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B u c h e r s c h 11 u
reichen Literaturangaben, alle diese Vorziige des Werkes werden mitwirken.
es zu einem noch beliebteren Nachschlagebuch fur die analytisch arbeitens
den Apotheker, Chemiker und Aerzte zu machen, als es das alte Mohrsche
Lehrbuch war.
Periodisches System, Geschichte und Theorie. Von E. R a b i n o w i t s c h
und E. T h i 1 0. Mit 50 Abbildungen und 49 Tabellen. Stuttgart 1930. Verlag
Ferdinand Enke. 302 Seiten. Preis geheftet 27,--, gebunden 29,- Mark. Be:
richterstatter: J. E i s e n b r a n d.
Das Buch behandelt in funf Abschnitten Geschichte und Theorie des
periodischen Systems. Im ersten Abschnitt findet man sehr ausfiihrlich die
Geschichte der chemischen Elemente, angefangen von der indischen Phil05
sophie bis zur Aufstellung des periodischen Systems. Die verschiedenen
Schreibarten und Entwicklungsformen dieses Systems sind bis zu der Form
von Thomson und Bohr aufgenommen.
Der zweite Teil beschaftigt sich mit der elektrischen Elementarladung,
dem Elektron, dem Proton, der Ordnungszahl und der Kernladungszahl. Die
Besprechung des Rutherfordschen Atommodells, die radioaktiven Verschiel
bungssatze und die daraus sich ergebende moderne Definition des Elementes
schaffen die Grundlage zum Verstandnis der sich anschlieBenden Teile 3
und 4, die den Hauptinhalt des Buches bilden. Mit Hilfe der Systematik der
Atomspektren werden wir zur Deutung der Periodizitat der Atomeigenr
schaften und damit zu der des periodischen Systems selbst gefuhrt. Teil 3
behandelt zunachst das Notwendigste, was man in diesem Zusammenhang
uber Spektraltherme, das Kombinationsprinzip, die Bohrsche Frequenzbedins
gung, weiterhin uber spektrale Grundlagen des Atommodells sowie iiber
Seriengesetze wissen mu8. Das Bohrsche Wassetstoffatommodell, seine Ers
folge und auch seine Unzulanglichkeiten, der Schalenbau der Atome, der
Elektronendrall, das Eindeutigkeitsprinzip (Paulysche Regel) und schlieBlich
das wellenmechanische Atommodell werden besprochen. Teil 4 behandelt
nur den Aufbau des periodischen Systems. Die Einteilung ergibt sich ganz
naturlich nach den Perioden des Systems. Teil 5 wendet die gewonnenen
Erkenntnisse auf die Deutung der Periodizitat der chemischen Eigenschaften,
insbesondere der Valenz an. Vor allem interessiert hier der Abschnitt uber
die Stabilitat der Ionenverbindungen und uber die Existenzgrenzen der Atom:
verbindungen. Auch sonst enthalt dieses Kapitel sehr vie1 Lesenswertes,
wenngleich es aus Raumgrunden nicht vollstandig sein kann. Das auss
gezeichnete Buch kann sehr empfohlen werden, da es auch dem interessierten
Nichtphysiker die Moglichkeit gibt, die fur das Verstandnis dcs periodischen
Systems heute wiinschenswerten und sonst nicht so leicht zuganglichen physis
kalischen Gedankengange zu verstehen.
Aus der Medizin des Rinascimento, an der Hand des ,,Lebens von
Benvenuto Cellini" nach der Ubersetzung Goethes. Von Paul S t r a B
m a n n , Dr. med., a. 0. Professor fur Geburtshilfe und Gyniikologie an der
Univcrsitat Berlin, Geh. San.zRat. Mit 22 Abbildungen und mehreren Tafeln.
Leipzig 1930. Verlag von Georg Thieme. 56 Sciten. Preis in Prunkeinband
13,- M.
Der Verfasser will erkunden, welche geheimen Faden von der Kunst zui'
Anatomie, weiter zur Medizin und zur allgemeinen Wissenschaft aus den
Zeiten der Wiedergeburt der Kunste in Italien sich spinnen. Welchem Ge:
bildeten schlagt nicht das Herz hoher bei Nennung des Namens Cellini,
dieses eigenartigen Kiinstlers, dessen Selbstbiographie im Jahre 1503, von
Goethe im Jahre 1803 iibersetzt und veroffentlicht wurde. Der Verfasser
erweist sich in dem schonen Buche als ein trefflicher Interpret Cellinis,
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Biicherschau
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eines Meteors jener Zeit. Es ist wohl selten ein Buch erschienen, welches
dem damali en Zeitgeist und dessen Beziehungen zur Gegenwart in so
instruktiver %eke Rechnung getragen hatte, wie das vorliegende.
