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Bucherschau
Entscheidend fur die Wahl Dresdens als Sitz der Firma war wohl dessen
Lage an der Elbe. Von einer Drogenappretur durch den GroRhandel war
damals noch nicht die Rede, sie wurde erst spater von der Firma Gehe aufgenommen, zugleich mit der Fabrikation der in den Apotheken verwendeten
chemischen und pharmazeutischen Priiparate. Wir sehen in der Festschrift,
wie die zu dem stetig wachsendem Unternehmen erforderlichen Fabrikanlagen ihren Platz wechselten und sich bis zu ihrer gegenwartigen stattlichen
GroOe entwickelten. Durch eiserne Willenskraft brachte es der Griinder der
Firma dahin, da8 der sich iiber die ganze Kulturwelt erstreckende Umsatz in
den ersten 20 Jahren auf das Zwanzigfache stieg. Auch die seit 1835 bis zu
Beginn des Weltkrieges herausgegebenen Handelsberichte trugen vie1 zur
Vertiefung des Ansehens der Firma bei. Seit einer Reihe von Jahren sind
sie durch Gehes ,,Codex der Bezeichnungen von Arzneimitteln, kosmetischen
Praparaten und wichtigen technischen Produkten" abgelost. Im Jahre 1859
trat Dr. Rudolph August Luboldt, der Neffe des Griinders, in die Firma als
Mitarbeiter ein. Sein Hauptverdienst bestand in der Errichtung der chemischen Fabrik des Hauses Gehe, die er bis zu seinem im Jahre 1894 erfolgten
Tode leitete. Sein Sohn Walter Luboldt wurde alleiniger Inhaber des Geschafts, das unter seiner Leitung den gewohnten Aufstieg fortsetzte, bis er
sich im Jahre 1903 aus Gesundheitsriicksichten vom Geschaft zuriickziehen
muRte. Im Jahre 1903 wurde die Firma Gehe & Co. in eine Aktiengesellschaft umgewandelt, mit einem Kapital von 2 Millionen Mark. Leiter der
Aktiengesellschaft wurden die Herren Ernst Fey und Dr. von Bose. Im Jahre
1910 ubernahm Herr Richard Bausch das Direktorium der Gesellschaft. ein
Amt, das er bis zum 31. Dezember 1931 bekleidete. Der jetzige Betriebsfuhrer,
Herr Willy Sennewald, wurde im Jahre 1917 in den Vorstand berufen. Stellvertretendes Vorstandsmitglied wurde im Jahre 1934 Herr Wolfgang Haschke.
Die Gesellschaft arbeitet gegenwartig mit einem Kapital von 4 Millionen Mark
und zahlte am 1. Januar d. J. eine Gefolgschaft von 560 Personen. Ein reicher
Bilderanhang bildet den SchluB der Festschrift.
Wir gedenken hier gern eines industriellen Werkes, das zu den chemischindustriell bedeutendsten und der Pharmazie unlosbar verbundenen gehort.
Tabellarische Zusammenstellungen zum amtlichen Homoopathischen Arzneibuch sowie tabellarische Vergleichung der homoopathischen Pharmakopoe von
Gruner mit dem amtlichen Homoopathischen Arzneibuch. Von H a r m a n n und Dr. Fritz M e n g e. 1935. Verlag Suddeutsche Apothekerzeitung.
Stuttgart. - Berichterstatter: J. K a t z , Leipzig.
In diesem kleinen Heft, das 45 Seiten in Oktav- und 26 Seiten in Quartformat aufweist, werden die Arzneimittel dcs amtlichen Homoopathischen
Arzneibuches von den verschiedensten Standpunkten betrachtet, geordnet und
zusammengestellt. Dem Apotheker ist damit das Zurechtfinden in dem ihm
bisher mehr oder weniger fremden Stoff sehr erleichtert. Er findet das,
was wegen der verschiedenen Eigenartigkeiten zusammengehort, in entsprechenden Kapiteln und Tabellen auch zusammen aufgefiihrt und wird
auf die Gleichheit der Zubereitung der einzelnen Arzneimittel hingefuhrt.
Durch Anwendung geeigneter leichtverstandlicher Abkiirzungen und Heraushebung einzelner Mittel durch vorgesetzte Sternchen ist es gelungen, den umfangreichen Stoff auf den kleinen Raum von 45 Oktavseiten zusammenzudrangen, ohne da8 dadurch die Ubersichtlichkeit gelitten hatte. Was
allerdings die Sternchen in der Tabelle B auf Seite 41 bis 44 bedeuten sollen,
hzbe ich nicht herausgebracht.
