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Camphoronsaure.
- Zersetzung
des Chlorkohlensaureester.
- Brucin.
147
Xon a t s b er i ch t.
B.
Allgemeine Chemie.
Die Camyhoronslure, welche sich bei der Oxydation des Camphers
mittelst Salpetersaure reichlich bildet und die Zusammensetzung Cs HZ4 0 8
hat, enthalt nach der neuen Untersuchung iron J. B r e d t drei CarboxylgrupCOOH
pen. Sie hat deinnach die Formel C6Hll COOH, wofiir unter anderem das
COOH
Silbersalz C9HH”OeAg3 HA0 und der Triathylather der Siiure sprechen,
welcher sich mittelst Jodathyl aus dem Silbersalze darstellen Iasst. (Liebig’s
Ann. Chew. 226, 249.)
{
+
Die Zersetzung des Chlorkohlenslureesters durch Chlorzink studirte
K. U l s c h und constatirte als Producte der Spaltung: Kohlensaure, Chlorfithyl , Chlorwasserstoff und Aethylen ; die letzteren beiden sind entstanden
durch Zersetzun des Chlorathyls. Verfasser nimmt an, die katalytische
Wirkung des Clforainks auf Chlorkohlensaureester verlaufe derart, dass sich
beide zunachst unter Austritt von Chlorathyl (welcher dann theilweise weiter
zerfallt in Aethylen und Chlorwasserstoff) nach folgender Gleichung umseteen :
c1
CO <OC2H6
ZnCP = CO ci
CAHGCl
+
<iZnCl
+
-
und dass dann das gebildete Monochlorzink Chlorocarbonat sofort in Kohlensaure und Chlorzink zerfallt:
= COe
ZnCP,
CO<OZnC1
c1
+
worauf letzterer neue Quantitilten des Chlorkohlensaureesters in analoger
Weise verandert. (Liebig’sA m . C h . 226, 281.)
Das Vorkommen vou Leucin und Tyrosiu in der Riibenmelasse constatirte Edm. 0. r o n L i p p m a n n und stellte fest, dass dieselben iuit den
gleichen Korpern thierischen Ursprungs vollkommen identisch sind. Es
erscheint unzweifelhaft, dass diese Korper aus den Eiweissstoffen der Rube
durch die Einwirkung von Kalkhydrat gebildet wurden. (Bev. d. d. chern.
Ges. 17, 2835.)
Zor Keuntniss des Brucins. - A. H a n s s e n oxydirte das Brucin mit
Chromsaure und verdunnter Schwefelsaure in der Siedehitze. Die heisse
Flussigkeit wurde dann in heisses Barytwasser gegeben und heiss von dcni
Niederschlage, welcher noch melirmals ausgekocht wurde , abfiltrirt und das
Filtrat nach Entfcrnung des iiberschussigen Barythhydrats durch Kohlenshure
auf dein Wasserbade eingeengt. Die eingeengte Flussigkeit enthielt nun das Baryumsalz der bei der Oxydation entstandenen Saure, wurde mit HZSOavorsiclltig
voni Baryt befreit, filtrirt und zur Syrupconsistenz eingedampft. Nach dem
Erkalten erstarrte der Ruckstaud zu einer glasigen Masse, die in absolutem
Alkohol, Benzol und Chloroform unloslich war. Da es nicht gelingen wollte,
durch Umkrystallisiren aus heissem verdiinnten Alkohol die Saure rein zu
erhalten , wurde das Platindoppelsalz derselben dargesteut und nach einmaligeni Umkt-ystallisireu aus verdunnter Salzsaure in yrkhtigen, goldgelbea
Bliittchen erhalten. Als Forinel fiir die gebildete Saure ergiebt sich aus der
Analysc dieser Salze: C*OH%oNZ
04.
Die Darstellung und weitere Untersuchung der reinen Saure wird der Verf. in Angriff nehmen. (Ber. d . d.
chem. Ces. 17, 2849.)
11*
148 Bauxit. - Schwefelwasserstoffgas.
- Gebrauch d. Schischm - Samen.