Gehes Codex der Bezeichnungen von therapeutischen, kosmetischen und
ahnlichen wirtschaftlich wichtigen Praparaten, mit kurzen Bemerkungen
uber Zusammensetzung, Anwendung, Dosierung und Hersteller. Herausp
gegeben unter Mitwirkung der wissenschaftlichen Abteilung der Gehe & Co.
Akt.rGes., Dresden N. Nachtrag I zur 5. Auflage. DresdenrN. 1930, Schwarzecksverlag. 157 Seiten, Preis 4,- M. Der Preis der Hauptauflage, welche
im Jahre 1925 erschienen ist, betragt z. Zt. 25,- M.
Der vorliegende Nachtrag umfa8t rund 2500 PrHparate und ist mit der
gleichen Sorgfalt bearbeitet wie das Hauptwerk. Wie im Vorwort hervorz
gehoben wird, haben sich die Verfasser veranlaRt gesehen, nur die authens
tischen Angaben ader Hersteller als Unterlagen fur die Besprechung der
Praparate zu verwenden und Produkte, deren Hersteller nicht zu ermitteln
waren, nicht aufzufiihren. Angesichts der trotz aller wohlgemeinten VorS
schlage zur Eindammung der Hochflut stetig anschwellenden Spezialitatens
welle wird der vorliegende Nachtrag zu Gehes Codex vielen Apotheken
ein willkommenes Auskunftsmittel bilden.
Regelung des Verkehrs mii Arzneispezialitaten. Bericht iiber die Verr
handlungen eines zusammengesetzten Ausschusses des PreuDischen Landess
gesundheitsrats vom 8. Juli 1930. (Veroffentlichungen aus dem Gebiete der
Medizinalverwaltung. 34. Band, 1. Heft.) Berlin 1931, Verlagsbuchhandlung
von Richard Schoetz, 60 Seiten. Preis 3,- Mark.
Die Verhandlungen des PreuBischen Landesgesundheitsrats sollen eine
Unterlage fur eine reichsgesetzliche Regelung des Gegenstandes bilden.
Hierzu wurden folgende Leitsatze aufgestellt: 1. Der Landesgesundheitsrat
halt eine baldige gesetzliche Regelung des Arzneispezialitatenwesens fur er.
forderlich. 2. Der Begriff der Arzneispezialitat ist bei der Festlegung mogs
lichst weit zu fassen. 3. Die Herstellung von Arzneispezialitaten bedarf einer
behordlichen Konzession und darf nur unter verantwortlicher Aufsicht eines
Fnchmannes erfolgen. 4. Den zustandigen Behorden steht die Aufsicht uber
die Betriebe zu, in denen Arzneispezialitaten hergestellt werden. 5. Jede
Spezialitat ist anmeldepflichtig. Bei der Anmeldung mu8 Art und Menge
der wichtigen Bestandteile angegeben werden. Die Zusammensetzung mu8
auch auf der Packung vermerkt sein. Arzneispezialitaten, die in ihrer Zus
sammensetzung den gemachten Angaben, insbesondere uber Natur, Menge
und Wirkung der fur die Therapie wichtigen Bestandteile, nicht entsprechen,
werden in der amtlichen Liste gestrichen und damit vom Verkehr ausgei
schlossen. 6. Die Priifung der in den Handel gebrachten Arzneispezialitaten
erfolgt in amtlichen Prufungsstellen. Bestehende Einrichtungen (Institute)
sind hierzu heranzuziehen.
Arznei als Wert. Antrittsvorlesung, gehalten zu Heidelberg am 20. Nov.
193Q von Wolfgang H e u b n e r , Prof. der Pharmakologie. Berlin 1931. Verlag
von Julius Springer. Preis 0,90 M.
Der Vortrag ist dem inneren Zwang des Redners zur Auseinander.
setzung mit Problemen entsprungen, die nicht organisch mit der Wissens
schaft verwachsen sind, sondern von auDen her an sie herangetragen
werden. Der Vortrag wird jeden der Pharmazie angehorenden Leser err
freuen, der an philosophischen. auf praktische Ziele gerichteten Betrachtungen
lnteresse hat, zumal darin die Notverordnung sowie die Beziehungen der
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