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Bucherschau
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Neuee Manual fur die praktieche Pharmazie. Als zweite Auflage des
Manuals der Pharmazeutischen Zeitung, neubearbeitet von deren letztem
wissenschaftlichen Schriftleiter, Apotheker Dr. Max S i d 0 , Berlin. 1938. Verlag von Julius Springer. 274 Seiten. Preis peb. 15.- RM.
Nachdem die Pharmazeutische Zeitung am 31. Dezember 1937 ihr Ersckinen eingestellt hat, kit es als dankenswert zu begruhn, da8 das in
Anlehnung an den Fragekasten dieser Zeitung zusammengestellte, weitverbreitete ,,Manual der Pharmazeutischen Zeitung" nach Modernisierung und
eingehender Neubearbeitung durch den Verfasser erhalten worden ist. Fortgelassen ist eine gro8ere Anzahl uberholter Vorschriften sowie der Abschnitt
iiber ,,Antikonx.ptionell,e Mittel". Auch sind Vorschriften zur Herstellung
zwar haufig gefragter. in .ihrer Wirkung aber noch reichlich umstrittener
Praparate, wie hormonhaltige Entfettungscremes, Biistenmittel usw. fortgelassen. Das neue Manual bietet dem Apotheker an Vorschriften auf naheliegenden und w,eiteren Gebieten zweifellos alles, dessen er fur seinen Betrieb bedarf, und wird ihm zweifellos nach wie vor ein guterBerater sein. W.
Das Warenzeichen. Von Dr. Gustav R a u t e r , Patentanwalt zu Berlin.
Zweite Auflage, unter fortlaufender Erlauterung des Gesetzes vom 5. Mai
1936, vollig umgearbeitet. 1938. Verlagsbuchhandlung Carl Marhold, Halle
a. d. S. 167 Seiten. Preis geb. 4.70 RM., brosch. 3.85 RM.
Der Verfasser betont in der Einleitung, da8 es sich bei dieser zweiten
Auflage um eine vollige Neubearbeitung handle, die notwendig wurde durch
die Umstellung unseres Denkens uberhaupt. Er beschrankt sich auf die in den
drei wichtigsten Zeitschriften veroffentlichten Urteile (,,Blatt fur Patent-.
Muster- und Zeichenwesen", ,,Entscheidungen des Reichsgerichts in Zivilsachen", auf die Zeitschrift ,,Markenschutz und Wettbewerb". Die anderen
Abschnitte behandeln alle Fragen uber ,,Warenzeichen".
Die langjahrigen Erfahrungen, die der in den zustiindigen Kreisen als
vielgesuchter Patentanwalt, speziell im Warenzeichengebiet, bekannte Verfasser gesammelt hat, biirgen dafur, da8 sich jeder seinem ausgezeichneteil
Werke anvertrauen kann, der sich ein zuverlassiges Bild von den herrschenden Anschauungen und Gesetzesbestimmungen verschaffen will.
W.
Geschichte der pharmazeutischen Chemie an der Universitat Gottingen,
dargestellt in ihrem Zusammenhang mit der allgemeinen und der medizinischen Chemie. Doktorschrift der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultiit der Georg-August-Universitat zu Gottingen. vorgelegt von GustavAdolf G a n s s. 1937. 88 Seiten mit Bildnissen von Dozenten. Besprecher:
W. Z i m m e r m a n n .
Aus Anla6 der 200-Jahr-Feier der Universitat Gijttingen regte Prof. Dr.
F e i s t diese Schrift an, die uns ein wichtiges Bild der Forschungsgeschichte
in Chemie und Pharmazie gibt. Es ist unrichtig. schon in den Statuten von
1737 Hinweis auf ein Pharmaziestudium zu erblicken. ,,Res pharmaceutica"
bedeutet hier soviel wie ,,materia medica" zur Vorweisung an Medizinstudierende. Von Zeit zu Zeit waren die Drogen auf verdorbene (nicht ,,zu
teure", wie irrtumlich ,,cariosas merces" ubersetzt ist) Waren zu uberprufen.
Der Gedanke eines ,,Laboratorium chymicum" taucht 1733 auf. 1748 begannen die ersten Vorlesungen uber Chemie durch v. Segner und Brendel.
der in der Universitatsapotheke die ,,Materia medica" lehrte. Johann Friedrich Gmelin erbaute' 1783 das erste Laboratoriumsgebaude. Mit ihm beginnt
das eigentliche Studium der Pharmazie in Gottingen. Uber Stromeyer, Wohler,
A. v. Haller, Boedeker, Hiibner u. a. fiihrt Ganss uns zu Windaus im allgemeinen chemischen Teil. Die Abschnitte des Pharmaziestudiums gliedert er:
1737 (irrtumlich, s. oben) bis 1786 (Gmelin - Stromeyer-v. Uslar); 1786 bis
1920 (Polstorff - Mannich, der eine pharmazeutisch-chemische Abteilung
schuf); 1920 wird Feist erster Ordinarius und Leiter des selbstandigen
phnrmazeutisch-chemischen Institutes.
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