Journale in den letzten Jahren vie1 verwerthet
wurden und z. Th., so weit sie in Europa Anwendung gefunden haben, dic
Initiative dazu von englischen Aerzten ausgegangen ist. Bei dem Kmute von
Duboisia myoporoides konnte man iiber die Aufnahme meifelhaft sein, da vorzugsweise ein daraus bereitetee Extract oder das Alkaloid der interessanten , den
Uebergang von den Solaneen zu den Scrophularineen bildenden Pflanze, nicht
aber das Kraut sclbst medicinisch Verwerthung finden; auch wissen wir nicht,
in wie weit die Folia Eucalypti gerade durch medicinischc Anwendung in England,
wo Eucalyptus globulus aus hygieinischen Grunden viel besprochen wurde, einen
ausfuhrlichen Artikel anstatt der zweimaligen gelegentlichen Erwahnung erheischten,
dagegen hiitte sicher die Araroba, iiber deren Heilwirkungen hei Hautkrankheiten
englische Journale noch bis in die neueate Zeit hiiufig berichten, ausfihrliche
Besprechungen in der Pharmacographia verdient, zumal da sie auch in Indien
Anwendung gefunden. Vielleicht diirfen wit bei einer dritten Auflage der
Pharmacographie erwarten , den exclusiv territorialen Stnndpunkt verlassen und
,
235
Rucherschan.
tlas Buch mindestens fur die saiiimtlichen europnischen Staaten als universcllc
I'harmacographie umgestaltet zu sehen, wenn es nicht ilie Absicht des Verfassers
ist, eine solche cinem besonderen Werke voraubehalten.
Vorliiutig wollen wir, ohne an I'hzelnheiten zu miikeln , uns des iiherreichen
Schat,zes werthvoller 1;elehrungen freuen, welche uns in allen Theilen der
Second edition von F l i i c k i g e r - I l a n b u r y ' s nlustergiiltigeni Werke entgegeutritt. Es mag uns gcstnttet scin , hier noch hesonders auf die den Gelehrten vorzugsweise interessirenden historischen und linguistischcn Notizen hinzuweisen,
welche schoir i n der erstcn Aullage eine vorziialiche Zicrde der Phariuacographic
Iiildeten urid i n der gegenwLifigen durch weiterc Studien P l i i c k i g e r ' s mannigfacile Vermehrung erfahrcn haben. Die der neucn Auflage beigegebenen kureen
bio~raphischen und hibliogr.iphisi:hen Xotizen uber die bei Ilearbeit,ung der
I'harmacographie benutzten Autorcn untl Werlce werdcn gewiss manchem Leser
hochst willkornmen sein.
l'h. Hiuenza)zn.
S y s t e m a t i s c h c r G a n g d e r L o t h r o h r - A n a l y s e v o n J. L a n d a u er. Wicsbaden, C. W. Kreidel's Verlag.
Das kleine Werkchen ist zwar nicht mehr ganz neu, es ist schon 1877
crschienen, verdient aber doch wohl noch der Erwahnung. Wie der Verfasser
selbst sagt, beabsichtigt er nicht die Mitthcilung neucr Rcactionen, sondern nur
die Zusammenfassung der bekannten h i einen systematischen Gang. L. eahlt
zuerst die nothwendigen Reagentien auf und geht dnon zum eigentlichen Thema
iiber, welches er in die bciden Abschnitte ,,Vorprulhng " und ,,Eigentliehe Untersuchung " theilt, lctztere wieder in ,.Auffindung dcr liasen" und ,,Auffindung
der Sauren." Die cinzelnen Reactionen sind pracis und klar angegcben.
G e s e k e.
Dr. Jehn.
L e i t f a d e n d e r P h y s i k von Dr. W. von B e e t z , Prof. dcr
Physik an der technischen Hochschule zu Miinchen. 6 . AuAage.
Leipzig, Verlag von L. Pernau.
Dass das kleine Werk - ca. 300 Seiten kl. 8 - bereits in sechster Auflage
vorliegt , spricht besser, wie irgend eine Kritik es kiinnte, fur seine Brauchbarkeit. Wir begnugen uns dcashalb auch damit, auf die knappe , klare Sprache
hinzuweisen, die von allen zu gclehrtcn Reflexionen absehend stet8 das Wiehtigste hervorhebt und aum Verstandniss bringt. Das Werkchen durfte sich dcsslialb sehr empfehlen, in der Hand des pharm. Lehrherrn als Leitfaden beim
Unterrichte der Eleven vermandt zu werdeii. Ueber 250 Holzschnitte dienen zur
Erliiuterung dea Textes.
G e s e ke.
Dr. Jeha.
0.B a c h m a n n , L e i t f a d e n zur A n f e r t i g u n g m i k r o s k o p i s c h e r D a u e r p r a p a r a t e . Munchen, R. Oldenburg. 1879.
Mit dem vorsteheud angezeigten Werkchen wird dem gebildeten Laien Er
das Privatstudium der Mikroskopie ein sehr empfehlendcr Leitfaden geboten.
Verfasser desaelben hat die sich gestellte Aufgabe sehr gliicklich gelast und fur
alle Diejenigen einen im Allgemeinen sehr verlnssigen und belehrenden Fuhrer in
das schwierige Gebiet der mikroskopischen Technik geschaf-ten, denen ein eigentliches Faohstudium der Mikroskopie nicht Lebens und Berufsaufgabe ist. Der
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