Auch der beigelegte Sonderdruck aus der Siiddeutschen Apothekerzeitung.
der eine Vergleichung der Arzneimittelvorschriften des Grunerschen Arznei-
Bucherschau
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buches mit den entsprechenden Artikeln des Homoopathischen Arzneibuches
bringt, wird fur die Apotheker der Gegenden, in denen bisher die Grunersche
Pharmakopoe benutzt wurde, sehr willkommen sein. da sie an der Hand
dieser Tabelle ersehen konnen, welche Mittel sie nach Aufbrauch anders als
bisher zubereiten mussen.
Ich war erstaunt. von wieviel verschiedenen Seiten sich das Homoopathische Arzneibuch betrachten laBt und glaube, dai) das Heft seinen Zweck
gut erfullen wird.
Fuhner-Wielands Sammlung von Vergiftungsfallen. Unter Mitwirkung
der Deutschen Pharmakologischen Gesellschaft sowie von A. B r u n i n g ,
Berlin, F. F 1 u r y , Wiirzburg, F. K o e 1 s c h , Mannheim, P. M o r a w i t z ,
Leipzig, V. M u l l e r - H e i ) , Berlin, E. R o s t , Berlin, und E. S t a r k e n s t e i n , Prag, herausgegeben von B. B e h r e n s , Pharmakologisches Institut
der Universitat Berlin. Berlin 1935. Verlag von F. C. W. Vogel. Preis je
Lieferung 3,60 Mark. Preis fur das Vierteljahresabonnement 10 Mark.
Die vor funf Jahren gegrundete Zeitschrift erfreut sich in arztlichen
Kreisen groaer Beliebtheit und sollte auch in den Apotheken weitere Verbreitung finden als bisher. Vom gegenwartigen Jahrgang liegen zur Zeit vier
Lieferungen vor, in denen auf losen, also zum Herausnehmen in die Praxis
geeigneten Blattern uber folgende Vergiftungsfalle berichtet wird: Vergiftungen, auch solche gewerblicher Art, mit Atropin, Zink, Zyanid, Kohlenoxyd, Arsenik. Fluornatrium, Laugen, Ferrozyankalium. Chloralhydrat, Salvarsan, Pantherpilz, Nikotin, Luminal, Kolnischwasser, Inertol (ein Anstrichmittel. Benzol. Xylol, Toluol enthaltend), Phenylendiamin, Kupfer, Hydrargyrum oxycyanatum. Wismut. Mangan. Kaliumbichromat, Flit (ein Insektenvertilgungsmittel) und Zyankalium. AuDerdem enthalten die vier Lieferungen
Gutachten uber angebliche Blausaurevergiftung, uber das Problem der chronischen Kohlenoxydvergiftung, uber Bariumkarbonatvergiftung anlai3lich einer
Rontgenuntersuchung.
Medizinisch-chemische Bestimmungsmethoden. Eine Anleitung fur Studierende der Medizin und fur Laboranten. Von Dr. Karl H i n s b e r g , Vorsteher der chemischen Abteilung des Pathologischen Instituts der CharitC
Berlin, Privatdozent an der Universitat Berlin. 1. Teil. Darstellung der allgemein gebrauchlichen und der wichtigsten quantitativen Methoden. Mit
29 Abbildungen. Berlin 1935. Verlag von Julius Springer. 93 Seiten. Preis
3,80 Mark.
In dem kleinen Buche liegt eine Sammlung bewahrter klinisch-chemischer
Untersuchungsmethoden vor, die in mancher Beziehung nicht nur. wie im
Titel angegeben. Studierenden der Medizin und Laboranten Anleitung geben
wird, sondern in manchen Vorschriften auch in den Apotheken Dienste zu
leisten imstande ist. Das besonders im Hinblick auf den Umstand, daR gew i s e Untersuchungen allmahlich aus den analytischen Apothekenlaboratorien in die Hande der Arzte abgewandert sind. Im allgemeinen Teil finden
sich Anleitungen zum Wiegen und Messen (analytische Waage, Torsionswaage, Behandlung analytischer Niederschlage, Zentrifuge, Normallosungen.
Bestimmung des Titers, Verdunnungen von Losungen. jodometrische Sauretitration, Indikatoren). Es folgen optische Messungen (Kolorimeter und Kolorimetrie. Nephelometrie, elektrisches Photometer, Polarisation, Eintauchrefraktometer, Gasanalyse, Blutentnahme und Alethoden zur Entfernung von EiweiD).
Der spezielle Teil bringt Bestimmungsmethoden, zunachst fur anorganische
Bestandteile (Kalzium, Chloride in Harn und Magensaft wie im Blut, Ammoniak im Harn, Bestimmung der Alkalireserve, Tabelle der Mineral-
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