Ueher Bauxit von Langsdorf berichtet J. Lan g . - Derselbe findet sich
in der Umgebung von Lich iu Oberhessen und ist in nuss- bis kopfgrossen
Stucken in einein durch Eisenoxyd mehr oder weniger roth gefiirbteu Thon
eingebettet. Er wird zur Alaunfabrikation benutzt. Der Bauxit wurde in
fein gepulvertem Zustande durch langere Behandlung mit heisser , rauchender Salzsaure mit Hinterlassung der in ihm auskrystallisirten Rieselsaure
vollkomnien gelost und zeigte folgende Zusammensetzung :
Braunrothes Material
SiO2
Ala O8
Fez03
FeO
CaO
MnpO
Hellrothes Material
5.14
50$5
14.36
10.27
49I02
12.90
0,62
Spur
0;35
0,41
0.11
KYO
0,09
0,11
Na2 0
0,17
0,20
25.88
HSO (beim Gluhen), 27.03
,
HA0 ibei 100")
1,35
0193
co2
Spur
0,26
PZ 0 6
0,48
0,38
100,34
100,57.
Diese chemische Zusammensetzung, sowie das petrographische Verhalten
des Bauxits charakterisirt ihn als ein, allerdings wunderbares Zersetzungsproduct des Basaltes. (Ber. d. d. cAem. Ges. 27, 2892.)
Desarsenirung des Schwefelwasserstoffgases. Diese , besonders auch
durch den bekannten Fall ,,Speichert " wieder in den Vordergrund geriickte
Frage hat auch Frhr. v. d. P f o r d t e n naher studirt. Man konnte bisher nur
dadurch zum Ziele gelaugen, dass man den Schwefelwasserstoff aus a b s o l u t
a r s e nf r e i e n Materialien entwickelte , wahrend kein Mittel bekannt war,
arsenhaltigen HS S vollstandig vom Arsen zu befreien. Als arsenfreie Materialien wurden empfohlen: Schwefelbaryum oder Schwefelcalcium ; Laugen
von Baryum -,Calcium - oder Magnesiumsulfhydrat ; kiinstliches, reines Schwefeleisen ; Bacillen von Schwefelzink etc. Alle diese Materialien sind aber
riicht so leicht zuganglich, als das gewohnlich verwendete Schwefeleisen,
welches jedoch nur hochst selten arsenfrei im Handel zu haben sein durfte.
Es ist deshalb mit grosser Freude zu begriissen, dass es von der Pfordten
gelungen ist , ein Mittel aufzufinden, welches gestattet, auch aus unreinen
Materialien in allen Fiillen a b s o l u t a r s e n f r e i e n Schwefelwasserstoff zu
erhalten. L e i t e t m a n n a m l i c h S c h w e f e l w a s s e r s t o f f u b e r e r h i t z t e s
S c h w e f e k a l i u m (die gewohnliche Schwefelleber der Pharm.), s o w i r d
d e r b e i g e m e n g t e A r s e n w a s s e r s t o f f v6llig zuruckgehalten. Man lasst
den Schwefelwasserstoff eine mit Schwefelleber beschickte Rdhre passiren
und orhitzt dieselbe in eiuem Luftbade auf 350 - 360 0. 1st eine Beimenguug
von Wasserstoff gleichgultig, so braucht iman die Temperatur nicht zu
reguliren und kann sie ruhig hoher steigen lassen.
Die Reaktion bei diesem Desarsenirungsprocess verlauft hdchst wahrscheinlich nach der Gleichung:
2HSAs : 3EzSs = 2E8A2SS+ 3HzS.
(Ber. d. d. ehem. Ges. 17, 2897.)
C. J.
Therapeutische Notizen,
- -
Zur Geschichte des (Xehrauchs d er Schischm (Chichm -)Samen bei
Augenkrankheiten, analog d er Anwendung der Jequirity Samen von Dr. B.
S c h u c h a r d t - Gotha (vomVerf. im Separatabdruck eingesandt). Dr. Schuchardt
kann das Verdienst fiir sich in Anspruch nehmen, uns s. Z. zuerst uber ,,die
Jequirity - Frage ", auf Grund seiner eingehenden bez. historischen Forschun-
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